Gillian McCain - Please Kill Me

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Dieses Buch erzählt die ereignisreiche Geschichte des amerikanischen Punk. Da die Verfasser ausschließlich
Aussagen von Zeitzeugen verwendet haben, liest sich das Buch beinahe wie ein Roman.
In chronologischer Reihenfolge fügt sich nahtlos Zitat an Zitat, als säßen die Interviewten in einer großen Runde beisammen, um sich mit dem Erzählen abzuwechseln. Der Leser taucht ein in die
verrückte Welt des Rock'n'Roll, mit all ihren Freuden und auch Schattenseiten. Denn life's meist a bitch.
Was die Musikrebellen wollten, war Authentizität, keine Märchenstunde. Die Berichte, Anekdoten und Erinnerungen von Leuten wie Wayne Kramer, Patti Smith, Jim Carroll und Dee Dee Ramone bilden ein schillerndes Kaleidoskop, jenen Teil amerikanischer Musikgeschichte betreffend, der in den Sechzigern seinen Anfang nahm, als Velvet Underground in Warhols Factory-Umfeld erste Konzerterfahrungen sammelten.
Ebenso ausführlich wird über MC5 aus Detroit und deren «Kleiner-Bruder-Band» Iggy & The Stooges berichtet. Es folgen Stories über die Toy Dolls, Ramones, Blondie etc., und natürlich darf der legendäre CBGB-Club nicht unerwähnt bleiben. «Please Kill Me» ist ein amüsantes und informatives Lesevergnügen, das zudem wieder enorm Lust macht, seine alten Platten aufzulegen.

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Ich dachte mir, ich sollte einfach meinen eigenen einfachen Blues spielen. Ich konnte meine Erfahrungen auf der Grundlage dessen beschreiben, wie diese Jungs auch ihre Erfahrungen beschrieben …

Und das tat ich dann auch. Ich eignete mir so einiges von ihrem Gesangs­stil und auch ihre Phrasierungen an, die ich entweder herausgehört oder falsch gehört oder aus Bluessongs verdreht mitbekommen hatte. So ist dann wahr­scheinlich „I Wanna Be Your Dog“ entstanden, was ich fälschlicherweise als „Baby Please Don’t Go“ herausgehört habe.

Ron Asheton: Iggy rief mich aus Chicago an und meinte: „Hey, Jungs, habt ihr nicht Lust, hierherzukommen und mich abzuholen?“ Das war der Moment, als sich Iggy entschieden hatte: „Warum gründen wir nicht eine Band?“

Iggy Pop: Als wir zum ersten Mal zusammen geprobt haben, war es tiefster Winter, und ich wohnte bei meinen Eltern, weil ich kein Geld hatte. Ich musste ungefähr eine achthundert Meter durch den Schnee bis zur Bushaltestelle gehen. Und dann musste ich nach einer vierzigminütigen Busfahrt noch mal zehn Minuten bis zum Haus der Ashetons laufen.

Ron Asheton: Iggy lebte damals in einem Wohnwagen in der Carpenter Road, am Stadtrand von Ann Arbor. Wenn er zu uns kam, nahm er den Bus nach Ann Arbor. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass er von seiner Mutter Geld brauchte, weil er sich eine Orgel kaufen wollte. Seine Mutter gab ihm das Geld nur unter der Bedingung, dass er sich die Haare schneiden ließ: „Ich werde dir die Orgel nur kaufen, wenn du dir die Haare schneiden lässt.“

Also bekam er diesen Raymond­Burr­Haarschnitt verpasst. Kennt ihr den Film, wo Raymond Burr zusammen mit Natalie Wood diesen geisteskranken Typen spielt? Er hatte diesen kurzen Mädchenpony, fast schon so eine Art Bürs­tenhaarschnitt. Jedenfalls bekam Iggy aus irgendeinem Grund diesen komi­schen Haarschnitt verpasst, und dann trug er diese weißen weiten Hosen, die beinahe wie ein Overall aussahen. In diesem Aufzug wurde er von der Polizei angehalten, weil die Bullen dachten, er wäre aus der Irrenanstalt ausgebrochen.

Iggy Pop: Ich musste mir schon was einfallen lassen, damit Ronny oder Scotty mir die Tür aufmachten. Die beiden haben nämlich immer bis Nachmittags gepennt. Ich klingelte und klingelte und klingelte, und manchmal machten sie die Tür auf, manchmal aber auch nicht. Also musste ich den Gartenschlauch nehmen und gegen ihre Fenster spritzen oder Steine gegen die Fenster werfen oder irgendwas Blödes rufen oder Schneebälle werfen. Schließlich gelangte ich irgendwie ins Haus rein, und dann musste ich sie noch ein paarmal wecken. Sie waren ziemlich launische Zeitgenossen – ich spielte ein paar Schallplatten, damit sie in Stimmung kamen. Später kam dann immer Dave Alexander dazu, der in derselben Straße wohnte. Ronny, Scotty und Dave waren sehr gute Träu­mer, denn darum geht es vor allem in diesem staubigen Mittleren Westen. Das Land, das von der Zeit vergessen wurde. Pete Townshend hat dazu etwas Gutes gesagt. Er sagte, dass es für einen klugen Menschen im Mittleren Westen ver­dammt hart sein muss, weil kein London oder New York City in der Nähe ist, um einen mit neuen Eindrücken zu versorgen, an dem man sich reiben kann und das einem jegliche Illusionen ausradiert …

Ron Asheton: Iggy hörte die Doors zum ersten Mal, als sie im Yost Field House für die Studienabgänger der University of Michigan gespielt haben. Wir sind alle mitgefahren, aber Iggy war der Einzige, der reingelassen wurde, vielleicht, weil er mal an der University of Michigan studiert hat und noch seinen alten Studentenausweis besaß. Ich trieb mich draußen rum, weil ich die Band trotz­dem hören wollte. Morrison war sturzbesoffen, und die Kids schrien ständig nach „Light My Fire.“

Morrison machte sich einen Spaß daraus, sie zu verarschen. Er sagte: „Der Mann aus Michigan!“, und imitierte einen Gorilla. Ich glaube, sie haben mit Bierflaschen nach ihm geworfen und schrien während des ganzen Konzerts immer wieder „Light My Fire“.

Iggy Pop: Vor dem Gig im Yost Field House war ich eigentlich noch kein rich­tiger Fan der Doors, denn ihr musikalischer Ansatz war so grundlegend anders als der bei den Rockmusikern aus Detroit. Und die MC5 konnten die Doors nicht ausstehen. Fred Smith sagte immer: „Mein Gott, wie ich diese Mösen hasse.“

Ich habe sie in dieser Turnhalle gesehen, und das Konzert muss so eine Art Schulball für all diese typisch amerikanischen Fettsäcke und ihre Mädchen gewesen sein. Wahrscheinlich waren sie nur gekommen, weil sie die Band sehen wollten, die „Light My Fire“ spielte.

Die Band kam zuerst ohne Morrison auf die Bühne, und sie klangen wirk­lich wie die allerletzte Scheiße. Es klang schrecklich, noch schrecklicher als Mösen – wie alte Mösen nämlich, hahaha. Es klang hölzern und eklig und völ­lig unharmonisch – immer wieder spielten sie das Riff von „Soul Kitchen“, bis der Sänger endlich die Bühne betrat.

Morrison torkelte zwar auf die Bühne, tat das aber auf eine sehr sinnliche Art. Er sah umwerfend aus. Ich musste sofort an Hedy Lamarr in Samson und Delilah denken, weil er seine Locken trug, als hätte ihn ein Hollywood­Friseur zurechtgemacht. Sein Haar schimmerte blauschwarz und war pomadisiert und glänzte. Er hatte prima Haare, das kann ich euch flüstern.

Morrison hatte große, beinahe schwarze Augen, was an seinen enorm ver­größerten Pupillen lag. Er hatte offensichtlich irgendwelche Drogen genommen oder war einfach nur aufgeregt. Und er war wirklich gut angezogen mit seiner schwarzen Lederjacke und der Lederhose und den Filzstiefeln und dem Rüschen ­hemd. Er torkelte in Richtung Mikrofon, als wollte er sagen: „Ich werde schon noch singen, aber nicht sofort …“

Und diese amerikanischen Durchschnittstypen werden sich bestimmt gedacht haben: „Was ist denn das für eine Möse?“

Als Morrison seinen Mund zum Singen aufmachte, sang er mit einer Mösenstimme – einer Falsettstimme. Er sang wie Betty Boop und weigerte sich, in einer normalen Tonlage zu singen. Ich glaube, sie waren fast am Schluss des Songs angekommen und hörten ganz abrupt auf. Morrison schaute sich um, ging zum Gitarristen rüber und sagte: „Hey, Mann, spiel das hier …“

Ich glaube, es war „Love Me Two Times“. Und es ging ab. Bis Morrison wie­der anfing, mit dieser Betty­Boop­Stimme zu singen. Im Großen und Ganzen ging das ganze Konzert in diesem Stil weiter. Ich war völlig aufgeregt. Mir gefiel dieser Antagonismus; mir gefiel, dass er sein Publikum nervte, ja, ja ja. Lauter Verbindungstypen, Footballspieler, die zukünftigen Führer von Amerika – Leute, die heutzutage die Rockstars von Amerika sind –, und Morrison nervte sie nicht nur, er zog sie gleichzeitig in seinen Bann. Ich sprang das junge Mäd­chen an, das ich mitgenommen hatte, und dachte: Das hier ist große Klasse.

Der Gig dauerte nur fünfzehn oder zwanzig Minuten, weil sie Morrison von der Bühne zerren und ihn schnell in Sicherheit bringen mussten, da das Publi­kum kurz davor war, auf ihn loszugehen. Das hat mich schwer beeindruckt.

In dem Augenblick dachte ich: „Mein Gott, wie furchtbar die sind, und die haben es in den amerikanischen Singlecharts auf Platz eins geschafft! Wenn der das kann, kann ich das auch. Und zwar auf der Stelle. Ich habe absolut keine Zeit zu verlieren.“

Ron Asheton: Den ersten Gig hatten wir im Grande Ballroom. Ich sagte: „Ich finde, Dave Alexander sollte Bass spielen, ich spiele Gitarre, und mein Bruder sollte Schlagzeug spielen, auf was immer wir für ihn auftreiben werden.“

Am Vorabend unseres Auftritts wussten wir nicht, was Iggy anziehen würde, aber er meinte nur: „Keine Panik, er werde schon irgendwas Passendes finden.“

Als wir ihn abholten, hatte er ein altes weißes Nachthemd aus dem acht­zehnten Jahrhundert an, das ihm bis zu den Knöcheln ging. Er hatte sein Gesicht weiß geschminkt wie ein Pantomime und sich aus zusammengedreh­ter Alufolie eine Afroperücke gebastelt.

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