Kjersti Scheen - Roselill

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Henny und Lotte kennen sich schon eine Ewigkeit. Man könnte meinen, es wäre schon immer so gewesen. Die beiden 12-Jährigen sind seit dem Kindergarten beste Freundinnen, erzählen sich alles und sind unzertrennlich. Streit kennen die beiden nicht. Doch das ändert sich schlagartig, als sich Henny in Emil aus der Parallelklasse verliebt. Die Freundschaft der beiden Freundinnen steht zunehmend auf einer harten Probe. Und ausgerechnet jetzt möchte Lotte das Geheimnis einer alten Villa erkunden. Emil und sein Freund Lasse versprechen schließlich auch mit auf Erkundungstour zu gehen und Henny macht auch mit. Zwischen Henny und Emil knistert es gemeinsam und ganz allmählich entwickelt sich zwischen den beiden das erste zarte Band der Liebe. Doch was hat es mit dem Geisterhaus auf sich? Gelingt es den vieren die sagenumwobene Roselill aufzuspüren? – Einfühlsame Geschichte über Freundschaft und die erste große Liebe.

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Ob das vielleicht Roselill war, die wir gestern gesehen haben? Haha!

Lotte

In der Pause gingen sie eingehakt in die Ecke des Schulhofes, in die sie sich immer zurückzogen, wenn sie ungestört sein wollten. Henny schaute nach allen Seiten, um Emil ja nicht zu verpassen, aber die B-Klasse schien noch nicht rausgekommen zu sein.

»Was meintest du mit Roselill?«, fragte sie und zog den Schal bis an die Ohren hoch. Der Schnee war in einen gemeinen Eisregen übergegangen.

»Mir sind unsere alten Geschichten wieder eingefallen«, sagte Lotte.

»Das war sie nicht«, sagte Henny und merkte, wie sich ihr Kiefer verkrampfte. »Das war irgendeine Nachbarin!«

»Das kannst du doch gar nicht wissen!«

Lotte sah sie gereizt an.

»Das hat man doch gesehen«, erwiderte Henny starrköpfig. In diesem Augenblick hörten sie Schritte hinter sich.

»Wir unterhalten uns gerade über die Frau, die wir im Haus gesehen haben«, sagte Lotte und fuhr sich durch das kurze Haar, das in wirren Büscheln von ihrem Kopf abstand.

Henny vergrub ihr Gesicht halb im Schal.

Emil sah heute genauso klasse aus wie gestern!

Sie hatte überlegt, ob es wohl auch so sein würde.

»Henny meint, dass es eine Nachbarin war«, sagte Lotte. Henny presste die Lippen aufeinander.

Emil schniefte und fuhr sich mit der Hand über den Igelschnitt. Bei Tageslicht waren seine Augen tiefblau. Gestern waren sie ihr eher braun vorgekommen.

»Klingt plausibel«, sagte er.

»Aber dann hätte sie doch bestimmt was gesagt«, widersprach Lotte. Ihre Haarbüschel, die sie mit Gel gestylt hatte, standen immer energischer hoch.

»Nicht, wenn es ein Geist war«, sagte Lasse. Er sah die anderen an und lachte. »War nur ein Witz!«

Das stimmt nicht!, dachte Henny. Er glaubt daran!

»Wir können ja noch mal hingehen«, sagte Emil. »Und gucken, ob sie wieder auftaucht, wenn sie uns bemerkt.« »Aber sonst geht’s dir gut, oder was!«

Lotte starrte ihn an.

Henny wollte gerade den Mund aufmachen und sagen, dass sie nie wieder dorthin wollte, um keinen Preis dieser Welt, als Emil sie ansah.

Mit diesem speziellen Blick.

Die alte Frau war ihm egal. Er wollte wieder mit ihr zusammen auf der Matratze sitzen.

Die Haare in Hennys Nacken stellten sich auf, genau wie gestern Abend.

»Heute kann ich jedenfalls nicht«, sagte Lotte entschieden. »Ich hab Handballtraining.«

»Dann eben morgen«, sagte Emil.

Lotte sah Henny an, Henny schaute zu Boden. Lasse sagte: »Ich bin dabei. Gehen wir also morgen wieder hin.«

Lotte nickte. »Okay.«

Henny sagte nichts, aber als Emil sich nach vorn beugte, um ihr ins Gesicht zu schauen, sah sie ihn an und lächelte. Danach liefen sie über den Schulhof zurück, weil es zur nächsten Stunde läutete.

Nach dem Abendessen schloss Henny sich in ihr Zimmer ein.

Sie legte sich auf den Boden und zog die große Pappschachtel unter dem Bett hervor, in der sie Dinge aufbewahrte, die sie selten brauchte, die sie aber auch nicht in den Keller stellen wollte. Sie setzte sich auf, strich die Haare zurück und legte eine fast glatzköpfige Barbie beiseite.

Da waren all ihre alten Notizhefte, grün mit Spiralbindung, die eigentlich als Tagebücher gedacht gewesen waren. Mit ungefähr viermonatigen Unterbrechungen hatte sie sogar das eine oder andere Tagebuchartige hineingeschrieben. Aber hauptsächlich standen darin Geschichten, die sie sich ausgedacht hatte, Gedichte, die sie gelesen und schön gefunden hatte, Zeichnungen, auch viel Gekritzel. Die ersten Hefte waren schon alt, aus der dritten Klasse. Sie blätterte ungeduldig den Stapel durch, auf der Suche nach einem ganz bestimmten Heft.

Hatte sie nicht in der sechsten Klasse damit angefangen? Mit der Geschichte von Roselill in dem alten Haus.

Es war ein verregneter Frühlingssonntag gewesen, sie und Lotte hatten einen Spaziergang durch das Villenviertel gemacht und sich dabei ziemlich weit von zu Hause entfernt. Sie waren herumgelaufen, hatten herumgealbert und gelacht, gebummelt, waren stehen geblieben und hatten geredet, nasse Haare, nasse Füße bekommen, aber der Winter war endgültig vorbei gewesen, sie hatten nicht gefroren.

Lotte hatte Henny dazu überredet, eine Geschichte zu erzählen. Am Anfang hatte Henny sich noch allen möglichen Blödsinn zusammengesponnen, sie wären die Zwillinge eines berühmten Filmstars, die als Babys adoptiert worden waren und nichts von ihrer Hollywood-Vergangenheit wussten.

Plötzlich war Lotte stehen geblieben und hatte gesagt: »Guck dir mal das Haus an!«

Sie standen am Anfang einer schmalen Stichstraße, die vor einem Garten voller Bäume und Büsche endete, und mitten in dem Garten prangte eine alte, prächtige Villa mit Säulen und Balkonen, Türmen und Erkern. Links und rechts wuchsen hohe, schlanke Bäume, die viel höher waren als der höchste Punkt des Hauses, höher als die Schornsteine, höher als alles. Später hatte sie erfahren, dass das Pappeln waren.

Aber damals wusste sie das noch nicht.

Lotte hatte gesagt: »Wer wohnt wohl in so einem Haus?« Und da hatte Henny, ohne nachzudenken, geantwortet: »Roselill.«

Danach war die Geschichte von Roselill entstanden, dem blassen, unglücklichen und entführten Mädchen aus einer anderen Zeit, die in einem Turmzimmer gefangen gehalten wurde und nicht mehr nach Hause konnte, weil sie das Losungswort vergessen hatte, das nötig war, um in die Zeit zurückzukehren, aus der sie kam.

Henny erzählte von dem Ort, aus dem Roselill kam, von ihren Eltern und der grausamen Gräfin, die sie verhext hatte, von denen, die vor hundert Jahren in dem Haus am Hang gelebt hatten, und von denen, die jetzt dort wohnten und nicht wussten, woher die unheimlichen nächtlichen Geräusche und das Weinen kamen. Aber in jeder Generation gab es ein Mädchen, das Kontakt zu Roselill aufnehmen konnte. Jetzt, in Lottes und Hennys Generation, war es ein Mädchen, das ... wie hieß sie noch gleich, Henny blätterte ungeduldig in dem Heft.

Ingafrid.

Mein Gott, solche Namen fielen Henny ein, wenn sie und Lotte von der Schule nach Hause trödelten.

Sie sah auf der ersten Seite nach, tatsächlich, sie hatte in der sechsten Klasse damit angefangen. Und irgendwann in der siebten war es vorbei gewesen.

Als Klamotten und Jungs wichtiger wurden.

Aber Henny dachte sich weiter Geschichten aus, wie sie es immer getan hatte, mit dem Unterschied, dass sie die Geschichten jetzt Tagträume nannte. Und die handelten natürlich nicht alle von Roselills Haus. Nur einige.

Und jetzt waren sie dort gewesen.

Ein merkwürdiger Gedanke.

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