Ernst Hofacker - Giganten

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Dieses Stammbuch der Rock-Kultur erzählt Geschichten voller Triumph und Tragik. Ernst Hofacker verdichtet Werdegang und Werk von 25 Schlüsselfiguren der klassischen Rock-Ära zu einer unterhaltsamen Reise durch die Jahrzehnte: Vom Nachkriegsblues eines Muddy Waters und B.B. King ist die Rede, vom stilprägenden Rock'n'Roll Chuck Berrys und den Helden der Beat- und Protest-Epoche wie Keith Richards, Ray Davies und Bob Dylan. Led Zeppelin, Pink Floyd und Eagles werden vorgestellt, die Protagonisten des perfektionierten Rock-Business der Siebzigerjahre, aber auch Künstler, die noch heute aktiv sind: Bruce Springsteen etwa, Tom Petty und Eric Clapton. Dieses Buch eröffnet eine Welt der Ikonen, die wie Jimi Hendrix, John Lennon und Bob Marley auch Jahre nach ihrem Tode noch kultisch verehrt werden, erzählt aber auch von den eher tragischen Fällen: Künstlern, wie Gram Parsons, Lynyrd Skynyrd, Rory Gallagher und Stevie Ray Vaughan, die dem Rock'n'Roll-Lifestyle auf die eine oder andere Weise zu früh zum Opfer fielen. Und natürlich dürfen die Stilisten nicht fehlen, deren künstlerische Ausdrucksfähigkeit die Rock-Kultur wundersam bereicherte und bisweilen nachhaltig veränderte. Ob sie nun wie Pete Townshend, Free und David Bowie als Innovatoren hervortraten oder wie Van Morrison, Creedence Clearwater Revival und Peter Green vorhandene Spielarten auf ein neues Niveau hievten – legendär sind sie alle.

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22 Jahre ist er nun auf seiner Never Ending Tour. Dylans Band besteht derzeit neben dem unverwüstlichen Tony Garnier aus Drummer George Receli, den Gitarristen Stuart Kimball und Charlie Sexton (nach sieben Jahren Pause im Oktober 2009 zurückgekehrt) sowie dem Geiger Don Herron. Immer noch variieren die Setlists der einzelnen Konzerte von Abend zu Abend. Dylan scheint seine Ziele erreicht zu haben – die Flucht des Robert Zimmerman vor dem übermächtigen Bob Dylan ist geglückt. Seine musikalische Reputation hat er schon lange wiedergewonnen. Mehr noch: Seine Alben seit Time Out Of Mind bilden ein einzigartiges Spätwerk, das auch in den Augen ernstzunehmender Kritiker neben den frühen Ruhmestaten stabilen Bestand hat.

Den Spaß am Spielen hat er ohnehin längst wiedergefunden – kaum würde er sonst die Strapazen des dauernden Tourens auf sich nehmen. Darüber hinaus aber hat er tatsächlich auch sein Publikum erneuert. Wer heute zu einem Dylan-Konzert geht, möchte keine pflegeleichte Best-Of-Revue, stattdessen will er auf der Bühne den mythenumrankten Fahrensmann sehen, der aufrecht durch die Zeitläufte gewandert ist und in seinen Liedern von dieser Wanderschaft erzählt, der tröstet, verschreckt, erinnert und gelegentlich zum Weinen bringt. Musikalische Überraschungen inbegriffen. Zum Beispiel die vom November 2009, als er mit Christmas In The Heart plötzlich eine ganz normale Weihnachtsplatte herausbringt, mit 15 ganz normalen Weihnachtsliedern drauf, ganz normal gespielt und, für seine Verhältnisse, ganz normal gesungen. Vor 20, 30 Jahren hätte ihn ein solcher Schritt unweigerlich vor die Tribunale der internationalen Kulturkritik geführt, wo unbarmherzig über die künstlerische Integrität des Komponisten von The Times They Are A’Changin’ gerichtet worden wäre. Zwar sind diesmal nicht wenige geschockt und ratlos, dennoch hält sich die Aufregung in relativen Grenzen – auch ein Indiz dafür, dass sich Dylan die künstlerische Bewegungsfreiheit, die er damals so schmerzlich vermisste, in den letzten beiden Jahrzehnten Zug um Zug zurückerobert hat. Mag ihn die breite Masse nach wie vor als den überlebensgroßen Dichterfürsten der rebellischen Sechzigerjahre sehen, diejenigen, die in seine Konzerte gehen, wissen, dass Bob Dylan mit dem Establishment nichts am Hut hat und, hellwach und unbestechlich, seiner längst wieder gefundenen inneren Flamme folgt, unabhängig von Zeitgeist und kommerziellen Zwängen. Was da auf den Bühnen – großen, kleinen, amerikanischen, europäischen, solchen in der Provinz und solchen in den Metropolen – im einzelnen passiert, kann die treue Gemeinde auf Unmengen von privaten Mitschnitten nachhören, die in Fankreisen zirkulieren und seismographisch genau den jeweiligen Stand der Dinge auf dem »Planet Bob« wiedergeben.

Inzwischen hat Dylan im Rahmen seiner Never Ending Tour weit über 2.000 Konzerte in allen Teilen der Welt gespielt. Zum Vergleich: Vom Beginn seiner Karriere 1962 bis zum Sommer 1988 waren es ganze 485! Und ein Ende des Marathons ist nicht abzusehen. Sollte die niemals endende Tournee dennoch eines Tages aufhören, Bob Dylan hätte außerhalb der Konzerthallen immer noch eine große Zukunft – als Radiomoderator. Seit Mai 2006 erfreut der Mann, für den das Radio in der Kindheit und Jugend die Nabelschnur zur Welt der Musik bedeutete, an jedem Mittwoch die Hörer des US-Satellitensenders »XM« mit seiner Theme Time Radio Hour. Darin stellt er als Moderator selbst gewählte Songs zu ausgesuchten Themenkomplexen vor. Mal geht es dabei um »Weather«, mal um »Mothers«, mal den »Devil«, »Flowers« oder, natürlich, »Drinking«. Die Sendung ist ein Riesenerfolg, der englische Observer schwärmt: »Ein Triumph! Anders als alles andere!« Und der Boston Herald attestiert: »Er ist informativ und witzig – sein Geschmack ist makellos!« Man möchte hinzufügen: Er ist charmant und amüsant obendrein. Denn zwischen den Songs gibt Dylan mit sonorer Raspelstimme und in dem ihm eigenen Sprechsingsang jede Menge Wissenswertes aus dem Leben obskurer Musiker zum Besten. Wer könnte das besser als ein alter Herumtreiber wie er, der inzwischen auch den Weg nach Hause gefunden hat?

Empfehlenswert:

Highway 61 Revisited (1965)

Das erste durchgehend elektrische Werk in Dylans Katalog und gleichzeitig die Momentaufnahme einer kulturellen Revolution. Noch waren die Beatles drüben in England ihrer naiven Phase nicht ganz entwachsen, da schnappte sich Dylan eine Rock’n’Roll Band und nahm mit Like A Rolling Stone das Manifest der noch jungen Jugendkultur auf, stellte in Ballad Of A Thin Man Opportunismus und Heuchlertum bloß und beschwor im grandiosen elfminütigen Alptraum von Desolation Row die Apokalypse moderner Zivilisation. Nach diesem Album war Pop nicht mehr das, was er bis dahin gewesen war. Plötzlich war Pop hart, böse, politisch, poetisch und gleichzeitig sexy und cool. Und Dylan war Gott.

Dylan (Compilation)

Die wohl gelungenste und sorgfältigste Zusammenstellung von Dylan-Songs aus sämtlichen Dekaden seiner nunmehr fast 50-jährigen Karriere. Seine folkloristischen Anfänge sind auf diesem 51 Songs umfassenden 3-CD-Set ebenso vertreten wie die großen Klassiker der Sechzigerjahre, die introvertierten Meisterstücke der Blood On The Tracks-Ära, der gelegentlich erratische Output der Achtzigerjahre und auch einzelne Tracks der großartigen Alben der letzten Jahre. Das Ganze steckt in einer liebevoll ausgestatteten Box inklusive 40-seitigem Booklet. Perfekter Grundkurs für angehende Dylanologen.

No Direction Home (DVD)

Im Jahr 2005 drehte der amerikanische Starregisseur Martin Scorsese eine zweiteilige TV-Dokumentation über Dylans Aufstieg vom unbekannten Provinzsänger zum Superstar der Swinging Sixties. Der Film konzentriert sich also auf die Zeitspanne von Ende der Fünfzigerjahre bis etwa 1966, als Dylan mit dem Material seines Doppelalbums Blonde On Blonde in England auf Tournee ging. Gerahmt von ausführlichen Interviewsequenzen mit dem Sänger, montiert No Direction Home zeitgeschichtliches Originalmaterial mit Filmaufnahmen aus dieser frühen Phase von Dylans Karriere. Herausgekommen ist dabei ein intensives Zeit- und Künstlerporträt, das trotz seiner insgesamt dreieinhalb Stunden Laufzeit nicht eine Sekunde langweilt und interessante Aufschlüsse über Dylan, seinen Aufstieg und nicht zuletzt die Sechzigerjahre gibt.

DES TEUFELS RECHTE HAND Das kleine Einmaleins des Keith Richards Den einen gilt - фото 8

DES TEUFELS RECHTE HAND

Das kleine Einmaleins des Keith Richards

Den einen gilt der Gitarrist der Rolling Stones als schlampiges Genie, den anderen allenfalls als geniale Schlampe. Unnachahmlich brachte es Keith Richards einst selbst auf den Punkt: »It’s five strings, three chords, two fingers and one asshole!« Der Reihe nach…

One Asshole - Keith Richards: »Wäre ich nicht ein erfolgreicher Musiker geworden, ich hätte wohl als Gammler geendet, aber als einer mit Niveau.« Eine charmante Selbsteinschätzung, die als Schlüssel gelten darf zur Persönlichkeit dieses Mannes, den ein Musikerkollege mal einen »Muddy Waters in the making« nannte. Richards, geboren mitten im vom Naziterror geprägten englischen Kriegswinter 1943, hat sich bis auf den heutigen Tag sein ebenso einfaches wie pointiertes Weltbild bewahrt. Hitlers Bombardements nahm er persönlich, noch heute erzählt er gerne, dass »der Führer hinter mir her war, kaum dass ich auf der Welt war«. Tatsache (oder schöne Legende): Als Klein-Keith in seinem ersten Jahr mit Mama Doris vom Einkaufen zurückkehrte, fand er sein Elternhaus zerstört – eine V1 war buchstäblich in Keiths Kinderbett detoniert. Unser Held war knapp davongekommen.

Ähnlich betrachtet Richards auch seinen mehr als zwei Dekaden währenden Zermürbungskrieg mit der Staatsmacht diverser Länder: »Ich war eine ganze Zeit lang die Nr. 1 auf ihrer Liste!« Mal erteilten sie ihm, wie einst in Frankreich, Einreiseverbot; mal zerrten sie ihn, wie im heimischen England, vor den Kadi und steckten ihn 1967 gar in den Knast; mal buchteten sie ihn, wie 1972 in den USA, ein, weil er sich mit einem Bullen geprügelt hatte; und zu guter Letzt, 1977 in Kanada, nahmen sie ihn hoch und klagten ihn des Drogenhandels an, was bekanntlich um ein Haar zu einer mehrjährigen Haftstrafe geführt hätte. Keith gegen den Rest der Welt – so lief das, zumindest aus Sicht des notorisch eigensinnigen Instinktmenschen Richards, dessen Moralkodex schon immer näher an dem eines Karibik-Piraten als dem des durchschnittlichen Westeuropäers orientiert war.

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