Stanley Booth - The Rolling Stones

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Am Anfang stand ein Vertrag. Mit ihm räumten die Rolling Stones dem Autor im Oktober 1969 das Recht ein, sie als offizieller Biograf auf ihrer USA-Tournee zu begleiten. So erlebte Stanley Booth hautnah die Faszination mit, wie morbide Themen damals auf die bösen Buben des Rock ausübten. Ihre «Sympathy With The Devil» war mehr als bloß Koketterie, sie nahm schon fast den Charakter eines Teufelspakts an. Stanley Booth begleitete die Stones auf ihrer fünften USA-Tournee, die in Altamont mit Mord und Gewalt im Desaster endete.
Er zeichnet in seinem Buch ein realistisches und kritisch-differenziertes Porträt der Gruppe: Als Spieler, Komödianten und Trunkenbolde tanzen sie einen eigenen Tanz mit dem Teufel, voller Aggressionen, Obszönität und Poesie.

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Robert Goffin: „Jazz“

„weil das mädchen abgehauen und Brian sehr verärgert ist und weil er aus seiner Bude geschmissen wird, nimmt Mick es auf sich, für Brian eine nette Wohnung zu suchen, wo er leben kann“, sagte Keith. „Mick gelingt es, in Beckenham, auf halbem Weg zwischen London und Dartford, eine Bude für ihn zu organisieren. Eine merkwürdige kleine Wohnung in einer Vorstadtstraße mit lauter Häusern. Brian hatte ein großes Zimmer, das an eines dieser Häuschen angebaut war. Es war ganz gemütlich – bis er eines Tages ein paar Mädchen einlädt, die für ihn kochen sollen, wobei sie die halbe Bude niederbrennen. Er muss aber trotzdem dort wohnen bleiben, obwohl er jetzt ein Loch in der Decke hat, das er mit einem Stück Leinwand vor dem Vermieter zu verstecken versucht. Als ich von daheim abhaute, zog ich los, um mit Brian zusammen zu wohnen. Wir lungerten herum, hörten Musik, spielten den ganzen Tag und lasen ‚Billboard‘, nur um zu sehen, was los war und um mit irgendeiner Realität in Berührung zu bleiben. Wir lasen immer jede Seite, sogar die mit den Jukebox-Einnah­men, wir wussten alles darüber, was in den Charts vorging, absolut alles.“

Und Stu erzählt: „Wir probten noch immer. Wir hatten noch keinen Namen. Damals war es angesagt, einen eigenen Club zu eröffnen. Man fand einen Raum, der als guter Standort geeignet schien – und schon hatte man einen Club. Korner hatte oben in London einen sehr erfolgreichen Club eröffnet – den ‚Marquee Club‘, der immer am Donnerstagabend öff­nete – und er füllte den Schuppen immer. An den Donnerstagabenden brachte die BBC Live-Sendungen mit Jazz. Sie fragten Alexis: ‚Willst du das machen?‘ Das bedeutete, dass er in die BBC-Studios gehen musste. Also fragte er uns: ‚Wollt ihr einen Abend für mich einspringen?‘ Wir sag­ten, klar doch – mussten uns aber erst einmal schnell einen Namen aus­denken, und so kamen wir aus reinster Verzweiflung auf Rolling Stones. Das Marquee war unser erster Job. Als wir anfingen, spielte sonst niemand in England diese Art von Musik. Absolut niemand. Mick und Keith und Brian waren so ziemlich die einzigen im Land, die diese Musik kannten und zu spielen versuchten. Alle anderen waren Jazzmusiker, die versuch­ten, den Blues zu spielen, den sie nicht wirklich kapiert hatten. Und nach­dem sie die Stones erst einmal im ‚Marquee‘ gesehen hatten, waren alle wichtigen Leute der Szene damals hundertprozentig gegen uns und es war ein einziger verdammter Kampf, um überhaupt irgendwie weiterzukom­men. Sie meinten, R&B habe was mit Jazz zu tun und dazu gehörten drei Saxophone. Sie sagten, wie bitte, zwei Gitarren und ein Bassist? Das ist Rock ’n’ Roll, davon wollen wir nichts wissen, das werden wir schon run­termachen können.“

Und Stu fährt fort: „Wir versuchten es dann jeweils am Dienstagabend in Ealing, und zwei Wochen lang kam keine Menschenseele vorbei, kein einziger kam nach Ealing, um die Rolling Stones zu sehen. Wir versuch­ten es am Dienstagabend im ‚Flamingo‘ und das lief um nichts besser. Das hielt sich nur zwei oder drei Wochen Ich werde das erste Mal im ‚Flamingo‘ nie vergessen. Wir spielten an einem Sonntagnachmittag vor, und das ‚Fla­mingo‘ war ein ziemlich smarter Schuppen. Es war der angesagte Club in der Stadt für modernen Jazz und alle gingen in ihren tollen Anzügen und mit weißen Hemden hin. Ich werde nie vergessen, wie ich zu Keith sagte: ‚Du gehst doch nicht etwa so, wie du aussiehst, ins Flamingo, oder?‘ Er ant­wortete: ‚Na was denn, Stu, ich hab’ eben nur ein Paar verdammter Jeans.‘“

„Der Winter 1962 war hart“, erinnerte sich Keith. „Es ging so weit, dass man seine Hosen mit Klebeband reparierte, einfach Scotch-Tape über die Risse. Wir machten die seltsamste Periode durch, waren völlig ab­gebrannt – und da schneit dieser Kerl herein, dieser eigenartige kleine Typ, der in Brians Nachbarstadt lebte und mit ihm zur Schule gegangen war. Er war ungefähr eins sechzig klein und sehr fett, und er trug dicke Augengläser. Er war Mitglied der Territorial Army, einer Art Bürgerwehr. Die leben alle eine Weile in Zelten, werden dabei patschnass und verkühlen sich und lernen, mit einem Gewehr umzugehen – und zum Schluss krie­gen sie acht Pfund bar auf die Hand. Dieser Typ tanzt also in London an, frisch von den Hügeln, aus seinem Zelt. Er will mit Brian eine tolle Zeit erleben, und Brian nimmt ihn total aus. Es gab nichts, was der Mann für Brian nicht getan hätte. Brian sagte zum Beispiel: ‚Gib mir deinen Man­tel.‘ Es ist eiskalt, der ärgste Winter, aber er gibt Brian seinen Militär-Über­zieher. ‚Gib Keith den Pullover.‘ Also ziehe ich seinen Pullover an. ,Jetzt gehst du zwanzig Meter hinter uns.‘ Und weg sind wir, auf dem Weg zum nächsten Hamburger-Lokal. ‚Ah, bleib besser draußen. Nein, du kannst nicht reinkommen. Gib uns zwei Pfund.‘ Der Kerl bleibt tatsächlich in der Eiseskälte vor der Hamburger-Bude stehen und gibt Brian das Geld für unsere Hamburger. Brian brachte ihn dann dazu, eine neue Gitarre zu kau­fen, eine fabrikneue elektrische Harmony. Er zahlte für alles und nach zwei Wochen hatten wir sein ganzes Geld ausgegeben und sagten ‚Tschüß, Mann!‘ Wir setzen ihn in den Zug und schicken ihn nach Hause. Er war unglaublich gekränkt, aber trotz allem hatten wir ihn in alle Clubs mitge­nommen. Und obwohl es ihm sicher sehr leid tat, dass wir ihn ausplün­derten, kam er später trotzdem wieder nach London, sogar mit noch mehr Geld, und wir nahmen ihn wieder aus. Wir haben ihm schrecklich sadi­stische Dinge angetan, Brian und ich haben dem Kerl wirklich böse mit­gespielt. Es endete damit, dass wir ihn auszogen und versuchten, ihn unter Strom zu setzen. Das war der Abend, an dem er verschwand. Draußen schneite es. Wir kamen zurück in die Bude und er lag in Brians Bett. Brian regte sich aus irgendeinem Grund fürchterlich darüber auf, dass er in sei­nem Bett schlief. Wir hatten viele Kabel herumliegen und Brian griff sich eins: ‚Das ist angeschlossen, Baby, und jetzt bist du dran.‘ Brian rannte ihm mit dem langen Kabel nach, das an einen Verstärker angeschlossen war, Funken flogen, eine wilde Jagd durchs Zimmer, und er rannte schrei­end und nackt die Stiegen hinunter, hinaus auf die Straße, und brüllte: ‚Seht euch vor! Die da oben sind verrückt, die wollen mich mit Strom ums Eck bringen!‘ Irgend jemand brachte ihn eine Stunde später herein, und er war schon blau angelaufen. Am nächsten Tag war der Mann ver­schwunden. Brian hatte dank seiner Großzügigkeit eine neue Gitarre und ein ganzes Set neuer Mundharmonikas und sein Verstärker war repariert. Das passierte übrigens alles in der Edith Grove, als der Typ zum zweiten Mal aufkreuzte, das war in einer Bude, die Mick gefunden hatte. Ich war zunächst nicht dabei, weil ich kein Geld hatte und mir die Miete nicht lei­sten konnte. Brian konnte es sich leisten, weil er arbeitete; Mick konnte es sich leisten, weil er ein Stipendium der Universität hatte. Es waren also Brian, Mick und zwei Typen von der LSE (London School Of Economics) dort, der eine Norweger, der andere kam aus den Midlands. Sie waren die bürgerlichsten Leute, die man je im Leben gesehen hat. Darunter wohnten drei alte Nutten und ganz oben angehende Lehrer. Es war ein dreistöckiges Haus, im zweiten Stock Mick und Brian und diese bei­den Typen, und sofort komme ich mit der unsterblichen Phrase daher: ‚Kann ich in eurer Bude absteigen?‘ Nur um nicht heimgehen zu müssen. Im Grunde verlasse ich also mein Zuhause. Weil ich jetzt aber die ganze Zeit über in der Wohnung bin, fangen die Typen dauernd Streit an, wol­len die Miete nicht zahlen und Brian rausschmeißen, weil er mich dort mitwohnen lässt. Das bringt uns immer ziemlich runter, wenn sie heim­kommen und sich in die Ecke setzen und sehr daneben aussehen, weil in der anderen Ecke drei oder vier Musiker versuchen, ihr Ding zum Lau­fen zu kriegen, während sie studieren wollen.“

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