Jean-Francois de Lapérouse - Zu den Klippen von Vanikoro

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Hat man Nachrichten von Lapérouse?", erkundigt sich König Ludwig XVI. 1792 am Vorabend seiner Hinrichtung. Denn der von ihm beauftragte Weltumsegler galt seit 1788 als verschollen… Die Weltreise Lapérouses sollte Frankreichs internationales Prestige mehren und dem Hof von Versailles ein vorteilhafteres Image geben. Am 1. August 1785 stechen die beiden Fregatten Boussole und Astrolabe also in See. Lapérouse und eine Reihe angesehener Wissenschaftler soll die amerikanische Westküste, die nahezu unbekannte Region zwischen Korea und Japan, Ostsibirien, den Kurilen und Kamtschatka systematisch erforschen und kartografieren. In Petropawlowsk trennt sich der Dolmetscher Barthélemy de Lesseps von der Expedition und überbringt 1788 in Paris die ersten Aufzeichnungen der Weltreise. Von Australien aus verschickt Lapérouse im selben Jahr eine letzte Nachricht in die Heimat. Ab hier verliert sich seine Spur.
Mit 30 zeitgenössischen Abbildungen und 4 Karten

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Nach diesem Grundsatz schaffen sie Stiere, Kühe, Ziegen, Schafe und Widder nach jenen Inseln, pflanzen sie Bäume, säen sie Samen aus aller Herren Länder und verschenken sie die Werkzeuge, mit denen sich die wirtschaftliche Fortentwicklung beschleunigen lässt. Was uns betrifft, so wären wir für die unsäglichen Strapazen, die wir auf unserer Entdeckungsreise auf uns nahmen, vollauf entschädigt, wenn es uns gelänge, dem in der Südsee offenbar weitverbreiteten Brauch der Menschenopfer Einhalt zu gebieten. Im Gegensatz zu Herrn Anderson und Kapitän Cook teile ich die Ansicht des Kapitäns King über die Bewohner der Sandwich-Inseln: Er nennt dieses Volk zu gutmütig, zu sanft und zu gastfrei, als dass es sich der Menschenfresserei ergeben könnte. Milde Sitten vertragen sich nicht mit düsteren religiösen Kulten. In seinem Reisebericht bezeichnet Kapitän King die Priester von Owyhee als seine besten Freunde; ich ziehe daraus die Folgerung, dass sich in der Kaste, der die Menschenopfer obliegen, allmählich Sanftmut und Gesittung verbreiten. Sind die Priester einer Insel nicht mehr auf Menschenopfer wild, dann sind es die übrigen Bewohner noch weniger. Hieraus erhellt, dass die Owyheer von Kannibalismus abgekommen sind; sehr wahrscheinlich liegt dies aber noch nicht lange zurück.

Der Boden der Insel Mowée besteht aus verwitterter Lava und anderen vulkanischen Stoffen. Die Einwohner haben nichts anderes zu trinken als Brackwasser; ihre Brunnen sind so wenig tief und so unergiebig, dass jeder Insulaner mit einer halben Barrique Wasser im Tag auskommen muss. Wir bekamen auf unserem Streifzug vier Dörfer zu sehen, deren jedes aus zehn bis zwölf Hütten bestand. Diese Hütten waren aus Stroh geflochten und auch mit Stroh bedeckt. Im Aussehen gleichen sie denen unserer ärmsten Bauern. Die Dächer fallen nach zwei Seiten ab, die Türen sind am Giebel angebracht und nur dreieinhalb Fuß hoch, sodass man sich bücken muss, wenn man eintreten will. Als Türen dienen Hürden, die jeder beiseiteschieben kann. Das ganze Hausgerät der Inselbewohner umfasst bloß Bastmatten, die, wie unsere Teppiche, ein äußerst sauberer Bodenbelag sind und auf denen sie schlafen. Ihr Küchengeschirr besteht aus großen Kürbissen, denen sie, wenn sie noch grün sind, die von ihnen gewünschte Form geben. Sie lackieren sie und malen mit schwarzer Farbe allerlei Dinge darauf. Mir kamen auch Kalebassen vor Augen, die aus mehreren Kürbissen zusammengeleimt waren und wie sehr große Vasen aussahen. Der von ihnen verwendete Leim widersteht der Feuchtigkeit; ich hätte gern seine Zusammensetzung erfahren. Ihre Stoffe, von denen sie eine beträchtliche Menge besitzen, verfertigen sie, wie andere Südseeinsulaner, aus dem Papiermaulbeerbaum. Diese Stoffe haben eine Vielzahl von Dessins, scheinen mir aber nicht die Qualität der Stoffe auf anderen Inseln zu haben. Bei der Rückkehr von dem Ausflug ins Landesinnere hielten mich Frauen an, die sich unter einigen Bäumen versammelt und auf mich gewartet hatten. Sie schenkten mir mehrere Stücke Stoff, wofür ich mich mit Beilen und Nägeln bedankte.

Der Leser erwarte nicht, dass ich hier eine ausführliche Beschreibung der Bewohner von Mowée gebe, die uns ja dank den Schilderungen der englischen Seefahrer hinlänglich bekannt sind. Diese brachten auf der Insel vier Monate zu, während wir nur wenige Stunden dort verweilten. Überdies hatten die Engländer den Vorteil, dass sie die Landessprache verstanden. Wir beschränken uns aus diesem Grund darauf, nur zu erzählen, was uns dort persönlich widerfahren ist.

Um elf Uhr schifften wir uns wieder ein, in bester Ordnung, ohne Hast und Verwirrung und ohne dass wir Veranlassung hatten, uns über irgendjemanden zu beschweren. Um zwölf Uhr waren wir allesamt wieder an Bord. Herr de Clonard hatte von einem Indianerhäuptling auf dem Tauschweg einen Mantel und einen mit roten Federn geschmückten Kopfputz erworben. Auch hatte er mehr als hundert Schweine gekauft, Bananen, Süßkartoffeln, Taro, eine Menge Stoffe und Matten, ein Auslegerboot und allerlei Gegenstände aus Federn und Muscheln.

Abends um fünf Uhr gelang es uns endlich, den Anker zu lichten. Es war zu spät, als dass ich mein Vorhaben hätte ausführen können, zur Insel Ranai und zur Westseite von Mowée zu steuern. Gern hätte ich die dortige Wasserstraße untersucht, aber es wäre unvorsichtig gewesen, so etwas zur Nachtzeit zu wagen. Als es tagte, lief ich an der Südwestspitze der Insel Morotoi vorbei, hielt mich immer in der Entfernung von einer Dreiviertelmeile an die Küste und kam sodann, wie die Engländer, durch den Kanal, der die Inseln Oahu und Morotoi voneinander trennt, wieder in die offene See. Die letztgenannte Insel scheint mir auf der Seite, die wir umschifften, nicht bewohnt zu werden, während sie, wie die Engländer versichern, auf der entgegengesetzten stark bevölkert ist. Bemerkenswert ist, dass die fruchtbarsten, gesündesten und folglich am dichtesten besiedelten tropischen Inselregionen stets unter dem Wind liegen. Das gilt für die Sandwich-Inseln ebenso wie für unsere Besitzungen Guadeloupe, Martinique und andere. Die Ähnlichkeit zwischen beiden Inselgruppen ist übrigens so frappierend, dass mir hier, mindestens in Bezug auf die Schifffahrt, alles absolut gleich vorkam.

Am ersten Juni um sechs Uhr abends waren wir über alle Inseln hinaus. Wir hatten nicht mehr als vierundzwanzig Stunden darauf verwendet, sie zu erforschen. Knapp fünfzehn Tage hatte uns die Aufgabe gekostet herauszufinden, ob die auf den alten spanischen Seekarten verzeichneten Inseln La Mesa, Los Majos, La Disgraciada usw. überhaupt existieren. Dank unserer Nachforschungen kann man sie nun von den Karten streichen.

Sonderbar genug war, dass ein und derselbe Schwarm Fische unseren Fregatten eineinhalbtausend Meilen weit folgte. Mehrere Bonitos trugen auf ihren Rücken Wunden, die wir ihnen mit unseren dreizackigen Wurfspießen zugefügt hatten, und sie waren daran immer wiederzuerkennen. Ich zweifle nicht daran, dass diese Fische, hätten wir uns nicht bei den Sandwich-Inseln aufgehalten, uns noch weitere zwei- oder dreihundert Meilen nachgeschwommen wären, bis wir Gewässer erreicht hätten, die für sie zu kalt sind.

10Die Hawaii-Inseln.

11Die Hauptinsel Hawaii.

12Heute Maui.

13Heute Molokai.

14Heute Straße von Oahu.

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