Frederick Marryat - Der Höllenhund

Здесь есть возможность читать онлайн «Frederick Marryat - Der Höllenhund» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Höllenhund: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Höllenhund»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

"An den Nocken des Kutters hingen die toten Körper von Vanslyperken und Snarleyyow. Ein solches Ende nahmen einer der größten Schurken und einer der schnödesten Köter, die je existiert haben. Sie waren fluchwürdig in ihrem Leben und wurden auch in ihrem Tode nicht getrennt. Den schriftlichen Nachrichten zufolge … muss die doppelte Hinrichtung am dritten August des Jahres 1700 stattgefunden haben." Als großer Kenner der englischen Marine entführt der Autor den Leser in die raue Welt der Seefahrer vor der englischen Küste um die Jahrhundertwende 1700. Kapitän Vanslyperken hat es nicht leicht. Es ist schwer, mit seiner Mannschaft fertigzuwerden, insbesondere mit dem Koch Smallbones. Man kann ihn ja nicht jeden Tag kielholen lassen kann, obwohl er sich fortgesetzt Kämpfe mit dem Schiffshund Snarleyyow liefert. Dann ist noch die Witwe Vandersloosch, die an der Küste ein Lusthaus unterhält. Als Vanylyperken in politische Händel gerät, ist das Fass zum Überlaufen voll.-

Der Höllenhund — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Höllenhund», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Vanslyperken streichelte dem Tiere den Kopf, der nicht wenig von Babettens Besenstößen angeschwollen war. Snarleyyow rieb seine Nase an den Hosen seines Gebieters, richtete sich dann auf und legte seine Pfote auf dessen Knie. Diese Bewegung stellte den Kopf des Hundes mehr ins Licht, und Vanslyperken bemerkte, daß ein Auge geschwollen und geschlossen war. Er untersuchte es und fand zu seinem Entsetzen, daß es durch Babettens Besen verlorengegangen war. Hierüber konnte kein Zweifel obwalten, weshalb Herr Vanslyperken in immer größeren Zorn geriet.

„Daß doch alle Flüche der Ophthalmie diesen Kehrwisch träfen“, rief der Leutnant. „Ich wollte, ich hätte sie hier. Mein armer, armer Hund!“

Mr. Vanslyperken küßte den Schädel der Bestie und tat etwas, was nur nach einem solchen Vorgange möglich war — er weinte wahrhaftig wegen des Tieres, obschon es um seiner guten Eigenschaften willen nicht einmal einen Strick verdiente, um daran gehangen zu werden.

Dann zog der Leutnant die Klingel und bestellte warmes Wasser, um das Auge des Hundes damit zu baden. Korporal Vanspitter entsprach, da Smallbones in seiner Hängematte lag, der Aufforderung und berichtete, als er mit dem Wasser zurückkehrte, Herrn Vanslyperken die meuterischen Ausdrücke, die sich Jemmy Entenbein erlaubt hatte. Der Leutnant blinzelte zufrieden mit seinem kleinen Auge.

„Er hat also auf den Admiral geflucht? Welchen meinte er damit — den von Portsmouth oder Plymouth?“

Dies konnte Korporal Vanspitter nicht sagen, obschon er sich mit eigenen Ohren überzeugt hatte, daß Jemmy auf einen vorgesetzten Offizier fluchte, „und obendrein hat er auch mich verdammt“, fügte der Korporal bei.

Nun hatte aber Herr Vanslyperken einen bitteren Groll gegen Jemmy Entenbein, weil dieser die Gesellschaft unterhielt und der Leutnant es nicht leiden konnte, wenn jemand dazu beitrug, die Leute fröhlich zu machen. Aber er bedurfte auch eines Zieles, an dem er seine Wut auslassen konnte, weshalb er noch einige weitere Fragen an den Korporal stellte und ihn dann entließ. Sofort setzte er seinen Teerleinwandhut auf, steckte das Sprachrohr unter den Arm und begab sich nach dem Deck, wo er Vanspitter aufforderte, einen Seesoldaten mit dem Geschäfte zu beauftragen, das Auge seines Lieblingstieres ohne Unterlaß mit warmem Wasser zu baden.

Herr Vanslyperken blickte nach dem Windfange und bemerkte, daß das Wetter nicht günstig zur Ausfahrt war. Außerdem dunkelte es nach zwei Stunden, weshalb er beschloß, bis zum andern Morgen zu bleiben, zugleich aber auch Jemmy Entenbein zu züchtigen, obschon ihm dabei die Frage viel zu schaffen machte, ob er letzteres tun könne oder nicht. War James Salisbury ein Hochbootsmann oder nicht? Er bezog nur den Sold eines Bootsmannsgehilfen, stand aber in den Büchern stets als Hochbootsmann. Das war ein bedenklicher Punkt, die Waage stand so ziemlich im Gleichgewicht.

Herrn Vanslyperkens Wünsche gaben jedoch den Ausschlag, und er nahm sich vor, Jemmy Entenbein peitschen zu lassen, wenn er könne. Wir sagen, wenn er könne, denn die Admiralität übersah damals auch die tyrannische Bedrückung von seiten der Vorgesetzten, aber da sie keine Beschwerden anhören wollte, so war Insubordination eine nur zu häufige Folge der unmenschlichen Behandlung, welche sich die Kommandeure erlaubten.

Nachdem Herr Vanslyperken so weit mit sich einig geworden war, fuhr er fort zu erwägen, ob er Jemmy im Hafen oder nach der Ausfahrt solle peitschen lassen. Die Besorgnis, daß eine ernstliche Unruhe den Matrosen Anlaß geben könnte, das Schiff zu verlassen, bewog ihn, die Züchtigung auf die Zeit zu verschieben, wenn sie das blaue Wasser unter sich hätten. Seine Gedanken kehrten sodann zu der Witwe zurück. Er ging auf dem Deck hin und her, ballte seine Fäuste in den Taschen seines Überrocks, und diejenigen, welche in seiner Nähe standen, hörten ihn mit den Zähnen knirschen.

Inzwischen hatte sich durch den Seesoldaten, welcher aus der Küche neuen Vorrat warmen Wassers holte, die Kunde verbreitet, daß der Hund um eines seiner Augen gekommen sei — eine Nachricht, welche die Schiffsmannschaft mit großer Freude erfüllte. Sie machte die Runde wie ein Lauffeuer, man konnte allen die Wonne ansehen, weil diese einfache Tatsache den Aberglauben beseitigte, daß die Bestie ein übernatürliches Wesen sei. Noch niemand hatte davon gehört, daß dem Teufel ein Auge ausgeschlagen worden sei — ergo konnte der Hund kein Teufel oder ein sonstiger Spuk sein. So argumentierten die Matrosen, und Jansen schloß mit der Bemerkung, „daß der Hund am Ende doch ein Hund sei.“

Vanslyperken kehrte nach seiner Kajüte zurück und vertraute den Entschluß, den er gefaßt hatte, dem Korporal Vanspitter an. In dem gegenwärtigen Falle verhielt sich übrigens der Korporal nicht ganz so schweigsam, wie es eigentlich seine Pflicht war, und zwar aus dem einfachen Grunde, weil er Jemmy Entenbein ebensowenig leiden konnte als sein Leutnant. Hochentzückt über den Gedanken, Jemmy peitschen zu dürfen, teilte er die Absicht des Leutnants dem Seesoldaten mit, welcher bei ihm am besten angeschrieben war, dieser vertraute das Geheimnis einem andern, und nach fünf Minuten war es durch den ganzen Kutter bekannt, der kleine Hochbootsmann solle, sobald man sich im blauen Wasser befände, aufgebunden werden, weil er in einem Schneegestöber auf den Admiral geflucht habe. Die Folge davon war, daß am Abende in der Back des Kutters eine sehr zahlreiche Versammlung zusammentrat.

„Wie, Jemmy soll gepeitscht werden?“ sagte Bill Spurey. „Jemmy ist ja Offizier.“

„Das fehlt nicht“, bemerkte ein anderer, „und ebensogut Offizier als Vanslyperken selbst, obgleich er kein Messing an seinem Hute trägt.“

„Verdammt! Was wird zunächst kommen — he, Coble?“

Coble zog seine Hosen auf.

„Es ist meine Ansicht, er wird demnächst auch uns peitschen lassen wollen, Kurz“, sagte der alte Mann.

„Ja“, versetzte Kurz.

„Sollen wir zugeben, daß Jemmy gepeitscht wird?“

„Nein“, antwortete Kurz.

„Wenn’s nicht wegen der Seesoldaten und des lumpigen Bettlers von Korporal wäre“, bemerkte einer von den Matrosen.

„Pfui!“ sagte Jemmy, der unter ihnen stand.

„Will er da gar eine Meuterei daraus machen!“ ließ sich Spurey vernehmen.

„Mein Gott! Es ist Meuterei, einen Offizier peitschen zu lassen“, sagte Jansen.

„Vollkommen richtig“, bemerkte ein anderer.

„Aber Jemmy kann nicht gegen den fetten Korporal und die sechs Seesoldaten standhalten“, sagte Bill Spurey.

„Eins hinauf und eins hinunter — ich nehme sie alle auf mich“, bemerkte Jemmy, sich in die Brust werfend.

„Ja, aber sie werden alle zugleich über dich herfallen, Jemmy.“

„Wenn sie ihre Hände an einen Offizier legen“, bemerkte Coble, „so ist’s Meuterei, und Jemmy ruft dann die Schiffsmannschaft auf, ihn zu beschützen.“

„Ganz recht“, sagte Jemmy.

„Und dann, bei Gott, will ich mir den Korporal vornehmen“, erbot sich Jansen.

„Ich will ihm noch einen Possen spielen.“

„Das Geplauder führt zu nichts“, meinte Spurey. „Laßt uns die Sache ins reine bringen. Obadiah, laß hören, was du fürs beste hältst.“

Coble spritzte nun ein mäßiges Quantum Tabaksaft von sich, wischte den Mund mit dem Handrücken ab und sagte: „Es ist meine Meinung, die beste Weise, einen Mann aus der Klemme zu bringen, besteht darin, daß sich alle übrigen hineinreiten. Jemmy, seht ihr, soll aufgeholt werden, weil er ein altes Lied sang, in welchem ein Mädel in aller Gebühr über den Admiral flucht, weil er ein Schiff am Christfest ausgeschickt hat. Nun, seht ihr, mag es Meuterei sein, einen lebendigen Admiral mit aufgehißter Flagge zu verfluchen — freilich weiß ich’s nicht gewiß — aber dieser Admiral da, den Jemmy verfluchte, ist ebensowenig lebendig als ein Stockfisch, und obendrein ist’s nicht Jemmy, der ihn verflucht, sondern Poll. Deshalb kann’s keine Meuterei sein. Nun bin ich der Meinung — wenn man auf dieses Lied das Kriegsgericht anwenden will, so ist es das beste, wir kommen miteinander darum ein. Dies wird Vanslyperken stutzig machen und ihm noch obendrein einen Wink geben, wie die Sachen stehen. Er besinnt sich vielleicht eines besseren, denn obgleich wir Jemmy nicht anrühren lassen wollen, ist’s doch gut, einen regelrechten Sturm mit den Seesoldaten zu vermeiden. Das ist nun die Idee, die ich von der Sache habe.“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Höllenhund»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Höllenhund» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Frederick Marryat Marryat - Peter Simpel
Frederick Marryat Marryat
Frederick Marryat - Der fliegende Holländer
Frederick Marryat
Frederick Marryat - Der arme Jack
Frederick Marryat
Frederick Marryat - Die drei Kutter
Frederick Marryat
Frederick Marryat - Seekadett Jack Freimut
Frederick Marryat
Frederick Marryat - Die Ansiedler in Kanada
Frederick Marryat
Frederick Marryat - Masterman Ready
Frederick Marryat
Frederick Marryat - Phantom Ship
Frederick Marryat
Frederick Marryat - The King's Own
Frederick Marryat
Отзывы о книге «Der Höllenhund»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Höllenhund» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x