Dr. Tina Maria Ritter - Stoffwechselstörung HPU

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Stoffwechselstörung HPU: краткое содержание, описание и аннотация

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HPU, die unbekannte Störung – 10 Prozent aller Frauen sind davon betroffen!
Dieses Buch klärt auf über eine bisher kaum bekannte, vererbbare Stoffwechselstörung: die Hämopyrrollaktamurie (HPU). Sie löst im Körper eine unheilvolle Kettenreaktion aus: Bedingt durch Stress bilden sich Substanzen, die den Körper belasten. Sie binden sich teilweise an Vitamin B6, Zink und Mangan und werden zusammen mit diesen ausgeschieden. Dieser Verlust an lebenswichtigen Mikronährstoffen beeinträchtigt unter anderem die körpereigene Entgiftung.
Häufig bleibt das Problem unentdeckt und die Mängel werden im Laufe der Jahre immer gravierender. So entsteht die Grundlage für zahlreiche Beschwerden und ernsthafte Erkrankungen. Jede 10. Frau und etwa jeder 100. Mann sind von dieser Störung betroffen. Das Symptomspektrum und die Folgeerkrankungen sind breit gefächert; dazu gehören Erschöpfung, depressive Erkrankungen, niedrige Stresstoleranz, Schilddrüsenstörungen, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, Gelenkerkrankungen und Zyklusstörungen.
Nur wenige Experten kennen sich bisher mit diesem Krankheitsbild aus. Betroffene Patienten haben oft einen langen Leidensweg hinter sich. Dabei lässt die Störung sich neuerdings mit einem einfachen Urintest eindeutig nachweisen – mit dem speziell dafür entwickelten HPU-Test®.
Die beiden kompetenten Autorinnen haben seit vielen Jahren recherchiert und Praxiserfahrungen gesammelt. Sie leisten hier Pionierarbeit: Sie erläutern die Zusammenhänge und stellen Konzepte für eine ganzheitliche Therapie vor, die Entgiftungsblockaden auflöst und Vitalstoffmängel beseitigt. Für die Betroffenen bedeutet dies: neue Energie und Lebensqualität!

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Außerdem kommt es zu einer gesteigerten Stickoxid-Produktion und damit zu einem erhöhten Verbrauch an Vitamin B 12. Dies geht aus den Arbeiten von Dr. Bodo Kuklinski, Umweltmediziner aus Rostock, hervor und belegt eindrucksvoll die Verbindung zum nitrosativen Stressgeschehen. (Kuklinski 2006, vgl. Literaturverzeichnis) Des Weiteren verursacht der Mangel an Häm einen Abfall der intrazellulären Zinkkonzentration um die Hälfte! Warum das so ist, wissen die Forscher noch nicht. (Atamna und Kollegen 2002) Sie können nur sagen, dass es so ist und dass sie es beobachten.

Aus der Sicht der konventionellen Hochschulmedizin ist HPU den toxisch induzierbaren Porphyrien (ICD-10; E 80) zuzuordnen. Denn alles, was das bereits mangelhafte Entgiftungssystem des HPU-Patienten weiter stresst, kann aus der bloßen „Störung“ des Stoffwechsels ernst zu nehmende Erkrankungen entstehen lassen. Ein Beispiel für einen zusätzlichen Stressor ist die Belastung mit Amalgam aus Zahnfüllungen. Amalgam hemmt ebenso wie eine bestehende HPU die Häm-Biosynthese. Das heißt, dass Menschen, deren Häm-Bildung bereits wegen der HPU nur ineffizient funktioniert, durch das Vorhandensein von Quecksilber im Körper weitere zum Teil schwerwiegende Probleme mit diesem wichtigen Stoffwechselschritt haben.

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Die Stoffwechselstörung HPU ist genetisch bedingt. Das heißt, sie wird von der Mutter auf das Kind oder auch vom Vater auf das Kind vererbt. Möglicherweise gibt es auch erworbene Formen von HPU, zum Beispiel aufgrund eines Halswirbelsäulen-Traumas (HWS-Trauma). Diskutiert wird auch, ob etwa eine Schwermetallbelastung oder eine Infektion mit Borrelien HPU auslösen kann. In jedem Fall aber verstärken Faktoren wie HWS-Traumata oder Amalgamfüllungen eine vorhandene HPU und zählen zu den Triggerfaktoren, die die Störung zum Ausbruch kommen lassen oder verstärken.

Abgrenzung der HPU zur KPU

KPU ist die Kurzform für Kryptopyrrolurie. Im deutschen Sprachraum ist es bedauerlicherweise die häufiger verwendete Bezeichnung für die Stoffwechselstörung, um die es uns hier geht. Der Test auf KPU wird von vielen deutschen Laboren angeboten, der HPU-Test ®wird hingegen nur beim KEAC in den Niederlanden durchgeführt und ist in den USA das gängige Testverfahren. (Die Abkürzung KEAC steht für das Klinisch Ecologisch Allergie Centrum in Kerkrade, Holland. Es wurde 1989 von Dr. John Kamsteeg gegründet. Dieses Institut betreibt seit mehr als 20 Jahren Forschung zur Stoffwechselstörung HPU, zu Schilddrüsen- und Umwelterkrankungen. Näheres dazu weiter unten in diesem Buch.)

HPL im Vergleich zu KPLKomplex Sie sind ähnlich aber nicht identisch So - фото 3

HPL im Vergleich zu KPL-Komplex – Sie sind ähnlich aber nicht identisch. So liegen die Doppelbindungen beispielsweise an unterschiedlichen Stellen innerhalb der Ringstruktur vor.

Biochemisch kommt es bei der KPU zum Ausscheiden von 2,4-Dimethyl-3-Ethylpyrrol (Kryptopyrrol) über die Nieren. Bei der HPU lautet der richtige biochemische Terminus 5-Hydroxy-Hämopyrrollaktam-Zink-Chelat-Komplex. Es sind zwei strukturell ähnliche, aber nicht identische Verbindungen. Beide gehören zu der Gruppe der Pyrrole, die im Häm-Stoffwechselweg aufgrund enzymatischer Schwächen falsch zusammengebaut werden und nicht funktionsfähig sind.

Während ein positiver HPU-Test eine tatsächlich vorliegende Stoffwechselstörung explizit anzeigt, detektiert der KPU-Test unter Umständen Menschen mit aktueller Giftexposition. Die beim KPU-Test nachgewiesenen Pyrrolverbindungen (Test auf Totalpyrrole) entstehen auch nach Einnahme bestimmter Medikamente oder toxischer Belastungen und werden mithilfe von sogenanntem Ehrlich-Reagenz, einem uralten Testverfahren, nachgewiesen. Kresole, Thiazole, Imidazole und Pyrazole, die im Dickdarm durch Dysbiosen (Störungen der Darmflora) gebildet werden können, verfälschen den KPU-Test, da dieser Test immer alle gebildeten Pyrrole anzeigt. Der eigentliche Hämopyrrollaktam-Komplex ist nur ein Teil davon. Sensitiver und genauer ist deshalb der HPU-Test ®, der nur den eigentlichen HPL-Komplex misst, zum Nachweis der Stoffwechsel- und Entgiftungsstörung!

Was bedeutet das für die Praxis? – Die beiden Testverfahren unterscheiden sich in ihrer Aussagekraft erheblich:

● KPU-Test und HPU-Test überschneiden einander.

● KPU-negativ bedeutet nicht unbedingt HPU-negativ!

● HPU-negativ ist eindeutig negativ.

● KPU-positiv kann auch HPU-positiv sein, muss es aber nicht.

● Nur HPU-positiv ist eindeutig.

„Eindeutig“ meint hier: Der Patient leidet an einer Stoffwechselstörung. Diese ist genetisch bedingt und bedeutet, dass sein Stoffwechsel grundsätzlich anders arbeitet als bei einem nicht stoffwechselgestörten Menschen. Grundsätzlich impliziert das generell eine Entgiftungsschwäche und die Tatsache, dass wichtige Mikronährstoffe beim Prozess der Ausscheidung über die Niere oft dauerhaft verloren gehen; vor allem werden vermehrt Zink und Vitamin B 6ausgeschieden. Das ist bei KPU-positivem Befund nicht unbedingt der Fall. Ein KPU-positives Testergebnis rechtfertigt deswegen noch nicht eine Hochdosistherapie mit den entsprechenden Mikronährstoffen über einen längeren Zeitraum – ein HPU-positives Testergebnis indes schon.

Wichtig: HPU ist eine Störung des Stoffwechsels; es ist keine Erkrankung. Dieser Unterschied ist wesentlich. Denn ob sich aus der Stoffwechselstörung Beschwerden, Symptome oder Krankheiten entwickeln, das hängt auch von den Lebensumständen und von eventueller Giftexposition ab.

HPU oder KPU? – Irrungen und Wirrungen

Die HPU ist schon lange bekannt. Die ersten Experimente führte 1958 Dr. Abram Hoffer, ein bekannter kanadischer Wissenschaftler und Psychiater, zusammen mit Kollegen durch. Sie beschrieben einen nach seinem Aussehen so benannten „Malvenfaktor“ im Urin psychiatrischer Patienten. D. G. Irvine, ebenfalls ein kanadischer Wissenschaftler, extrahierte schließlich den Faktor aus dem Urin der Patienten und ordnete ihn der biochemischen Struktur nach der Familie der Pyrrole zu. Anfänglich war nur eine qualitative Bestimmung möglich. Später führte die Gruppe um C. C. Pfeiffer ein quantitatives Testverfahren ein, mit dem die sensitivere Bestimmung gelang. Als Standard wurde Kryptopyrrol benutzt. Standards sind wichtig, es sind Positivkontrollen, mit denen man die zu überprüfende Substanz zuordnen und bestimmen kann. Das heißt, man setzt eine Positivkontrolle einer bekannten Substanz ein (in diesem Fall das Kryptopyrrol), um daran die Urinproben der Patienten abzugleichen (zu messen).

Was damals gemessen wurde, wurde demnach den Kryptopyrrolen zugeordnet bzw. danach benannt. Doch ähnlich bedeutet nicht identisch. Auch wenn die beiden biochemischen Strukturen, also der Standard Kryptopyrrol und der „Malvenfaktor“, miteinander verwandt sind, so sind sie dennoch nicht exakt übereinstimmend. Erst Jahre später fand man heraus, dass diese Zuordnung in der Tat nicht hundertprozentig übereinstimmte. Das, was im Urin der psychiatrischen Patienten gefunden und über Jahre dem Kryptopyrrol zugeordnet worden war – der „Malvenfaktor“ –, war biochemisch gesehen der HPL-Komplex. Das erkannte 1980 der amerikanische Forscher A. Gorchein und konnte es experimentell beweisen.

Doch die Verwirrung war groß. Viele Untersuchungen liefen sprichwörtlich ins Leere. Die Forscher konnten den HPL-Komplex nicht finden, weil sie nach KPL suchten und nicht nach HPL … Erst heute haben wir sensitivere Messverfahren, die das Vorhandensein der Stoffwechselstörung eindeutig belegen. So kam es aus der Geschichte heraus zu einigen Missverständnissen und Unklarheiten. Dass mehrere Begriffe für ein und dieselbe Störung existieren (Malvaria, Kryptopyrrolurie, Hämopyrollaktamurie), das macht es für den, der sich neu dem Thema widmen will, nicht leichter. Auch hat das sicherlich nicht gerade zur Akzeptanz der Erkenntnisse über diese Stoffwechselstörung in der Ärzteschaft und unter Wissenschaftlern beigetragen.

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