Dr. med. Christa Keding - Praxisbuch analytische Kinesiologie

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Unser Körper beantwortet jeden Reiz mit einer positiven oder negativen Muskelreaktion. Das lässt sich hervorragend nutzen – der kinesiologische Muskeltest ist eine einfache und effektive Methode, auf nonverbale Weise mit dem Körper zu kommunizieren, eine Art «Biofeedback»:
Sie können die Muskelreaktionen auf verschiedenartige Reize nutzen, um daraus diagnostische Schlüsse zu ziehen. Die Muskulatur antwortet auf einen als negativ empfundenen Reiz (= Stress) mit Nachgeben («schwacher» Muskel) – in Reaktion auf einen als positiv empfundenen Reiz hält der Muskel stand (er bleibt «stark»). Mit gezielten Fragen an den Körper lassen sich so die Ursachen von Erkrankungen aufdecken und die optimalen Behandlungsmöglichkeiten finden.Die erfahrene Ärztin erklärt anschaulich den planvollen Einsatz des Muskeltests für die konkrete Analyse von Krankheitsursachen und zeigt den medizinischen Zusatznutzen auf: Der Muskeltest dient auch als «Navigator» zur jeweils optimalen ganzheitlichen Therapie für einen Patienten. Was tut gut, was ist abträglich und welche alternativen Selbsthilfemethoden können unterstützend angewendet werden? Auf diese Weise kann man unter anderem geeignete Medikamente und Angaben zur Einnahme austesten.
Ein praktisches, allgemein verständliches Handbuch für die Anwendung des Muskeltests im Gesundheitsbereich, mit vielen Fallbeispielen – für Ärzte und Therapeuten und auch für medizinisch Interessierte.
Extra: Tipps und Starthilfen für den Einstieg ins Muskeltesten

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Ein Vorteil gegenüber der Arbeit mit Geräten ist zudem, dass der Muskeltest nicht durch elektromagnetische Einflüsse aus dem Testumfeld irritiert werden kann, da keine (technische) elektrische Messung stattfindet. Wenn man einige Grundregeln beachtet, ist er kaum störanfällig.

Dem Muskeltest sehr ähnlich ist ein altes östliches Diagnoseverfahren, die Pulsdiagnostik. Hierbei beurteilt man die Veränderung des Radialispulses unter verschiedenen Bedingungen, ähnlich, wie der Muskeltest Muskelreaktionen vergleicht. Es ist ein äußerst sensibles Instrument; da die Differenzen sehr subtil sind, bedarf es langer Übung, um ihn sicher anwenden zu können. Außerdem hat auch diese Methode den Nachteil, dass der Getestete die Reaktionen nicht selbst spürt.

Somit sprechen in meinen Augen wesentliche Argumente bevorzugt für den kinesiologischen Muskeltest: Das Erleben des Tests am eigenen Leibe überzeugt am stärksten und bewirkt – weil die Stimmigkeit demonstriert werden kann – ein hohes Maß an Motivation zur Mitarbeit. Was kann man sich als Therapeut Besseres wünschen? Zudem ist der Muskeltest einfach anzuwenden, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Er ist praktisch, zuverlässig – und kostensparend.

TEIL I

DIE GRUNDLAGEN

DES

MUSKELTESTENS

Die Physiologie

Die Frucht von 25 Jahren Praxiserfahrung, 20 Jahren Unterricht, Hunderten von Patienten und Kursteilnehmern, mehr als einer Million „Armdrückern“ und drei ausführlichen Büchern zum Thema Muskeltest ist eine einfache Erkenntnis: Der Muskeltest ist durch und durch logisch. Sein Einsatz und Erfolg lebt von folgerichtigem Denken. Und das macht ihn geeignet, ihn plausibel zu vermitteln, durchaus auch in einem Buch. Seine Physiologie, die Technik des Testens, das Anwendungssystem und der Zweck seines Einsatzes in einer zu untersuchenden Materie sind durchweg in Worte zu fassen und nachzuvollziehen. Beginnen wir mit der Physiologie.

Der Muskeltest beruht auf zwei physiologischen Prinzipien:

– auf der neurophysiologischen Basis einer Reizreaktion und

– auf der idiomotorischen Steuerung.

Was in der EDV – als Grundlage all ihrer Funktionen – die Elektrophysik ist („Strom fließt / Stromfluss unterbrochen“), entspricht in der Steuerung unserer willkürlichen Skelettmuskulatur der Polarität von „Muskelkontrolle vorhanden / Muskelkontrolle unterbrochen“. So wie EDV-Nutzer auf dieser Basis mit (vorgefertigten) Programmen arbeiten beziehungsweise eigene Programme erstellen können, so ergibt auch die Anwendung des Muskeltests im Wesentlichen nur unter einem programmatischen Aspekt Sinn; das wird durch die Idiomotorik ermöglicht. (Dazu weiter unten Näheres.)

Die „Stressreaktion“

Unsere Skelettmuskulatur wird im Großen und Ganzen willkürlich benutzt: In der Regel tun wir mit unserem Bewegungsapparat das, was wir wollen.

Sobald unsere Sinne eine plötzliche Gefahr wahrnehmen, wird diese willentliche Steuerung kurz unterbrochen, um automatischen, reflektorischen Handlungen wie Flucht oder Angriff Raum zu geben und schnellen Reaktionen nicht in die Quere zu kommen. Dieser kurzfristige Verlust der Kontrolle über die Skelettmuskulatur bei Konfrontation mit einem (auch minimalen) Gefahrenreiz ist die „Hardware“ des Muskeltests. Der „Kontrollverlust“ betrifft die gesamte willkürlich gesteuerte Muskulatur.

Die Wahrnehmung von Gefahren (mit den darauf folgenden entsprechenden Stressreaktionen) ist äußerst sensibel und bleibt oft unterschwellig, dringt also nicht immer bis ins Bewusstsein vor. Am Verlust der willkürlichen Muskelkontrolle lassen sich jedoch im Rückschlussverfahren solche Gefahrenreize ablesen.

Die Fähigkeit zur Reaktion auf Stressreize ist eine physiologische Voraussetzung für das „technische“ Funktionieren des Muskeltests, aber keineswegs eine ausreichende Erklärung zum Verständnis der Testabläufe und Testergebnisse. Die subtile Aussagekraft, die der Muskeltest zeigt, erklärt sich erst durch die Funktion der Idiomotorik, die ich im Folgenden erläutern werde. Mit ihr wird es möglich, auf einfache und ökonomische Weise Testserien unter verschiedenen Aspekten durchzuführen, beispielsweise: notwendige Therapiemaßnahmen festzulegen, aus einer Menge von Nahrungsmitteln die verträglichen oder die diätetisch geeigneten herauszufiltern oder aus einer Auswahl von infrage kommenden Medikamenten schnell und gezielt die wirksamsten zu bestimmen.

Auf das Prinzip der „idiomotorischen Steuerung“ werde ich in den nachfolgenden Abschnitten wiederholt und vertieft zurückkommen. Bitte lassen Sie sich von diesen theoretischen Gedankengängen nicht verschrecken: Es lohnt sich, diese Grundlage des Muskeltests zu erarbeiten und zu verstehen, denn daraus können Sie in der praktischen Anwendung Ihre individuellen Testkonzepte entwickeln und können auf unterschiedlichste Herausforderungen beim Einsatz des Muskeltests flexibel reagieren.

Die idiomotorische Steuerung

Idiomotorik bedeutet zunächst einmal nur, dass Bewegungen ohne willentlichen Einfluss vollzogen werden; Beispiel: die unbewusste Mimik. Für unseren Zusammenhang ist jedoch von besonderem Wert, dass solche unbewussten muskulären Abläufe auch bewusst genutzt, sozusagen programmiert werden können. So kann man dem Unterbewusstsein beziehungsweise dem vegetativen Nervensystem willentlich den Auftrag oder die Erlaubnis geben, „aus sich heraus“ mit einer bestimmten vereinbarten Bewegung zu antworten.

Dieses Prinzip ist vor allem aus der Hypnotherapie bekannt, die auf diesem Wege Informationen aus dem Unterbewusstsein an die Oberfläche holt: Bei einer Trancesitzung wird eingangs vereinbart – oder „programmiert“ –, dass der Klient innerhalb des hypnotischen „Zwiegesprächs“ ohne weiteren eigenen Willenseinfluss beispielsweise die rechte Hand hebt, wenn die Antwort auf eine Frage des Therapeuten „ja“ lautet, und die linke Hand, wenn die Antwort „nein“ lautet (oder umgekehrt). Die einmalige Einwilligung macht dann den Weg dafür frei, dass unbewusste innere Informationen „per Handzeichen“ abgerufen werden können. So gesehen wird auch in der Hypnose eine Art „Muskeltest“ benutzt, nämlich in Form des Handzeichens; in unserer Anwendungsweise geschieht das Gleiche durch „Halten“ oder „Kontrollverlust“ des getesteten Armmuskels. Letztlich ist es unerheblich, ob der Auftrag an das neuromuskuläre System lautet: „Hebe die linke (beziehungsweise rechte) Hand!“, oder wie beim Muskeltest: „Die Muskelkontrolle bleibt erhalten (beziehungsweise wird unterbrochen).“ Eine hypnotische Trance ist dafür nicht erforderlich.

Durch die Idiomotorik wird der Muskeltest weit mehr als ein mechanistischer Stressindikator. Aus der Hypnotherapie und auch aus dem Autogenen Training ist bekannt, dass sich durch Ansprechen des Organismus physiologische Abläufe nachweislich (labormedizinisch nachweisbar) beeinflussen lassen (Heilhypnose). Das heißt, dass gehörte Worte über das Bewusstsein (ZNS) ins Unterbewusstsein dringen und dort über das vegetative Nervensystem (VNS) auf eine Schnittstelle zu Organen treffen, wo sie Wirkungen auslösen. Wenn dieser Weg in die eine Richtung begehbar ist, liegt auch der umgekehrte Weg nahe, nämlich Informationen aus dem Organismus via VNS ins ZNS abzurufen; die Skelettmuskulatur, die ja sowohl vom bewussten wie vom vegetativen Nervensystem gesteuert wird, ist dann bei der Anwendung des Muskeltests Schnittstelle beziehungsweise Übersetzer dieser Informationen.

Während die reine Reiz-Stress-Reaktion der Muskelphysiologie nur ein sehr eingeschränktes Untersuchungsspektrum erlaubt, öffnen sich mit der Idiomotorik ungeahnte Möglichkeiten der „Programmierung“ – ähnlich wie bei der EDV, wo die physikalische Grundlage simpel ist, aber geniale Anwendungen wie Internet und Datenbanken ermöglicht. So wird der Muskeltest ein Anzeiger höchst individueller und spezifischer Informationen, die weit über den Nachweis von Stressphänomenen hinausgehen.

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