Fasd a Johr lang haddsi gwart ohna Geglooch.
Na is doch a Noochrichd kumma
Wie a Lichtstrohl vo der Sunna:
»Der Buu kummt endli hamm in drei Dooch!«
Voller Freid is na zum Zuuch
Eifri haddsi noochn gsucht
Obber ihrn Heldn haddsi nercherds dortn gsehng.
Die Soldoodn sinn all ganga
Bloß ihr Buu is nu dort gstanna
Wissin gsehng hat, hadds gmaand, sie muss an Herzschlooch greeng!
Sei ganz Gsicht, des woor entstelld
Und sei rechda Händ hat gfelld
Und sei Leib woor neigschnalld in am Stützkorsedd.
Er hat gflüsderd und leis gredd
Ach, sei Stimm woor des doch net?
Mensch, des woor ihrm Buum sei Gsicht doch wergli net!
»Sooch, mei Buu, wos is bassierd?
Wos hammsin gmacht mid dir?
Wos isn gschehng, dassd ausschausd, wiesd etz bist?
Und doo wollder na wos soong
Bloß sei Mund woor wie zerschloong
Und doo hat sei Mudder greißli greina gmissd.
»Mensch, ich derinner mich
Wirri fort bin in den Griech
Doo hast gsochd: Mehr kammer fier sei Land net doo.
Ich woor drin im Blut und Schlamm
Du woorsd stolz und bloß derhamm
Bloß wer dabei woor, werd sei Lebdooch nämmer froh!«
»Ich hobb dengd, wie ich dort woor
Lieber Godd, wos sollin doo?
Solli annera Leit derschießn odder sterb na ich?
Bloß der allergressde Schregg
Woor net des Gschrei und net der Dregg
Des woor, wirri gsehng hobb, mei Feind schaud genauso aus wie ich!«
»Mir woorn vor Angsd ganz grank
In dem scheißlin Grach und Gstank
Und ich hobb gmergd, dassmer nix wie Marioneddn sinn.
Und im ganzn Gwerch und Rauch
Woori dortgleeng auf meim Bauch
Mid Kugln in meim Leib und die Aang fast blind.«
Wirrer wech will vo dem Flegg
Stehd sei Mudder starr vor Schregg
Und starrd auf den Gribbl vor der graua Wänd.
Und er drehdsi nacherd um
Und leechd seina Mudder stumm
Sei ganzn Ordn in ihr altn Händ.
Der Schoors Hans woor im Griech
Und hat kämpfd fier Ehr und Siech
Sei Mudder woor so stolz auf ihrn Buum!
Mama, ich hobb an dich dengd
Mama You’ve Been On My Mind
Villeicht woorns die Strohln vo der Sunna ihrm Licht
Doo an der Greizung, wies grood reischeint in mei Gsicht
Villeicht lichds am Wedder odder aana ganz annern Gschicht
Wall Mama, ich hobb an dich dengd
Ich maans bloß gut, butzmi net so runter, reechdi net auf
Ich will nix hoom vo dir, doo gibbi goor nix drauf
Ich bin net drauri, wall mei Leem, des langdmer vollauf
Ach Mama, ich hobb an dich dengd
Mei Kopf is durchernanner und auf mei Meinung braucht kanns horng
Wu du woorsd, ismer worschd, doo machermer goor ka Sorng
Mich kimmerds net, wosd maggsd und wusd hiegehst morng
Obber Mama, ich hobb an dich dengd
Ich willder nix vorschreim, dassd Ja saggsd odder Naa
Glaabmers, ich verstehdi, du bist a freia Fraa
Ich maan bloß so fier mich, ich sinnier mudderseelnallaa
Wall Mama, ich hobb an dich dengd
Wennsd aufwaggsd na in aller Frieh und schausd in Spiegl nei
Na wassd, ich bin weit fort vo dir, ich kann net beider sei
Ich waaß net, obsders siggsd wie ich, odder schaust etz grandi drei
Ach Mama, ich hobb an dich dengd
Wär die Zukunft ka so a langa Zeit net
Tomorrow Is A Long Time
Wär die Zeit ka endlosa Landstrass
Wär die Nacht ka eewicher Weech
Wär die Zukunft ka so a langa Zeit net
Na wär des Allaasei ganzergoor egool.
Ja und däädi etz ihr Herzla schloong heern
Wärsi etzerd bei mir doo
Däädsi etz doo neeber mir leeng
Nacherd däädmer widder zammkern wie Fraa und Moo.
Ich siech ka Spieglbild im Wasser
Ich kenn ka Sprooch, die wu kann Schmerz net spierd
Ich heer net des Echo vo mei Fordschridd
Ich waaß scho nämmer, wie mei Nooma glingd.
Ja und däädi etz ihr Herzla schloong heern
Wärsi etzerd bei mir doo
Däädsi etz doo neeber mir leeng
Nacherd däädmer widder zammkern wie Fraa und Moo.
Wie schee is doch des silberschnelle Bächla!
Wie schee dudd die Sunna frieh doo scho aufdaung!
Obber nix kummt noo, und alles kannsd vergessn
Geecher meinera Libbsdn ihr wunderscheena Aung!
Ja und däädi etz ihr Herzla schloong heern
Wärsi etzerd bei mir doo
Däädsi etz doo neeber mir leeng
Nacherd däädmer widder zammkern wie Fraa und Moo.
Lang scho her, so weit wech
Long Ago Far Away
Vo Friedn und Gerechtigkeit
Werd arch vill Aufheems gmacht
A Moo hat breedichd doo dervoo
An am Greiz hammsn umgebracht.
Lang scho her, so weit wech
Sedda Sachn bassiern doch nämmer heitzerdooch.
Die Sklavn ihr Kettn schlaafn auf die Staa
Ihr Kopf und Herz am Bodn
Obber des woor vor Eewichkeitn
Des is heit alles verbotn.
Lang scho her, so weit wech
Sedda Sachn bassiern doch nämmer heitzerdooch.
Der Griech hat doobd und brennt
Die ganz Welt hat griena und gebludd
Doode sinn rumkuggld im Dregg
A Kultur in Scherm und Schutt.
Lang scho her, so weit wech
Sedda Sachn bassiern doch nämmer heitzerdooch.
Aa Mensch hat in greßdn Reichtum
Aa Mensch hat net gnuuch zum Leem
Aa Mensch lebt wie a Könich
Der anner beddld bloß ergeem.
Lang scho her, so weit wech
Sedda Sachn bassiern doch nämmer heitzerdooch.
Aan hamms umbracht mid am Messer
Unschuldiche schießns einfach zamm
Aaner is gstorm an am brochna Herz
Wissi sein Sohn einfach aufkängt hamm.
Lang scho her, so weit wech
Sedda Sachn bassiern doch nämmer heitzerdooch.
Wenn des Schiff ookummt
When The Ship Comes In
Ich waaß, wos doo bevorsteht
Wenn ka Wind na mehr weht
Und in der Lufd is alles am Verstumma.
Doodnstill is an dem Ort
Wer nu kennd hat, der is fort
Am Dooch, wenn des Schiff ookummt.
Ja, des Meer werdsi daaln
Und der Sturm, der werd haaln
Dass in Sand und Staab ner so rumweht.
Ja, die Flut werd doom
Und die Brandung werd schloong
In der Frieh, wenn des Licht aufgeht.
Die Fisch im Wasser lachn
Wie die Welln ihr Luftspring machn
Und die Möwn freiersi beim Rumflieng.
All die Felsn am Strand
Die stenna stolz ihrn Mann
In der Stund, wenn des Schiff ookummt.
Es gibt ka Wort und kann Grund
Dass des Schiff vom Kurs ookummt
Es gibt ka Ohr und kann Mund, wu des versteh dudd.
Wall die Keddn greizergweer
Die zersprengd des wilde Meer
Die sinkn nunter aufn Grund, wus kanns mehr sehng dudd.
Des Schiff duddsi na leern
Und a Lied kammer heern
Wenn des Boot am Ufer dort ookummt.
Die Sunna hat Reschbeggd
Vor jedn Gsicht dort an Degg
In der Stund, wenn des Schiff ookummt.
Der ganz Strand is aus Gold
Wie a Debbich ausgrolld
Dassi dei miedn Fieß drauf laafn draua.
Und jedn dort is gloor
Nix wusd siggsd, des blabbd, wies woor
Und die ganze Welt dudd etz zuschaua.
Unner Feinde derschreggn
Wennsi in ihr Bedder steggn
Und ihr Aung reißns auf und maana, sie draama.
Sie zwiggnsi und zeebln ihr Hoor
Obber, wossi sehng, des is wohr
Am Dooch, wenn des Schiff ookummt.
Unner Feind heem ihr Händ
Wallsi mergn, etz kummt ihr End
Sie wollnsi glei ergeem, wall ihr Dooch sinn gezälld.
Wie in Pharaoh sei Heer
Wernsi untergeh im Meer
Wie der Goliath, wu dood aufn Boodn fällt.
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