Emile Zola - Die Erde

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Die dramatische Geschichte einer Landarbeiterfamilie kurz vor Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges: Jean Macquart, der sich als Wanderarbeiter und Tagelöhner durchschlägt, kommt in das kleine Dorf Rognes und verliebt sich dort in Françoise, die er später auch heiratet. Doch Buteau, ihr Schwager, hat auch ein Auge auf sie geworfen. Eine kompliziertes Erbangelegenheit, Eifersucht und Verlangen führen schließlich zu einem tragischen Ende…-

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Ach, welch eine Verwüstung suchte dieses Fleckchen Erde heim! Welch ein Wehklagen über das im flackernden Schein der Laternen nur flüchtig geschaute Unheil stieg auf! Lise und Françoise trugen ihre Laterne umher, die so vom Regen beschlagen war, daß die Scheiben kaum Licht warfen; und sie hielten sie näher an die Beete heran, sie unterschieden im engen Lichtkreis undeutlich die weggeschorenen Bohnen und Erbsen, die Salatköpfe, die so zerschnitten und zerhackt waren, daß man nicht daran denken konnte, auch nur etwas davon zu verwenden. Aber vor allem die Bäume hatten gelitten: die dünnen Zweige und die Früchte waren wie mit Messern abgeschnitten; die zerschundenen Stämme selber verloren ihren Saft aus den Löchern in der Rinde. Und weiter weg in den Weinbergen war es noch schlimmer; es wimmelte von Laternen, sie hüpften, tobten unter Stöhnen und Fluchen. Die Weinstöcke schienen niedergemäht; der Boden war besät mit den in Blüte stehenden Reben, mit den Überresten der Stützhölzer und der Ranken; nicht allein die Ernte dieses Jahres war verloren, sondern die Weinstöcke, die ihrer Blätter beraubt waren, würden dahinsiechen und sterben. Niemand spürte den Regen, ein Hund heulte Tod und Verderben, Frauen brachen in Tränen aus wie an einem offenen Grabe. Macqueron und Lengaigne leuchteten sich trotz ihrer Rivalität gegenseitig, gingen von einem zum anderen hinüber und fluchten, je mehr Trümmer sie sahen, diese kurze und bleifahle Vision, die hinter ihnen wieder vom Dunkel verschluckt wurde. Obwohl der alte Fouan kein Land mehr besaß, wollte er nachsehen und wurde böse. Nach und nach brausten alle auf. War denn das die Möglichkeit, in einer Viertelstunde den Ertrag von einem Jahr Arbeit zu verlieren? Was hatten sie getan, um dermaßen gestraft zu werden? Weder Sicherheit noch Gerechtigkeit, grundlose Gottesgeißeln, Launen, die die Leute umbrachten. Voller Wut las die Große plötzlich Steine auf, schleuderte sie in die Luft, um den Himmel aufzureißen, den man nicht erkennen konnte. Und sie brüllte:

„Verdammtes Schwein da oben! Du kannst uns also nicht in Frieden lassen?“

Auf der Matratze in der Küche lag verlassen Fliege und betrachtete mit seinem starren Auge die Decke; da hielten zwei Wagen vor der Tür. Jean brachte schließlich Herrn Finet, nachdem er fast drei Stunden bei ihm zu Hause auf ihn gewartet hatte; und er kam im Wägelchen zurück, während der Doktor seinen Einspänner genommen hatte.

Der Arzt, der groß und hager war und ein von erstorbenem Ehrgeiz vergilbtes Gesicht hatte, trat schroff ein. Im Grunde verwünschte er diese Bauernkundschaft, die er für seine Mittelmäßigkeit verantwortlich machte.

„Was, kein Mensch da? – Es geht also besser?“ Als er die Leiche erblickte, fügte er hinzu: „Nein, zu spät! – Ich habe es Euch ja gesagt, ich wollte nicht kommen. Das ist immer dieselbe Geschichte, sie rufen mich erst, wenn sie tot sind.“

Diese nutzlose Behelligung mitten in der Nacht ärgerte ihn; und da Lise und Françoise gerade hereinkamen, geriet er vollends außer sich, als er erfuhr, daß sie zwei Stunden gewartet hatten, bevor sie nach ihm schickten.

„Ihr, ihr habt ihn umgebracht, weiß Gott! – So was Blödes! Kölnischwasser und Lindenblütentee bei einem Schlaganfall! – Außerdem niemand bei ihm! Klar, der wäre euch nicht davongelaufen ...“

„Aber, Herr Doktor“, stammelte Lise unter Tränen, „das war doch wegen des Hagels.“

Herr Finet, dessen Teilnahme erwachte, beruhigte sich. Aha! Es hatte gehagelt? Durch das lange Leben mit den Bauern hatte er schließlich deren Leidenschaften bekommen. Auch Jean war näher getreten; und beide wunderten sich, brachten laut ihr Erstaunen zum Ausdruck, denn sie hatten nicht ein Hagelkorn abbekommen, als sie von Cloyes kamen. Die einen verschont, die anderen um alles gebracht, und das in ein paar Kilometer Entfernung: wahrhaftig, was für ein Pech, wenn man auf der schlechten Seite war! Als dann Fanny die Laterne zurückbrachte und die Bécu und die Frimat ihr folgten – alle drei waren verweint und konnten nicht genug erzählen an Einzelheiten über das Grauenvolle, das sie gesehen hatten –, erklärte der Doktor ernst:

„Das ist ein Unglück, ein großes Unglück ... Es gibt kein größeres Unglück für die Felder ...“

Ein dumpfes Geräusch, eine Art Brodeln unterbrach ihn. Das kam von dem Toten, der vergessen zwischen den beiden Kerzen lag. Alle verstummten, die Frauen bekreuzigten sich.

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