John Charles Frémont - Die Reise in die Rocky Mountains

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Die bedeutendste amerikanische Landreise seit der Lewis-und-Clark-Expedition!
In staatlichem Auftrag begibt sich John Charles Frémont 1842 auf Expedition nach Oregon, Nord-Kalifornien und in die unwirtlichen Rocky Mountains, um den noch wenig erschlossenen Westen der USA zu kartographieren. Innerhalb von zwei Jahren gelingt es ihm, viele weiße Flecken auf der Landkarte mit Farbe und Form zu versehen. Darüber hinaus kann Frémont, der mit seiner Forschungsgruppe bis in die nördlichen Ausläufer der Rocky Mountains gelangt, bisherige kartographische Annahmen über die Beschaffenheit der von ihm durchreisten Gegenden korrigieren. Mit seinen sorgsam vorbereiteten Reisen und akribisch verfassten Expeditionsberichten hat John Charles Frémont die Grundlage für die weitere Erschließung der westlichen USA gelegt.

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Die Bemerkungen des Wilden schienen vernünftig; aber ich wurde gewahr, dass sie dabei nur im Auge hatten, mich für den Augenblick vom tieferen Eindringen in das Land abzuhalten. Ich forderte sie daher auf, zwei oder drei aus ihrer Mitte auszuwählen, um uns zu begleiten, bis wir mit ihrem Volk zusammenträfen. Sie sollten ihre Decken in meinem Zelt ausbreiten und an meinem Tisch essen, und bei unserer Rückkehr wollte ich ihnen Geschenke geben als Lohn für ihre Dienste. Sie lehnten es ab, indem sie sagten, sie seien zu alt, um so viele Tage zu Pferde zu reisen, und zögen es nun vor, ihre Pfeife in der Hütte zu rauchen und die Krieger gehen zu lassen auf dem Kriegspfad. Zudem hätten sie keine Macht über die jungen Männer und wagten nicht, sich ihnen zu widersetzen. – Ich erwiderte: »Ihr sagt, ihr liebt die Weißen, warum habt ihr so viele im Frühling getötet? Ihr sagt, ihr liebt die Weißen, und doch wollt ihr nicht einmal ein paar Tage mit uns reiten, um unser Leben zu erhalten? Wir glauben euren Worten nicht und achten nicht auf eure Rede. Was auch bei uns ein Häuptling seinen Kriegern zu tun gebietet, das geschieht. Wir sind die Krieger des Großen Häuptlings, eures Vaters. Er hat uns geboten, hierher zu kommen und zu sehen dies Land und alle Indianer, seine Kinder. Warum sollten wir nicht gehen? Ehe wir kamen, hörten wir, dass ihr aufgehört hättet, seine Kinder zu sein, aber wir kamen zu euch friedfertig und reichten euch unsere Hand. Jetzt finden wir, dass, was man uns erzählte, keine Lügen waren und dass ihr nicht länger seine Freunde und Kinder seid. Wir haben unser Leben daran gesetzt, und kehren nicht um. Da ihr uns sagtet, eure jungen Männer würden uns töten, wusstet ihr nicht, dass unsere Herzen stark sind, und saht nicht die Flinten, die meine jungen Männer in den Händen führen. Wir sind wenige, und ihr seid viele und könnt uns alle töten; aber viel Klagegeschrei wird man hören in euren Dörfern, denn mancher eurer jungen Männer wird zurückbleiben und die Rückkehr vom Gebirge mit euren Kriegern vergessen. Meint ihr, dass unser Großer Häuptling seine Krieger wird sterben lassen und vergessen, ihre Gräber zuzuschütten? Ehe der Schnee wiederum schmilzt, werden vor seinen Kriegern eure Dörfer verschwinden, wie im Herbst vor dem Feuer das Gras der Prärie. Seht, ich habe meine ›weißen Häuser‹ niedergerissen und meine Leute sind bereit; wenn die Sonne zehn Schritte höher ist, ziehen wir weiter! Wenn ihr uns etwas zu sagen habt, so sagt es bald.« Ich brach die Unterredung ab, weil ich sah, dass nichts weiter auszurichten war. Begleitet von unseren freundlichen Wirten kehrten wir zu unserem Lager zurück. Wir saßen schon zu Pferde und hatten Abschied genommen, als einer der Häuptlinge (»Ochsenschwanz«) mir die Nachricht hinterbrachte, dass sie beschlossen hätten, einen jungen Mann mit uns zu senden, der bei unserem Abendlager zu uns stoßen sollte. »Der junge Mann ist arm«, sagte er, »er hat kein Pferd und erwartet, dass ihr ihm eins gebt.« Ich bezeichnete ihm den Lagerplatz, wir reichten uns zum Abschied die Hände, und nach wenigen Minuten verschwand die letzte Wohnung der Weißen uns aus dem Gesicht.

Unser Weg führte uns über eine Hochebene zwischen dem Nordarm des Platte zu unserer Rechten und dem Laramie-Fluss zur Linken. Nach 10 Meilen folgten wir dem trockenen, zum Teil von hohen Felsen überschatteten Bett eines Flüsschens, das weiterhin durch eine geräuschvoll aus steinkohlenhaltigem Kalkstein hervorsprudelnde Quelle einiges Wasser erhält, bis zu dessen Einfluss in den Platte. Hier lagerten wir für heute. Da uns unsere Zelte gegen Wind und Wetter nicht genug Schutz gewährten, so hatte ich mir von den Indianern eine Hütte verschafft. Sie besteht aus Fellen, die von Stangen getragen werden, hat die Gestalt eines Kegels und gegen 18 Fuß im Durchmesser und 20 Fuß Höhe. Mit einem Feuer in der Mitte bietet sie bei schlechtem Wetter eine trockene und warme Zufluchtsstätte dar. Ein eigentümlicher Vorzug ist auch, dass man in ihr nicht von den Moskitos geplagt wird. Als wir eben damit beschäftigt waren, die Hütte aufzuschlagen, stieß unser Dolmetscher Bissonette in Begleitung des Indianers und seiner Frau zu uns. Sie lachten über unsere Ungeschicklichkeit und halfen uns, die Arbeit schnell zu beenden. – Von hier hatten wir eine schöne Aussicht auf die enge Felsenschlucht, durch welche der Platte aus den Schwarzen Bergen hervortritt, indem er sich plötzlich von einem Gebirgsstrom in einen Fluss der Ebenen verwandelt.

Am anderen Morgen machte ich einen Ausflug nach der malerischen Schlucht. Der Fluss hat dort eine Breite von 200 bis 300 Fuß und eilt schnellen Laufes, zuweilen durch Stromschnellen unterbrochen, klar und durchsichtig dahin. Auf beiden Seiten erhoben sich rote, senkrechte und manchmal überhängende Felsen von 200 und 400 Fuß Höhe, deren grüne Gipfel hier und da eine Fichte trugen. Auch zwischen dem Geröll an ihrem Fuß zeigten sich Nadelholz und die Virginische Kirsche. Von der Morgensonne beleuchtet bildete das Ganze in der malerischen Zusammenstellung seiner Teile und dem lebendigen Wechsel der Farben eine höchst anziehende Landschaft. Der Fels besteht oben aus Lagern von festem Ton mit eingesprengten Kieseln und unten aus festem rotem Sandstein. Dicht vor der Schlucht, am linken Ufer des Flusses befindet sich eine kleine, aber anmutige Prärie, und diese Stelle würde sich trefflich zu einem militärischen Posten eignen. Er würde den Weg nach dem Oregon-Gebiet durch das Tal des Süßwasserflusses und den Südpass des Felsengebirges fortwährend offen erhalten und solche feindseligen Verbindungen verhindern, wie sie jetzt die Dickbäuche, die Sioux- und Cheyenne-Indianer wider uns geschlossen haben.

Nachdem ich der entschiedenen Forderung des Indianers, ihm ein Pferd zu geben, notgedrungen entsprochen hatte, verließen wir das Lager. Wir hatten den ganzen Tag im Süden die jäh abfallende Hauptkette der Schwarzen Berge zu unserer Seite. Große Wolkenmassen hatten sich auf ihren Höhen gelagert und bedeckten auch die Spitze des Laramie-Berges, der nach meiner Schätzung sich etwa 2000 Fuß über das Fort und 6500 über das Meer erhebt. – Seit wir das Fort verlassen hatten, hatte die Gegend ein völlig verändertes Aussehen gewonnen. Östlich von demselben fast keine Waldungen, nur die endlos sich ausdehnende Prärie, bedeckt mit dem Grün reicher Gräser und höchst geeignet für die Viehzucht, und, wo die Nähe von Menschen sie nicht vertrieb, große Büffelherden, die das Land belebten. Westlich vom Laramie-Fluss dagegen eine sandige und unfruchtbare Gegend. Eine ihrer hervortretendsten Eigentümlichkeiten ist der ungeheure Überfluss an Wermut (Artemisia tridentata). Er wächst überall, an den Hügeln und in den Gründen, und bildet ein zähes, verworrenes Flechtwerk, das selbst die Bewegung der Karren erschwert, wenn sie den gewöhnlichen Weg verlassen. Je höher das Land nach Westen hin aufsteigt, desto höher ist auch der Wuchs dieser Pflanze, und die ganze Luft ist davon mit einem Kampfer- und Terpentingeruch erfüllt. Man hat gefunden, dass diese Gegend besonders für Brustkranke sehr heilsam sei, und es ist wohl möglich, dass das Einatmen der vom Duft aromatischer Pflanzen so durchdrungenen Luft hierzu mitwirkt. – Abends schlugen wir unser Lager an dem Hufeisenfluss auf, der in den Platte mündet. Seine Ufer waren gut bewachsen und boten einen Überfluss an Gras- und Schachtelhalm dar. Unser getrocknetes Fleisch war zu Ende, und eine Antilope, die unsere Jäger am Abend schossen, reichte nur notdürftig für so viele hungrige Menschen aus. Es war, wie schon früher gesagt, ein sehr dürres Jahr. Während, wie ich hörte, auch in dieser Gegend die umherschweifenden Indianer und die Reisenden sonst hinreichend Gras für ihre Pferde gehabt hatten, so fanden wir jetzt erst nach langem Suchen ein kleines Fleckchen, kaum genügend, die Tiere auf den Füßen zu halten. Es war dies ein großer Übelstand, da die Fortsetzung unserer Reise durchaus vom Zustand unserer Pferde abhing.

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