Peter Mathys - SONNENBRAND

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Diese Geschichten klären Fragen.
Was geschieht, wenn Viren aus dem All die Erde entdecken – und sie sind nicht allein? Was geschieht, wenn Ameisen aus dem All die Erde als neue Heimat beanspruchen? Wie hoch ist das Risikopotenzial einer Apfelernte? Warum bleibt einer zurück, wenn sie endlich vor dem Sonnenbrand gerettet werden? Warum schlummert in Annas Garten so ein wenig nettes Erbe? Hilft eine Flucht, wenn die Manifestation der intellektuellen Revolution in Spielen nicht ausreicht? Was geschieht, wenn Roboter wählen dürfen? Und was, wenn eine Welt verschwindet? Und sich eine Hochzeitsgesellschaft auf Abwegen befindet? Und warum ist Raumfahrt verboten?
Fragen. Und Antworten. Von Peter Mathys, einem Altmeister, der seine erste Story 1959 im «Utopia-Magazin 25» veröffentlichte.
Die Geschichten:
Der Schwarm*
Ameisen
Balsamäpfel*
Schwarzweiß*
Sonnenbrand*
Annas Garten*
Das Spiel*
Wahltag 2084
Jenseits
Die Hochzeitsgesellschaft
Die Weltraumkapseln
Die mit einem * gekennzeichneten Storys sind Erstveröffentlichungen.

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Roman reagierte schnell und schaltete die Spielwand ein. Er befahl: »Zeige uns den Planet der Ameisen – wenn du kannst.«

»Sie nennen ihre Sonne Beta Centauri, fünfhundertdreißig Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt. Das System hatte drei Planeten. Zwei davon sind vor knapp einer Million Jahren explodiert, Grund unbekannt. Der dritte Planet ist die Heimat der Kadaren, so nennen sich die Ameisen untereinander. Ich garantiere nicht für die Richtigkeit dieser Informationen. Ich ziehe sie nur aus ihren Gehirnen.«

Die Ameise hockte immer noch in der Ecke des Spielzimmers am Boden und ließ als einzige Regung ihre Antennen am Kopf rotieren. Ihr hinteres und ihr vorderes Körperteil waren oval und schimmerten dunkelbraun, das mittlere war hell und beinahe durchsichtig. An jedem Teil ihres Körpers war ein Paar lange, dünne Beine angebracht – wie Streichhölzer mit Gelenken, dachte Marnie. Sie studierte den Körper des Rieseninsekts, der nicht die geringste Gefühlsregung zu erkennen gab. Ich weiß nicht, was sie ist, was sie denkt, ist sie am Ende ein Er, oder gar ein Neutrum?

»Jetzt den Planeten«, forderte Roman.

»Nein, ich bin weder ein Er noch ein Neutrum«, mischte sich die Ameise ein. »Ich bin weiblich.«

Der Bildschirm wechselte die Ansicht und zeigte ihnen zuerst den dritten Planeten und fokussierte dann auf einen großen Platz. Man sah grau schimmernde Gebäude, von hinten umrahmt von einer lang gezogenen Bergkette. Auf dem freien Bereich des Platzes bewegten sich kugelförmige Gebilde vorwärts, hielten an, öffneten eine Art Einstiegsluken. Marnie und Roman sahen vier Ameisen aussteigen. Sie standen zunächst reglos, dann hoben sie ab und flogen davon, einem unbekannten Ziel entgegen. Nach ihnen stiegen drei Ameisen ein, die Luke schloss sich, und die Kugel stieg senkrecht in die Höhe. Nach einigen Sekunden beschleunigte sie massiv und war nach einer halben Minute im All verschwunden.

»Unsere Raumschiffe«, signalisierte die Ameise. »Es gibt verschiedene Typen: Die Kleinsten haben Platz für fünf Kadari, die Größten bis zu fünfzig.«

Roman sagte leise, fast ehrfürchtig: »Die haben tatsächlich die Raumfahrt entwickelt, und zwar die interstellare. Wir, Terra, haben es bis zum Mond und zum Mars geschafft; das habe ich im Spielleiterkurs gelernt. Später sind einige Raumschiffe zu ferneren Sonnensystemen aufgebrochen, gingen aber im All verloren. Und dann hat Terra das Interesse verloren.«

Marnie sandte einen Gedanken zu ihrer Ameise. »Mit eurer Hilfe werden wir die Raumfahrt wiederbeleben.«

Die Ameise erwiderte: »Und wir hoffen auf das Plätzchen für ein paar Tausend Kadari. So haben beide Seiten etwas, das für die andere Seite von Interesse ist.«

4.

»Über diesen Tauschhandel muss noch geredet werden«, bemerkte Roman knapp.

Die Ameise krabbelte langsam aus ihrer Ecke hervor. Marnie sah sofort, dass ein Stück des Eichenparketts in der Größe eines Geldbeutels angeknabbert war. Außerdem befanden sich gleich daneben drei Tropfen einer dunkelbraunen Flüssigkeit.

»Von dir?«, fragte Marnie überflüssigerweise.

»Ja. Wir brauchen sehr wenig und können uns von fast allem ernähren.«

Marnie schmunzelte, aber ihre Botschaft an die Ameise war eindeutig. »Du musst jetzt meine Wohnung verlassen. Geh in den Garten auf der Rückseite des Hauses; dort gibt es genug Büsche und Blattpflanzen, wo du dich verkriechen kannst. Außerdem wirst du dort jede Menge deiner kleinen Artgenossen antreffen.«

Die Ameise sandte folgende Gedanken zurück: »Kein Problem. Und ich warte gerne auf Romans Erklärungen zu seiner Idee für unser Hauptquartier.«

Roman schüttelte wieder den Kopf. Seine schwarze Mähne hing ihm wirr über die Stirne. Er erklärte: »Das geht nicht so schnell, mit dem Erklären nicht und mit dem Gewöhnen auch nicht. Und dass Marnies Hausameise meine Ideen kennt, bevor ich sie ausspreche, irritiert mich sehr.«

Marnie öffnete die Türe zum Garten. »Da, bitte«, sagte sie. »Hast du eigentlich einen Namen, sodass man dich von den anderen Ameisen unterscheiden kann?«

»Nein. Wir verständigen uns taktil durch Berührung unserer Fühler, durch Körperbewegungen, olfaktorisch durch gewisse Ausscheidungen und manchmal akustisch durch sehr leise Geräusche. Diese Ausdrucksformen genügen, um uns gegenseitig auszutauschen.«

»Aber uns nicht«, widersprach Marnie.

»Das macht nichts. Wir wissen gegenseitig stets alles voneinander. Jede andere von uns könnte jederzeit unser Gespräch hier fortsetzen. Deshalb spielt es keine Rolle, wen ihr vor euch habt.«

»Ich bin verblüfft. Darüber muss ich nachdenken«, erwiderte Marnie.

»Es vereinfacht die Kommunikation. Wir brauchen keine Namen.« Sie senkte ihre Fühler in einer Art Abschiedsgruß und beinelte zielstrebig durch die offene Türe ins Freie.

Als sie allein waren, bemerkte Marnie: »Es nimmt mich wunder, wie weit ihre Gedankenübertragung funktioniert.«

»Keine Ahnung«, gestand Roman. »Ich glaube, wir müssen davon ausgehen, dass wir total transparent sind – und dass es keine Diskretion mehr gibt.«

Marnie ließ sich in ein Sofa fallen. Ihr junges Gesicht zeigte Spuren der Erschöpfung, dunkle Flecken unter den Augen und zwei tiefe Runzeln von der Nase zu den Mundwinkeln. Sie fuhr sich mit beiden Händen durch die Haare und sagte:

»Ich habe genug für einen Tag. Zu viel Neues, zu viel Unangenehmes, zu viel Stress. Aber sag mir, was ist das für eine Idee, die unser Hausgast vor mir erfahren hat?«

Roman schmunzelte. Voll Begeisterung erklärte er: »Ich habe, während du mit der Ameise geplaudert hast, einen Wohngleiter bestellt. Er bringt uns zu einer alten Militäranlage, die seit über hundert Jahren nicht mehr benutzt wird. Die Anlage ist etwa sechzig Kilometer von unserer Innenstadt entfernt, wahrscheinlich von allen vergessen und in einem schäbigen Zustand, mit anderen Worten genau das, was unsere interstellaren Freunde suchen.«

»Tönt interessant. Lass uns hinfahren.«

Unterdessen spiegelte der Himmel den Beginn der Abenddämmerung. Bis es ganz dunkel wurde, blieben ihnen noch anderthalb Stunden. Die weißen Wölkchen glichen immer mehr den Plüschtierchen, an denen sich kleine Kinder und Haushunde erfreuten, die mächtigen Wolken mit ihren rotorangen Rändern glichen strengen, mit großen Pinseln hingeworfenen Kunstwerken. Auf die Frage der Behörde, einer Untergruppe der Troika, nach dem Zweck der Fahrt, verriet Roman vieldeutig: »Fahrt zu zweit in die Umgebung, um den Abendfrieden zu genießen.« Das wurde ohne Weiteres akzeptiert.

Die Militäranlage hieß schlicht Kaserne, obwohl sie mangels Soldaten und Offizieren leer stand. Rechts von der Einfahrt erhob sich ein hässlicher, fünfstöckiger Turm aus Zementsteinen, einem Material, das seit ewigen Zeiten nicht mehr verwendet wurde. Roman erklärte Marnie, der Turm habe als Gefängnis gedient, deshalb die kleinen Fenster. An den Turm anschließend standen dreistöckige Mannschaftsunterkünfte aus denselben Zementsteinen, Konferenzsäle, am fernen Ende eine große Küche samt allen Pfannen und Geräten, alles mit einem schmierigen Film überzogen.

Marnie und Roman waren ausgestiegen und schritten über den Innenhof, der wohl auch als Exerzierplatz gedient haben mochte. Neben einer Türe stand ein altes Geländefahrzeug mit einem durchlöcherten Faltdach, aber weit und breit war kein Mensch zu sehen. Etwa dreißig Meter weiter sahen sie eine Reihe von zehn Fahrrädern, alle in schöner Disziplin parallel geparkt, den Lenker mit dem Vorderrad einheitlich nach rechts gedreht und alle alt und verrostet. Ganz hinten, neben der Küche entdeckten sie schmutzige Pferdeställe, ebenfalls leer und vereinsamt.

Einmal fragte Marnie: »Woher kennst du diese Anlage?«

»Spielwand«, lachte Roman. »Die hat nicht nur viele Tausend Bücher, sondern ist auch mit dem Internet und unseren Uhren verbunden. Aber das weißt du.«

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