Artur Brausewetter - Das Glück

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In drei Novellen erzählt Artur Brausewetter vom Glück, das gesehen, verstanden und freigelassen werden will, um zu bestehen: Das Glück: Unzufrieden mit der übernommenen Pfarrstelle – Bedingung für die Hochzeit mit seiner Frau Elisabeth – lebt der junge Pfarrer nur für seine wissenschaftliche Arbeit, um doch noch an die begehrte Dozentenstelle zu kommen und verpasst dabei das kleine Lebensglück bei sich zu Hause, bis es ihm genommen wird. Die Heilanstalt: Der junge unerfahrene Arzt scheint das im wahrsten Sinn des Wortes todunglückliche Fräulein von Nordau wieder glücklich zu machen, als er ihr seine Liebe erklärt. Und tatsächlich gelingt ihm das, aber zu seinem eigenen Unglück. Sommernachtstraum: Die wohlbehütete Marie verbringt versehentlich eine ganzen Tag mit einem ihr bis dahin unbekannten Beschützer, weil ihr strenger Vater versehentlich in den falschen Zug steigt. Um das so unverhofft bezaubernde «Liebesglück» zu behalten, müsste Marie die Standesgrenzen überwinden und Rupert sich von seiner langjährigen Verlobten lossagen.-

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„Um Gottes willen,“ rief Elisabeth voller Entsetzen, „was tust du?“

Vergeblich versuchte sie, ihn an seinem zerstörenden Tun zu hindern.

„Er meint es am besten mit mir von allen, und — — sein Urteil ist nur zu gerecht!“

„Ich vernichte das Alte, um etwas Neues zu schaffen. Und ich werde es ... etwas Besseres, Wertvolleres! Verlasse dich darauf — dies spornt mehr als das wärmste Lob.“

Und mit mutig erhobenem Haupte schritt er in schnellem Gange durch das Zimmer. Durch seine verschleierte Stimme aber flackerte ein unruhiges Feuer.

Elisabeth war es unheimlicher als sein verzweifelter Schmerz. Sie verliess das Zimmer. Dunkle Besorgtheit lag auf ihrer Stirn.

„Wenn der gütige Himmel meinen Traum der letzten Nacht erfüllen wollte. Er war so schön, und ... es wäre vielleicht das einzige Mittel ihm zu helfen,“ flüsterte sie, als sie an ihre Hausarbeit ging. — —

Mit vereinten Kräften hatte das Storchpaar seine Arbeit vollendet. Der erste Grundriss zu dem neuen Heim war gelegt. Sie klapperten nicht mehr so ungestüm mit den Schnäbeln — sie ruhten aus von der schweren Arbeit. In überlegsames Schweigen gehüllt, das eine der rotbestrumpften Beine dicht unter den Bauch gezogen und mit ihm das andere umklammernd, standen sie da in schweigender Gravität. In gemessenem Pendelschlag nickten sie dazu mit dem Kopfe nach dem Pfarrhause herüber, in dem ehrbaren, braunen Auge einen Anflug überlegener, schalkhafter Schlauheit, als wollten sie dem bleichen Manne, der, ans Fenster das müde Haupt lehnend, mit höhnisch bitterem Lächeln zu ihnen hinüberstarrte, zurufen: „Sei ruhig ... wir bringen es dir doch ... dar Glück ... das Glück.“

5.

Und sie hatten nichts Unwahres verheissen ... die Adebare.

Sie brachten es wirklich ... das Glück.

Freilich, ob sie es da drinnen erkennen, ob sie es wahrnehmen und festhalten wollten — das war ihre Sache nicht. Das mussten die mit sich abmachen, denen sie es auf ihren Schwingen zutrugen.

Der Traum, der in jener unruhigen Gewitternacht ein so glückseliges Lächeln auf das sorgendunkle Antlitz Elisabeths gezaubert, der Traum, den sie mit heisser Sehnsucht die vier Jahre ihrer Ehe geträumt, von dessen Verwirklichung sie alles Schöne, alles Gute für ihr Haus, vor allem für ihren unbefriedigten Mann erhofft, der sie mit seinem süssen Glück umschmeichelt, wenn es ihr einsam war ums Herz und schwer ... dieser Traum verhiess ihr jetzt Erfüllung. — — — — Ihr Mann hatte die neue Arbeit begonnen ... schnell, rastlos und ohne sich die geringste Erholung zu gönnen, wie alles, was er sich vornahm.

Er liebte es in solchen Stunden aufreibenden Schaffens nicht, wenn man ihn störte ... selbst Elisabeth, die er zur Vertrauten all seines Denkens und Schaffens machte, durfte sich seinem Arbeitszimmer nicht nahen.

Als sie aber jetzt im Dämmerlicht des aufsteigenden Abends mit leisem, schwebendem Schritte an seinen Schreibtisch trat, erstarb ihm das Wort des Unwillens, das er schon bereit hatte, auf den Lippen. Mechanisch legte er die Feder beiseite, rückte er den Stuhl vom Tische fort.

So hatte er sie nie gesehen ... was mochte mit ihr vorgegangen sein? — — Doch! Einmal war sie seinen Augen so erschienen, aber ... das war lange her.

Damals war es gewesen in jener dämmernden Abendstunde, als er es ihr zum erstenmal sagte ... das zagende, zitternde Wort seiner jungen Liebe ... als sie ihn ansah ... gerade so, wie sie ihn jetzt ansah mit dem grundlosen, tränenfeuchten Auge, dem tief errötenden, lieben Antlitz, das sie jetzt an seine Schulter barg.

Was brauchte es viele Worte, ihm ihr Geheimnis zu enthüllen? Er las es ihr ab von den stammelnden Lippen; bevor sie gesprochen, war es ihm entdeckt.

Geweihte Stunde im Zusammenleben zweier Menschen, wenn ein junges Weib dem Gatten zum erstenmal dieses Geständnis tut ... besonders geweiht, wenn die Ehe Jahre hindurch kinderlos gewesen.

Nie ist die Frau so liebenswert, so heilig. Nie war es so Elisabeth.

Wie glücklich musste Hermann sein.

„Sie haben doch nicht gelogen, deine Adebare, du liebes Kind,“ sagte sie, und küsste die faltentrübe Stirn ihres Mannes. Selbst in ihrem Scherze lag eine anmutige Hoheit.

Es war im Zimmer dunkel ... ihre Augen waren verschleiert ... sie konnte sein Antlitz, den Ausdruck seiner Züge nicht sehen.

Ungerufen brachte die Magd die Lampe. Sie durfte ihn nicht länger stören. Bevor sie ging, warf sie einen heissen, von Glück und Liebe schimmernden Blick auf ihres Mannes Gesicht.

Arme Elisabeth!

Ein kalter Schreck durchrieselte ihren Leib ... ihre Kniee wankten. So ernst, so kühl waren ihr diese Züge nie erschienen. Sie wähnte sie erfüllt von Dankbarkeit und Freude, und ... nicht der leiseste Hauch von alledem spiegelte das ruhige, gleichgültige Antlitz wieder.

Wo war ihr Entzücken, ihr Glück geblieben? Das hatte sie nicht erwartet ... das nicht. So arm, so elend hatte sie sich noch nie gefühlt ... so verlassen auch in den schwersten Stunden ihres Lebens nicht. Ihre bebende Hand hielt sich an der Lehne seines Stuhles fest.

Er sah das. Ein Bewusstsein ihres Schmerzes — und seines Unrechts durchzuckte seine Seele. Er stand schnell auf, legte den Arm begütigend um ihren Hals und flüsterte ihren Namen.

„Du hattest mich anders gedacht ... sei nicht böse ... diese aufreibende Arbeit —“ er machte eine Pause.

Sie entgegnete nichts. Totenblass starrte sie ihn an.

„Es kam so schnell,“ fuhr er zaghaft fort, „aber glaube mir’s: Ich freue mich mit dir ... von Herzen freue ich mich.“

Der matte Klang, mit dem er sie sprach, stand mit seinen Worten in schlechtem Einklang.

Sie erwiderte auch dieses Mal nichts. Mit schnellen Schritten war sie aus dem Zimmer getreten. — —

Er schüttelte einigemal mit dem Kopfe und kämpfte mit dem Entschlusse, ihr nachzugehen ... er stand auf.

Aber er besann sich. Er hatte heute so wenig gearbeitet ... es musste noch viel geschafft sein, bevor er an etwas anderes denken durfte.

In fieberhafter Hast flog die Feder über das Papier. Sein Studium nahm ihn ausschliesslich in Anspruch. —

Elisabeth aber war, in ihrem Zimmer angelangt, zu Boden gesunken.

Was ihr der heutige Tag an verheissendem Glück gebracht, er hatte es um so bitterer wieder genommen.

Jetzt erst fiel die Binde von ihren Augen ... jetzt erst wusste sie, wie es um ihren Mann und ihre Ehe stand.

Keine Enttäuschung überwindet eine Frau schwerer, keine lässt nachhaltiger ihren Stachel zurück als jene, die Elisabeth eben erlitten.

Und da draussen die Adebare wussten es auch. Sie kannten die Welt ... alljährlich bereisten sie einen weiten Teil der Erde, ... und es war überall dasselbe ... dasselbe im heissen Delta des Nils wie in den kühleren Gauen Deutschlands ... dasselbe im Herzen des rastlosen Beduinen wie des braunen Fellah ... des träumerischen Germanen wie des heissblütigen Südländers. Sie alle suchten es hungernden Herzens, ... sie jagten ihm nach über Länder und Meere ... in zehrendem Kampfe wie in hastendem Wetten wollten sie es ergreifen mit fiebernder Hand ... das falsche, trügerische Glück. Sie gaben dafür alles hin: den inneren Frieden, die Liebe der Herzen, die sie brachen, — die Ruhe des Gewissens und das Labsal des Schlafes. Und es narrte und hänselte sie wie die spröde Kokette den Geliebten ... Das falsche, trügerische Glück. Und wenn sie es ihnen brachten, die es zu seinen Gesandten erkoren, die weissgekleideten, rotgestiefelten Adebare, und es hatte den goldenen Flitterputz nicht um, die verführerische Schminke abgestreift, ... es nahte ihnen im bescheidenen Hauskleide, das anspruchslose Antlitz erfüllt von der stillen Weihe eines unscheinbaren Friedens ... dann erkannten sie es nicht, die törichten, komischen Menschenkinder.

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