Elke Tesche - Count.Down.Under

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Bitte aussteigen! Down Under acht Wochen Out and Back. Viele träumen davon. Elke Tesche hat es getan. Sie zeigte dem Alltag für acht Wochen die rote Karte, um zu sehen, was das Leben sonst noch für sie bereit hält. Via Stopover in Hong Kong ließ sie sich mit offenen Sinnen durch den Ostteil Australiens treiben. Alleine, aber nicht einsam. Ohne eigenes Auto, aber dennoch mobil.Packend, humorvoll und unterhaltsam erzählt sie von ihren Erlebnissen, Begegnungen und Einsichten. Sie gewährt Einblicke in die Mentalität der Australier, deren Freundlichkeit, Gelassenheit und Optimismus sie nachhaltig beeindruckt haben. Kurzweilige, auf den Punkt gebrachte Infos über das Land runden ihren Reisebericht ab. Voller Begeisterung nimmt sie ihre Leser mit auf die Reise durch quirlige Metropolen, beschauliche Kleinstädte, trockene Halbwüsten, feuchtheiße Tropen und faszinierende Nationalparks. Dieses Buch verführt dazu, sich selbst auf den Weg zu machen. Worauf warten Sie noch?

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Inlandsflüge sind unkompliziert. Ich darf meine gefüllte Wasserflasche mitnehmen. Keiner will meinen Pass sehen. Wobei Letzteres mich schon etwas verwundert. Da könnte ja jeder, der meinen Namen und meine Flugstrecke kennt, an den Terminals meine Bordkarte ausdrucken. Wenn denn eine rauskommt. Dazu muss man noch nicht mal die Buchungsnummer des elektronischen Flugtickets eingeben. Man tippt nur den Vor- und Nachnamen ein und wählt unter den vorgegebenen Flügen den aus, auf den man gebucht ist. Und schwupps, kann wer auch immer an meiner Stelle den Flug antreten. Merkt ja keiner, dass Sie nicht ich sind. Und deshalb werde ich einen Teufel tun, Ihnen künftig vorzeitig zu verraten, wann ich von wo aus den nächsten Flug antrete. So manche Dame stünde ansonsten bestimmt in den Startlöchern und würde mein Ticket ergattern, bevor ich auch nur einen Fuß in den Flughafen gesetzt habe. Wehret den Anfängen.

Der heutige Flug ist läppisch, kurz und schmerzlos. Trotzdem bin ich nicht ganz unglücklich darüber, dass ich in nächster Zeit erst mal keinen Flieger mehr besteigen muss. Ankunft im Hotel am frühen Nachmittag. Es liegt mitten in Sydneys Altstadtviertel The Rocks, zentral und doch ruhig gelegen. Das gebuchte Zimmer stellt sich als recht großes Studio mit Wohnzimmerecke und Küchenzeile heraus. Da ich hier acht Tage bleiben werde, bin ich sehr angetan. Ich wohne im dritten Stock und kann die Dachspitzen des Opera House am Hafen sehen. Das Leben meint es gut mit mir.

Den Rest des Nachmittags nutze ich, um die nähere Umgebung zumindest grob zu erkunden: die Altstadt, den Fährhafen am Circular Quay und den von hier aus nächstgelegenen Aussichtspunkt am Observatorium, der mir einen unverstellten Blick auf die berühmte Harbour Bridge bietet. Ich habe noch nicht viel von Sydney gesehen. Doch ich mag die Stadt schon jetzt. Nach Einbruch der Dunkelheit – kurz nach 18 Uhr ist‘s zappenduster – kehre ich ins Hotel zurück. Ich packe zum ersten Mal meinen Rucksack vollständig aus. Bisher lohnte sich das wegen des fortgeschrittenen Nomadentums noch nicht. Es tut zur Abwechslung gut, einmal irgendwo „richtig“ anzukommen. Im Hotel gibt es einen Waschsalon mit Selbstbedienung. Den nutze ich und werfe schnell noch eine Maschine Wäsche an. Damit wäre die Hausfrauennummer auch schon erledigt. Feierabend.

Prächtige Parks, kalte Schulter und Sonnenbrand

„Sydneys unschlagbare Lage an verästelten Buchten und auf grünen Hügeln sucht rund um den Globus ihresgleichen. Weltweit hat kaum eine andere Großstadt so viele Strände und Parks im Stadtgebiet wie Sydney“, sagt mein Dumont-Reiseführer. Soweit d‘accord. Aber jetzt kommt‘s: „Dazu kommt ein rund ums Jahr sonniges und warmes Klima.“ Das war gestern. Und vergangene Woche auch, wie mir der nette Engländer an der Hotelrezeption eifrig versichert. Heute ist so was von nichts mit Sonne. Der Tag beginnt, verläuft und endet mit trübstem Himmel. Grau in grau und mit 18 Grad Celsius Gerade-noch-so-eben-T-Shirt-Wetter. Die Stadt zeigt mir die kalte Schulter.

Rolling home Doch das soll mir die Laune nicht verderben Nach dem - фото 20

Rolling home?

Doch das soll mir die Laune nicht verderben. Nach dem kontinentalen Brechfest im Hotel gönne ich mir bei Madame im französischen Café um die Ecke einen leckeren Milchkaffee und genieße den Blick auf die auslaufenden Fähren. Madame spricht gnadenlos mit allen Kunden französisch. Mich stört das nicht, aber manch anderer gerät ins Trudeln. Doch wenn es sich gar nicht vermeiden lässt, überwindet sie sich und lässt ein paar Worte auf Englisch fallen. Hier spielen sich herrliche Szenen ab! Frisch gestärkt mache ich mich auf den Weg zur Touristeninformation, um einen ordentlichen Stadtplan und ein paar Infos abzugreifen. Kaum habe ich das Gebäude verlassen, geht ein Nieselregen an den Start. Zwingt mich Sydney doch tatsächlich, hier noch einen Schirm zu kaufen! Also wieder zurück zum Info-Shop, um das begehrte Objekt zu erstehen. Kommentar der Dame an der Kasse: „Sydney hat vier verschiedene Klimata – pro Tag.“ Eine halbe Stunde später verzieht sich der Regen. Für den Rest des Tages bleibt es trocken. Doch wer weiß, wofür der Kauf noch gut war.

CharmeOffensive im Botanischen Garten Ich laufe den Circular Quay in Richtung - фото 21

Charme-Offensive im Botanischen Garten

Ich laufe den Circular Quay in Richtung der beeindruckend schönen Harbour Bridge entlang. Wegen ihrer Form bezeichnen sie die Sydneysider – so werden die charmanten Einwohner dieser Stadt liebevoll genannt – auch als „Kleiderbügel“. Ganze Horden von Jungs und Mädels mit grausigen Schuluniformen strömen mir entgegen. Wie sich noch herausstellen wird, zieht sich diese Art der Begegnung heute wie ein roter Faden durch den Tag. Vermutlich ist heute Wandertag. Unter der Brücke angekommen – den einen oder die andere unter Ihnen mag das in meinem Fall nicht überraschen –, kehre ich um in Richtung Opera Quay, um das imposante Bauwerk einmal näher unter die Lupe zu nehmen. Die Dachkonstruktion besteht aus zehn perlenfarbenen Segeln. Glaubt man den Gerüchten, so ließ sich der dänische Architekt von Orangenscheiben, Schnecken, Palmwedeln und Maya-Tempeln inspirieren. Eine verwegene Mischung! Das Ergebnis jedenfalls kann sich sehen lassen. Ich finde die Oper spektakulär, aber diese Meinung teilt nicht jeder. Kritiker sollen sie wohl schon mit einer Schar Fußball spielender Nonnen und dem Paarungsverhalten von Schildkröten verglichen haben. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Gleich hinter der Oper beginnen die Royal Botanic Gardens, die eine imposante Fläche in Anspruch nehmen. Ich umrunde und durchquere die Grünanlage im Laufe des Nachmittags. Würde ich heute für abgelaufene Kilometer bezahlt werden, könnte ich morgen wegen Reichtums im Bett bleiben. Doch es lohnt sich wahrlich, sich hier die Füße platt zu laufen. Der Weg um den Park herum am Wasser entlang bietet tolle Ausblicke auf die Skyline der Stadt, die Oper und die Harbour Bridge. Doch die Uferstrecke hat es in sich. Dient sie doch zugleich als Jogger-Highway. Sobald ich lahme Fußgängerin vorschriftswidrig aus dem strengen Linksverkehr ausschere – zum Beispiel, um ein Foto zu schießen –, droht schon die Kollision von vorne bzw. das Überranntwerden von hinten. Doch alle Beteiligten überleben unverletzt wegen gegenseitiger Umsichtigkeit und Rücksichtnahme.

Durchquert man den Park, werden Augen, Nase und Ohren reich belohnt: bunte Steinformationen, wunderschöne, absonderlich geformte Bäume, ein buntes, duftendes Blumenmeer und zahlreiche Vogelarten, die teils bizarres Liedgut zum Besten geben. Die Jahreshauptversammlung der Fledermäuse findet hier übrigens heute auch statt. Oder weshalb sonst hängen sie hier in Scharen herum? À propos, danach wäre mir jetzt auch. Ermattet stolpere ich aus dem Park, auf der Suche nach etwas Essbarem. Am Martin Place, mitten im etwas unspektakulären Bankenviertel, werde ich fündig. Danach ist es Zeit für den Heimweg. Zurück im Hotel, werfe ich einen kurzen Blick in den Spiegel. Ein leichter Sonnenbrand ziert Nase und Wangen! Ich fasse es nicht. Morgen wird brandtechnisch besser vorgesorgt. Auch im Falle eines Wintereinbruchs mit Eisregen.

Kreuz und quer mit Fährverkehr

Heute ist mir nach Experimenten zumute. Beim Frühstück greife ich todesmutig zu Vegemite, welches ich auf Fraser Island noch feige verschmähte. Es sieht aus wie Rübensaft bzw. Fenner Harz, die bevorzugte Variante meiner saarländischen Landsleute. Es schmeckt aber wie die gehärtete Variante von Maggie-Würze. In Wahrheit handelt es sich um einen konzentrierten Hefeextrakt, den die Engländer auch unter dem Begriff „Marmite“ kennen. Doch wie auch immer man es nennt, es ist und bleibt ungenießbar. Nach einem Bissen breche ich das Experiment abrupt ab und greife lieber nach Vertrautem.

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