Roy Jacobsen - Das Dorf der Wunder

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"Das Dorf der Wunder" ist eine anrührende Parabel über die ehrliche Macht des Einfachen. In seiner Heimat Norwegen gilt der Bestsellerautor Roy Jacobsen als einer der bedeutendsten Schriftsteller der Gegenwart. Nun erscheint sein Erfolgsroman endlich auf Deutsch. Dem Autor gelingt ein feinfühliger und lakonischer Roman über einen Sonderling, der zufällig zum Helden wird. Eine wunderschöne Erzählung über wärmende Mitmenschlichkeit in der klirrenden Kälte Finnlands.
Roy Jacobsen, geboren 1954 in Oslo, ist einer der erfolgreichsten und wichtigsten Autoren Norwegens. Als Aufbau Taschenbuch erschienen von ihm bisher die Romane «Das Dorf der Wunder» und «Die Farbe der Reue».

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»Wir haben keinen Gefangenentransport«, sagt er tonlos. »Aber du kannst beim Tross dabei sein, die brauchen Holzfäller.«

Ich nicke. Er sagt:

»Und ich brauche ja wohl nicht zu sagen, dass du erschossen wirst, wenn uns auch nur der kleinste Verdacht kommt ...«

Ich schaue ihn fragend an.

»Kannst du das wiederholen?«

Er wiederholt, jetzt eher gereizt als misstrauisch.

»Das finde ich gut«, sage ich, als ich endlich begriffen habe, worauf er hinauswill. »Ich fälle gern Holz.«

Wir schauen einander lange an, bis etwas eintritt, von dem ich hoffe, dass es sich um eine Art Waffenstillstand handelt, er scheint sich jedenfalls damit abgefunden zu haben, dass ich harmlos bin.

Ich frage, ob sie wissen möchten, wem das Haus gehört hat, in dem sie hier sitzen, ehe es Finnland und dem Krieg zugefallen ist.

»Nein«, sagt der Dolmetscher.

Ich wiederhole die Frage.

»Nein«, sagt er noch einmal. »Aber wir möchten wissen, warum es nicht abgebrannt worden ist, wenn du nichts dagegen hast?«

»Weil ich darauf aufgepasst habe«, antworte ich und gehe zur der Wand hinter dem einen Wachtposten und nehme das Bild von Luukas und Roosa herunter und legte es vor dem Offizier auf den Tisch, zeige auf die beiden alten Leute und nenne ihre Namen. Er mustert sie zerstreut.

»Sie sind vor dreißig Jahren aus Raatevaara gekommen«, sage ich. »Luukas hat sich als Schuhmacher und Handwerker hier niedergelassen, er hat dieses Haus selbst gebaut, sie haben drei Söhne, die alle im Krieg sind ...«

Aber der Dolmetscher übersetzt nicht, er wirkt erschöpft, und auch der Offizier zeigt keinerlei Interesse, er sitzt nur da und starrt das Foto an, als ob es ihn an etwas erinnert – alles hat etwas Vertrautes, und plötzlich hebt er den Blick und starrt mir ins Gesicht. Ich schaue zurück. Er hebt die Tasse, als wolle er mehr Kaffee. Ich schenke ein und frage, ob er nicht die Brotscheiben essen will, die ich ihm hingelegt habe. Er reagiert nicht. Er trinkt Kaffee und denkt weiter an etwas, das einfach nicht aufhören will, ihn zu beunruhigen. Und bei diesem Geräusch von heißem Kaffee, der vorsichtig über blaue Lippen geschlürft wird, ist es, als ob ich nicht mehr existierte, oder als ob ich zu einem belanglosen Diener geworden wäre, einem Hund, der sich ein wenig nützlich machen oder der sie unterhalten kann, wenn es ihnen so passt, mir passt es jedenfalls. So verlief meine erste Begegnung mit den Russen, und ich weiß wirklich nicht, wie sie anders hätte ausfallen können.

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