Bernd Roßbach - Collapse
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Ein fesselnder Science-Thriller – ungewöhnliche Helden, überraschende Wendungen, Spannung pur!
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»Sie verharmlosen. Erst halten mal wieder Statistiken her, um die Zusammenhänge zu verschleiern, und wenn’s scheibchenweise rauskommt, hat es nachher keiner gewusst.«
»Wenn das stimmt mit den Junkies, ist das ein dickes Ding!«
Kathie Flannegan absolvierte bereits die zweite Schicht hintereinander. Die im vierten Monat Schwangere hatte sich zwar nur wenige Pausen gegönnt, allerdings unterstützten sie ihre Kolleginnen nach Kräften, sodass Kathie der Meinung war, die Arbeit auch unter diesen Bedingungen leisten zu können.
Ihr Patient lag mit geschlossenen Augen auf dem Rücken. Sein Schädel war kahl rasiert und die mit Klebeband befestigte Mullbinde bedeckte eine tiefe Platzwunde, die bis auf den darunter liegenden Knochen reichte. Blut sickerte in den Verband. In den überfüllten Krankenzimmern war kein Platz für weitere Neuzugänge. Deshalb schob Kathie den Bewusstlosen in den angrenzenden Reinigungsraum. Das Bett fand in der Kammer neben Schrubbern und Putzeimern Platz.
Den Füllstand prüfend, stach Kathie die Nadel für die Infusion durch die Gummimembran der Glasflasche. Wie tausende Male zuvor befestigte sie auch diesmal den Glasbehälter mit der Flüssigkeit an der Halterung des rollbaren Ständers. Der Patient lag regungslos auf dem Bett. Von ihm abgewandt, bemerkte Kathie nicht, wie sich für wenige Sekunden die Lider seiner Augen hoben. Seine linke Hand begann sich um die Stahlumrandung des Bettes zu krallen. Während Kathie den rechten Arm des Patienten anhob, ertasteten ihre Finger den Puls. Wie sonst auch nahm sie den Blutdruckmesser zu Hilfe.
»Na komm schon«, murmelte sie und erwartete ungeduldig das Ergebnis. Dem Instrument nach zu urteilen, zeigte der Blutdruck keine Auffälligkeiten. Nur für den Puls, der um etwa vierzig Schläge je Minute über dem normalen Takt schlug, hatte Kathie keine Erklärung.
Ein Zucken unter dem Laken, das die Beine des Patienten bis zum Bauchnabel bedeckte, erregte Kathies Aufmerksamkeit. Prüfend zog sie mit ihrem Daumen ein Augenlid des Patienten hoch und blickte in eine starr geweitete Pupille mit rot unterlaufener Iris. Sie testete die Reflexe, aber die Stimulation der Reflexzentren zeigte keinerlei Wirkung.
»Warum ist das so, verdammt?«, murmelte sie zu sich selbst. »Irgendetwas mit der Steuerung des Körpers scheint durcheinander.«
Die Stationsschwester kritzelte mit einem kleinen Stift noch einige handschriftliche Aufzeichnungen auf das Display ihres Computers, der aussah wie ein zu groß geratenes Telefon. Dann schickte sie die Daten an den Funkchip in der Patientenkarte am Fußende des Bettes. Währenddessen fiel hinter ihr die Tür ins Schloss. Von draußen auf dem Krankenhausflur drang das hektische Öffnen und Schließen von Türen an ihre Ohren. Die zugeschalteten Absauganlagen in den angrenzenden Versorgungsräumen, die seit Wochen die Geräuschkulisse einer Werkhalle verbreiteten und in der Enge der Kammer nun umso lauter dröhnten, ließen sie aufhorchen. Von der werdenden Mutter unbeachtet, öffnete der Patient in diesem Augenblick seine Augen. Sie schlossen sich wieder, als Kathie sich seinem Brustkorb näherte. Auch das verräterische Beben der Nasenflügel verflachte. Kathie nahm ihr Stethoskop und setzte es auf die mit kaltem Schweiß bedeckte Brust des Mannes. Sie horchte. Er atmete ruhig. Kathie griff zum Mobiltelefon und wählte die Nummer von Doktor Burton.
Noch während sie die Kühle des Hörers an ihrem Ohr spürte, vernahm sie im Hintergrund das monotone Vibrieren der Klimaanlage. Kalte Luft strömte in ihren Nacken und mit den ersten Anzeichen einer Gänsehaut begannen sich die Härchen ihres Unterarms aufzurichten.
Die Krankenschwester hatte die Verbindung hergestellt, am anderen Ende der Leitung meldete sich Burton.
»Jack, ich habe den Neuzugang auf der Vierundvierzig untersucht. Hoher Puls, keine Reflexe, aber tonische Krämpfe und leichte Zyanose. Was soll ich ihm geben?«
Kathie war ins Gespräch vertieft. Sie bemerkte nicht, wie sich der Oberkörper des Mannes im Hintergrund aufrichtete. Sein Gesicht verfinsterte sich, während er auf ihren Rücken starrte.
»Ich werde ihn mir selbst ansehen«, tönte die Stimme des Doktors durch das Mobiltelefon.
»Gut, ich habe ihn in der …«Sie stockte, denn sie nahm ein rasselndes Atemgeräusch in der Nähe ihrer Schulter wahr.
Mit einem Schrei ließ sie das Telefon fallen. Instinktiv verschränkte sie die Handflächen vor ihrem Gesicht. Ihr Versuch, zurückzuweichen, wurde durch die Hand des Fremden verhindert. Der Arm schnellte federgleich vor und packte sie an Kittel und Schulter. Ein röhrender unmenschlicher Schrei aus der Kehle des Mannes erfüllte die Kammer. Katie erschauderte. Sie sah, wie die Hand auf ihren Hals zuschnellte, um sie mit eisernem Griff zu packen. Gleichzeitig barsten die Fesselungen am Unterschenkel des Patienten, sein muskulöser Körper erhob sich von der Liege.
Kathie blieb keine Zeit, einen weiteren Schrei auszustoßen, der bereits auf ihren Lippen lag. Zu eisern war der Griff um ihre Kehle, der ihr die Luft zum Atmen abschnürte. Die Blutzufuhr an ihrer Halsschlagader wurde durch die Umklammerung verringert, und die Bewegungen, mit denen sie versuchte, mit der Hand irgendeinen Gegenstand zu fassen zu bekommen, glichen bereits denen einer Ertrinkenden, die sich in Todesangst an etwas zu klammern suchte.
Der Krankenschwester schlug ein widerlicher Gestank entgegen. Das zu einer Fratze entstellte Gesicht des Mannes näherte sich Katies Wange, sodass sie noch den fauligen Atem des Angreifers roch, bis ihre Sinne zu schwinden begannen. Sie starrte auf die weiß verfärbte Zunge auf blaubeerfarbenem Grund, die sich zwischen den nikotinverfärbten Zahnreihen hindurch auf die Lippen schob. Auch der Rachen schimmerte violett. Kurz vor der Bewusstlosigkeit glaubte sie noch, einen sich verjüngenden Tunnel voller Nebelschwaden zu erahnen, während es ihr zunehmend unmöglich wurde, ihre Umwelt wahrzunehmen.
Der muskulöse Mann packte schließlich den Besenstiel, nach dem Kathie vergeblich gegriffen hatte. Mit nur einer Hand knickte er ihn in der Mitte durch, sodass das Holz des Stiels wie ein Streichholz splitterte. Der Stoß, mit dem der Angreifer Kathie das spitze Ende des Stiels unterhalb des Brustbeins in den Körper rammte, erfolgte blitzschnell. Ihre Augen halb geschlossen, wurde sie von dem Holzspeer an die Wand geschleudert. In dem Augenblick, als sie der Speer durchdrang, riss sie die Augen wieder auf, obwohl sie nicht einmal verstand, was passiert war.
Den Schmerz fühlte sie lediglich als warme Welle, die ihren Körper durchflutete. Sich ihr eigenes Ende unter diesen Umständen vorzustellen, hätte sie vor allem mit der Vorstellung von unerträglichen Schmerzen konfrontiert. Nun aber war es eine gnädige Laune der Natur, die Kathie den Schmerz gar nicht erst wahrnehmen ließ. Es fühlte sich an, als würde eine Meereswoge sie sanft anheben und den Kontakt mit dem Boden verlieren lassen. Das alles geschah in dem Moment, als ihr das mit Adrenalin und körpereigenen Morphinen überschwemmte Gehirn noch das Gefühl eines sich vor ihr schließenden Vorhanges suggerierte, kurz bevor ihr Kreislauf endgültig aussetzte. Blut rann von ihren Lippen und benetzte ihren Kittel, ihr Lebenssaft färbte den Stoff aus lindgrüner Baumwolle dunkel.
Im Augenblick der Bewusstlosigkeit erschlaffte ihr Körper. Ihre Augenlider schlossen sich, als sie am ausgestreckten Arm ihres Peinigers zu Boden glitt. Sie bemerkte nicht mehr, wie das Türblatt an ihren Körper stieß und der Mann, der sich nunmehr zur vollen Größe aufgerichtet hatte, sie achtlos am Boden zur Seite drückte, als er das Zimmer verließ.
***
Zur selben Zeit fünfundsiebzig Meilen über den Bahamas
Shuin Sparks beobachtete durch das Visier seines Raumanzugs das nur sehr langsam zurückgleitende Dach des Spacegleiters, hinter dem die blauschwarze Nacht des Alls lautlos auf ihn wartete. Sparks saß nahezu in Liegeposition inmitten der Kapsel, eingepfercht in einen ergonomisch gestalteten Sitz aus Carbon. Die Rohrkonstruktion, aus einer Legierung aus Magnesium und Titanaluminid bestehend, glänzte blasssilbern. Sie diente dem Sitz zur Fixierung, erweckte aber trotz zahlreicher Stabilisierungsstreben einen eher zerbrechlichen Eindruck. Endlich würde der langersehnte Sprung erfolgen. Die Instrumente, die am Armgelenk oberhalb seiner Handschuhe in den High-Tech-Anzug integriert worden waren, zeigten Ready. Sparks erwartete die Absprungfreigabe. Sie würde kontrolliert durch die Bodenstation über eine grüne Farbanzeige erfolgen, die seit wenigen Minuten in fahlem Rot pulsierte.
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