Bernd Roßbach - Collapse

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Ein streng geheimes Experiment gerät außer Kontrolle. Ein Schwarzes Loch droht die Welt zu verschlingen. Eine bewusstseinserweiternde Droge macht aus normalen Menschen willenlose Zombies, die sich um einen machthungrigen Anführer scharen, der schon bald wie ein wahnsinniger Gott ganz New York beherrscht. Wird es den Wissenschaftlern um Professor Leighland und dem jungen Physiker Shuin Sparks gelingen, die bevorstehende Apokalypse zu verhindern, oder ist das Ende der Menschheit gekommen?
Ein fesselnder Science-Thriller – ungewöhnliche Helden, überraschende Wendungen, Spannung pur!

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Es wird nicht irgendwann passieren – es passiert jetzt.

Bernd Roßbach, Beaumont März 2011

»So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen. Es ist soweit.«

(Hoimar von Ditfurth, Wissenschaftspublizist)

1. Kapitel

Die Anomalie

Dallas, 08. Juli 2017, neun Tage vor der Alphastabilität

Katastrophen geschehen nicht einfach, sie sind das Resultat einer Verkettung unglücklicher Umstände. Dies sollte auch Jack Burton, Oberarzt und stellvertretender Direktor des Jefferson Health Medical Centers in Dallas, bald erkennen.

Burton hatte seit vierunddreißig Stunden keinen Schlaf gefunden und das Krankenhaus mehrere Tage nicht verlassen. Trotz der Strapazen war ihm die Anspannung nicht anzusehen, da er selbst unter Stress eine gleichbleibende Freundlichkeit vermittelte, für die ihn seine Kollegen schätzten. Nun jedoch begann ihn eine aufsteigende Kälte zu schütteln, die ihn immer dann heimsuchte, wenn er lange nicht geschlafen hatte.

Assistenzarzt Phileas Wuthering blickte verzweifelt auf Burton, der sich das Stethoskop aus den Ohren riss.

»Schon wieder ein neuer Fall, die Notaufnahme schafft den Ansturm nicht mehr«, sagte Wuthering.

»Decken Sie den hier zu Phil, ich werde es mir mal anschauen.«

Der stellvertretende Direktor, so wurde Jack Burton von den meisten Mitarbeitern genannt, genoss den Ruf eines Pedanten. Er hasste es, improvisieren zu müssen, obschon gerade deshalb ein Ausnahmezustand bei ihm vermutlich besser organisiert wäre als so manch andere Klinik im Regelbetrieb. Doch selbst Burton wusste nicht mehr, wie die eskalierenden Ereignisse unter Kontrolle zu bringen waren. Der Ansturm von Kranken und Verletzten sprengte alle Kapazitäten der Klinik. Burton fasste in seine Jackentasche, in der er sonst immer sein Notizbuch trug. Seit dem Studium war es ihm zur Gewohnheit geworden, jede Überbelegung mittels Strichlisten detailliert festzuhalten. Er tat dies schon deshalb, um möglichen Abweichungen vorzubeugen und einen peinlichen Mängelzustand erst gar nicht entstehen zu lassen. Jetzt fassten seine Hände ins Leere. Das Buch hatte er schon vor Tagen zur Seite gelegt, zu einem Zeitpunkt, als er aufgehört hatte, die Toten zu zählen. Schließlich deckte er selbst das weiße Laken über den vor wenigen Minuten Verstorbenen, hastete über den Flur und besprach sich mit seinem Assistenten Wuthering, der ihm über den Verbindungsgang zur Ambulanz folgte. Wuthering trat ans Fenster und blickte hinaus auf die Schlange von Unglückseligen, die es noch geschafft hatten, sich bis zur Klinik zu schleppen.

»Jack, gucken Sie sich das an. Wir müssen Chrichton informieren, jetzt!«

»Wahrscheinlich ahnt der Alte schon, dass wir zumachen sollten.«

»Ach, er weiß es doch längst. Machen wir uns nichts vor. Kein Bett frei und in der Notaufnahme stehen sie bis auf die Straße«, fasste Burton zusammen.

Der Oberarzt stemmte die Hände an die Hüften und sagte: »Klar weiß er das, aber er muss es schließlich auch anweisen. Für mich ist es eine ausgemachte Sache. Gerade jetzt, wo die Medien heißlaufen.«

»Warum zögert Chrichton?«, wollte Burton wissen.

»Er wird sich fragen, wo die Menschen hin sollen. Alle Stationen in Dallas sind überfüllt. Und das nicht erst seit gestern.«

»Okay, ich werde mit ihm reden.«

Burton versuchte, den Betten und Infusionsständern auf dem Gang auszuweichen. Den mit Verbandsresten übersäten Flur ignorierte er, denn die zunehmende Dramatik im Klinikbetrieb ließ ihn in eine Art Lethargie abdriften, so als wäre ihm das Chaos in den Gängen der Klinik schon zu einer lästigen Gewohnheit geworden. Er würde sich nie daran gewöhnen, das wusste er. Zwar hatte er über die Jahre eine Distanz zum Klinikalltag entwickelt, einen funktionierenden Selbstschutzmechanismus, doch blutverschmierte Körper, Hilferufe oder die in ihrer Totenmaske erstarrten Gesichter jener, die den Kampf verloren hatten; all das würde immer eine Reaktion in ihm auslösen.

Ihn schauderte. Es bereitete ihm Schmerzen, die verzweifelten Blicke seiner Untergebenen ignorieren zu müssen, die sich zwar aufopfernd, aber mehr und mehr resignierend dem Ansturm der Kranken entgegenstellten. Burton erreichte die Notaufnahme. Dort warteten Überfallopfer aller Altersklassen mit unterschiedlichsten Verletzungen. Das Sicherheitspersonal stieß die Drängelnden zurück, während eine Ärztin versuchte, die besonders schweren Fälle zu identifizieren.

»Versucht, möglichst viele ambulant zu versorgen! Jennifer, ich brauche Sie gleich drinnen. Lassen Sie sich ablösen.« Oberarzt Burton verschaffte sich noch einen Überblick über die Versorgungssituation, bevor er im Hauptgebäude auf Stationsschwester Kathie traf.

»Fahren Sie die letalen Abgänge runter, wir brauchen Platz für weitere Patienten«, rief Burton ihr zu. Sie schickte sich an, die Toten, die mittlerweile den Platz auf den Stationen weiter einschränkten, in den Keller zu verfrachten.

»Jack, die Auswertung der Analysen über die neu Eingelieferten ist da.«

»Und?«

»Wie bei den anderen. Blutwerte abnorm, hohe Leberwerte und auch wieder die unbekannte zyklische Kohlenstoffverbindung.«

»Und die Glycoside?«

»Die haben wir wieder nur bei den Aggressiven gefunden.«

»Wie sieht’s mit den Barbituraten aus?«

»Wir kriegen sie nicht mehr ruhiggestellt. Diazepam, Barbital, nichts schlägt an! Nur bei einigen Valnoctamid!«

»Probieren Sie es mit Tiophental«, entgegnete Burton. »Zumindest jammern sie nicht. Nicht mal bei Frakturen. Also sehen Sie das Ganze nicht so schwarz.«

Kathie wusste es besser. Die Aggressiven, deren Blicken wenig Menschliches innewohnte und die in ihrem Ausdruck eher an Raubtiere erinnerten, die ihre Beute fixierten, fristeten mit Stricken an Betten fixiert ihr Dasein. Die mit Ledergurten versehenen Standardeinrichtungen der Klinik reichten dazu längst nicht mehr aus. Kathie schilderte die zunehmende Angst unter dem Personal.

»Das mit Jane ist doch kein Einzelfall. Die werden immer unberechenbarer. Erst denkt man, sie sind ruhig, und dann drehen sie plötzlich durch.«

»Es ist nur vorübergehend«, versuchte Burton zu beschwichtigen. »Irgendwann muss es ja mal aufhören.«

Hoffnung war für Burton etwas, das er nie aufgab, aber auch er vermochte sich der Realität nicht zu entziehen. Beide Patientenkategorien würden zwar für sich genommen keine Besonderheit darstellen, wenn nicht in den zurückliegenden Wochen die Registrierung gleichartiger Fälle in den Großstädten nahezu explosionsartig zugenommen hätte. Noch hielten die Ärzte den Krankenhausbetrieb mit Durchhalteparolen aufrecht, aber sie ahnten nicht, dass die Situation schon bald weiter eskalieren sollte.

Burton prüfte die Blutproben und steckte sie in die Kühltasche. »Schicken Sie die Ergebnisse zum Ministerium! Die hatten gestern schon angefragt. Ich will jetzt endlich wissen, was hinter der ganzen Sauerei steckt.«

»Es gibt neue Erkenntnisse. Ein Professor Feilgruber in Genf hat sich zu den toxischen Befunden geäußert«, erklärte Wuthering.

»Und was sagt er?«

»Seiner Meinung nach sind es Abbauprodukte bekannter Substanzen. Eine Art Aufputschdroge mit psychopathogenem Effekt.«

»Also doch etwas Synthetisches?«Burton schien überrascht.

»Die Analysen sind nicht abgeschlossen. Sieht aber aus, als hätten wir es mit einer Epidemie von Drogenkonsumenten zu tun.«

Burton drückte Wuthering die Tasche mit den Blutproben in die Hand. »Junkies? Sie machen Witze …«

»Keine Ahnung. Eine offizielle Stellungnahme vom Ministerium gibt’s nicht. In den Berichten über die Unruhen hab’ ich noch nichts gehört. Irgendwie mauern alle Beteiligten.«

»Was die rausgeben, ist doch eine Farce. Wie immer halten sie die Informationen zurück!«, echauffierte sich Burton.

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