Heike Rommel - Kalte Liebe

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Bis das Herz erfriert …
"Etwas zurückgesetzt stand ein altes Industriegebäude. Wie spitze Zähne umrahmten Reste von Glas die dunklen Fenster. Der Stacheldraht endete an einem Tor, das weit offen stand. Nicht gerade der richtige Ort für ein romantisches Stelldichein."
Als Kommissarin Nina Tschöke von der Entdeckung eines brutal ermordeten 15-jährigen Mädchens im Teutoburger Wald erfährt, bricht sie kurzerhand ihren Urlaub ab. Zudem ist sie gespannt auf den ehrgeizigen, neuen Kollegen, der das Bielefelder Ermittlerteam verstärken soll.
Von ihren Mitschülern hatte sich die hübsche Charlotte Campmann offenbar zurückgezogen. Doch lag das wirklich nur am Cyber-Mobbing durch den arroganten Vincent und dessen Clique? Und warum besorgt sich das Ehepaar Schoppe, beide Charlottes Lehrer, ein falsches Alibi? Als die Ermittler auf Charlottes Laptop einen Chatverlauf in einem Liebeskummer-Forum untersuchen, machen sie eine schockierende Entdeckung.
Derweil begibt sich die verzweifelte Marianne Campmann, die ihr einziges Kind verloren hat, selbst auf die gefährliche Suche nach dem Mörder ihrer Tochter …

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»Und was hat er geantwortet?«, fragte Roman.

»Der Arsch hat sie angegiftet: Hey Schulschlampe, geh ruhig zu den Bullen, aber wenn du das tust, wird’s erst richtig hässlich!«

картинка 10

Dominik hatte Ute Vienenkötter-Lange noch nie zu Hause besucht. Wie sie wohl wohnte? Ob alles wohlgeordnet und in zurückhaltenden Farben gehalten war? Oder lebte sie privat andere Seiten aus? Er bog vom Ostwestfalendamm ab und nahm die Ausfahrt Richtung Bethel, fuhr hinter einem Taxi her, dem einzigen Auto, das zu dieser Zeit auf der sonst so vollen Artur-Ladebeck-Straße zu sehen war. Ute wohnte im Eggeweg, einer langen Straße, die den Hang des Teutoburger Waldes hinaufführte. Wie sich herausstellte, lag ihr Haus weit oben. Er fand eine Parkbucht und stellte den Motor aus. Die Rollläden in dem Haus waren heruntergelassen, kein Licht schimmerte durch die Ritzen. Doch Ute hatte gesagt, dass sie zu Hause sei. Er griff nach dem Buch auf dem Beifahrersitz, das sie ihm geliehen hatte, und wollte gerade aussteigen, als er ein leises Quietschen und Zwitschern hörte.

Er warf einen Blick in den Rückspiegel und entdeckte eine Radfahrerin, die sich den Hang hochquälte. Das Zwitschern kam von einer ungeölten Kette. Im Rückspiegel sah er, dass die Frau zickzack fuhr, vermutlich reichten ihre Gänge nicht aus für diese Steigung. Unvermittelt tauchten zwei Scheinwerfer hinter ihr auf. Ein SUV war um die Ecke gebogen, schoss die Straße hoch, blendete jetzt auf. Die dunkle Silhouette der Radfahrerin bewegte sich Richtung Straßenrand. Der breite SUV konnte dennoch nicht vorbei, denn hier war die Straße eng, an beiden Seiten parkten Autos.

Der Fahrer ließ den Motor aufheulen. Dominik wandte den Kopf. Die Radfahrerin stieg ab und schob ihr Rad zwischen die parkenden Autos. Der SUV raste an ihr und Dominiks Wagen vorbei, bremste scharf, bog in die nächste Einfahrt ab und parkte vor einer Garage. Die Scheinwerfer erloschen. Im Wagen erkannte er Utes Mann Leander Lange, das Gesicht schwach beleuchtet von einem Handydisplay, auf das Lange starrte. Dann schaltete er die Innenbeleuchtung des SUVs ein. Ein Mann in den Dreißigern mit einem kantigen, attraktiven Gesicht und braunem Haar, das er im Nacken länger trug. Ein Mann, mit dem Dominik etwas Unangenehmes verband, obwohl er Lange, der Ute mal vom Präsidium abgeholt hatte, nur vom Sehen kannte.

Wo hatte Dominik ihn früher gesehen, dieses nervöse Zwinkern gepaart mit dem ernsten, fast feindseligen Blick aus schmalen Augen, den Lange jetzt auf die Straße richtete? Dominik schüttelte den Kopf. Er kam einfach nicht drauf. Er hätte aussteigen und Lange das Buch für seine Frau in die Hand drücken können. Stattdessen duckte er sich tiefer in seinen Sitz. Einen Moment später erlosch die Innenbeleuchtung des SUVs.

Wieder ertönte das klägliche Quietschen des Rads. Die Frau fuhr jetzt im Stehen den Berg hoch. Als sie Dominiks Höhe erreichte, verließ Lange den SUV und lehnte sich mit verschränkten Armen an sein Monstrum von Auto. »Was war das denn eben, Madame? Ist das richtig geil, den Verkehr zu behindern?«, rief er.

Das Licht der Straßenlaterne fiel auf das kurze, graue Haar der Radfahrerin, die schnaufend abstieg. »Entschuldigen Sie mal, ich hab Sie doch vorbeigelassen! Obwohl man Ihr Verhalten auch als Nötigung verstehen konnte!«

»Ich glaub’s nicht.« Lange nahm die Arme auseinander und machte einen Schritt Richtung Bürgersteig. »Willst du dich mit mir anlegen, du alte Schachtel? Verpiss dich bloß mit der Möhre da, sonst mach ich dir Beine!« Lange lief jetzt auf sie zu. Dominik legte die Hand wieder auf den Türgriff, um auszusteigen und einzugreifen, als die Radfahrerin rasch ihr Rad wendete und aufstieg, um den Berg, den sie so mühsam hochgeächzt war, wieder hinunterzurollen.

»Hau ab, du blöde Fotze!«, rief Lange ihr so laut nach, dass sie es noch hören musste, und lachte.

Sollte er …? Dominik atmete schneller, doch etwas hielt ihn zurück. Lange schloss noch immer grinsend die Haustür auf und verschwand im Haus. Warum hatte er den Kerl nicht zur Rede gestellt? Hatte Ute so einen Mann verdient? Ute war … sie war etwas Besonderes, gewissenhaft, klug, verletzlich … Doch was wusste er schon von ihr? Wenn man den Gerüchten im Präsidium glauben wollte, dann war Ute bis über beide Ohren verliebt in ihren Ehemann, den sie erst vor einem Jahr geheiratet hatte. Und genau so sollte es doch sein, oder nicht? Dass Dominik ihn unsympathisch fand, spielte keine Rolle. Er legte die Hand auf das Buch Fünfzigplus: die besten Anlagetipps . Das würde er im Auto lassen, um es Ute morgen im Präsidium zu geben.

Wenn sie so verliebt war … hoffentlich kam nicht eines Tages das böse Erwachen …

Aber nein, er würde sich bestimmt nicht ungebeten in ihre Angelegenheiten einmischen. Es sei denn, er hätte etwas gegen Leander Lange in der Hand. Er seufzte. Verdammt, wo hatte er Lange schon einmal gesehen, und was hatte ihn dabei so gestört?

Sonntag, 27. Oktober

Wo de Nordseewellen … Nina tauchte unter ihrer Daunendecke hervor. Es war eiskalt im Raum, sie hatte die Fenster über Nacht offen gelassen, und die Vorhänge bauschten sich im Wind. Waren das schon die Vorboten des vorhergesagten Orkans? Er wurde am Abend erwartet. … trekken an den S-strand, wo … »Ja, ja!« Sie griff nach dem Handy auf ihrem Nachttisch. Diesen Klingelton sollte sie endlich mal ändern. »Tschöke.«

»Frau Tschöke, was halten Sie von einem gemeinsamen Frühstück? Ich bringe Brötchen mit.«

Einen Moment lang konnte sie die Stimme nicht einordnen. »Roman?«

Er lachte. »In Person.«

»Ja … ähm … das ist ja nett …«, stammelte Nina. Wieso wollte Roman mit ihr frühstücken?

»Fein, dann bin ich laut Navi in sechs Minuten bei dir. Der Botanische Garten ist offenbar nicht weit von Hoberge.«

»Woher kennst du … eigentlich meine Adresse?«

»Von Dodo.«

»Lass mir eine Viertelstunde zum Aufstehen, okay?«

»Okay, ich muss ja auch noch Brötchen holen. Bis gleich.« Er beendete das Gespräch.

Dodo? So nannten Dominik nur seine langjährigen Kollegen. Und Bent, der vor einem Jahr von Flensburg nach Bielefeld gewechselt war, war ein einziges Mal bei einer Feier »Dodo« herausgerutscht. Den steifen Mordkommissionsleiter betrachtete sie allerdings nicht als Maßstab. Allzu Persönliches blockte er den meisten Kollegen gegenüber ab. Und wenn er mit Dominik zu tun hatte, wirkte er noch viel förmlicher, zuweilen schroff, dann wieder unsicher. Es hatte sich bereits bei der Kripo herumgesprochen, dass sich das Verhältnis zwischen den beiden kompliziert gestaltete. Wieso, war ihr und wohl auch Dominik unklar. Bent hatte sich ihr gegenüber nie darüber geäußert. Sie war auch die Einzige unter den Kollegen, die über Bents Homosexualität Bescheid wusste. Und sie wäre wohl kaum darauf gekommen, wenn sie es nicht zufällig auf einer Eurovision-Song-Contest-Party von Freunden von ihm gehört hätte. Äußerlich entsprach Bent ganz und gar nicht dem Klischee. Sie hatte es niemandem erzählt, Bent musste selbst wissen, ob und wann er sich outen wollte.

Ihr Blick fiel auf den Wecker: 8:47 Uhr. Oje, sie hatte noch knapp zwölf Minuten.

Sie warf die Decke ab, schwang sich aus dem Bett und stieg unter die Dusche. Kaum war sie wieder aus dem Bad, schellte es an der Haustür. Nina stellte die Kaffeemaschine an, räumte einen Stapel Zeitungen vom Küchentisch und eilte zur Tür, um den unverschämt frisch wirkenden Kollegen hereinzulassen. Lächelnd überreichte er ihr eine große Papiertüte, und der Geruch frischer Brötchen erfüllte den Flur. Sie schloss die Tür.

Er hielt inne. »Ich hab dich doch hoffentlich vorhin nicht geweckt?«

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