John Charles Frémont - Die Reise in die Rocky Mountains

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Die Reise in die Rocky Mountains: краткое содержание, описание и аннотация

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Die bedeutendste amerikanische Landreise seit der Lewis-und-Clark-Expedition!
In staatlichem Auftrag begibt sich John Charles Frémont 1842 auf Expedition nach Oregon, Nord-Kalifornien und in die unwirtlichen Rocky Mountains, um den noch wenig erschlossenen Westen der USA zu kartographieren. Innerhalb von zwei Jahren gelingt es ihm, viele weiße Flecken auf der Landkarte mit Farbe und Form zu versehen. Darüber hinaus kann Frémont, der mit seiner Forschungsgruppe bis in die nördlichen Ausläufer der Rocky Mountains gelangt, bisherige kartographische Annahmen über die Beschaffenheit der von ihm durchreisten Gegenden korrigieren. Mit seinen sorgsam vorbereiteten Reisen und akribisch verfassten Expeditionsberichten hat John Charles Frémont die Grundlage für die weitere Erschließung der westlichen USA gelegt.

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Am Morgen des 31. Juli verließen wir den Lauf des Platte und überschritten die etwa 800 Fuß über ihn sich erhebenden, nackten und felsigen Höhen, welche sich zwischen ihm und dem Sweetwater ausdehnen. Wir erreichten denselben nach einem Weg von 15 Meilen. Er ist hier etwa 60 Fuß breit und 1 bis 1½ Fuß tief. Der eigentliche Talgrund hat guten Boden und viel Gras. Wir schlugen hier schon zeitig unser Lager auf, um so mehr, als sich einige Büffelherden zeigten. Nachts fiel ein Regen und da wir unsere Zeltstangen bei dem Versteck zurückgelassen hatten und sich kein Baum vorfand, deren Stelle zu vertreten, so mussten wir unter den Wermutbüschen einen notdürftigen Schutz suchen.

Morgens, am 1. August, zogen die Jäger voran, um uns womöglich wieder einen Vorrat von Büffelfleisch zu verschaffen, und wir lagerten nach einigen Stunden 1 Meile unterhalb des Rock Independence. Es ist dies ein einzeln stehender Granitfels, etwa 650 Ellen lang und 40 Ellen hoch. Nur eine vereinzelte Zwergfichte wächst auf seiner Höhe, sonst ist er völlig kahl. Der ganze untere Teil desselben ist mit Namen von Reisenden bedeckt, und darunter liest man manchen, der in der Geschichte des Landes oder in der Wissenschaft wohlbekannt ist. Er liegt in 89° 44' westlicher Länge und 42° 29' nördlicher Breite.

Fünf Meilen weiter hinauf kamen wir am 2. August durch das sogenannte Teufelstor, wo der Fluss eine Strecke von etwa 300 Schritten in einer nur 35 Ellen breiten Schlucht zwischen 400 Fuß hohen Granitfelsen über die sein Bett bedeckenden Trümmer ungestüm dahinrauscht. Wir schlugen 5 Meilen weiter aufwärts unser Lager auf. Es gab keine Bäume, doch konnten wir von Treib- und Kuhholz einige Feuer unterhalten. Wir hatten keinen Schutz, als es gegen Sonnenuntergang unter heftigen Windstößen zu regnen begann. – Die Gegend ist hier außerordentlich malerisch. Auf beiden Seiten des 4 bis 5 Meilen breiten Tals steigen die Berge zu einer Höhe von 1200 und 1500 bis 2000 Fuß. Südlich scheint die Kette bewaldet zu sein und sie war nachts durch Waldbrände erleuchtet – wahrscheinlich das Werk der Indianer, die eben durch dieses Tal gekommen waren. Nach Norden steigen Granitmassen jäh von der grünen Talfläche auf und endigen in einer Reihe von Berggipfeln, die außer einigen Fichten in den Schluchten ganz kahl und unbewachsen sind. Zwischen diesen Felsenmassen öffnen sich grüne Täler nach dem Fluss hin, der den Fuß dieses Gebirges 36 Meilen bespült. Das tiefe Grün und der Reichtum an schönen Blumen bildeten einen angenehmen Gegensatz zu der großartigen, rauen Gebirgsnatur, die sie umgab, und zu der sandigen Fläche des rechten Ufers, die zu der südlichen Bergkette aufsteigt. Die schnelle Verdunstung der Feuchtigkeit auf dem sandigen Boden dieser Hochebene und der ihn streckenweise bedeckende, im Sonnenlicht wie Landseen schimmernde salzige Überzug machen ihn durchaus ungeeignet zur Bebauung.

Am 3. August erblickten wir einige Büffel- und Antilopenherden und erblickten später zum ersten Mal das Wind-River-Gebirge (Windflussgebirge), das in einer Entfernung von etwa 70 Meilen als ein niedriger dunkler Gebirgszug erschien. Es wird von derjenigen Kette des Felsengebirges gebildet, welche gegen Norden den Südpass begrenzt. – Am 5. nötigte uns Regenwetter in dem dichten Weidengebüsch einer Insel Zuflucht zu suchen. Auch am folgenden Tag dauerte diese Witterung fort, doch verließen wir am Nachmittag des 6. unseren Lagerplatz. Niedrigere Höhen von Sandstein und Konglomerat umgaben den Fluss. Bald aber traten wir in ein enges, mehrere Meilen langes Tal. Hier begann das Urgestein. Der Fluss war von den letzten Regengüssen angeschwollen und rauschte, gegen 20 Ellen breit, mit Ungestüm hernieder. Er nahm zuweilen die ganze Breite des Tals ein, das an anderen Stellen kleinen Wiesen Raum gestattete. Die Ufer waren überall mit Espen, Buchen und Weiden beschattet, und schlanke Fichten wuchsen auf den Klippen. Auf beiden Seiten erhoben sich die Granitfelsen zu einer Höhe von 300 und 500 Fuß und endeten in Zacken und zerklüfteten Spitzen, während an ihrem Fuß herabgestürzte Trümmer wild durcheinanderlagen. Sie bestanden aus Gneis, Glimmer, Schiefer und weißem Granit. Weiterhin steigt das Tal zu einer mit Gras bewachsenen Hochebene auf und erhebt sich nur noch ganz allmählich. Granitblöcke und Klumpen von Glimmerschiefer und Milchquarz lagen zerstreut umher. Hier und da schimmerten kleine weiße Salzseen, deren Wasser verdunstet war und deren Becken ein salziger Niederschlag bedeckte. Wir stiegen in der Dämmerung zu einem Bach hinab, an dem wir etwa zwei Meilen seitwärts vom Sweetwater übernachteten. An derselben Stelle hatte jüngst ein großes Lager der Schlangen- und Krähenindianer gestanden, und einige umherliegende Stangen setzten uns in den Stand, ein Zelt aufzuschlagen. Unsere Nachtfeuer unterhielten wir größtenteils mit dürren Wermutzweigen.

Als wir mit Sonnenaufgang am 7. August weiterzogen, dehnte sich großartig vor uns die Schneelinie des Gebirges aus, dessen weiße Gipfel im Sonnenlichte schimmerten. Die trübe Witterung der letzten Tage hatte sie verhüllt, und es war auf ihnen, während es in den Ebenen regnete, Schnee gefallen. Wir gelangten über eine Höhe wieder zum Sweetwater, der hier anmutig und schnell in einem offenen, bewaldeten Tal dahinfließt. Der Fluss begann sich jetzt in verschiedene kleine Arme zu teilen, die seine Quellen bilden. Wir folgten dem beträchtlichsten derselben, und als wir uns am Abend lagerten, befanden wir uns schon einige Meilen innerhalb des Südpasses (South Pass). Glimmerschiefer und Granit herrschten unter den Gesteinen vor und unter den Pflanzen eine Asternart und Wermut. Kaktus wurde schon seltener und begann den Moosen zu weichen. Unser Lager befand sich nach unseren Beobachtungen 91° 40' westlicher Länge und 42° 27' nördlicher Breite. – Am anderen Morgen setzten wir unseren Weg in westlicher Richtung fort, da ich beschlossen hatte, die Gebirgsscheide auf einem nur zum Reiten sich eignenden Pfad näher dem Fuß des Gebirges und 2½ Meilen nördlich von der gewöhnlichen Fahrstraße zu überschreiten. Nach etwa 6 Meilen gelangten wir zur Höhe des Passes. Die Steigung war so allmählich, dass ungeachtet der genauen Ortskenntnis, die sich Carson durch einen 17-jährigen Aufenthalt in diesem Land erworben hatte, wir sehr sorgfältig achtgeben mussten, um die Stelle ausfindig zu machen, an der wir den Höhepunkt erreicht hatten. Dieser war zwischen zwei niedrigen Hügeln, die sich rechts und links 50 bis 60 Fuß erhoben. Als ich am westlichen Abhang von der sich hier ausbreitenden Ebene nach ihnen zurückblickte, lagen ihre Gipfel etwa 120 Fuß über mir. Es ist schwer, die Breite dieses Passes genau zu bestimmen. Von dem hügeligen Boden am Fuße der Wind-River-Kette, wo er beginnt, blickt man nach Südosten über ein offenes und ebenes Land, das erst in einer Entfernung von 19 Meilen durch den Tafelfelsen unterbrochen wird, der mit anderen einzeln stehenden Bergen in seiner Nachbarschaft anscheinend aus einer Ebene emporsteigt. Diesen betrachte ich als das südliche Ende des Passes und nehme demnach seine Breite auf 19 Meilen an, da die Kette des Felsengebirges mit dem Tafelfelsen ihren Gebirgscharakter zurückgewinnt. Man wird daraus ersehen, dass dieser Pass keineswegs dem entspricht, was man sich sonst unter einem solchen zu denken pflegt. Da sieht man keine enge Schlucht, keinen zwischen Felsen sich hinaufwindenden Weg wie bei den Allegheny-Pässen in den Vereinigten Staaten, nichts, was an die Übergänge über den großen St. Bernhard und den Simplon in der Schweiz erinnert. Wenn man sich ihm von der Mündung des Sweetwater nähert, führt eine sandige Ebene, 120 Meilen lang, in allmählicher und regelmäßiger Steigung zu seiner Höhe, gegen 7000 Fuß über dem Meer, und der Reisende befindet sich ohne mühsames Steigen plötzlich an den Gewässern, welche sich in den Stillen Ozean ergießen. Auf dem Weg, den wir genommen hatten, beträgt die Entfernung von Fort Laramie 320 und von der Mündung des Kansas 950 Meilen (207 deutsche).

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