Bernd Roßbach - Collapse

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Ein streng geheimes Experiment gerät außer Kontrolle. Ein Schwarzes Loch droht die Welt zu verschlingen. Eine bewusstseinserweiternde Droge macht aus normalen Menschen willenlose Zombies, die sich um einen machthungrigen Anführer scharen, der schon bald wie ein wahnsinniger Gott ganz New York beherrscht. Wird es den Wissenschaftlern um Professor Leighland und dem jungen Physiker Shuin Sparks gelingen, die bevorstehende Apokalypse zu verhindern, oder ist das Ende der Menschheit gekommen?
Ein fesselnder Science-Thriller – ungewöhnliche Helden, überraschende Wendungen, Spannung pur!

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Erst der Farbwechsel der Signalleuchte würde seine Glieder auch aus der Umklammerung der Sicherheitsbügel freigeben. Es wäre der Schlusspunkt der Transportphase in siebzig Meilen Höhe, die von der Bodenstation als Package-Flight bezeichnet wurde. Aber noch wurde sein Körper durch das ihn umgebende Plexiglaskorsett und den metallisch glänzenden Gurt zurückgehalten, der seine Brust und die Beine wie eine zweite Haut umschloss. Das Signal zum Absprung stand allerdings unmittelbar bevor, denn die Konstruktion der Abdeckung aus feuerfestem Spezialkunststoff hatte sich bereits einen Spalt weit geöffnet.

Sparks legte für eine Sekunde den Kopf in den Nacken, schnaufte durch und genoß seinen Erfolg. Der Ausnahmestudent, der sein Studium der Kernphysik aufgrund eines Stipendiums an der Eliteuniversität Berkeley durchführte, fieberte bereits seit zwei Jahren dem Sprung entgegen. Es war eine ungeahnte Erleichterung gewesen, als man ihm die Auswertung der Tests mitgeteilt hatte, aus denen er allein als Sieger hervorgegangen war. Nun war sein Triumph vollkommen. Sich an den Ausbruch der Freude erinnernd, näherte er sich dem Höhepunkt seiner wochenlangen Vorbereitung, für die er so viele Tage im Space-Jump-Vorbereitungszentrum des seinen Sprung finanzierenden Unternehmens Omega Dive zugebracht hatte.

Der Sprung selbst würde bis zum Erreichen des Erdbodens über dreißig Minuten dauern. Knapp dreißig Minuten freier Fall, denen einige Minuten Schwerelosigkeit vorausgehen würden. Das Geräusch des Einrastens der Sicherungszapfen in der Abdeckung drang an seine Ohren. Der Vierundzwanzigjähige reflektierte in seiner Erinnerung die Gespräche um den Werbeeffekt, den Omega Dive über die Massenmedien auszuschlachten wusste. Weit entfernt auf der Erde verstand es das Unternehmen bereits jetzt, Technologie als Freizeitvergnügen in bare Münze umzuwandeln, denn eine Schar ausgewählter Interessenten verfolgte den Sprung in einer eigens eingerichteten Vip-Lounge zusammen mit den Investoren gegen ein nicht grade geringes Entgelt. Jetzt kostete Sparks das erhebende Gefühl des Jungfernflugs aus, der in diesen Augenblicken für gutbetuchte Abenteuersuchende in Szene gesetzt wurde.

Die Leere des Alls rief in ihm die Erinnerungen an die sternklaren Nächte in Berkeley wach. Als Student hatte er sich am nicht weit entfernten Ufer des San Pablo Reservoirs aufgehalten und im Gras liegend stundenlang in den Himmel geblickt. Schon damals hatte er versucht, sich einen Fallschirmspringer vorzustellen, der aus großer Höhe die Erdoberfläche betrachtet. Jetzt allerdings war es ganz anders als in seiner Vorstellung. Jetzt nahm er die Sterne durch das doppelte Visier seines mit Carbonfasern verstärkten Kevlarhelms wahr, die seine Umgebung durch den Filtereffekt einer Goldbeschichtung in ein fahles Gelb tauchte. Andere Fixpunkte gab es nicht.

Endlich öffnete sich auch die Halterung des Brustgürtels. Sparks zögerte. Erst jetzt, in einer gewaltigen Inszenierung durch die Neigebewegung des Gleiters, geriet der Planet kopfüber in sein Blickfeld. Grün leuchtete die Anzeige Go. Einige Sekunden ließ er sich durch das atemberaubende Schauspiel beeindrucken, auf das er so lange gewartet hatte.

Noch tags zuvor, als er von Mitarbeitern auf dem Abfluggelände von Omega Dive in Florida in den silberglänzenden Gleiter befördert worden war, kannte Sparks den Anblick aus dem Weltall lediglich von Fernsehaufnahmen oder Bildern virtueller Space-Jump-Animationen, die er bereits als Jugendlicher in sich aufgesogen hatte. In den Abbildungen erschien ihm die Erde als zweidimensionale Scheibe, der er wenig Aufmerksamkeit schenkte. Schon damals glaubte er zu ahnen, dass ein Weltraumsprung einmal zu einem seiner Lebensziele werden würde.

Nun hielt er einige Sekunden lang inne, berührt von dem Schauspiel, dessen Schönheit und majestätische Erhabenheit ihm bis zu diesem Augenblick verwehrt geblieben war. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er die Erde eigentlich für unspektakulär gehalten, als seine Heimat irgendwo in der Michstraße, auf der es sich zwar angenehm leben ließ, die er jedoch gleichzeitig als eine selbstverständliche Einrichtung der Natur empfand. Erst jetzt, nachdem sich sein Traum zu erfüllen begann, nahm er sie als jene wundersame blaue Kugel wahr, deren Anblick ihn atemlos machte. Eine, aus der Ferne betrachtet, einzigartige Diva im Planetensystem des Alls. Gebannt blickte er auf den unbeweglichen Ball, dessen Wölbung sich im Horizont über ein schwachglänzendes Lichtband in der dahinterliegenden Schwärze des Alls verlor.

Unten auf der Erde, auf dem Gelände von Omega Dive, lief unterdessen die Liveübertragung. Dem ausgewählten Publikum eröffneten sich in diesen Augenblicken atemberaubende Bilder des Weltalls, begleitet von Sparks Ansprache.

»Glaubt ihnen nicht«, sprach er die Worte ins Mikrophon, die er zuvor auswendig gelernt und immer wieder geprobt hatte.

»Glaubt ihnen nicht, wenn sie euch erzählen wollen, wie sie von hier oben aussieht. Vergesst es. Vergesst alles, was man euch erzählt hat. Es ist anders. Ganz anders. Es ist viel größer, viel beeindruckender – Ihr werdet es selbst erleben.«

Im Augenblick, als die Leuchtanzeige von rot auf grün wechselte, wusste Sparks, dass dies das Startsignal zu einem Ziellauf bedeutete, auf den er so lange hingearbeitet und auf dessen Realisierung er lange Zeit nicht in seinen kühnsten Träumen zu hoffen gewagt hatte. Jetzt war es für ihn Wirklichkeit geworden. Sparks schwelgte in Gedanken, die er bereits tausende Male, wie ein nicht enden wollendes Déjà-vu‚ wieder und wieder durchlebt hatte. Würde es sich anfühlen wie ein Fallschirmsprung, wie er ihn so oft in den Zeiten seines Dienstes bei der Army absolviert hatte? Die Erdanziehung, die ihn wie durch das Saugrohr eines Staubsaugers in die Tiefe ziehen würde, wirkte erst einige Meilen weiter unten, deshalb würde er Minuten in völliger Schwerelosigkeit genießen können.

Sein Ziel einer sanften Erdlandung schien für ihn jedoch noch in unerreichbarer Ferne. Lautlos stieß er sich ab und glitt Zentimeter für Zentimeter über die Schwelle seines Sitzes hinaus in die Schwärze des allumfassenden Vakuums. Sekundenlang fühlte er Zufriedenheit, als fände er zwischen zwei Welten durch ein nicht näher zu erklärendes Gleichgewicht einen schwebenden Ausgleich. Tief atmete er durch seinen Helm das vorbereitete Luftgemisch ein. Das All vermittelte ihm ein Gefühl von absoluter Ruhe und Entspannung, wie in grenzenloser Macht über den Dingen zu schweben, um doch auch im selben Augenblick jene unendliche Hilflosigkeit zu fühlen, die das Wissen um die lebensfeindliche Umgebung in ihm erweckte.

Jetzt belächelte er seine Vorstellung eines mehr oder weniger gigantischen Fallschirmsprungs. Es war anders, majestätischer und glückserfüllender, als er es sich je hätte ausmalen können.

Ohne die Verbindung einer rettenden Leine, die ihn bei einer Fehlfunktion seines Anzuges wieder in die schützende Umgebung der Kapsel hätte bringen können, ließ er sich durch den Schwung des Absprungs zur Erde hin in waagerechter Position hinaustragen.

Sparks vollführte eine Rolle vorwärts, ein sanftes Drehen in Zeitlupe um die eigene Achse und richtete sich dann mit Hilfe der Instrumente in eine Schräglage zur Erde aus. Die Positionskorrektur erfolgte über Pressluftdüsen, die den jeweiligen Neigungswinkel zur Erde ausbalancierten.

Die Anziehungskraft war in dieser Höhe nicht zu spüren, aber dem Erdball, der sich ihm so majestätisch präsentierte, würde sich der Student bald mit einer Geschwindigkeit nähern, die kein Mensch vor ihm je erreicht hatte.

Minutenlang genoss er die schwerelose Vorwärtsbewegung, die ihn alles andere um sich herum vergessen ließ. Er hoffte, dass dieses Gefühl nie enden würde.

Lediglich der Raumgleiter, der in der Ferne nur noch als winziger Punkt auszumachen war, erinnerte ihn daran, dass er sich bereits wenig später mit einer Geschwindigkeit von tausendsiebenhundert Meilen pro Stunde der Atmosphäre nähern würde. Sein Herz schlug jetzt schneller. Mit steigender Erwartung fieberte er der maximalen Beschleunigung entgegen. Die Instrumentenanzeige, die Sparks als digitale Spiegelung in seinem Helmvisier ablesen konnte, registrierte einen ersten Reibungswiderstand. Schnell erhitzte sich die Außenhaut seiner Kohlefaserummantelung. Kleine Partikel lösten sich von den winzigen Hitzeschildpailletten, die wie Schuppen auf der Außenumhüllung den Reibungskräften der Atmosphäre entgegenstanden. Vereinzelt spiegelten sie sich in der metallisch schimmernden Oberfläche, bis sie sich schließlich in rotglühenden Schweifen aufzulösen begannen.

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