Peter Mathys - SONNENBRAND

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Diese Geschichten klären Fragen.
Was geschieht, wenn Viren aus dem All die Erde entdecken – und sie sind nicht allein? Was geschieht, wenn Ameisen aus dem All die Erde als neue Heimat beanspruchen? Wie hoch ist das Risikopotenzial einer Apfelernte? Warum bleibt einer zurück, wenn sie endlich vor dem Sonnenbrand gerettet werden? Warum schlummert in Annas Garten so ein wenig nettes Erbe? Hilft eine Flucht, wenn die Manifestation der intellektuellen Revolution in Spielen nicht ausreicht? Was geschieht, wenn Roboter wählen dürfen? Und was, wenn eine Welt verschwindet? Und sich eine Hochzeitsgesellschaft auf Abwegen befindet? Und warum ist Raumfahrt verboten?
Fragen. Und Antworten. Von Peter Mathys, einem Altmeister, der seine erste Story 1959 im «Utopia-Magazin 25» veröffentlichte.
Die Geschichten:
Der Schwarm*
Ameisen
Balsamäpfel*
Schwarzweiß*
Sonnenbrand*
Annas Garten*
Das Spiel*
Wahltag 2084
Jenseits
Die Hochzeitsgesellschaft
Die Weltraumkapseln
Die mit einem * gekennzeichneten Storys sind Erstveröffentlichungen.

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Wie als Quittung vernahm Marnie einen Klingelton von ihrer Uhr. Ein Kontrollblick zeigte einen Kurztext: »Einen roten Punkt für Mitwirkung bei einer unerlaubten Gruppenbildung. Einen zweiten roten Punkt für die Leitung einer unerlaubten Gruppe und die Anstiftung weiterer Personen zur Teilnahme.«

Marnie lachte entspannt. »Bei den Ameisen wissen alle alles über alle. Nur Strafpunkte gibt es nicht. Davon sind wir nicht mehr sehr weit entfernt. Und wir haben Straf- und Pluspunkte.«

Noch während sie sprach, klingelten die Uhren der anderen und zeigten jedem einen roten Punkt für die Teilnahme an einer unbewilligten Gruppe an.

»So, das hätten wir«, frotzelte Bella.

»Wir treffen uns morgen um sieben Uhr bei der Kaserne. Sagt es weiter.«

6.

Am nächsten Morgen stand Marnie um halb sechs Uhr auf. Von einem Wohngleiter ließ sie sich zur alten Militäranlage bringen. Was sie dort sah, raubte ihr fast den Atem. In der Mitte des Kasernenplatzes ragte ein mächtiger Haufen zum Himmel, zehn, vielleicht auch zwölf Meter hoch. Marnie ging näher heran und sah, es war ein riesiger Ameisenhaufen, auf dem Hunderte von Ameisen herumkletterten, ein Stück Holz oder einen Zweig hinauftrugen; andere krabbelten ohne Last wieder nach unten, um ein nächstes Bauteil zu holen. Auf dem Platz hatten sich Ameisenstraßen gebildet, auf denen die Ameisen ständig vom Kasernenhauptgebäude zum Ameisenhaufen weitere Teile anschleppten. Einmal sah Marnie, wie eine Gruppe von acht Ameisen versuchte, ein hölzernes Fensterkreuz nach oben zu bugsieren. Kurz danach entfernte sich eine Ameise von ihrer Ameisenstraße und trippelte zu Marnie.

»Guten Morgen, Marnie«, dachte sie laut und deutlich.

»Auch guten Morgen«, erwiderte Marnie und deutete auf den Haufen vor ihnen. »Ihr habt wohl die ganze Nacht daran gearbeitet.« Die Ameise ließ zum Zeichen der Zustimmung ihre beiden Fühler symmetrisch rotieren und bestätigte ein deutliches Ja.

Marnie war besorgt. Sie fragte die Ameise: »Warum habt ihr euer Monument so schnell gebaut? Wir wollten doch warten, bis unsere Strategie tatsächlich funktioniert.«

»Wir haben Nachricht erhalten, dass unsere Königin schon die Bahn von Jupiter kreuzt. Da muss alles bereit sein. Und zweitens: Schau zum Eingang dort vorne.«

Marnie drehte sich um. Sie sah beim Eingang zum Areal mehrere Dutzend Holos, von jugendlich bis zu gesetztem Alter. Die Gruppe bewegte sich über den Kasernenplatz bis zum großen Ameisenhaufen. Hinten folgten ihnen einige Spielleiter; unter ihnen entdeckte Marnie auch Roman. Er begrüßte sie mit einem freundschaftlichen Kuss.

Die Ameise hielt noch eine Nachricht für Marnie und Roman bereit. »Passt auf, um halb neun erscheint Tschechoff mit einer Gruppe seiner Anhänger. Sie wollen zunächst bloß das Areal inspizieren, erklären sie. Aber sie werden zu Fuß, mit Fahrzeugen und mit Drohnen erscheinen. Wenn es zu Auseinandersetzungen kommen sollte, können wir auch helfen.«

Dieser letzte Satz war das erste Anzeichen dafür, dass die Ameisen im Bedarfsfall auch einer tätlichen Auseinandersetzung nicht ausweichen würden.

Roman wurde wie selbstverständlich als Anführer der Gruppe anerkannt, die den Ameisen wohlgewogen war. Etliche trugen Schlagstöcke mit sich. Er bildete vier Teams: eines hatte den Haupteingang zu bewachen, zwei weitere wurden zu kleinen Nebenausgängen am hinteren Ende des Exerzierplatzes delegiert, und das vierte Team hatte sich beim Ameisenhaufen zur Abwehr von Eindringlingen bereitzuhalten. Marnie hielt sich bei einem der Eingänge zum Hauptgebäude auf. Sie hatte Angst vor dem, was geschehen konnte. Ameisen krabbelten emsig an ihr vorbei und schleppten Baumaterial zum großen Haufen; alles musste bereit sein, wenn die Königin eintraf. Roman ging von Team zu Team und erteilte letzte Anordnungen. Als er Marnie entdeckte, blieb er bei ihr stehen. Sie blickte ihn an, und er sah, dass sie sich unwohl fühlte. Er legte ihr einen Arm um die Schulter und sagte:

»Geh’ hier ins Haus, wenn es allzu heftig zugehen sollte. Da bist du geschützter. Versuche dich ein wenig zu erholen.«

»Danke, Roman«, erwiderte sie.

Jetzt erschien ein Meldeläufer bei Roman. Es war die Rothaarige vom Vorabend. Sie grinste und berichtete: »Die ersten Idioten sind mit zwei Wohngleitern eingetroffen, darunter natürlich Tschechoff, das Mondgesicht.«

Roman drehte sich um und musterte den Eingang.

Er sah die beiden Fahrzeuge. Tschechoff stieg als Erster aus; insgesamt versammelten sich zwölf Personen um den Aufseher. Die Holos, sechzehn an der Zahl, hatten sofort eine enge Mauer gebildet, welche den Zugang zum Kasernenareal versperrte. Einige Angreifer versuchten, die Mauer zu durchbrechen, es gab erste Rempeleien, aber der Widerstand war stärker. Dies änderte sich, als zwei weitere Wohngleiter mit zehn Angreifern mit Schlagstöcken eintrafen. Sie durchbrachen die menschliche Zufahrtssperre und marschierten direkt auf den Ameisenhaufen zu. Die Ameisen gingen ihren Verrichtungen nach, als wenn nichts wäre. Die Abwehrgruppe, die Roman bereitgestellt hatte, bestand aus zehn Holos und vier Originalen. Er rief eines der beiden Teams von einem der Nebenausgänge zur Verstärkung herbei. Sie verfügten nun über sechs Verteidiger mit Schlagstöcken. Damit stellten sie sich den Angreifern entgegen, und sofort brach eine handfeste Schlägerei aus. Ein Mitglied von Romans Truppe, eine Homo, wurde so schwer verletzt, dass sie mit einem Wohngleiter als Notfall heimgeschickt werden musste.

Marnie hatte sich im Hauptgebäude in ein Zimmer zurückgezogen, das Sicht auf den Platz gewährte. Sie schaute aus dem Fenster. Auf dem Exerzierplatz war der Ameisenhaufen plötzlich von mehreren Hundert Ameisen umgeben; sie waren aufgeregt und hatten aufgehört, Bauteile, Äste und Zweige hinzutragen. Aufseher Tschechoff marschierte energisch auf den Ameisenhaufen zu, in der rechten Hand einen Schlagstock schwingend. Drei Ameisen stellten sich ihm in den Weg. Er schickte sich an, eine von ihnen mit einem Fußtritt weg zu befördern, da geschah etwas Merkwürdiges. Sein rechtes Bein, zum Tritt erhoben, und sein ganzer Körper, verharrten auf einmal reglos ohne jede Bewegung. Zwei seiner Adlaten erlitten dasselbe Schicksal, als sie versuchten, zwei Ameisen wegzukicken. Stattdessen empfingen Marnie und Roman eine Gedankenbotschaft: »Wir haben ihnen allen befohlen, sich nicht mehr zu bewegen. So können wir ungestört unsere Königin empfangen, die im Lauf der nächsten Stunde hier eintreffen wird.«

Außerdem empfing Roman noch eine andere Botschaft: »Soeben ist eine Gruppe von sechs Drohnen von Heimland ge-startet. Unternehmt nichts. Wir werden uns darum kümmern.«

Es war ein eigentümlicher Anblick, über zwanzig streitsüchtige Personen, die in ihren jeweiligen Stellungen erstarrt waren. Roman rief seine Mitstreiter zu sich und informierte sie über die Mitteilung der Ameisen. Marnie erschien ebenfalls. Sie sagte:

»Wir haben die Ameisen massiv unterschätzt. Mit ihren psychischen Fähigkeiten können sie es mit jedem Gegner aufnehmen.«

Sofort empfing sie eine Antwort. »Du hast das richtig erkannt. Ihr werdet es nicht bereuen, mit uns zusammenzuarbeiten.«

Ein Dröhnen in der Luft, das immer näher kam, unterbrach alle Gespräche und Gedankenbotschaften. Eine halbe Minute später erschien die erste Drohne und flog eine Linkskurve in Richtung Kasernenareal. Roman und seine Truppe verhielten sich still, wie die Ameisen ihnen geraten hatten. Die Drohne hatte noch etwa zweihundert Meter zurückzulegen. Sie flog so tief, dass Roman die Köpfe des Piloten und seines Copiloten erkennen konnte. Hinten folgte die zweite Drohne und nach ihr, mit kleinem Abstand, weitere vier.

Roman und Marnie standen in einem Eingang zum Kasernengebäude, als eine weitere Gedankenbotschaft sie erreichte. »Passt jetzt auf, was geschieht.«

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