Anthony J. Quinn - Auslöschung

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"Auslöschung" ist der erste Band der Reihe um den nordirischen Polizeiinspektor Celcius Daly aus Belfast. Celcius ist mit dem Verschwinden eines Detektivs im Ruhestand befasst. Der pensionierte Agent einer Spezialabteilung, David Hughes, hatte, bevor er verschwand, einen zuvor abgeschlossenen Fall untersucht. Den von Oliver Jordan, der vor Jahrzehnten verschwunden ist und in den die IRA verwickelt war. Die Irrfahrten eines Mannes, der an Demenz erkrankt ist, oder etwas Unheimlicheres? Ein ehemaliger Geheimdienstoffizier wird zu Tode gefoltert. Aber warum wurde sein Nachruf vor seinem Tod in der Lokalzeitung abgedruckt? Zur gleichen Zeit sucht ein Sohn das lange verlorene Grab seines Vaters und Rache für seinen Mord.Ein eiskalter Mörder schleicht um den Stadtrand von Belfast. Auf wessen Geheiß jagt er seine Ziele? Verrat, Geheimnisse, Lügen. Obwohl nun die Bomben Belfast nicht mehr erschüttern, geht der Kampf für Einige weiter. Wie Inspektor Celcius Daly feststellen wird, ist die Vergangenheit in Nordirland niemals tot. Unter der trügerischen Ruhe Nordirlands droht uralter Neid das Land erneut zu zerreißen.

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Die Anzeichen des Verfalls waren unübersehbar. Er zeigte sich im Durcheinander des Hofs voll rostiger Landmaschinen, in dem von Brombeeren und Unkraut halb überwucherten Garten und dem die Felder erobernden Schlehdorn. Von den Mauern blätterte die Farbe ab, auf dem Dach fehlten einige Ziegel. Dieselbe Vernachlässigung und der allmähliche Verfall waren auch beim Cottage seines Vaters nicht zu übersehen. Überall auf dem Land entlang des Seeufers standen solche verfallenden Häuser, geduckt hinter dunklen Hecken aus Schlehdorn, Weißdorn oder Holunder.

Als Daly ausstieg, schlug ihm muffiger Geruch entgegen, in den sich der übersüßliche Duft verfaulender Zwetschgen mischte. Sofort stürzte eine hagere Mittsechzigerin in einem schweren Morgenmantel auf ihn zu. Trotz der Dunkelheit und des Winds, der Eliza Hughes die grauen Haare ins Gesicht blies, war das Angstleuchten ihrer Augen sofort erkennbar. Im ersten Moment dachte Daly, sie sei verrückt, aber als sie zu sprechen begann, klang sie klar und bestimmt.

»Ich hab in den Schuppen und auf den Feldern nachgesehen. Nirgends eine Spur von ihm. Es ist zu spät, er ist längst verschwunden.«

Sie führte Daly ins Haus, und nachdem sie kurz mit einem Schlüssel herumgefummelt hatte, schloss sie die Tür zum Schlafzimmer des Vermissten auf. Daly kam der Raum eher wie ein Verhörzimmer als ein Schlafzimmer vor. An den nackten Wänden war weder ein Foto noch anderer Wandschmuck, das Fenster war winzig, und von der Decke hing eine grelle nackte Glühbirne. In der Raummitte stand ein vergittertes Bett, auf dem Boden davor lag eine Sensortrittmatte. Auf einer kleinen Kommode stand eine heruntergebrannte Kerze, deren Stummel von einem Häufchen Asche und verbranntem Papier umgeben war. Etwas an der Kerze kam Daly merkwürdig vor, aber er wusste nicht, was.

»Was ist passiert?«, fragte er.

»Ich hab David zur gleichen Zeit wie immer ins Bett gebracht und die Gitter festgemacht und die Sensormatte angeschaltet. Wenn er aufgestanden wäre, hätte der Alarm losgehen müssen.«

»Sie war sicher angeschaltet?«

Sie nickte.

»Ihr Bruder ist krank?«, fragte Daly nach einem weiteren Blick durch das Zimmer.

»Er ist dement. An manchen Tagen weiß er nicht mehr, wer er ist, und verwechselt mich mit unserer Mutter. Ich hab schon eine Pflegehilfe beantragt, aber Sie wissen ja, wie das heute mit den Sozialdiensten ist. Aber David könnte sich nie in das Leben in einem Pflegeheim einfügen.«

Als Daly die Hintertür kontrollierte, sah er, dass sie mit einem Hebeleisen aufgebrochen worden war. Der Schluss, dass Einbrecher ins Haus eingedrungen waren, lag nahe. Er nahm Eliza beim Arm und führte sie zum Küchentisch.

»Setzen wir uns«, sagte er. »Es scheint, dass in Ihr Haus eingebrochen wurde, Miss Hughes. Haben Sie nach den Wertsachen gesehen?«

»Hier gibt’s nichts, was irgendeinen Wert hätte. Sie haben nur seine Medikamente und ein paar seiner Anziehsachen mitgenommen«, entgegnete sie.

»Könnte es nicht sein, dass Ihr Bruder aufgewacht ist und in seiner Verwirrung einfach den Einbrechern gefolgt ist?«, schlug Daly vor.

Sie stand auf und setzte Teewasser auf. »Sie haben ihn mitgenommen. Sie beobachten uns schon seit Wochen.«

»Wer?«

»Keine Ahnung. Aber letzte Woche gab’s nachts einen schweren Sturm. Eine Kuh wurde davon wuschig und ist durch den Weidezaun gebrochen. Unseren ganzen Garten hat sie zertrampelt und die Blumentöpfe umgeschmissen. Ich hab sie zurück auf die Weide gescheucht und den Besitzer angerufen.«

Sie reichte Daly eine Tasse dünnen Tee.

»Als ich draußen war, hab ich bemerkt, dass jemand ein Loch in die Hecke geschnitten hat. Auf dem Boden waren Zigarettenkippen und Fußspuren. Seitdem hab ich das Gefühl, dass sich draußen im Dunkeln jemand rumtreibt, der da nichts verloren hat.«

»Haben Sie irgendwas Wertvolles im Haus?«

»Nichts, was mehr als Erinnerungswert hätte. Mein Bruder hat sein Leben lang nichts anderes gemacht, als in die Kirche zu gehen, sich um den Hof zu kümmern und im Winter Enten zu jagen. Seine Felder waren für ihn der Garten Gottes. Die Arbeit war sein Leben.«

Daly nickte, dachte im Stillen aber an die vielen ledig gebliebenen Bauern, nach deren Tod man kleine unter der Matratze gehortete Vermögen fand.

»Wenn Ihr Bruder gegen seinen Willen fortgebracht wurde, dann hätte er doch sicher Lärm gemacht oder sich gewehrt?«

Ausdruckslos sah sie ihn an. »Wenn er nicht bewusstlos war.«

»Haben Sie eine Idee, wer so was mit ihm tun könnte?«

»Nein. David stand sich mit allen gut. Bevor er krank wurde.«

Daly ging auf einen zweiten Blick in das karge Schlafzimmer. Offenbar hielt das Alter wenig Trost und angenehme Überraschungen bereit. Vielleicht hatte der alte Mann das Fortschreiten seiner Krankheit und den Tod gefürchtet und war davor abgehauen? Daly erinnerte sich, wie oft er schon überlegt hatte, ob es nicht besser wäre, sich aus seinem Leben zu verabschieden, zumindest für eine Weile.

Eliza Hughes blieb in der Küche, als Daly hinaus in die Dunkelheit ging. Zwischen den niedrigen Schuppen strich der Strahl seiner Taschenlampe über verrostetes Gerümpel, ein umgedrehtes Ruderboot und allerlei landwirtschaftliche Geräte. Aus einem Korb Saatkartoffeln flitzte eine Mäusekolonie, und aus dem Schatten starrte ihn ein schwarzes Augenpaar an, das einer Ratte gehören musste. In der Luft hing Terpentingeruch. Er entdeckte nichts, was ihm bei der Suche nach dem Vermissten weiterhelfen würde.

Im Hof stieß er auf Officer Harland und Officer Robertson, die in den umliegenden Feldern gesucht hatten.

»Bisher nichts Auffälliges, Sir«, sagte Harland.

»Rufen Sie die Nachbarn an und informieren Sie sie, dass David Hughes vermisst wird«, sagte Daly. »Fragen Sie, ob jemand was gesehen oder gehört hat. Und bitten Sie sie, in ihren Schuppen und Scheunen nachzusehen. Es ist kalt heute Nacht. Wenn er da draußen unterwegs ist, sucht er bestimmt einen Unterschlupf.«

Wenn sie ihn nicht in der nächsten Stunde fänden, dachte Daly, müssten sie einen Spürhund anfordern und dazu einen Hubschrauber, der den weiteren Umkreis abflog. Mit seiner Taschenlampe untersuchte er die Hecke, die den Garten hinter dem Haus begrenzte. Dabei entdeckte er zwischen dicken Ästen eine Lücke, durch die der Wind ungehindert blies. Hier waren die Äste sauber herausgeschnitten worden, die Wunden noch frisch. Von dieser Stelle bot sich ein fast freier Blick auf die Hintertür.

Auf dem Rückweg zum Haus war die reglose Silhouette von Eliza Hughes im Küchenfenster zu sehen. Daly fühlte sich zu größerer Eile angespornt. Er lief mit der Taschenlampe in der Hand hinaus in das wellige Weideland, wo er immer wieder in schlammige, eisige Löcher trat. Der Mond kam hinter den Wolken hervor, und sein Licht, das durch die Bäume fiel, war so blau und kalt, dass Daly meinte, es in der eisigen Luft schmecken zu können.

Als er in einem verborgenen Graben umknickte, stürzte er kopfüber in ein Schlehdorndickicht. Rasch drehte er das Gesicht weg, um einem knorrigen Ast auszuweichen, und für den Bruchteil einer Sekunde sah er im Strahl seiner Taschenlampe etwas Weißes aufblitzen. Es flog an seinen Augen vorbei und war im nächsten Moment verschwunden, nur ein paar gefrorene Wassertropfen fielen von höheren Ästen herab. Deutlich hörte er ein Flattern zwischen den schwankenden Ästen. In dem Dickicht musste sich etwas verfangen haben. Aber was immer es war, es gab keinen Hinweis auf den alten Mann oder seine mutmaßlichen Kidnapper. Er kam sich vor wie ein Hund, der einer verflüchtigten Fährte folgen sollte.

Er arbeitete sich tiefer in das Schlehdorndickicht hinein. Als er auf einen versteckten Hohlraum stieß, schnappte er überrascht nach Luft. Etwas Gelbes winkte ihm zu, riesig wie zwei Clownshände. Erschrocken wich er zurück und tastete nach der Taschenlampe. In ihrem Schein sah er, dass jemand ein Paar Haushaltshandschuhe auf Zweige gesteckt hatte. Zum ersten Mal seit seinem Eintreffen fühlte er sich verunsichert. Er riss sich zusammen und untersuchte den Rest der Hecke. An den Zweigen hingen noch weitere Gegenstände – ein Wecker, eine alte Batterie, Tüten mit Nägeln und Draht. Als er die Taschenlampe auf den Boden richtete, streifte der Strahl über winzige, kaum wahrnehmbare Erhebungen. Er kniete sich auf den Boden und legte die Taschenlampe auf einen Stein. War das wirklich, wofür er es hielt? Dann sah er auf jeder Erhebung plumpe Kreuze mit einer Beschriftung. Namen und Daten: OLIVER JORDAN gest. 1989, BRIAN UND ALICE MCKEARNEY gest. 1984, PATRICK O’DOWD, gest. 1985.

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