Aus meiner Praxis:
Eine Patientin, 55 Jahre, seit vielen Jahren rezidivierende Mandelentzündungen und Blasenentzündungen; oftmalige Antibiotikagaben, nach 5 Jahren Entwicklung eines starken Bluthochdrucks.
Schnupfen, darauf Antibiotikagaben (was nicht lege artis ist, weil in der Medizin als Virusinfekt bezeichnet), dazu antientzündliche Medikamente, vielleicht Cortison. Als Folge verschwinden die Symptome für eine Weile; die Symptome kehren zurück, weitere symptomunterdrückende Medikamente werden verordnet. Entwicklung einer Nebenhöhlenentzündung, weitere Antibiotika und Cortison. Impfungen werden gemacht, dann „rutschen“ die Symptome tiefer: Entwicklung einer akuten Bronchitis, dann einer immer wieder auftretenden (chronisch rezidivierenden) Bronchitis – Bronchienerweiterer (Bronchodilatatoren), Cortison – nach einiger Zeit: Diagnose Asthma.
Infektion, mehrmalige Antibiotikagaben, dazu Fiebersenker und antientzündliche Medikamente; da und dort zusätzlich Impfungen, Entwicklung einer Allergie und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, darunter Pollenallergie und div. unklare Allergien. Einnahme von Cortison und Antihistaminika wird verordnet; keine Besserung, sondern Zunahme der Nahrungsmittelunverträglichkeiten, was eine Einschränkung des Lebens und Vermeidungsverhalten hervorruft – Vermeidung von Nahrungsmitteln, Vermeidung von Pollen, Vermeidung der Natur, der Lebensspielraum engt sich mehr und mehr ein.
Im Genitaltrakt – wichtiges Projektionsfeld von Emotionen und Traumen – entstehen zusätzlich Verletzungen bei intimen Begegnungen. Austausch von Fremdeiweiß (Schweiß, Schleim, Sperma) führt zu Entzündungsreaktionen; Bakterien und Pilze tauchen in diesem Bereich auf, denn beide kümmern sich um den Abtransport von durch Entzündung abgestorbenen Zellen. Verwendung von chemischen Gleitmitteln, Kondomen, die nicht vertragen werden (Silikon!) oder Unterwäsche, die nicht vertragen wird, verändern das Schleimhautmilieu bei Frau und Mann weiter und nachhaltig und fordern Hormongaben, Antibiotika und Antipilzmittel (Antimykotika). Blasenentzündungen, Entzündungen der Gebärmutter (Endometritis) und aufsteigende Nierenentzündungen ergänzen das anfangs lokale Beschwerdebild. Antibiotika und andere Medikation werden immer wieder eingesetzt, plötzlich bei einer gynäkologischen Untersuchung: ein schlechtes PAP-Ergebnis (schwere Entzündung mit Übergang zu Krebszellen).
Eine Infektion im Genitaltrakt (Blase, Gebärmutter, Prostata), dann Leberentzündung, Verdauungsschwierigkeiten jeglicher Art mit folgender Entwicklung von chronischen Entzündungen im Darm, am Anus.
Infektionen im Genitaltrakt, Nierenentzündungen und Störungen an der Niere/Nebenniere jeglicher Art, dazu Zahnschmerzen und diverse Probleme im Dental- und Mundbereich.
Infektionen im Genitaltrakt, gefolgt von Nierenentzündungen und Störungen an der Niere jeglicher Art, Begleiterscheinungen sind erhöhter oder erniedrigter Blutdruck.
Infektion im Genitaltrakt, Entzündung der Leber, Störungen der Schilddrüse jeglicher Art.
Entzündungen an den verschiedensten Organen, Gelenkschmerzen, Gelenksentzündungen.
Bei der Verabreichung von Impfstoffen bzw. Medikamenten werden Giftstoffe und Adjutanten (Antibiotika, Aluminium, Quecksilber, andere Giftstoffe) in den Körper eingebracht; er will diese Gifte loswerden und antwortet mit einer lokalen Reaktion, mit verschiedensten Symptomen und sehr häufig mit Fieber. Durch die routinemäßige Gabe von fiebersenkenden Mitteln – wie oben beschrieben – nimmt das Symptom andere Wege und dringt in tiefere Gewebeschichten ein, Komplikationen treten auf: Lungenentzündungen, Mittelohrentzündungen, Gehirnhautentzündungen (Meningitis) oder eine Gehirnentzündung (Enzephalitis). Kinder entwickeln diese schnell, ihr Immunsystem ist (noch) lebendig. Hautausschläge und Allergien können nach einer Impfung auftreten. Hohes Fieber ist oftmals Ausdruck eines lebendigen Immunsystems.
Impfungen können in der Entwicklung von schweren Krankheiten immer eine Rolle spielen, da chemische Zusatzstoffe das Immunsystem dämpfen und behindern und manchmal der letzte Auslöser für die Entwicklung schwerer Erkrankungen sind.
Krebs steht am Ende eines nicht gelebten Lebens und übergangener Hinweiszeichen:
Symptomentwicklung hin zur Endstation „Krebs“ – oder ein weiterer Versuch des Körpers, zu einem harmonischen Zustand zurückzukehren. Eine „Explosion“ oder ein „Aufbrechen“ hin zum Leben. Manchmal die letzte Chance, mit Unterdrückung und Selbstverleugnung aufzuhören. Manchmal auch die einzige Möglichkeit „Ruhe zu haben“. Wir arbeiten auf Vollgas, vielleicht noch in einem Bereich, der unsere Potenziale nicht berücksichtigt, machen Sport, haben einen engen Terminkalender, Zeitdruck, keine Ruhephasen, haben Sorgen, Sorgen um den Arbeitsplatz, Geldsorgen, Schulden, Kreditrückzahlungen, keine Zeit für Beziehung, unerfüllte Beziehungen, Kinder, die uns brauchen. Wir funktionieren. Unsere wahren Bedürfnisse bleiben ungehört in uns selbst. Überleben statt leben. Ausbrennen statt Brennen. Der Sinn im Leben geht verloren. Burn-out. Zusammenbruch. Krebs, oftmals am Ende einer langen Zeit nicht gelebten Lebens und übergangener Zeichen, mit dem Hinweis, dass schon lange nichts mehr im Lot ist, ist die Folge. Krebs – der Versuch des Körpers, durch Homöostase in die Harmonie zurückzufinden. Der Körper muss „aufbrechen“, wie aus einem Kerker, in dem wir uns und den Körper gehalten haben, zurückgehalten haben, ihn angepasst haben – emotional und mit Medikamenten. Das Leben macht sich Platz, verdrängend, expansiv. An diesem Punkt ist manchmal der „Point of no return“ überschritten. Der Körper hat abgebaut, bricht auf und stirbt. Zu lange und zu viel musste er aushalten. Am Ende gibt Chemotherapie dem Körper den Rest: Auch hier darf der Körper sich nicht regenerieren, dem Symptom wird weiter der Kampf angesagt, Zellen werden zerstört, auch gesunde, hohe Giftmengen muss der Körper verarbeiten. Kräfteverfall, Gewichtsverlust und Auszehrung (Kachexie) sind schließlich die Folge. Der Tod – oft eine Erlösung nach einem endlosen Kampf gegen den Körper.
Was ist Krankheit?
Krankheit ist die Summe aller Symptome, die mit einem Namen, einer Diagnose, einhergeht. Die Diagnose stigmatisiert: Eine Schublade wird geöffnet und der Blick für das Ganze geht verloren. Krankheit, wird uns erzählt – immer und immer wieder – kommt von außen und wir müssen uns davor schützen. Die Diagnose wird oftmals wie ein Fluch erlebt: Wir schauen in das Internet und lesen über Symptome, Komplikationen, Therapiemethoden und Prognosen. Wie eine selbsterfüllende Prophezeiung wirkt das Niedergeschriebene, wir befinden uns wie auf Schienen der Angst – ob wir es merken oder nicht. Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf das Unabwendbare, das Schwierige, auf den Kampf, und erschöpfen uns darin. Wir lesen: Irgendwann kann diese Krankheit zum Tod oder zu schwerer Behinderung führen. Todesangst taucht auf. Wir werden alles tun, um Todesangst und Tod abzuwenden.
Wir wenden uns schulmedizinischen Heilsversprechen zu: Impfen schützt – vor Krankheit und vor Tod. Medikamente bringen Erlösung. Ist das tatsächlich die Lösung?
Keine Diagnose – besseres Leben. Keine Diagnose – größere Heilungschance.
„Die Neugier“ von Bert Hellinger
Ein Mann fragte seinen Freund: „Verstehst du etwas von Besessenheit?“
„Vielleicht“, sagte der Freund, „doch worum geht es dir wirklich?“
„Ich war mit meiner Frau bei einer Wahrsagerin und die hat ihr gesagt, sie sei vom Teufel besessen. Was soll ich nun machen?“
Der Freund gab ihm zur Antwort: „Wer zu so jemandem geht, dem geschieht es recht. Denn jetzt bist du besessen, aber von einem inneren Bild, und du wirst es so schnell nicht wieder los.
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