Peter Gerdes - Sand und Asche

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Bei einer Modenschau in Leer wird die 17-jährige Stephanie auf dem Laufsteg angeschossen. Der Täter entkommt unerkannt. Wird er es erneut versuchen? Um Stephanie aus der Schusslinie zu bringen, schickt ihr Vater, der wohlhabende Reeder Venema, sie in eine Klinik auf Langeoog, wo auch ihr bedenkliches Untergewicht behandelt werden soll. Doch schon bei der Ankunft auf der Insel geschieht Ungeplantes. Stephanie erwischt am Fähranleger den falschen Koffer. Und der enthält etwas, das sein Besitzer unbedingt wiederhaben will. Abends fallen bei einer wilden Schülerparty am Strand Schüsse – wie sich herausstellt, war es dieselbe Waffe, aus der auch auf Stefanie geschossen wurde. Inselpolizist Lüppo Buss ist alarmiert. Und der schwergewichtige Stahnke ermittelt undercover – in einer Klinik für Essgestörte.

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Kleinere Sabotageakte, und seien es nur ein paar illegal entsorgte Müllsäcke, um den billigeren Konkurrenten in Verlegenheit zu bringen, der natürlich nicht mehr Containerraum vorhielt als unbedingt nötig, waren als Reaktion durchaus vorstellbar. Ein bevorstehender Gastronomen-Krieg auch. Hier ging es ums Geld, und das war den Inselwirten heilig.

»Also dann, wir gehen mal gucken«, entschied Lüppo Buss. Kein leichter Entschluss, zumal mit einer guten Portion Matjes mit Bratkartoffeln im wohltrainierten Bauch, dessen Muskeln schon beim bloßen Gedanken an den Geruch von Fischabfällen zu zucken begannen. Aber wo, wenn nicht im Container selbst, waren Hinweise auf den möglichen Täter zu erwarten?

»Spitze.« Backe rieb sich die Bratpfannenhände. »Ich wette, wir finden Innereien. Von Fischen. Dann ist nämlich klar, wer’s war. Von uns können die auf keinen Fall sein, wir nehmen die Fische ja nicht selber aus.«

»Logisch«, sagte Lüppo Buss. »Den möchte ich auch mal sehen, der tiefgefrorene Panade-Filets noch ausnehmen kann.«

Interessant, dass Backe so selbstverständlich wir sagt, dachte der Inselpolizist, während er sich bemühte, mit dem Riesen Schritt zu halten, der erwartungsvoll in Richtung Smutje eilte. Er scheint sich richtig mit dem Laden zu identifizieren. Dabei gehört ihm der natürlich gar nicht. Und sein Job dort ist alles andere als ein Hauptgewinn. Jeden Tag Überstunden in Hitze, Fisch- und Fettgestank, und das Gehalt ist mit Sicherheit mehr als mau. Sonst hätte der alte Stapelgeld bestimmt jemand anderen dafür gefunden als ausgerechnet einen gewohnheitsmäßigen Knastrologen.

Natürlich hieß der Eigner des Smutje nicht Stapelgeld, sondern Stapelfeld. Thees Stapelfeld. Sein Spitzname, den er seinem einst legendären Geiz verdankte, drückte durchaus nicht nur Spott, sondern auch Anerkennung aus. Stapelfeld war einer, der sich nicht mit dem zufrieden gab, was er geerbt, erworben und erheiratet hatte. Er wollte höher hinaus, er wollte mehr, und mehr bekam man eben nicht durch großzügig gezahlte Löhne. Jahr für Jahr erweiterte Stapelfeld das, was er nicht nur bei sich, sondern auch abends an der Theke »mein Imperium« nannte. Ein Spruch, über den auf Langeoog schon länger keiner mehr lachte.

Backe streckte den Arm aus: »Da hinten steht er.«

In einer schmalen Lohne zwischen dem Smutje und dem Nachbarhaus stand der Abfallcontainer der billigen Fischbraterei. Offenbar nicht genau auf seinem üblichen Platz, wo die Rollen deutliche Spuren auf den Pflastersteinen hinterlassen hatten. Das musste nichts heißen, konnte aber tatsächlich ein Hinweis darauf sein, dass jemand etwas Voluminöses oder Schweres hineingestopft und sich dann eilig entfernt hatte. Dreck und aufgeplatzte Tüten, aus denen Küchenabfall quoll, lagen um den großen Behälter herum, ganz wie von Backe beschrieben. Über allem hing ein Geruch, der den Matjes in Lüppos Bauch zu neuem Leben zu erwecken schien.

»Mach mal auf«, wies er Backe an.

Die Riese packte zu. Die große Metallklappe knarrte nur leise, als er sie ohne Mühe anhob.

Der Container war fast voll. Obenauf lag, teilweise von Müll bedeckt, die Leiche einer jungen, unbekleideten Frau mit weit aufgerissenen Augen, deren narbenbedeckter Körper aussah wie ein mit Haut bespanntes Skelett.

Lüppo Buss spürte, wie eine unsichtbare Müllpresse seinen Magen zusammenquetschte. Er drehte sich weg und krümmte sich zusammen.

4.

»Von wo kam der Schuss?«, fragte Hauptkommissar Stahnke.

»Von dort oben«, antwortete Kramer und wies auf die Seitentribüne. »Vermutlich aus der näheren Umgebung des Eingangsbereichs. Ganz exakt lässt sich das aber nicht feststellen, weil sich das Opfer zum genauen Tatzeitpunkt nach übereinstimmenden Aussagen gerade in einer Drehung um die eigene Achse befand. Außerdem ist ein Schusskanal …«

Ungeduldig winkte Stahnke ab. Oberkommissar Kramers Hang zum Perfektionismus war eine wunderbare Sache, wenn es um die minutiöse Aktenführung ging. Im wirklichen Leben aber konnte einem das ganz schön auf die Nerven gehen.

»Patronenhülse?«, fragte er weiter.

»Negativ«, sagte Kramer. »Vermutlich hat er einen Revolver benutzt. Würde auch zum Kaliber passen. Neun Millimeter.«

Stahnke nickte. Während eine Automatikpistole die Patronenhülse nach dem Schuss auswarf, blieb sie bei einem Revolver in der Trommel stecken, und der Schütze nahm sie einfach mit. Eine Spur weniger.

»Neun Millimeter«, wiederholte der Hauptkommissar. »Da meinte es aber jemand richtig ernst.« Er taxierte die Entfernung zwischen der nächstgelegenen Ecke der Tribüne, dort, wo sich die Tür zum Treppenhaus befand, und den Blutflecken auf dem Laufsteg. »Achtzehn, vielleicht zwanzig Meter«, sagte er. »Man muss schon ein sicherer Schütze sein, um mit einer kurzläufigen Faustfeuerwaffe auf diese Distanz zuverlässig zu treffen.«

Kramer zuckte die Achseln. Klar, das bedurfte eigentlich keiner Erwähnung. Zumal nur ein einziger Schuss gefallen war.

»Vermutlich hat der Täter einen Schalldämpfer benutzt«, erläuterte Kramer. »Sonst hätten die in unmittelbarer Nähe Sitzenden wohl schneller reagiert. So aber haben sich nur wenige umgeschaut – das auch erst mit Verzögerung – und nur einen grauen Rücken durch die Glastür verschwinden sehen. Beschreibung unspezifisch. Etwas über mittelgroß und mittelschlank, keine Angaben zum Alter möglich, nicht einmal das Geschlecht steht eindeutig fest.«

»Schalldämpfer? Ich dachte, Revolver lassen sich nicht dämpfen.« Stahnke bedauerte seine Äußerung, noch ehe er den Satz zu Ende gesprochen hatte. Vor Kramer gab er sich ungern eine Wissensblöße. Auch wenn das Verhältnis zu seinem Kollegen in letzter Zeit stetig enger und vertrauter geworden war. Seit ihrer gemeinsamen Recherche im Rocker-Milieu duzten sie sich sogar. Für Stahnke hieß das schon etwas.

»Sie sind selten, aber es gibt sie.« Kramer war natürlich wieder perfekt informiert. »Man muss der betreffenden Waffe nachträglich ein Laufgewinde schneiden oder schneiden lassen, um einen Dämpfer benutzen zu können. Geht nur mit Spezialwerkzeug und ist nicht billig.«

Stahnke nickte. Wenn dem so war, konnte das ein Anhaltspunkt sein. Solche Spezialisten und ihre Werkzeuge mussten sich finden lassen.

»Die Dämpfungsleistung ist allerdings umstritten«, fuhr Kramer fort. »Gedämpft werden kann ja nur der Mündungsknall, also die Explosion der Geschossladung. Die anschließende Luftverdrängung durch das Geschoss aber findet selbstverständlich trotzdem statt, und deren Geräuschentwicklung hat es in sich. Eben ein Überschallknall. Von wegen ein leises ›Plop‹ wie bei James Bond!«

»Und wie ist es bei Unterschallmunition?«, fragte Stahnke leise.

Kramer schwieg zwei Sekunden lang. Dann pfiff er durch die Zähne. »Natürlich. Die gibt’s ja auch. Ist weniger effizient als die mit Überschallgeschwindigkeit, aber mit entsprechend größerer, langsam brennender Treibladung und erhöhtem Geschossgewicht …«

»Und mit Kaliber neun Millimeter«, sagte Stahnke und nickte. »Das reicht auch bei Unterschall. Wurde das Geschoss schon untersucht?«

»Ist im Labor«, antwortete Kramer. Es klang ein wenig kleinlaut.

Stahnke bemühte sich, seinen kleinen Triumph nicht zu sehr zu genießen. In der Regel machte ihm Kramers überlegenes Recherchewissen ja auch nichts aus. Aber es konnte gewiss nicht schaden, gelegentlich mal selber einen Punkt zu verbuchen.

Zumal ihm Kramer allein schon durch die Tatsache um Längen voraus war, dass er gestern Abend telefonisch erreichbar gewesen war und Stahnke nicht. Ganz bewusst nicht; er hatte seine erwachsene Tochter in Südniedersachsen besucht, was selten genug vorkam, und sein Handy mit voller Absicht zu Hause gelassen. Wenn er schon zu weit vom Schuss war, um etwas tun zu können, dann wollte er auch nicht mit Anrufen belästigt werden. Außerdem wusste Kramer ja Bescheid.

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