Frank Goyke - Mörder im Hansaviertel

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Kunsthändler und Mörder zwischen Rostock und Rijeka
Im Leben der Rostocker Polizeikommissare Barbara Riedbiester und Jonas Uplegger hat sich seit dem «Mörder im Zug», dem «Mörder im Gespensterwald» und dem «Mörder im Chat» eine Menge geändert. Barbara ist es tatsächlich gelungen, ein Leben ohne Alkohol zu führen. Jonas hingegen lebt seit einigen Jahren mit der Lehrerin Kerstin Lindner zusammen, sie erwarten ein gemeinsames Kind.
Nun werden sie zu einem Fall gerufen. Das Ehepaar Klaas ist in seinem Keller ermordet worden – offenbar wurden sie vor ihrem Tod gefoltert. Obwohl das Haus voller teurer Kunstwerke ist, fehlt davon offenbar nichts. Nur der Inhalt des Safes ist verschwunden. Der Fall führt das Ermittlerduo in die Welt der Galerien, Kunsthändler und Architekten. Alles scheint mit Geschäftstreffen im kroatischen Rijeka zusammenzuhängen. Und schließlich sind die beiden einem richtigen Schatz auf der Spur.

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»Grafikmappen?« Uplegger schaute sich suchend um. Wo sollten hier solche Mappen Platz gefunden haben?

»Im Homeoffice der Frau. Das ist unten. Aber keinen Schreck kriegen, dort sieht es aus wie nach einem Bombeneinschlag.«

Jonas Uplegger und der Chef hatten nur einen flüchtigen Blick in das Schlafzimmer und dann in das Zimmer des jüngsten Sohnes geworfen, die beide deutliche Zeichen einer hektischen Durchsuchung aufwiesen. Wendel hatte sich in den Keller begeben, um sich die Opfer und die Tatortsituation anzuschauen, sodass Uplegger nur in Begleitung von Pentzien ins Arbeitszimmer der Frau getreten war. Doch Pentzien hatte ihn mit den Worten »Sie sind ja schon groß« allein gelassen, weil er sich um die Arbeit seiner Leute im Garten kümmern wollte.

Uplegger hatte sich noch nicht umgesehen, als Barbara hereinkam. Sie hatte von Pentzien erfahren, wo er sich aufhielt, und den dringenden Wunsch geäußert, sich mit ihm auszutauschen. Zunächst blieb sie wie angewurzelt stehen. »Das sieht ja hier noch katastrophaler aus als im Wohnzimmer!«, bemerkte sie. In das hatte sie soeben einen Blick geworfen.

»Ja. Bis auf das Arbeitszimmer des Mannes wurden alle Räume durchwühlt. Eigentlich kann das nur bedeuten, dass sowohl die Frau als auch der Mann der Folter zunächst standgehalten haben. Wohl sogar lange Zeit, aber irgendwann müssen sie dann doch die Zahlenkombination des Tresors verraten haben.«

»Der Herr über Pinsel und Pinzette meint, sie hätten bisher keine Einbruchspuren gefunden«, sagte Barbara. »Möglicherweise haben sich die Täter unter einem Vorwand Zugang verschafft. Oder sie waren sogar Bekannte. Im schlimmsten Fall Freunde. Wobei es mit Freundschaften wohl eher mau aussah.« Im selben Moment fiel ihr ein, dass der Verfasser der Studie über Lütten Klein auch Mau hieß, und sie musste schmunzeln.

»Tja …« Uplegger widmete sich zunächst den Kunstwerken, die die Wände zierten; es waren überwiegend eher abstrakte oder am Expressionismus und Konstruktivismus orientierte Arbeiten, aber auch ein paar Landschaften und sogar ein Porträt: die Kohlezeichnung einer Frau mittleren Alters. Das Ehepaar Klaas hatte sich eine umfangreiche Sammlung zugelegt, über deren Wert er nicht einmal spekulieren konnte. Ob etwas aus der Kollektion gestohlen worden war, entzog sich ebenfalls seiner Kenntnis, allerdings schien auf den ersten Blick nichts zu fehlen, zumindest nicht an den Wänden. Die Gemälde in Acryl und Öl, die Aquarelle und Zeichnungen, die er in Augenschein nahm, waren allesamt signiert. Manchmal war es mühsam, die Signaturen zu entziffern, und eigentlich war es auch überflüssig, da ja eine Inventurliste vorlag, doch Uplegger hatte nun einmal von seiner verstorbenen Frau ein gewisses Interesse für die Künste geerbt. Die Namen T. Dąbrowski, Anđelko Kos oder Vuk Kovačić sagten ihm nichts, deuteten aber ein Interesse für östliche Künstler an. Eine kleine Landschaftsskizze war von dem Künstler Bukovac signiert, dem er im Arbeitszimmer des Mannes bereits begegnet war, hier nun erfuhr er obendrein den Vornamen: Vlaho. Es gab auch zwei eher expressionistische Aquarelle von einer Küste mit Windflüchtern, die aus dem Pinsel eines gewissen Rolf Kammerer stammten, dessen Namen Uplegger bereits gehört oder gelesen hatte und der seiner Meinung nach in oder bei Rostock lebte. Ein schlichter Holzrahmen enthielt die mit Goldfarbe auf blaues Papier geschriebenen Worte:

RIONER

ICH bin mit dem ersten schmutzigen HINTERN zufrieden, der sich bei mir vorstellt, nur muss er eine HAUT haben, die das LICHT nicht abstößt. ICH HINTERNHAUTLICHT.

Auguste RENOIR

Auch das sollte zweifellos ein Kunstwerk sein.

Über Dorothee Klaas’ Schreibtisch hingen drei Bleistiftskizzen eines Segelschiffs mit geblähtem, aus einzelnen Bildern zusammengesetztem Segel, eindeutig das zum Stadtjubiläum entstandene und im Stadthafen festgemachte SHIP OF TOLERANCE . Auf einer der Skizzen stand die Widmung: For Doro the Best. Emilia & Ilya K.

»Dunnerlittchen!«, entfuhr es Uplegger.

»Was Sie nicht sagen!« Barbara Riedbiester war neben ihn getreten und beugte sich zu den Skizzen vor. »Gott, wie uninteressant! Ich habe etwas, da können Sie mindestens zweimal ›Dunnerlittchen!‹ rufen.«

»Aber sehen Sie denn nicht? Zur 800-Jahr-Feier hat ein russisches Künstlerehepaar … Inzwischen leben sie wohl in den USA, in New York. Ich komme nicht auf den Namen …« Uplegger schnippte mit den Fingern, aber das half seinem Gedächtnis auch nicht auf die Sprünge. »Ka… Kabu…? Ich weiß es nicht. Es sind jedenfalls Konzeptkünstler …«

»Uns bleibt auch nichts erspart«, sagte Barbara. »Konzeptkünstler! Aber noch schlimmer …«

»Frau Klaas muss mit beiden befreundet gewesen sein.«

»Sie sind ja ganz außer Atem vor Begeisterung«, stellte die Hauptkommissarin fest. »Frau Klaas hatte ihre Finger in allen möglichen Sachen: Sie ist Mitglied im Rostocker Kunstverein, sie ist an der Organisation der Rostocker Kunstnacht und der OZ-Kunstbörse beteiligt, sie hat Ausstellungen zum Jubiläum der Städtepartnerschaft Rostock-Rijeka kuratiert und und und. Habe ich etwas vergessen? Ja. Im letzten Jahr war Rijeka europäische Kulturhauptstadt. Es gab ein paar Beiträge aus Rostock, sozusagen freundschaftliche oder partnerschaftliche Beiträge. Maßgeblich beteiligt waren Dorothee Klaas, ihre Galerie und einige von ihr vertretene Künstler. Allerdings waren die Ausstellungsorte dann aufgrund von Corona lange geschlossen, einige Künstler bestanden darauf, ihre Werke nach Ablauf der vereinbarten Zeit zurückzuerhalten, obwohl die Veranstaltungen verschoben oder verlängert worden waren. Die Frau hatte das, was man früher Beziehungen nannte. Oder wie man es heutzutage ausdrückt: Sie war gut vernetzt. Und nun schauen sie doch endlich, was ich gefunden habe!« Barbara hielt ein Buch in der behandschuhten linken Hand und zeigte ihm zunächst die Vorderseite: Unter den Namen von vier Autorinnen stand der Titel Hrvatski za početnike 1. Udžbenik i rječnik . Der Verlag oder Herausgeber belegte ein kleines Feld in der linken unteren Ecke: Hrvatska Sveučilišna Naklada . Darunter befand sich ein kleines Symbol, ein aus 16 winzigen roten Quadraten gebildetes Quadrat, unter dem wiederum stand: Croaticum. Centar za hrvatski kao drugi i strani jezik. »Das allein ist schon furchtbar«, meinte Barbara. »Diese Sonderzeichen …«

»Diakritische Zeichen«, sagte Uplegger.

»Ach, Sie! Wie viel überflüssiges Wissen Sie angehäuft haben. Und nun schauen Sie weiter! Ich habe willkürlich eine Seite aufgeschlagen. Hier!« Sie öffnete das Buch. »Seite 213.« Barbara tippte auf eine Liste von Vokabeln, die offenbar zu einer Übung gehörten, bei der man Sätze ergänzen sollte. Die Sätze begannen mit Ponedjeljkom, Utorkom, Srijedom, Četvrtkom …

»Sieht aus wie die Wochentage«, murmelte Uplegger. »Instrumental …«

»Aber sehen Sie sich mal dieses Wort an!« Barbara wies auf Četvrtkom . »Ein Wort, das nicht nur mit einem Sonder… mit einem dia…?«

»Diakritisch.«

»… mit einem diakritischen Zeichen anfängt, nein, es gibt auch fünf aufeinanderfolgende Konsonanten. Wer soll denn so etwas aussprechen können?«

»Kroaten«, erwiderte Uplegger lapidar.

»Eine Sprache, in der es fünf aufeinanderfolgende Konsonanten gibt … Und in einem Fall, in der womöglich eine solche Sprache eine Rolle spielt, ermitteln wir … Heinrich, mir graut vor dir!«

»Heinrich? Ach, so, natürlich … Sieht so aus, als hätte Frau Klaas Kroatisch gelernt.«

»Genau danach sieht es aus.« Barbara zeigte auf ein Regal, auf dem mehrere Bücher lagen – in den Regalfächern standen dagegen Akten. »Ihre Liebe zu Kroatien muss wirklich riesig gewesen sein. Aber eins sage ich Ihnen, Uplegger, Sie sind derjenige von uns, der sein Abitur an der Herder-EOS gemacht hat. Das war eine Schule mit erweitertem Russischunterricht. Ich weiß es genau, Russisch ab der dritten Klasse.« Sie feixte. »Habe ich nicht gehört, wie sie voll Inbrunst ›Instrumental‹ geflüstert, nein, was sage ich, gestöhnt haben? Alle diese Sprache betreffenden Sachen erledigen Sie!«

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