Bernd Roßbach - Collapse

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Ein streng geheimes Experiment gerät außer Kontrolle. Ein Schwarzes Loch droht die Welt zu verschlingen. Eine bewusstseinserweiternde Droge macht aus normalen Menschen willenlose Zombies, die sich um einen machthungrigen Anführer scharen, der schon bald wie ein wahnsinniger Gott ganz New York beherrscht. Wird es den Wissenschaftlern um Professor Leighland und dem jungen Physiker Shuin Sparks gelingen, die bevorstehende Apokalypse zu verhindern, oder ist das Ende der Menschheit gekommen?
Ein fesselnder Science-Thriller – ungewöhnliche Helden, überraschende Wendungen, Spannung pur!

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Sparks gewann merklich an Geschwindigkeit, im ersten Moment ein angenehmes Gefühl. Wenn jetzt allerdings eine der Sicherheitseinrichtungen versagte, die Richtungskorrektur aussetzte oder eine undichte Stelle des Hochleistungsanzugs zu einem Druckverlust führen würde, er wäre unweigerlich in der Unendlichkeit des Alls verloren. Allein der Ausfall der Richtungskorrektur würde ihn schnell ins Trudeln geraten lassen und die dabei auftretenden Schleuderkräfte würden ab hundertzwanzig Umdrehungen pro Minute unweigerlich zur Ohnmacht führen. Zweihundert Umdrehungen wären tödlich. Würde die Druckpolsterung des Raumanzugs ein Leck aufweisen, der Unterdruck würde die Haut binnen kürzester Zeit extrem anschwellen lassen. Der Weltraum oberhalb der Stratosphäre war eine lebensfeindliche und risikoreiche Umgebung. Nachdem er nun die schützende Hülle des Space Gleiters einmal verlassen hatte, lauerten um ihn herum Gefahren, so zahllos wie Motten im Licht einer Lampe bei sommerlicher Abendschwüle. Bereits kleinste Partikel von Weltraumschrott, Körnchen versprengter Kometen oder gefrorenes Wasser schossen mit der Geschwindigkeit einer Pistolenkugel durchs All und hätten beim Auftreffen auf seinen Körper verheerende Folgen. Sparks hatte auch in diesem Moment die Worte seines Ausbilders im Ohr: »Der Weltraum ist keine Partyhure. Wenn du dafür bezahlst, weißt du nicht, was du oben für deine Kohle bekommst.«

Der Spezialanzug, dem Sparks sein Leben anvertraut hatte, war eine Maßanfertigung. Es bedurfte jahrelanger Forschungsarbeit, um die Protektoren, die Verteilung der Systeme sowie die Helmform so ergonomisch zu gestalten, dass der Atmosphäre möglichst wenig Widerstand entgegengesetzt wurde. Davon hing das Leben des Springers ab, wenn er die Atmosphäre zu durchdringen versuchte. Sparks verringerte immer schneller die Distanz zur Erde. Dabei unterstützten ihn sechs Pressluftdüsen, die sichere Kurskorrekturen unter schwierigen Bedingungen ermöglichten. Jetzt begannen die Konturen der Kontinente, Details anzunehmen. Aufgrund des steilen Fallwinkels konnte Sparks den in fahlem Blau flimmernden Horizont nur noch sehen, wenn er den Kopf in den Nacken legte.

Die Hitze steigerte sich auf ihren Höhepunkt. Mit über tausendsiebenhundert Meilen pro Stunde raste Sparks in die Atmosphäre. Fast augenblicklich durchbrach er die Schallmauer. Dabei schützte ihn die Helmkonstruktion, die speziell für die Belastungen des Durchbruchs entwickelt worden war. Momentan wiesen alle Instrumente auf das Funktionieren der Sicherheitssysteme hin und signalisierten den störungsfreien Ablauf für die Landung. Die erste Stufe der Bremsung würde bei dreitausend Meilen erfolgen. Noch waren es neun Meilen bis zur Erdoberfläche.

»Sieben Minuten noch zum Zielpunkt«, dachte er. Schon erblickte Sparks nähere Details auf dem amerikanischen Kontinent. Ein kleiner Bremsfallschirm entfaltete sich mit unmerklichem Ruck, den Sparks lediglich durch eine Korrektur seines steilen Eintauchwinkels sowie die Anzeige auf seinen Instrumenten wahrnahm. Erste Konturen von Bergen und Flüssen, deren Verlauf sich irgendwo am Horizont verlor, waren durch Wolkenlücken auszumachen.

Bei zweitausend Meilen aktivierte sich der zweite Bremsfallschirm, dessen Funktion hauptsächlich darin bestand, die Fallgeschwindigkeit auf die Belastungsgrenzen des Landefallschirms zu korrigieren. Wenige Sekunden nach der Auslösung wurde er bereits wieder abgesprengt, um bei unter einer Meile den Landefallschirm zu öffnen, der Sparks schließlich auf Sinkgeschwindigkeit reduziert zur Erde bringen sollte. Gelenkt durch das GPS-System landete er wenige Sekunden später zielgenau auf einem für den Landevorgang vorgesehenen Areal, nicht weit vom NASA-Space-Center in Houston entfernt.

Zwei Stunden sollte die ärztliche Routineuntersuchung nach Sparks Bergung noch dauern, bevor er endlich in den wohlverdienten Tauchurlaub mit seiner Freundin Judy fahren konnte. Der Student hatte die engagierte Journalistin vor sechs Monaten während eines der zahlreichen Interviews kennengelernt, die ihm zu erstem Ruhm als Weltraumtestspringer verholfen hatten.

Noch lebte der angehende Physiker ungezwungen von Konventionen und Zukunftsplänen in seiner kleinen Atelierwohnung in North Berkeley, aus deren Dachfenster er in der Nacht zu den Sternen am Himmel und gleichzeitig durch den teilverglasten Giebel auf den entfernten Lichterstrudel der Innenstadt blicken konnte. Dies ließ ihn immer wieder die Winzigkeit seiner selbst erfahren und führte ihm vor Augen, letztlich nur als Teil eines der vielen Irrlichter zu existieren, die sich dort unten in einem Meer von Lichtpunkten im Großstadtgetümmel verloren. Zwar war er nicht weniger ehrgeizig als seine Freundin Judy, und doch verlief sein Leben noch in den Bahnen eines Studenten, der nicht damit abgeschlossen hatte, vor dem Beginn einer beruflichen Karriere erst einmal alle Freuden zu genießen, die das Leben für ihn bereitgestellt hatte.

Den ersten Tag nach dem Sprung hatten Sparks und Judy überwiegend mit Faulenzen am Strand und Tauchgängen zu den Wracks nahe Crystal Beach verbracht. Während seiner Tauchgänge war es Sparks möglich, sich der Welt der Formeln zu entziehen und in einer anderen Welt, einem Universum an Stille und zeitloser Ruhe, zu entspannen.

Sparks lag ruhig im Wasser und lichtete mit seiner Unterwasserkamera Teile eines gesunkenen Fischtrawlers ab. Selbst im klaren Wasser von Crystal Beach erreichten die Sonnenstrahlen in der Tiefe von fünfundsechzig Fuß die beiden Taucher nur noch als schwach schimmernder, blauer Schein. Nicht weit von ihm entfernt schwamm Judy. Die Flaschenfüllung bereits aufgebraucht, signalisierte sie ihrem Freund, auftauchen zu wollen. Er folgte ihr.

Entspannt, mit leichten Bewegungen seiner Flossen, schwamm er der Wasseroberfläche entgegen. Dort setzte er die Brille ab, betrachtete die tiefstehende Nachmittagssonne, deren Strahlen abgemildert durch die Atmosphäre ihren Glanz verströmten und die Wellen um ihn herum in flüssiges Gold verwandelten. Auf dem Rücken schwimmend, erreichten Judy und Sparks das Ufer. Nach zwei Tauchgängen und gelungener Dekompression glaubte er, noch Druck auf den Ohren zu verspüren und beschloss, sicherheitshalber am nächsten Tag zu pausieren.

Auf dem Weg ins Hotel nach Galveston kündete Donner­grollen ein nahendes Gewitter an. Dunkle Wolken quollen am Horizont empor, und in der Luft lag spürbare Elektrizität, die sich wenige Meilen entfernt bereits durch grelle Blitze in den Boden entlud. Große Regentropfen klatschten vereinzelt auf die Frontscheibe, aber die aufziehenden Gewitterwolken hatten noch nicht die Dichte erreicht, um ihre Last endgültig in einem Platzregen oder Hagelschauer abladen zu können. Der Scheibenwischer setzte ein und verwischte die Tropfen mit den Resten von Insekten auf der Scheibe zu schmierigen Schlieren. Hart radierte der Gummi über die Scheibe. Sparks schaltete den Scheibenwischer aus. Durch das geöffnete Seitenfens­ter stieg ihm der unverwechselbare Duft salzhaltiger Seeluft in die Nase, die sich mit dem Aroma der Blütendolden des Oleanders der Vorgärten und der dampfenden Feuchte des Asphalts auf den Straßen zu einem einzigartigen, für diese Region so typischen Geruch vermischte.

»Riechst du das, Judy?«

»Ja, ich hatte den Duft schon heute Morgen auf dem Balkon in der Nase.«

»Das liebe ich so an Galveston«, sagte Sparks.

»Wollen wir heute Abend einen Abstecher nach Houston in die Galleria machen? Du kannst shoppen gehen.« Sparks strahlte über das ganze Gesicht. »Es gibt da übrigens auch eine Eisbahn und die Cheesecake Factory, das ist der beste Käsekuchen in Texas.«

»Eine Eisbahn?«

»Du kannst doch Eislaufen? Hast du mir jedenfalls erzählt.«

Judy zwinkerte. »Was mich betrifft, ja. Aber kannst du’s auch?«

»Mich musst du vor dir herschieben.«

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