Alwin Meyer - Mama, ich höre dich

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Nur 60 in Auschwitz geborene Kinder konnten 1945 befreit werden. Doch Überleben hieß noch nicht Leben, es war ein Zwischenzustand, bedeutete Leben lernen. Sie mussten lernen, wieder jung zu werden, um wie andere Menschen altern zu können. Denn vor allem die Kleinen kannten die Vorstufen des Todes oft besser als das Leben. Narben blieben in den Seelen dieser Kinder, so wie die Häftlingsnummer, die am linken Unterarm, am Oberschenkel oder Po eintätowiert ist. Unruhig und verzweifelt sind manche bis heute, weil sie nicht wirklich wissen: Wer bin ich? Lebt meine Familie noch? Wo ist meine Schwester? Wurde mein Vater tatsächlich getötet? Manche wussten nichts über ihre Herkunft. Fast alle waren Waisen.
Über die deutschen Verbrechen im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz ist vieles geschrieben worden. Nahezu unbekannt blieb für viele Jahrzehnte die Geschichte der Kinder. In diesem Buch wird sie erzählt. Alwin Meyer hat mit großer Akribie, Mitgefühl und Geduld die Geschichten der Kinder von Auschwitz recherchiert, erfragt und aufgeschrieben. Viele erzählten ihm erstmals vom Leben im Lager und danach. Meyer liefert nicht allein erschreckende Zahlen und Fakten, sondern gibt den am Leben Gebliebenen Namen, Gesichter und lässt sie ausführlich zu Wort kommen.

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Ausgestorbene oder sterbende Häuser, mit Stacheldrahtverhauen versperrte Straßen, Holzzäune, die die einzelnen Wohnblocks voneinander abtrennen und vor allem das vollständige Fehlen der Menschen, die noch vor zwei Monaten die Hauptarterien des Ghettos füllten, die zu ihren alltäglichen Beschäftigungen eilten, etwas kauften und verkauften, arbeiteten, eine Entvölkerung, wie sie nicht einmal die Jahrhunderte des Schwarzen Todes, der Pest, kannten – das ist das Bild des jüdischen Wohnbezirks in Warschau vom September 1942.« 35

Emanuel Ringelblum, seine Frau Yehudit und ihr 12-jähriger Sohn Uri wurden gemeinsam mit anderen Juden im März 1944 in den Ruinen des Warschauer Zwangs-Ghettos erschossen. 36

Zwischen Juli 1942 und September 1944 war Westerbork das zentrale Durchgangslager für Juden, die aus den Niederlanden vor allem »nach dem Osten« deportiert wurden. 37Ausbau und Unterhalt des Lagers wurden aus den Mitteln des von der jüdischen Bevölkerung beschlagnahmten Vermögens finanziert. 38Insgesamt wurden mehr als 100.000 jüdische Kinder, Frauen und Männer aus den Niederlanden deportiert. Über sechzig Züge mit mehr als 57.000 Menschen »gingen« direkt nach Auschwitz-Birkenau. Mit dem Transport vom 19. Mai 1944 wurden auch 245 Sinti und Roma verschleppt. Darunter befanden sich 147 Kinder, von denen kein Mädchen und kein Junge am Leben bleiben sollten. Nicht einmal ein Prozent der aus Westerbork nach Auschwitz-Birkenau verschleppten Juden sowie Sinti und Roma würden die Befreiung erleben. 39

GERHARD DURCHLACHER war neun Jahre alt, als er und seine Familie aus Baden-Baden 1937 zu Verwandten in die Niederlande flüchteten. Anfang Oktober 1942 wurde die Familie ins Lager Westerbork verschleppt. Von hier ging es im Januar 1944 zunächst in das Lagerghetto Theresienstadt und später nach Auschwitz-Birkenau. Als Einziger blieb Gerhard Durlacher am Leben. Über das Konzentrationslager schrieb er: »In der Hölle gibt es keine Sprache, die auszudrücken vermag, was ich sehe, höre, rieche oder schmecke. Bedrohung und Angst haben meine Gefühle mit einem Kordon umgeben. Ich rieche den Verwesungsgestank und den fetten Rauch, aber ich begreife nichts. Ich sehe und höre die Züge, die stolpernden Menschenmassen auf ihrem Weg in die Flammen, die dumpfen Schläge, die nackten kahlgeschorenen Frauen mit unbedeckter Scham, zu dritt unter einem grauen, von Regenwasser triefenden Fetzen gekrümmt, aber ich begreife nichts. Tag und Nacht registrieren meine Sinne, was jenseits des Stacheldrahtes, hinter den Wachtürmen an der Rampe und in den angrenzenden Lagerabteilungen geschieht, aber ich begreife nichts.« 40

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