Mark Miller - Auf Tour mit Bob Marley

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Mehr als drei Jahre lang begleitete Mark Miller als Stage Manager Bob Marley, den Mitbegründer und bedeutendsten Vertreter des Reggae, bis zu dessen Tod 1981. Erstmals erzählt er als Insider und Vertrauter, wie Bob Marley privat war, wie er dachte, was seine geradezu hypnotische Ausstrahlung ausmachte. Dieses Buch steckt voller Anekdoten und Hintergrundinformationen, die Mark Miller zusammengetragen hat, um die Erinnerung an seinen Freund und Mentor wachzuhalten. Bob Marley authentisch und hautnah!

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Die Tür an der Rampe ging auf, und ich stieß mit dem Dreitonner zurück, um die Ausrüstung mit Hilfe von ein paar Bühnenarbeitern auszuladen. Wir waren gerade dabei, die Geräte aus den Transportbehältern zu nehmen, als ein Typ auf mich zukam und mich bat, einen Gitarrenlautsprecher in die Garderobe der Band zu bringen. Ich rollte einen Fender Twin Amp den langen Gang hinunter, als mir der süße Duft von Marihuana in die Nase stieg. Ich brauchte nur dem Geruch zu folgen, bis ich zur richtigen Tür am Ende des Korridors kam.

In der Garderobe wurde ich von einer dichten Rauchwolke empfangen, in der ich schemenhaft ein paar Gestalten ausmachen konnte. Ich schob den Verstärker quer durch den Raum und behielt die Leute sorgfältig im Auge, nur für den Fall, dass mir einer seinen riesigen Joint reichen sollte. Ich stellte den Verstärker auf und stöpselte ein Gitarrenkabel ein, um ihn zu testen. Dabei merkte ich, dass mich ein Typ auf der anderen Seite des Raums beobachtete, auf den sich die ganze Aufmerksamkeit der anderen zu konzentrieren schien. Ich legte das Gitarrenkabel zusammengerollt auf den Verstärker und sog dabei demonstrativ die rauchgeschwängerte Luft ein, als mir der Typ auf der anderen Seite des Raums etwas zurief. Er saß auf dem Garderobentisch vor der Spiegelreihe, die es in den Umkleideräumen aller großen Hallen und Theater gibt. Er rief: »Hey, junger Mann!« oder so etwas Ähnliches, und ich ging zu ihm rüber. Er fragte, warum ich nichts rauchte, und ich sagte, ich hätte nichts. Er nickte einem Typ zu, eine große Tüte voller Gras tauchte auf. Er nahm eine ordentliche Handvoll, wickelte es in ein Stück Papier, das er von einer Zeitung auf dem Garderobentisch abriss, und gab es mir. Ich schwebte ganz beglückt aus dem Raum, und eine knappe halbe Stunde später erfuhr ich, dass der Typ mit der komischen Frisur in der Garderobe (ich hatte damals noch nie Dreadlocks gesehen) Bob Marley war.

An diesem Abend gab die Band eines der erstaunlichsten Konzerte, die ich je gesehen hatte, obwohl ich den größeren Teil der Siebzigerjahre für viele berühmte Gruppen, darunter insbesondere englische Bands, gearbeitet hatte. Es war einfach unglaublich, mit welcher Intensität Bob Marley seine Musik machte. Die ganze Band spielte so. Tyrone Downey, Al Anderson, Junior Marvin, Carlton »Carly« Barrett und Fams Barrett, Wya Lindo, Seeco Patterson und die I-Threes. Ich registrierte andächtig, dass sie das Publikum in eine andere Welt versetzten, und fuhr total auf die neue Musik ab. Ich hatte zuvor noch nie Reggae gehört …

Nach der zweiten Show in der Queen Elizabeth Hall packte ich gerade die Ausrüstung zusammen, als Bobs Toningenieur Dennis Thompson auf mich zukam und sagte: »Bob will wissen, ob du gern mit uns arbeiten würdest.« Ich brauchte keine Sekunde, um mich zu entscheiden, nicht zurück nach LA zu fahren, sondern mit den großen Joints und den Dreadlocks von Bob Marley and the Wailers auf Tour zu gehen. Ich fuhr den Dreitonner mit dem Equipment zurück zum Hotel, rief Kenny Berry bei S. I. R. in Hollywood an, kündigte und teilte ihm mit, dass ich bei den Wailers bleiben würde. Dann deponierte ich die Schlüssel für den Dreitonner an der Rezeption und ging als neues Mitglied der Crew von BMW wieder hinaus.

[ 1]Die Schöpfer der unsterblichen Diskohymne »YMCA«.

Frage Gibt es Frauen die du bewunderst Bob Bob Marley Diese Frau in - фото 7

Frage: »Gibt es Frauen, die du bewunderst, Bob?«, Bob Marley: »Diese Frau in Amerika … Angela Davis. Eine Frau, die etwas verteidigt, das gefällt mir.«

Ich war ein bisschen skeptisch, als man mich zum ersten Mal bat, über meine kleine Reise zu schreiben. Es war lange her, und ich hatte über viele Dinge noch nie gesprochen, die ich mit Bob Marley and the Wailers erlebt hatte. Doch nach reiflicher Überlegung stimmte ich zu.

Ich bin mit einem sehr guten Gedächtnis gesegnet und kann mich an viel erinnern, wenn auch nicht an alles. Also seien Sie bitte nachsichtig, wenn Sie beim Lesen manchmal denken: »He, dieses Konzert war aber an einem anderen Tag.« Ich glaube schon, dass alles ziemlich genau stimmt, aber Fehler passieren eben. Ich war schon immer ein ausgesprochen ehrlicher Mensch, und an Stellen, die vielleicht nicht mit der Erinnerung anderer Leute übereinstimmen, versuche ich, so diplomatisch wie möglich zu sein.

Meine zwei Söhne, Matthew und Harry, waren damals noch klein und dachten, ich sei der Nikolaus, weil ich die meiste Zeit auf Tournee war. Ich kam immer mit einem Sack voll Geschenke nach Hause, und dann war ich wieder weg. Die Arbeit mit Bob Marley war zunächst nur eine weitere Tournee für mich, aber dann wurde sie zur Tournee meines Lebens. Eine Menge Leute fragten mich nach den Konzerten, an denen ich beteiligt war, und ich habe in diesem Buch einige tolle Geschichten zu erzählen. Nach den alten Tourneeplänen, die ich für dieses Buch erst kürzlich zum ersten Mal studierte, war ich zwischen Juli 1978 und September 1980 an 124 Konzerten von Bob Marley and the Wailers beteiligt.

Mit den Wailers zu touren war ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Ich musste lernen, wie sie tickten, aber umgekehrt war es genauso. Gleich zu Anfang merkte ich, dass bei Bob und der Band eine sehr familiäre Atmosphäre herrschte. Nach dem ersten Konzert in Vancouver fuhren wir in den Süden nach Seattle und Oregon, und von da an war ich für die Bühne und das ganze Equipment zuständig. Ich weiß noch genau, wie ich das erste Mal mit der Band zu Abend aß. Gilly war Bobs enger Freund und Assistent, und er kochte hervorragendes Essen (siehe Anhang 2: »Bob, das Kraut, das Essen und die Fans«). An diesem ersten Abend war der lange Tisch bereits mit dem traditionellen jamaikanische Essen gedeckt: Reis und Bohnen mit gebackenen Kochbananen und so. Aber als Gilly den Deckel vom letzten Topf nahm, glotzten mich etwa 40 Fischköpfe an. Ich lehnte das Gericht dankend ab. Ich mag es nicht, wenn mich etwas ansieht, das ich esse. Von Portland in Oregon aus fuhren wir alle zusammen im Tourbus nach Süden, wo wir im Civic Center in Santa Cruz in Kalifornien ein Konzert gaben. Danach kamen einige wirklich denkwürdige Konzerte. Es war die letzte Etappe der Kaya Tour von 1978, die manchmal auch als »Babylon by Bus Tour« bezeichnet wird.

Der Juli in Kalifornien ist eine Katastrophe, egal wo man ist. Es ist heiß, es ist feucht, Tausende von Leuten sind unterwegs, und der Verkehr ist nervenaufreibend. Wir spielten im Greek Theatre in Berkely unter freiem Himmel, und ich weiß noch, wie ich zum Himmel hinaufschaute, wo Millionen Sterne funkelten. Einer war ganz besonders hell, und sein Licht schien genau auf die Mitte der Bühne zu scheinen.

Jeder weiß, dass man den Sommer in Kalifornien am besten am Strand verbringt, und tatsächlich war die Santa Barbara County Bowl, wo wir am 23. Juli spielten, mit einer sonnengebadeten, entspannten Menge gefüllt. Ich wusste es damals nicht, aber das Konzert war ausverkauft und wurde komplett auf Video aufgenommen. Die Bowl ist ein hoch am Hang gelegenes Freiluftkonzertgelände, das einen herrlichen Blick auf den tiefblauen Pazifik bietet. Über dem Publikum hing eine mächtige Wolke von Sinsemilla-Rauch, und überall flatterten vielfarbige Fahnen und Transparente in der leichten Brise. Bob wurde mit einem unglaublichen Brüllen begrüßt, als er auf die Bühne kam und das Konzert wie üblich mit »JAH RASTAFARI« eröffnete. Dann stürzte sich die Band in ein brandheißes Set, das meiner Erinnerung nach ewig dauerte.

Als Bob nach der letzten Zugabe die Bühne verließ und mir seine Gitarre gab, konnte ich sehen, dass er das Konzert wirklich genossen hatte. Auf der richtigen Bühne und mit dem richtigen Sound spielte die Band so gut und intensiv, dass mir Schauer den Rücken rauf- und runterrannen. Das Konzert in Santa Barbara hatte diese Magie. Wir fingen damals an, für Fams Bass einen Zusatzlautsprecher zu installieren, und schon er alleine prägte das Konzert mit seinem Sound. Nach Santa Barbara ging es ganz runter nach San Diego, wo wir im State Amphitheater spielten, und schließlich wieder zurück nach LA zu einem Konzert im berühmten Roxy Theatre am Sunset Boulevard. Für mich war es die Rückkehr in die Heimat. Ich war im San Fernando Valley aufgewachsen und hatte mit siebzehn angefangen, bei Konzerten in Hollywood zu arbeiten.

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