Peter Mathys - SONNENBRAND

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Diese Geschichten klären Fragen.
Was geschieht, wenn Viren aus dem All die Erde entdecken – und sie sind nicht allein? Was geschieht, wenn Ameisen aus dem All die Erde als neue Heimat beanspruchen? Wie hoch ist das Risikopotenzial einer Apfelernte? Warum bleibt einer zurück, wenn sie endlich vor dem Sonnenbrand gerettet werden? Warum schlummert in Annas Garten so ein wenig nettes Erbe? Hilft eine Flucht, wenn die Manifestation der intellektuellen Revolution in Spielen nicht ausreicht? Was geschieht, wenn Roboter wählen dürfen? Und was, wenn eine Welt verschwindet? Und sich eine Hochzeitsgesellschaft auf Abwegen befindet? Und warum ist Raumfahrt verboten?
Fragen. Und Antworten. Von Peter Mathys, einem Altmeister, der seine erste Story 1959 im «Utopia-Magazin 25» veröffentlichte.
Die Geschichten:
Der Schwarm*
Ameisen
Balsamäpfel*
Schwarzweiß*
Sonnenbrand*
Annas Garten*
Das Spiel*
Wahltag 2084
Jenseits
Die Hochzeitsgesellschaft
Die Weltraumkapseln
Die mit einem * gekennzeichneten Storys sind Erstveröffentlichungen.

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»Können wir auch hineingehen?«

»Natürlich. Es ist einfach alles ein wenig schmutziger als hier draußen.«

»Das macht nichts«, sagte Marnie. »Diese Anlage ist geradezu ideal für die Kadari. Auf den schmutzigen Böden gibt es kleine Insekten, Würmer, Larven, Raupen, was du willst.«

Roman nickte, aber in seinem Gesicht standen Zweifel geschrieben. »Ich bin gleicher Meinung, aber wenn die Troika davon Kenntnis erlangt, wird sie die Anlage sofort beschlagnahmen und wichtige Pläne vorlegen, die dringend realisiert werden müssen. Die wollen hier keine Ameisen.«

»Da müssen wir uns etwas einfallen lassen.« Sie musterte Roman mit einem bittenden Blick. »Du hast doch immer gute Ideen.«

»Themawechsel«, erklärte Roman. »Schau da, vor uns. Etwa fünf Meter.«

Sie sah es sofort: Zwei Ameisen marschierten direkt auf sie zu.

»Seid gegrüßt, Marnie und Roman«, sagte die eine. Die andere sagte nichts.

»Seid auch gegrüßt, Ameisen«, erwiderte Marnie.

»Normalerweise verzichten wir auf solche Förmlichkeiten und kommen gleich zur Sache«, erklärte die Sprecherin.

»Woher wisst ihr, dass wir hier sind?«

»Ich habe in Roman gelesen, da war alles schön gespeichert.«

Marnie wurde sich plötzlich bewusst, dass sie keine Ahnung hatte, wie ihr Abenteuer mit den Ameisen weitergehen sollte. War es ihre Aufgabe, die Behörden zu kontaktieren? Hatte die Gruppe um Aufseher Tschechoff bereits Maßnahmen eingeleitet, die ihren und Romans Vorstellungen zuwiderliefen? In der Innenstadt waren praktisch keine Ameisen mehr anzutreffen. Sie schienen verstanden zu haben, dass Zurückhaltung ihre beste Vorgehensweise war. Die Sprecherin der beiden Ameisen, die mental nur eine waren, bestätigte das.

»Wir haben uns überall zurückgezogen, wo Gefahr besteht, dass man uns entdeckt. Einige Beobachter haben wir in der Nähe von Tschechoff stationiert. So können wir seine Gedanken und die seiner Anhänger lesen. Sie wollen uns tatsächlich vernichten, wenn wir uns nicht von Terra zurückziehen. Aber im Augenblick sind sie ratlos, weil sie uns nirgends antreffen. Wir sind daran, eine Abwehrstrategie zu entwickeln. Wenn wir diese schöne Anlage tatsächlich zu unserem Stützpunkt machen, können wir es nicht beliebig geheim halten.«

Roman hatte bisher nur zugehört. Langsam gewöhnte er sich daran, dass die Gespräche mit den Ameisen lautlos nur auf dem Weg der Gedankenübertragung stattfanden.

Jetzt sagte er: »Den ersten Kontakt mit euch hatte Marnie heute am frühen Nachmittag. Seither ist viel geschehen, aber behördliche Anweisungen wurden noch keine erlassen. Da muss noch studiert, verhandelt, gestritten und beschlossen werden. Unterdessen können wir unsere Strategie entwickeln.«

»Und die wäre?«, fragte Marnie.

»Wir mobilisieren die Holos. Wir müssen eine positive Stimmung unter den einfachen Menschen erzeugen. Dann helfen sie uns, wenn wir sie brauchen.«

»Wie?«, erkundigte sich Marnie.

»Erstens: Die Ameisen sind freundlich und streben ein harmonisches Zusammenleben an. Zweitens: Sie brauchen Hilfe, weil ihrem Heimatplaneten wegen negativen galaktischen Strömungen der Untergang bevorsteht. Drittens: Sie haben Technologien entwickelt, die wir noch nicht kennen, und sie sind bereit, diese mit uns zu teilen. Stimmt das?«, wandte er sich an die beiden Ameisen.

»Ja. Ich werde mir etwas einfallen lassen. Romans Strategie gefällt uns. Bis morgen sind wir auch voll handlungsfähig.«

»Was heißt das?«

»Wir müssen die Ankunft unserer Königin vorbereiten. Sie muss ihre Eier an einem sicheren Ort ablegen, dann kümmern wir uns um ihre Pflege bis zur Geburt unserer Jungen.«

Roman schüttelte den Kopf. »Kann eure Königin mit ihrer Fortpflanzung nicht noch zuwarten, bis wir wissen, ob meine Strategie Erfolg hat? Es wäre sonst schade um die vielen Eier.«

»Ja, das wäre es«, bestätigte die Ameise.

5.

Roman und Marnie fuhren mit dem Wohngleiter zurück. Die Dämmerung machte Fortschritte, der Himmel glühte golden, und im Gegenlicht erschienen ihnen die Häuser und die hohen Bäume wie schwarze Scherenschnitte. Roman verabschiedete sich, um mit einigen Spielleiterkollegen über die Ameisen zu reden. Marnie sah in einem Straßencafé ein paar Mitbewohner ihres Hauses. Die Stimmung war ausgelassen, das Thema waren die Ameisen. »Mir gefallen die großen viel besser als die kleinen, die nur beißen«, erklärte Bella, die Rothaarige. Jack, der Älteste der Runde, sagte: »Sie sind wie eine neue Art Haustiere, sauber und still. Komisch ist, wenn ich zu ihr spreche, egal was, bildet sich in meinem Kopf eine passende Antwort.«

Marnie gesellte sich zu ihnen, die anderen machten ihr Platz. »Hast du unsere neuen Haustiere schon kennengelernt?«, erkundigte sich Jack. »Sie sind eher scheu.«

»Ja, und ob!«, erwiderte Marnie. »Ich kann euch eine Geschichte erzählen, die ihr mir sofort nicht glauben werdet.«

»Ich liebe Märchen«, erklärte Bella.

»Schieß los, Märchentante«, lachte Jack.

Marnie begann damit, wie sich in ihrer Spielwand ein Loch auftat und eine große Ameise daraus herauskletterte. Sie erzählte, wie sich in kurzer Folge weitere Ameisen aus dem Loch zu Boden fallen ließen, wie zwei Spielleiter vier Ameisen brutal erschlugen und sie die fünfte rettete, indem sie wissenschaftliches Interesse geltend machte. Es folgte das Treffen im Spielleiterhaus; die Kontroverse mit dem Aufseher Tschechoff, die unversöhnliche Gegensätze zutage brachte. Sie besann sich auf ihre Abmachung mit Roman und sagte:

»Wenn ihr auf der Spielwand ›Herkunft der Ameisen‹ öffnet, seht ihr, dass sie von einem Sonnensystem kommen, das Beta Centauri heißt und ursprünglich von drei Planeten umkreist wurde. Ich sage ›wurde‹, weil die beiden inneren Planeten von einer kosmischen Katastrophe zerstört wurden und ihrem Heimatplaneten dasselbe Schicksal droht.«

»Wie sind sie zu uns gelangt?«, wollte Jack wissen.

»Sie beherrschen die Raumfahrt. Die Entfernung von ihrem System zu uns beträgt fünfhundertdreißig Lichtjahre. Technisch sind sie generell viel weiter als wir. Sie kommunizieren untereinander durch Gedankenübertragung, mit uns auch. Das ist eines der Wunder der Natur. Ein intelligentes Lebewesen braucht nicht die Gestalt eines Menschen, um intellektuelle Höchstleistungen zu erbringen.«

»Was wollen sie von uns?«, fragte Bella und neigte sich nach vorne, um jedes Wort von Marnie zu verstehen. »Sie sind so niedliche Kerlchen.«

»Sie brauchen Hilfe«, sagte Marnie. Sie erläuterte jetzt das Konzept, das beiden Seiten als machbar erschien. Die Ameisen brauchten einen Platz für bis zu fünftausend ihrer Artgenossen, um ihr zukünftiges Hauptquartier zu errichten. Im Gegenzug würden die Ameisen ihre technischen Errungenschaften mit Terra teilen. Marnie erzählte von der verlassenen Kaserne, die den Bedürfnissen der Ameisen geradezu ideal entspreche.

»Im Übrigen müssen wir das Projekt in die Hände unserer Regierung legen, und zwar so rasch als möglich. Die wird dafür sorgen, dass die besten Wissenschaftler darauf angesetzt werden. Unser Feind ist Aufseher Tschechoff. Wir müssen verhindern, dass er unser Projekt zerstört, indem er solange Ameisen tötet, bis diese kein Interesse mehr haben und sich zurückziehen. Auch deshalb brauche ich Unterstützung von möglichst vielen Holos als Gegengewicht. Würdet ihr da mitmachen?«

Jack schmunzelte. »Spannende Abwechslung zu unserem Alltag. Ich bin dabei.«

»Ich auch«, rief Bella voller Begeisterung.

»Und ich ebenfalls«, schloss sich Stefanie an.

Marnie holte tief Atem. »Dann sprecht bitte mit euren Freunden und Wohngenossen, damit wir eine möglichst starke Truppe zusammenkriegen.« Sie machte eine Pause, dann: »Und noch etwas. Es gibt keine Geheimhaltung. Ihr wisst, dass wir Tag und Nacht überwacht werden. Aber bis jetzt haben wir nichts Unerlaubtes getan. Jemandem Hilfe zu leisten, ist positiv.«

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