Anthony J. Quinn - Auslöschung

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"Auslöschung" ist der erste Band der Reihe um den nordirischen Polizeiinspektor Celcius Daly aus Belfast. Celcius ist mit dem Verschwinden eines Detektivs im Ruhestand befasst. Der pensionierte Agent einer Spezialabteilung, David Hughes, hatte, bevor er verschwand, einen zuvor abgeschlossenen Fall untersucht. Den von Oliver Jordan, der vor Jahrzehnten verschwunden ist und in den die IRA verwickelt war. Die Irrfahrten eines Mannes, der an Demenz erkrankt ist, oder etwas Unheimlicheres? Ein ehemaliger Geheimdienstoffizier wird zu Tode gefoltert. Aber warum wurde sein Nachruf vor seinem Tod in der Lokalzeitung abgedruckt? Zur gleichen Zeit sucht ein Sohn das lange verlorene Grab seines Vaters und Rache für seinen Mord.Ein eiskalter Mörder schleicht um den Stadtrand von Belfast. Auf wessen Geheiß jagt er seine Ziele? Verrat, Geheimnisse, Lügen. Obwohl nun die Bomben Belfast nicht mehr erschüttern, geht der Kampf für Einige weiter. Wie Inspektor Celcius Daly feststellen wird, ist die Vergangenheit in Nordirland niemals tot. Unter der trügerischen Ruhe Nordirlands droht uralter Neid das Land erneut zu zerreißen.

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Kurz spähte der aufgehende Mond durch die Wolkendecke, dann war er erneut verschwunden.

»Hören Sie nicht?«, rief Hughes. »Wer sind Sie? Ich kann doch unmöglich mit Oliver Jordan sprechen. Der ist seit fast zwanzig Jahren tot!«

»Ich bin wieder da«, sagte der Fremde. »Ich bin mit dem schwarzen Winterwind gekommen, um meine Mörder heimzusuchen.«

Erschüttert trat der alte Mann einen Schritt zurück. Jordans Tod war ihm immer etwas eigenartig vorgekommen.

»Sind nicht alle Morde eigenartig?«, fragte der Fremde, als könnte er Hughes’ Gedanken lesen.

Aber der Mord an Jordan war besonders merkwürdig gewesen. Nicht nur, dass die Ermittlungen dazu im Sande verlaufen waren, auch die republikanischen Paramilitärs hatten all die Jahre darüber geschwiegen. Doch wer konnte glauben, dass ein Geist an einem stürmischen Winterabend einfach so ein tief in der Vergangenheit begrabenes Verbrechen ansprach?

»Sie haben mich übertölpelt«, sagte Hughes, und jetzt schwang in seinen Worten ein Vorwurf mit. »Die Behörden konnten Ihr Verschwinden nie richtig aufklären. Was wollen Sie von mir?«

An den Handgelenken des Fremden sah er dunkle Ringe, Spuren der Fesseln, die ihm seine Kidnapper angelegt hatten. Das Bild in Hughes’ Kopf trat nun klar erkennbar an die Oberfläche. Er sah einen mit Paketschnur gefesselten Mann kopfüber in einem Kuhstall hängen, auf den Handrücken Brandmale, auf dem Boden lagen büschelweise ausgerissene Haare zwischen dem Kuhmist.

»Tote Körper wiegen schwerer als lebende«, sagte der Fremde.

»Das weiß ich. Ich schleppe die Erinnerung an Sie schon Jahre mit mir herum.«

»Trotzdem sind Sie damit immer weiter in die Sackgasse gelaufen. Es wird Zeit umzudrehen.«

»Was soll das heißen?«

»Ich will, dass Sie die Ermittlungen wiederaufnehmen. Die vielen losen Enden aufsammeln und zusammenführen. Sie sind der Letzte, der das Rätsel meines Verschwindens noch lösen kann.«

»Warum kommen Sie mir jetzt damit, wo ich so alt bin? Schauen Sie mich doch an. Ich bin zu nichts mehr zu gebrauchen.«

»Selbst Sie haben eine Seele. Sie müssen das für Ihr eigenes Seelenheil tun.«

»Aber ich verliere mein Gedächtnis. Ich vergesse Gesichter, Namen und Zeiten, sie verschwinden wie Knöpfe, die mir vom Hemd springen. Mein Verstand löst sich auf.«

»Wenn Sie Frieden finden wollen, müssen Sie auch einen Weg finden, sich zu erinnern.«

Der Fremde reichte dem alten Mann die Batterie, seinen ersten Hinweis.

»Tun Sie’s für mich. Nur Sie allein. Ohne Polizei oder sonst jemanden. Die werden Sie nur davon abhalten wollen.«

»So hab ich immer gearbeitet«, flüsterte Hughes. »Immer allein.«

Er betrachtete die Batterie, dann steckte er sie in die Tasche.

Der Wind frischte wieder auf, und ein Schauer peitschte durch die Luft, der dem Fremden wie Dornen in Hände und Gesicht stach.

»Gut«, sagte er. »In einem Monat komme ich zurück und erkundige mich nach dem Fortschritt.«

Der dornige Schauer wurde heftiger, und er zerkratzte die Luft mit einem Geräusch, als würde eine Sense geschärft. Das Gesicht des Fremden schien in der Flut zu verschwimmen. Er tat ein paar Schritte rückwärts, und auf einmal wurde sein Körper wie ein schwarzes Leintuch vom tosenden Wind fortgetragen.

1

Ein Monat später, Coney Island, Lough Neagh

»Diesmal wollen sie dich töten.« In der vollgerümpelten Vogelbeobachtungshütte wandte sich Joseph Devine um, um zu sehen, wer ihn angesprochen hatte, aber außer ihm war niemand da. Seine Augen waren müde, und der beißende Wind, der vom grauen Seeufer über eine Meile heranfegte, brachte sie zum Tränen.

»Gott im Himmel, reicht’s denn nicht, mich zu erschrecken?«

»Diesmal nicht. Nicht für sie. Sie haben bereits zu lange gewartet.«

»Ich hab niemandem was getan«, sagte er. Aber das hatte er immer behauptet.

Schon den ganzen Tag versteckte er sich auf einer Insel, die für Wasservögel ein Rückzugsort war, aber für einen verängstigten alten Spitzel eine unsichere Zuflucht.

Sogar bis hierher war ihm die Stimme gefolgt.

»Ich bin kein Informant mehr«, sagte er flehend. »Ich tu auch nicht mehr so, als wär ich ein andrer als der, der ich bin. Merkst du das nicht?«

»Hast du’s etwa vergessen, Joseph?«, stichelte die Stimme weiter. »Ein Spitzel ohne Tarnung ist bald gar nichts mehr.«

Dem konnte er nicht widersprechen.

Er spähte durch das Fernglas auf den Ort, von dem er befürchtete, dass er für seinen Tod vorgesehen war – ein leer stehendes Cottage, das sich an dem baumbestandenen Ufer duckte. Für ihn war es kaum vorstellbar, dass er ausgerechnet jetzt, in dieser Phase seines Lebens, nach dem Ende der Troubles und dem Abschluss des Waffenstillstandsabkommens, sterben könnte.

Die Schuld, die ihm die Stimme aufbürdete, wog schwer.

»Am Ende hat dein Gewissen dich doch mürbe gemacht, Joseph. Jahrelang hat es geduldig gewartet. Aber es hatte dir gegenüber einen entscheidenden Vorteil. Die Zeit war auf seiner Seite.«

Die meiste Zeit seines Lebens war Joseph Devine vor etwas weggelaufen – vor der British Army, der Royal Ulster Constabulary, der IRA, merkwürdigen Autos im Rückspiegel oder unerwarteten nächtlichen Anrufen, sogar vor Schatten am Ende einer Gasse. Zwar würde er niemals das geringste Bedauern über den wiederholten Verrat äußern, der seine vierzigjährige Karriere begleitet hatte, aber er hatte auch nie aufgehört, hinter sich zu blicken und nach den Schatten Ausschau zu halten, von denen er wusste, dass sie immer dort warteten. Nachdem die Troubles vorüber waren und die Special Branch ihn praktisch in den Ruhestand versetzt hatte, war seine größte Befürchtung die, dass er sogar seinen geheimsten Verfolgern entwischt sein könnte. In was für ein Loch fiel er, wenn sogar sie verschwunden waren? Er wusste, dass er, wenn ihn keiner mehr beobachtete, auch nie mehr von sich selbst befreit sein und vor den Stimmen in seinem Kopf verschont bleiben würde.

Der klagende Ruf eines Stockentenerpels zerschnitt die Luft. Devine hielt die gewölbten Hände vor den Mund und antwortete mit einem heiser-kehligen Laut, dann ließ er schnell hintereinander vier Lockrufe folgen, um das unruhige Tier zur Rückkehr an die Beobachtungshütte zu bewegen. Er wollte den Vogel in seiner Nähe halten, weil er hoffte, er würde Alarm schlagen, wenn sich ein Eindringling näherte. So ein quakender Geigerzähler schlug bereits an, wenn auch nur ein Ast knackte.

Der Erpel hörte den falschen Ruf einer Ente in Not, flog eine enge Kurve und kehrte zurück. Ungefähr fünfzehn Meter vor dem Versteck schlug er mit den Flügeln und landete auf dem Wasser. Devine gestattete sich ein kurzes Lächeln, weil er den Vogel so problemlos angelockt hatte.

»Schon besser«, sagte die Stimme. »Jetzt sicherst du dich ab. Schließlich gibt’s auf der Welt keine besseren Wachposten als Wildvögel. Ein Meisterstreich, Mr. Devine, wie Master Brannigan, der alte Brandy Balls, sagen würde.«

Während im Westen die letzte Glut am Horizont noch einmal angeblasen wurde, hob Devine wieder das Fernglas vor die Augen und blickte auf das Haus, von dem er gehofft hatte, es würde sein Altersruhesitz werden. Sorgfältig inspizierte er das Ende des Feldwegs, das undurchdringliche Schlehdorndickicht, das an den verwilderten Garten grenzte, die Position der zerschlissenen Vorhänge in den Fenstern und prüfte alles auf ein Anzeichen der Schatten, vor denen er sich seit seiner Jugend versteckte.

Bei einer Kopfdrehung strich er mit seinem Stoppelkinn über den schlanken kühlen Lauf des Jagdgewehrs, das neben ihm an der Wand lehnte. Da fiel ihm ein, dass er mit den neuen Handschuhen noch keine Schießpraxis hatte, und er fluchte. Sie waren so dick, dass es womöglich einen Einfluss darauf hatte, wenn er die Waffe hielt und den Abzug betätigte. Beim Dehnen seiner müden Finger spürte er die feuchte Kälte, die sogar durch das Leder gekrochen war, und packte das Fernglas fester.

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