Will Berthold - Sprung in die Hölle

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Unter diesem Titel verbirgt sich eine groß angelegte Chronik des Erfolgsschriftstellers Will Berthold zum Zweiten Weltkrieg. In sieben Kapiteln werden Kriegsschauplätze behandelt, die für die Deutschen im Weltkrieg wegweisend werden sollten. Dem ganzen Buch den Titel gegeben hat das erste Kapitel, in dem die oft tödlich verlaufenden Absprünge der deutschen Fallschirmspringer auf Kreta eindringlich beschrieben werden. Andere Kapitel befassen sich mit dem Überfall auf Russland, der Niederlage bei Stalingrad oder den Kämpfen des Afrikakorps gegen die Briten in Nordafrika. In bewährt geschickter Form verknüpft der Autor Faktenzusammenstellung mit romanhaften Schilderungen, die den Leser in die Geschichten hineinziehen. Hautnah wird dem Leser vom Autor, der den Krieg selbst als Soldat erlebt hat, das Schicksal der Männer im Angesicht des Todes vor Augen geführt. Exzellente Recherche und große Emotionen machen das Buch zu einem bleibenden Leseerlebnis.-

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König Georg II. von Griechenland hielt sich beim Angriff auf Kreta in einem Landhaus auf. Vom Fenster aus verfolgte er, wie es in nur 100 Metern Entfernung die weißen Fallschirme vom Himmel regnete. Der Monarch lief kopflos davon, flüchtete mit seinem Gefolge zu Fuß über das Gebirge, schlug sich zur Südküste durch. Am 24. nachts begab er sich an Bord eines britischen Zerstörers, der ihn nach Ägypten schaffte. Von dort aus forderte die griechische Majestät die kretische Bevölkerung auf, bis zum letzten Schuß Widerstand zu leisten. Seine Behauptung, die deutschen Todeskommandos bestünden aus Zuchthäuslern und Sittlichkeitsverbrechern, hatte bei der naiven Bevölkerung der Insel verheerende Wirkung: Verwundete wurden massakriert, Tote verstümmelt.

Die Nacht nach dem ersten Einsatztag senkt sich über Bilder des Grauens. Jeder Meter, den der verwegene Haufen erobert hat, ist mit Blut getränkt. Zu dieser Stunde erwägt Generaloberst Student, der Befehlshaber der »Operation Merkur«, den Abbruch der Schlacht um Kreta. Nur weil er seine 7000 bereits abgesetzten Fallschirmjäger nicht im Stich lassen will, entschließt er sich zur Flucht nach vorne: Er wirft seine letzten Reserven in die Schlacht.

Der gegnerische General Freyberg erbeutet den Regimentsbefehl, aber vorübergehend reißt auch die Verbindung zu seinen Truppen ab. So erfährt er nicht rechtzeitig, daß sie dabei sind, sich von dem umkämpften Flugplatz Malemes zurückzuziehen.

Mit dem Tageslicht kommen die deutschen Flugzeuge wieder und kämpfen die britische Marine nieder. Im Verlauf der Acht-Tage-Schlacht versenken sie die Kreuzer »Gloucester«, »Fiji«, den Flakkreuzer »Calcutta«, die Zerstörer »Kelly«, »Kashmir«, »Juno«, »Hereward«, »Imperial« und »Greyhound«. Beschädigt wurden die Schlachtschiffe »Barham«, »Warspite«, »Valiant« und der Flugzeugträger »Formidable«, die Kreuzer »Orion«, »Ajax«, »Perth«, »Dido«, »Naiad« und der Flakkreuzer »Carlisle«, außerdem die Zerstörer »Napier«, »Nizam«, »Kelwin«, »Nubian« und »Decoy«.

Als die Kompanie Karsten am Nachmittag des zweiten Einsatztages, unterstützt von Nachbarverbänden, die Höhe 107 nach dreistündigem Kampf erstürmt hat, verfügt sie höchstens noch über die Kampfstärke eines Zugs.

Sie mußten zusehen, wie Proviant und Munition beim Feind landeten, hatten selbst die Beutemunition verschossen, mit Handfeuerwaffen einen englischen Panzerangriff abgewehrt, eine Flakstellung erobert und erlebt, wie Schmidtchen, der perfekte Soldat, von verhetzten kretischen Bauern mit Mistgabeln und Dreschflegeln gelyncht worden war.

Unter den Männern liegt das Meer. An der Küste werden Hunderte toter Gebirgsjäger angeschwemmt.

»Mir nach!« brüllt der Oberleutnant.

Seine Restkompanie rast mit Waffen und Geräten die in drei Stunden erkämpfte Höhe auf der anderen Seite in drei Minuten hinunter. Am Horizont sieht man die Staubfahnen der sich vom Flugplatz absetzenden Engländer.

Der letzte Widerstand wird einfach überrannnt. Gerade will der Offizier eine kurze Schnaufpause einlegen, als ein Melder des Bataillons auf einem Motorrad heranbraust.

»’ne Norton«, sagt der Melder zuerst und deutet stolz auf das Beutekrad. »Die Kompanie soll den Flugplatz räumen, damit die Transportmaschinen landen können.«

»Landen?« fragt der Offizier. »Hier? … Na, mir soll’s recht sein.«

Während die Männer beginnen, die Benzinfässer wegzurollen, nimmt die britische Artillerie Maß am Flugplatz. Gleichzeitig setzt die erste Maschine zur Landung an. Sie setzt auf. Bruch. Dann kommen die Jus in Rudeln. Formationsflug. Sauber ausgerichtet. Sie verlieren rasch Höhe, fliegen den brennenden Flugplatz an. Einige zerplatzen im Tiefflug, andere stehen in Flammen, bevor sie ausgerollt sind. Die Salven des Feindes fahren zwischen die landenden Jus, die sich wie betuliche Glucken niederlassen wollen. Der Tod frißt sich satt am Flugplatz Malemes.

Und in allen Maschinen sitzen Gebirgsjäger, kreuzbrave Burschen aus Oberbayern, aus dem Allgäu, aus Tirol. Die meisten von ihnen sterben, bevor sie wissen, was auf Kreta gespielt wird.

Die Männer der Kompanie Karsten müssen ohnmächtig zusehen, wie die Soldaten mit dem Edelweiß von der feindlichen Artillerie durch den Wolf gedreht werden. Sie starren auf die Maschinen, die heil gelandet sind und sofort starten, wenn sich die menschliche Fracht durch das Ausstiegsluk gezwängt hat. Zwei Maschinen stoßen über dem Platz zusammen. Wie Bretter knallen sie zu Boden.

Die nächsten setzen zur Landung an, die sicheren Bruch bedeuten muß. Der Qualm breitet sich wie eine schmutzige Decke über das blutige Drama. Er nimmt die Sicht, treibt Tränen in die Augen, dringt in die Lungen. Er verbirgt einen Moment lang, wie sich aus dieser brennenden, donnernden Hölle Menschen erheben, sich zu Gruppen formieren, aus dem Feuer hasten und sich zum Einsatz melden.

Der lange Paschen haut sich beim Anblick der eben gelandeten Soldaten mit dem Edelweiß einfach in den Sand und heult wie ein Kind.

Kretas erster Flugplatz ist in deutscher Hand, die Verstärkung – wenn auch nur mit einem Bruchteil ihrer Sollstärke – gelandet, der Weg in das Innere der Insel frei.

Eine Woche nach Beginn der Operation wird der Widerstand der Hauptstadt Chania gebrochen, einen Tag später die Suda-Bucht genommen. Bei den Kämpfen fällt als einer der letzten der Gefreite Mennler, der unbedingt hatte dabei sein wollen.

Erst am 24. Mai – mit einer Verspätung von vier Tagen, an denen Hunderte von Müttern, ohne es zu wissen, bereits ihre Söhne verloren hatten – wagt es der deutsche Wehrmachtsbericht, den ersten Angriff auf eine Insel aus der Luft bekanntzugeben. »Die Gesamtoperationen verlaufen weiter planmäßig«, heißt es am Schluß der Meldung.

Am 27. Mai befiehlt General Freyberg die Evakuierung der Insel. Er bringt es fertig, in vier aufeinanderfolgenden Nächten unter Einsatz aller Flottenkräfte 17000 Mann – über die Hälfte des britischen Expeditionskorps – vom offenen Strand weg zu verschiffen. Die Engländer verloren an Toten, Verwundeten und Gefangenen rund 15000 Mann, zusätzlich 2011 Marinesoldaten.

Kaum erobert, verliert das deutsche Oberkommando, vollauf beschäftigt mit den Vorbereitungen des Rußlandfeldzugs, die Insel fast aus dem Auge.

Hitler überreicht General Student, der die »Operation Merkur« vorgeschlagen, durchgesetzt und befehligt hatte, das Ritterkreuz mit der Bemerkung: »Kreta hat gezeigt, daß die großen Tage der Fallschirmjäger vorbei sind; sie können nur für Überraschungsangriffe verwendet werden, und das wird in Zukunft nicht möglich sein.«

Sehr bald schon wird der Krieg im Mittelmeer und in Nordafrika beweisen, daß man die falsche Insel erobert hat, denn Malta, von Churchill als ein »unsinkbarer Flugzeugträger« bezeichnet, hatte die strategisch weit größere Bedeutung.

Für diese nachträgliche Feststellung sind 2071 deutsche Soldaten gefallen, 2594 wurden verwundet, 1780 vermißt.

Die Alliierten aber beginnen, gestützt auf die Erfahrungen von Kreta, die Fallschirmjäger als kriegsentscheidende Waffengattung zu einem Zeitpunkt aufzubauen, an dem Hitler sie, trotz ihres Wagemuts von Kreta, bereits abgeschrieben hat.

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