Peter Gerdes - Sand und Asche

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Bei einer Modenschau in Leer wird die 17-jährige Stephanie auf dem Laufsteg angeschossen. Der Täter entkommt unerkannt. Wird er es erneut versuchen? Um Stephanie aus der Schusslinie zu bringen, schickt ihr Vater, der wohlhabende Reeder Venema, sie in eine Klinik auf Langeoog, wo auch ihr bedenkliches Untergewicht behandelt werden soll. Doch schon bei der Ankunft auf der Insel geschieht Ungeplantes. Stephanie erwischt am Fähranleger den falschen Koffer. Und der enthält etwas, das sein Besitzer unbedingt wiederhaben will. Abends fallen bei einer wilden Schülerparty am Strand Schüsse – wie sich herausstellt, war es dieselbe Waffe, aus der auch auf Stefanie geschossen wurde. Inselpolizist Lüppo Buss ist alarmiert. Und der schwergewichtige Stahnke ermittelt undercover – in einer Klinik für Essgestörte.

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Der Name Venema kam auf der Titelseite gleich zweimal vor. Leeraner Schiff am Horn von Afrika von Piraten geentert, hieß es weiter unten. Der Text verriet, dass es sich dabei um einen von Venemas Frachtern handelte. Unter anderen Umständen wäre das auch einen Aufmacher wert gewesen.

»Haben wir irgendein Mordmotiv?«, fragte der Hauptkommissar.

»Keins, das auf der Hand liegt«, musste Kramer zugeben. »Stephanie scheint ein richtig nettes Mädchen zu sein, nach allem, was wir bisher gehört haben. Und von tobsüchtigen Exliebhabern weiß auch keiner etwas. Bisher haben sich noch keine Anhaltspunkte ergeben.«

»Vielleicht müssen wir die Fragestellung erweitern«, sagt Stahnke.

»Inwiefern?«

Der Hauptkommissar tippte auf das oberste Foto des Stapels, den er immer noch in der Hand hielt. »Dieses Kleid, das sie trägt. Sieht erfolgversprechend aus. Von wem ist das? Möglicherweise galt der Anschlag nicht dem Model, sondern der Modenschau. Also dem Modeschöpfer.«

»Mordanschlag aus Konkurrenzneid?« Kramers Stimme klang ungläubig.

»Wenn alle wahrscheinlichen Thesen eliminiert sind, muss das, was übrig bleibt, die Lösung sein, so unwahrscheinlich es auch klingt«, sagte Stahnke. »Stimmt’s nicht, Watson?«

»Allright, Sherlock.« Kramer grinste pflichtschuldig, aber nur kurz. »Also ehrlich, ich weiß nicht. Würde ein neidischer Konkurrent nicht eher auf den Designer schießen als auf eins seiner Models?«

Stahnke zuckte die Schultern. »Anzunehmen. Aber sicher ist das nicht.«

Kramer blätterte in seinem Notizblock. »Der Modemensch heißt Florian Globeck. Sein Label führt den Namen Global Flow. Genau genommen ist es auch nicht wirklich seins, sondern …«

»Lass mich raten«, unterbrach Stahnke. »Der Eigentümer heißt Kay-Uwe Venema. Richtig?«

Kramer verzog den Mund: »Na, so schwer war das wirklich nicht.«

Das stimmte allerdings. Venemas finanzielle Aktivitäten waren eben wirklich breit, sehr breit gestreut. Und wenn Papa seinem Töchterchen eine Freude machen wollte, dann sprach eigentlich auch nichts dagegen, dabei gleichzeitig etwas für den eigenen Profit zu tun.

Der Hauptkommissar erinnerte sich an eine Donald-Duck-Geschichte, die er als Jugendlicher gelesen hatte. Da wusste der schwerreiche Onkel Dagobert nicht, wohin mit seinem Geld, da sein Geldspeicher überquoll und ein Erweiterungsbau nicht genehmigt wurde. In seiner Not musste Dagobert das überschüssige Geld tatsächlich ausgeben, was ihm unheimlich schwerfiel, aber Neffe Donald und die Großneffen Tick, Trick und Track halfen ihm dabei. Sie warfen mit Talern nur so um sich. Das Problem aber konnten sie nicht lösen – denn alle Geschäfte, in denen sie einkauften, gehörten Dagobert, und so floss das Geld immer wieder in den überfüllten Speicher zurück.

Tja, das waren Sorgen! Stahnke dachte an sein Beamtengehalt.

Dann schüttelte er den Kopf, um den Gedanken zu vertreiben. »Bleiben wir lieber beim Opfer selbst. Ganz klassisch. Wer hatte einen Grund, Stephanie Venema zu erschießen, und wer hatte dazu die Gelegenheit?«

»Und wer wird es wieder versuchen, wenn er erfährt, dass es beim ersten Mal nicht geklappt hat?«, ergänzte Kramer trocken.

Ein berechtigter Einwand, fand Stahnke.

Er warf einen erneuten Blick auf die Zeitungs-Titelseite, auf das Foto, das eine blutüberströmte, lebensgefährlich Verletzte zu zeigen schien. Die ebenso gut schon tot sein konnte.

»Der Täter muss es ja nicht erfahren«, sagte er.

*siehe: Solo für Sopran

5.

»Sie heißt Angela Adelmund«, sagte Doktor Fredermann.

»Eine Patientin von Ihnen?«, fragte Lüppo Buss.

»Wie man’s nimmt.« Der Inselarzt musterte den Körper der Toten ohne erkennbare Gemütsbewegung. »Früher ja, als sie noch klein war. Ist hier auf Langeoog aufgewachsen, da kam sie natürlich mit den üblichen Routinesachen zu mir. Oder vielmehr ihre Mutter kam mit ihr. So bis vor ein paar Jahren, etwa bis zum Einsetzen der Pubertät. Ab da kam sie nicht mehr.« Behutsam berührte er eine der zahlreichen wulstigen Narben am Oberarm der Toten. »So habe ich den Beginn der Anorexie nicht mehr mitbekommen.«

»Magersucht?«, fragte Lüppo Buss, ohne mit einer Antwort zu rechnen. Es war offenkundig.

Sie hatten die Tote in die kleine Leichenhalle neben der Inselkirche schaffen lassen. Mit der nächsten Fähre sollte sie nach Bensersiel und weiter nach Oldenburg gebracht werden, in die Gerichtsmedizin; Doktor Mergner hielt sich dort für eine Obduktion bereit. Die weiteren Ermittlungen auf Langeoog würde Hauptkommissar de Beer aus Wittmund übernehmen. Er hatte mit Lüppo Buss telefoniert und sich ins Bild setzen lassen, aber noch keinen konkreten Zeitpunkt für seine Ankunft genannt: »Wir haben hier auch eine Menge um die Ohren. Sichern Sie mal den Tatort ab, lassen Fotos machen und so weiter, leiten Sie alles Nötige in die Wege, Sie kennen sich doch aus, sind kein heuriger Hase mehr, was?« Und tschüss.

Faule Sau, dachte der Inselkommissar, aber ein bisschen geschmeichelt fühlte er sich auch. Damals, vor gut anderthalb Jahren, als erst dieser Mann ohne Gedächtnis auf der Insel herumgegeistert und dann eins der Mädchen aus dem Leeraner Schülerchor spurlos verschwunden war, hatte ihm de Beer noch überhaupt nichts zugetraut, hatte ihn wie einen Deppen behandelt und ihm die Ermittlungsarbeit so schnell wie möglich aus der Hand nehmen wollen. Als er dann auf der Insel eintraf, konnte Lüppo Buss ihm sämtliche Fälle als abgeschlossen melden. De Beers Gesichtsausdruck seinerzeit war ein Fest gewesen, das für die vorher erlittene Geringschätzung entschädigte. Seither sah de Beer ihn mit anderen Augen. Und, was vielleicht noch schöner war: Er hielt sich meistens auf Distanz.

Sicher, damals war Stahnke an Lüppo Buss’ Seite gewesen. Der Hauptkommissar aus Leer hatte natürlich wesentlichen Anteil an der Auflösung gehabt. Aber er hatte Lüppo Buss immer als Gleichberechtigten in die Arbeit mit einbezogen. Sie waren kein schlechtes Team gewesen, der Kriminalbeamte mit der einschlägigen Erfahrung und der Inselpolizist mit seiner Kenntnis von Eiland und Leuten.

Schade, dass er jetzt nicht hier ist, dachte der Oberkommissar. Aber er wischte den Gedanken gleich wieder fort. Immerhin hatte er damals einiges gelernt, das konnte er jetzt zur Anwendung bringen. Und so allein wie damals – ehe Stahnke überraschend auftauchte – war er diesmal nicht.

»Äußere Verletzungen, die zum Tode hätten führen können, kann ich vorläufig keine erkennen«, sagte Fredermann. »Die vernarbten Schnittverletzungen sind allesamt nicht letal und außerdem schon älter.«

»Was meinen Sie, Doktor, hat sie sich buchstäblich zu Tode gehungert?«, fragte Oberkommissarin Insa Ukena.

Lüppo Buss musterte seine neue Kollegin aus den Augenwinkeln. Sie war deutlich kleiner als er, mit kräftigen Schultern und Oberarmen und einer dunkelbraunen Kurzhaarfrisur. Nicht sein Typ, das hatte er auf den ersten Blick festgestellt – Gott sei Dank. Dafür tüchtig, viel zu tüchtig eigentlich, um mit Anfang vierzig immer noch in beigeordneter Position tätig zu sein. Das Zeug zur Leiterin hatte sie, das konnte Lüppo Buss nach den wenigen Tagen, die Insa Ukena den Posten an seiner Seite innehatte, bereits sagen.

Nicht, dass er das etwa schon getan hätte; der Inselpolizist neigte nicht zu übereilten Äußerungen.

»Durchaus möglich«, beantwortete Fredermann Insa Ukenas Frage. »Zehn Prozent aller Magersüchtigen sterben an dieser Krankheit, das heißt, sie verhungern tatsächlich. Teilweise zieht sich das über viele Jahre hin. Ob das aber auch auf Angela Adelmund zutrifft, muss erst die Obduktion erweisen.«

»Kaum zu glauben. Verhungern im Land des Nahrungsüberflusses«, murmelte Lüppo Buss. »Und dann finden wir sie in einem Container voller Essensreste. Was mir übrigens nicht gerade für eine natürliche Todesursache zu sprechen scheint.«

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