Obwohl dieses Buch die Methodik und den Prozess des Growth Hacking weitgehend abdeckt, kann ich auf einer bestimmten Anzahl von Seiten nur eine bestimmte Menge an Themen behandeln! Wenn Sie das Buch gelesen haben und denken: »Das war ein erstaunliches Buch – wo kann ich mehr über Growth Hacking erfahren?«, lesen Sie Kapitel 14oder werfen einen Blick auf die Schummelseite, die Sie am Anfang dieses Buchs finden.
Growth Hacking ist ein riesiges Gebiet, in dem man ständig gefordert ist, etwas Neues zu lernen, da sich die Dinge so schnell ändern. Leider kann ein Buch nicht allen diesen Themen gerecht werden, aber glücklicherweise gibt es auf der Welt noch weitere Bücher zum Thema Growth Hacking.
Neben einer Einführung in ein Thema, über das Sie bisher vielleicht noch nicht viel wussten, möchte ich in diesem Buch jenen Wissensbereich abdecken, der für eine erfolgreiche Anwendung des Growth Hacking notwendig ist und der nicht bereits in anderen Büchern behandelt wird. Ich biete einen einzigartigen (wenn auch manchmal seltsamen) Blickwinkel auf das, was wirklich wichtig ist, verfeinert durch viele Jahre praktischer Erfahrungen auf diesem Gebiet. Was ich zu sagen habe, ist selten das, was andere und auch Sie als Leser vielleicht erwarten würden. Ich stehe zu dem, was ich für wichtig genug halte, um es in diesem Format weiterzugeben. Wenn Sie sich in ein anderes Fachgebiet noch weiter vertiefen möchten, können Sie auf eine Fülle von Ressourcen zurückgreifen, um mehr zu erfahren – beispielsweise auf andere Bücher aus der Für-Dummies -Reihe.
Andere Für-Dummies-Bücher
Sie können eine Reihe von verwandten Büchern verwenden, um sich in Themen zu vertiefen, die ich in diesem Buch nur kurz streifen konnte.
Hier eine Auswahl deutschsprachiger Für-Dummies -Bücher:
Marketing für Dummies, 5. Auflage, von Jeanette McMurtry; Social-Media-Marketing für Dummies , von Gero Pflüger; Erfolgreich verkaufen für Dummies , von Tom Hopkins; AdWords für Dummies , von Howie Jacobson; PR für Dummies von Eric Yaverbaum.
Hier eine Auswahl englischsprachiger Für-Dummies -Bücher:
Data Driven Marketing For Dummies, von David Semmelroth; Digital Marketing All-in-One For Dummies, von Stephanie Diamond; Writing Copy For Dummies, von Jonathan Kranz; Web Analytics For Dummies, von Pedro Sostre und Jennifer LeClaire; SEO For Dummies, 7th Edition, von Peter Kent; Advertising For Dummies, 2nd Edition, von Gary Dahl; Affiliate Marketing For Dummies, von Ted Sudol und Paul Mladjenovic; Content Marketing For Dummies, von Susan Gunelius; Customer Experience For Dummies, von Roy Barnes und Bob Kelleher; E-Mail Marketing For Dummies, 2nd Edition, von John Arnold; Facebook Marketing All-in-One For Dummies, 3rd Edition, von Andrea Vahl, John Haydon und Jan Zimmerman); Social Media Marketing For Dummies, 4th Edition, von Shiv Singh und Stephanie Diamond; Inbound Marketing For Dummies, von Scott Anderson Miller; Lead Generation For Dummies, von Dayna Rothman; Mobile Marketing For Dummies, von Michael Becker und John Arnold; New Product Development For Dummies, von Robin Karol, Beebe Nelson und Geoffrey Nicholson.
All diese Bücher sind bei Wiley erschienen. Jedes einzelne dieser Bücher kann Ihnen wertvolles Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten näher bringen, die Sie nutzen können, um ein noch erfolgreicherer Growth-Profi und Führungskraft zu werden.
Sie brauchen dieses Buch nicht von vorne bis hinten zu lesen. Sie können es natürlich tun, wenn Sie das möchten. Das Buch ist als Nachschlagewerk konzipiert, sodass Sie überall dort einsteigen können, wo es Ihnen nützlich erscheint. Suchen Sie etwas Bestimmtes? Werfen Sie einen Blick in das Inhaltsverzeichnis oder den Index, suchen Sie den Abschnitt, den Sie benötigen, und blättern Sie dann zu der betreffenden Seite, um Antworten auf Ihre Fragen zu finden.
Teil I
Erste Schritte beim Growth Hacking
IN DIESEM TEIL …
Erkennen, worum es beim Growth Hacking geht
Entwickeln Ihrer Growth-Hacking-Fähigkeiten
Aufbauen eines neuen Growth-Teams
Kapitel 1
IN DIESEM KAPITEL
Die Ziele des Growth Hacking
Der grundlegende Prozess
Growth Hacking von anderen Methoden unterscheiden
Einen Blick auf Kontroversen, Missverständnisse, Annahmen und Unwahrheiten werfen
Einerseits erscheint dieses Buch ein paar Jahre zu spät; aus anderen Perspektiven betrachtet, erscheint das Buch genau zum richtigen Zeitpunkt. Growth Hacking wurde ungefähr im Jahr 2013 als Konzept sehr populär und war in den darauffolgenden Jahren das heiße neue Ding, total angesagt und das, worüber alle sprachen. Aus dieser Perspektive erscheint die Veröffentlichung dieses Buchs im Jahr 2020 unnötig, weil seitdem so viel über dieses Thema diskutiert wurde und es genug Gelegenheit gab, mehr darüber zu erfahren. Als problematisch erlebe ich jedoch, dass außerhalb eines relativ kleinen Prozentsatzes von echten Fachleuten niemand wirklich in der Lage zu sein scheint, das Growth-Hacking-Konzept richtig zu benennen. Viele Menschen wandten eine Interpretation an, die ich im Hinblick auf die Bedeutung des Begriffs für nicht repräsentativ erachte – eine Bedeutung, die ich direkt von dem Menschen gelernt habe, der den Begriff Growth Hacking überhaupt geprägt hat. Und wie bei allen Themen, die populär und nicht gut verstanden werden, begannen die Menschen, das Label Growth Hacking auch für Dinge zu verwenden, mit denen es nicht in Verbindung gebracht werden sollte.
Da das Konzept des Growth Hacking ungefähr bis ins Jahr 2017 noch in den Kinderschuhen steckte, war die Unsicherheit, was es denn nun wirklich ausmacht, verständlich. Jahre später stelle ich aber fest, dass bei diesem Thema immer noch große Unklarheiten bestehen. Dieses fehlende Verständnis nimmt zu, wenn man sich geografisch weiter von Innovationszentren wie dem Silicon Valley entfernt – und selbst dort fühlt es sich an, als ob das Konzept nicht zu 100 Prozent verstanden wird. Ich habe eine Hypothese, woran das liegen kann.
Relativ gesehen ist die Anzahl der Personen, die tatsächlich Erfahrung mit Growth Hacking haben, weltweit eher gering. Dies ist einfach eine Folge der geringen Erfolgsquote von Start-ups. Wenn man davon ausgeht, dass 90 Prozent der Start-ups scheitern, dann ist die Wahrscheinlichkeit relativ gering, Teil eines erfolgreich wachsendes Start-ups zu sein. Dies bedeutet, dass die Anzahl der Personen, die die Möglichkeit hatten, die Methodiken des Growth Hacking erfolgreich anzuwenden, ebenfalls gering ist.
Meiner Erfahrung nach will nicht jeder, der diesen Erfolg erzielt hat, darüber überhaupt oder mit einer bestimmten Regelmäßigkeit bloggen oder sprechen. Ich habe hierfür ein Gefühl entwickelt, als ich versuchte, für die wöchentlichen AMA-Fragesessions (Ask Me Anything) auf GrowthHackers.com
Wachstumsprofis zu gewinnen. Oft hatte ich Subject Matter Experts (SMEs), die weniger bekannt waren oder die nicht so oft zu dem Thema schrieben und sprachen.
Leider bietet eine solche Situation eine ideale Gelegenheit für diejenigen, die keine wirklichen Erfahrungen mit Growth Hacking im eigentlichen Sinne haben, sich dennoch als »Experten« zu präsentieren und dann Angebote zu machen, die etwas beinhalten, was nur im weitesten Sinne mit Growth Hacking zu tun hat. Oder Angebote machen, die – was noch schlimmer ist – das Konzept so weit verfälschen, dass jeder Zusammenhang mit Growth Hacking zu negativen Assoziationen führt.
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