Adrian Plass - Kampf der Welten

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Es ist kein gewöhnlicher Konflikt, den Bestsellerautor Adrian Plass in diesem Buch beschreibt. Die Grenze zwischen den befeindeten Parteien verläuft nicht zwischen Ländern und Nationen, sondern mitten durchs Herz jeder Gemeinde und der Gläubigen: Es ist der Kampf zwischen toten Traditionen und authentischer Nachfolge, zwischen kalter Religiosität und echter Freundschaft mit Gott. Entlang dieser Grenze wandert Plass durch die wichtigsten «Kampfgebiete»: Schwachheit, Heilige Kühe, die Bibel oder auch das katastrophal-komische Niemandsland wahrer christlicher Hingabe. Mal mit Humor, mal mehr ernsthaft entlarvt Plass dabei aufgesetzte fromme Verhaltensweisen und hilft dem Leser, Jesus unbeschwert nachzufolgen. «Wir sind nicht berufen, wunderbare Christen zu sein, sondern gehorsame Versager.» Adrian Plass

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Genug. Mein Thema fängt wieder an zu flackern. Es gibt in diesem Buch viel zu lachen und zu weinen. Ich hoffe, es macht Ihnen Freude. Womit sollen wir anfangen? Ich weiß: Nur, um uns ein wenig aufzuheitern, lassen Sie uns über das Thema »Tod« nachdenken.

1 Tod

Wie ich schon bei vielen Gelegenheiten gesagt habe, wird man, wenn man an der Oberfläche eines Christen kratzt, darunter im Allgemeinen ein menschliches Wesen vorfinden. Aber warum muss man dazu erst kratzen? Wovor fürchten wir uns, und welche Ängste werden durch diese Panzerschalen aus streng kontrollier­ten religiösen Übungen oder gedankenlosem, grundlosem Optimismus gelindert oder verborgen? Ist es vielleicht so, dass wir als Gemeinde Jesu das Grauen vor der unausweichlichen Dunkelheit genauso weit von uns schieben, wie es der Rest der Welt tut, nur dass wir dazu andere Mittel anwenden? Wir Möchtegern-Nachfolger Jesu werden wohl akzeptieren müssen, dass Leben und Tod unser Geschäft sind, besonders, wenn wir auf den Ruf Jesu im vierten Kapitel des Johannesevangeliums reagieren wollen, wo er uns aufruft, zu Arbeitern zu werden und ihm bei der Ernte zu helfen.

Fast niemand möchte gerne den Tod in die Arme schließen, aber in der rauen Welt der geistlichen Wirklichkeit werden wir es müssen.

Unterwegs zum Grab?

Fangen wir damit an, dass ich ein wenig darüber jammere, dass ich dem Moment meiner eigenen Begegnung mit dem Tod immer näher komme.

Verfasser christlicher Satire wissen, dass mit diesem Genre ein gewisses Risiko verbunden ist, besonders, wenn sie sich über die Notwendigkeit im Klaren sind, sich eine gewisse Schärfe zu bewahren. Mal gewinnt man, mal verliert man; so lehrt die Erfahrung. Aber wenn man darüber nachdenkt, geht es ja beim Risiko um nichts anderes. Und diese Sache mit dem Tod ist ein gutes Beispiel dafür.

Auf bestem Wege zu meinem dreiundsechzigsten Geburtstag stelle ich fest, dass in der langen Schlange der Sorgen, die meinem herrlichen Glaubensheldenleben unentwegt auf den Fersen ist, der Tod sich grinsend immer weiter nach vorne drängelt. Älterwerden ist eine Last. Ich will es nicht. Es gefällt mir nicht. Jetzt, wo ich endlich angefangen habe, die Aktivitäten in meinem Leben in eine halbwegs vernünftige Prioritätenfolge zu bringen, ist es doch wohl lächerlich, dass mir nicht mehr viel Zeit bleibt, sie in die Praxis umzusetzen. Hier ist ein albernes Gedicht, das etwas von meiner gegenwärtigen Angst ausdrückt.

Du weißt, du wirst alt

Du weißt, du wirst alt, wenn eine attraktive Frau dich spielerisch anblinzelt, dich »junger Mann« nennt und dich mit einem perlenden kleinen Lachen fragt, ob du nicht ihr Kuschel­bärchen sein möchtest

Wenn die meisten Partys, auf die du gehst, Versammlungen leichenhafter oder übergewichtiger Leute sind, die den ganzen Abend über auf denselben Stühlen sitzen wie graue Statuen, sich an einem trostlosen Glas Wein festhalten und sich über den Wert ihrer Häuser und den Zustand ihrer Beine unterhalten

Wenn niemand einen Nachweis sehen möchte, dass du beim Eintritt in den Nationalpark Anspruch auf den Seniorenrabatt hast

Wenn Männer von Mitte dreißig mit schwarz geränderten Brillen und volltönenden Stimmen die Fingerspitzen aneinanderlegen und dir sagen, dass du immer noch viel zu bieten hast

Wenn du zutiefst fasziniert bist von dem Umstand, dass »Liebe« ein Anagramm für »Beile« ist

Wenn das Einzige, was du krachen lässt, deine Hosennähte sind

Wenn der Weg die Treppe hinauf eine Reise ins Unbekannte ist

Wenn du oben angekommen bist und dich in einem Badezimmer befindest und merkst, dass es jedes beliebige Badezimmer auf der Welt sein könnte

Wenn jeder andere im Universum glaubt, die meisten deiner Probleme ließen sich mit einer Tasse Tee lösen und alle übrigen mit einem Vollkornkeks

Wenn du dich von jungen Leuten mit langgestreckten Leibern und nach hinten gedrehten Schirmmützen, die wild auf Tennisbälle eindreschen, bedroht fühlst

Wenn du beim Anblick eines Kinderwagens anfängst, zu sabbern und zu gurren und Laute des Entzückens auszustoßen, bevor du dich vergewissert hast, dass auch wirklich ein Baby darin ist

Wenn deine Kinder dich zu überreden versuchen, dein Geld für dich selbst auszugeben anstatt für sie

Die undurchdringliche Mauer

So milde erheiternd diese grausigen Anzeichen des unausweich­lichen Untergangs sein mögen, ist doch der Tod eines Menschen, den wir lieben, im Allgemeinen etwas Furchtbares. Solch ein Verlust kann wie eine hoffnungslos hohe, feste und undurchdring­liche Mauer sein. Sie können sie nicht überwinden. Darüberklettern kommt nicht infrage. Sie können überhaupt nichts daran ändern. Was die Sache häufig noch schlimmer macht, sind die dämlichen Bemerkungen oder Verhaltensweisen von denen unter uns, die ihre eigenen Angst- und Unzulänglichkeitsgefühle einfach nicht in den Griff kriegen können oder wollen, wenn sie mit dem unsäglichen Schmerz eines Verlustes bei anderen konfrontiert werden. Sämtliche der wenig hilfreichen Bemerkungen in der nun folgenden Szene wurden freundlicherweise von den Leuten beigesteuert, die sie bei dieser oder jener Gelegenheit über sich ergehen lassen mussten. Es gibt noch andere, schlimmere Beispiele, die ich hier nicht verarbeitet habe. Manche davon würden Sie nicht glauben. Viele haben mehr Geschichten von Freunden, Bekannten und Mitgliedern ihrer Gemeinden erzählt, die allen Ernstes die Straßenseite wechselten, um der Peinlichkeit einer Begegnung mit solch frischer Trauer aus dem Weg zu gehen. Seien wir ehrlich. Die meisten von uns haben sich irgendwann in ihrem Leben schon einmal solche Rücksichtslosigkeiten zuschulden kommen lassen, weil wir einfach nicht wissen, was wir sagen oder wie wir uns verhalten sollen.

Und darum war es (meiner Meinung nach) das Risiko wert, »Bist du schon darüber hinweg?« öffentlich vorzulesen und aufzuführen. Bei der überwiegenden Mehrzahl derer, die einen Verlust erlitten haben, hat es eine befreiende Wirkung, nicht trotz, sondern gerade wegen der lustigen Momente, die aus dem Text entstehen. Hin und wieder reagiert auch jemand empört. Worum es aber geht, ist, dass die Szene eine Möglichkeit bietet, darüber zu reden, wie man auf hilfreiche Weise auf Leute zugehen kann, die von einem qualvollen Verlust betroffen sind. Hier sind nur einige der Vorschläge, die dazu gemacht wurden.

Ich möchte wirklich über die Person sprechen, die ich verloren

habe. Bitte frag mich.

Sei einfach da. Du musst gar nichts Besonderes tun.

Versuch nicht, mein Problem zu lösen oder meinen Schmerz mit hohlem religiösem Geschwätz oder falschem Optimismus zu verwässern. Das wird nicht funktionieren.

Hab keine Angst davor, mit mir zu lachen. Ich muss diese Muskeln in Bewegung halten.

Schau mir in die Augen, sonst muss ich am Ende noch dich trösten.

Versuche, keine Angst vor mir zu haben. Ich brauche dich.

Back mir einen Apfelkuchen.

Unsere Freundin Liz hat uns sehr geholfen, über diese Dinge nachzudenken. Liz war nach dem Tod ihres Mannes Ian am Boden zerstört. Er war ein origineller, kreativer, von Herzen freundlicher und äußerst gebildeter Mensch gewesen. Bridget und ich besuchten Liz zu Hause am ersten Jahrestag des Todes von Ian. Unter anderem unterhielten wir uns über die interessante Auswahl von Klischees, die Menschen in Trauer über sich ergehen lassen müssen. Am schlimmsten fand Liz das Klischee, das ich als Titel für diese Szene verwendet habe.

Bist du schon darüber hinweg?

Bist du schon darüber hinweg?

Nein, ich bin noch nicht darüber hinweg. Ich bin noch keinen Schritt vorwärtsgekommen. Mir ist es ergangen wie den beiden Jüngern auf der Straße nach Emmaus, die nur reglos dastanden und traurig aussahen. Falls ich mich doch ein unmerkliches Stückchen bewegt haben sollte, bin ich wohl eher darunter als darüber hinweg.

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