Elke Tesche - Count.Down.Under

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Bitte aussteigen! Down Under acht Wochen Out and Back. Viele träumen davon. Elke Tesche hat es getan. Sie zeigte dem Alltag für acht Wochen die rote Karte, um zu sehen, was das Leben sonst noch für sie bereit hält. Via Stopover in Hong Kong ließ sie sich mit offenen Sinnen durch den Ostteil Australiens treiben. Alleine, aber nicht einsam. Ohne eigenes Auto, aber dennoch mobil.Packend, humorvoll und unterhaltsam erzählt sie von ihren Erlebnissen, Begegnungen und Einsichten. Sie gewährt Einblicke in die Mentalität der Australier, deren Freundlichkeit, Gelassenheit und Optimismus sie nachhaltig beeindruckt haben. Kurzweilige, auf den Punkt gebrachte Infos über das Land runden ihren Reisebericht ab. Voller Begeisterung nimmt sie ihre Leser mit auf die Reise durch quirlige Metropolen, beschauliche Kleinstädte, trockene Halbwüsten, feuchtheiße Tropen und faszinierende Nationalparks. Dieses Buch verführt dazu, sich selbst auf den Weg zu machen. Worauf warten Sie noch?

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Am Hafen angekommen, gönne ich mir einen eisgekühlten Früchtepunsch – ohne Alkohol. Nachdem der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen ist, schaue ich mich in aller Ruhe um. Vor der spektakulären Skyline im Hintergrund ist eine riesige Baustelle. Die Krandichte erreicht in etwa die Größenordnung des Berliner Potsdamer Platzes vor zehn Jahren oder die der Hafencity in Hamburg aktuell. Ich bin schon gespannt, was mich erwartet, wenn ich beim nächsten Mal hierher zurückkehre. Nein, ich meine nicht den Stopp auf dem Rückflug von Australien Ende Oktober.

Statue Square Gedankenverloren werfe ich einen Blick in mein Portemonnaie um - фото 6

Statue Square

Gedankenverloren werfe ich einen Blick in mein Portemonnaie, um die Finanzlage zu überprüfen. Noch 1200 Hong Kong Dollar. Das macht rund 120 Euro in vielen bunten Scheinen. Denn Scheine gleichen Wertes sehen nicht unbedingt identisch aus: gleich drei Banken geben sie heraus und gestalten sie mit unterschiedlichen Motiven. Farblich ähneln sie sich. Die Größe der Scheine ist identisch. Immerhin.

Über die besagte Fußgängerbrücke begebe ich mich zurück ins Epizentrum des Geldes. Man gelangt mehr oder weniger zwangsläufig in diverse Nobel-Shopping-Malls, die geschickt ineinander übergehen und auf Namen wie Alexandra House, The Landmark und Prince‘s Building hören. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt eine berühmte Nobelherberge, das Mandarin Oriental Hotel. Mit kurzen Hosen, bequemen Sandalen, ärmellosem T-Shirt, Piratentuch auf dem Kopf (Devise „Rettet die Kopfhaut“) und lässig hochgesteckter Sonnenbrille betrete ich die Hotellobby. Ich belasse es bei einem kurzen Rundumblick und verlasse die edle Stätte gleich wieder. Denn es ist zu befürchten, dass die Übernachtungspreise mein Budget geringfügig übersteigen. Dies gilt sicher auch für die Anforderungen an ein angemessenes Outfit.

Komplizierte EMailAdresse Pause auf dem Statue Square Ich packe Laptop und - фото 7

Komplizierte E-Mail-Adresse

Pause auf dem Statue Square. Ich packe Laptop und Headset aus und skype eine Runde mit Stefan, meinem in Berlin zurück gelassenen Lebensgefährten. Denn genialer Weise bietet die Stadt hier auf diesem Platz kostenlosen Internetzugang an. E-Mails checke ich bei der Gelegenheit auch noch. Großartig! Und wenn wir gerade dabei sind: auch Starbucks bietet kostenloses WLAN, begrenzt auf 20 Minuten, was ich bereits gestern getestet habe. Dazu muss man nur die üblichen Geschäftsbedingungen mit einem Klick bestätigen. Zwar war alles auf Chinesisch – keine Ahnung, was ich da alles akzeptiert habe – aber die nette Bedienung, die mir alles erklärte, schien so vertrauenswürdig. Die wenigen Internet-Cafés, die ich bisher wahrgenommen habe, hatten kein WLAN, sondern lediglich ihre eigenen Rechner, auf denen sie „verkabeltes“ Internet anbieten.

Während ich mit Stefan plaudere, gesellt sich eine kostümierte Dame zu mir auf die Bank. Als die Platzwächterin, Schaffnerin oder Polizistin registriert, was ich da tue, bricht sie in Begeisterungsstürme aus. Erst recht, als ich den Laptop zu ihr hindrehe und sie sich selbst sehen kann. Und Stefan, der zur allgemeinen Erheiterung den berufstypischen Mundschutz hochzieht und gespielt erschrocken schaut. Ich rede mit ihr Englisch, sie mit mir Chinesisch. Kantonesisch oder Mandarin? Ich weiß es nicht. Keine versteht die andere, aber wir lachen herzlich und scherzen gestenreich miteinander. Sehr kurzweilig und amüsant! Fast hätte ich meinen Gesprächspartner am anderen Ende der Welt vergessen.

Anschließend werfe ich einen kurzen Blick ins sehenswerte Foyer der Zentrale der Hong Kong & Shanghai Banking Corporation. Mit freundlicher Genehmigung des Wachpersonals darf ich auch ein Foto schießen. Dieses laut Reiseführer teuerste Gebäude der Stadt wurde von Sir Norman Foster in Brückenbautechnik konstruiert. Die Innenansicht ist wirklich beeindruckend! Wieder draußen im Freien, schlendere ich vorbei an St. John‘s Cathedral, der vermutlich ältesten anglikanischen Kirche Ostasiens und erklimme keuchend (das Klima!) die ansteigende Straße. Im idyllischen Hong Kong Park, ebenfalls in konsequenter Hanglage, erhole ich mich soweit wie möglich. Erschöpft kehre ich nach diesem intensiven Tag ins Hotel zurück. Schluss. Punkt.

Stadt. Rund. Fahrt – Unterhaltung auf Rädern

Der Tag fängt mit einer kleinen Schrecksekunde an. Beim Auschecken kündige ich vorsorglich an, dass ich bei meiner Rückkehr in dieses Hotel Ende Oktober recht spät abends ankommen werde. Die Dame an der Rezeption findet partout meine Buchung nicht in ihrem System. Wäre schon ärgerlich, denn gezahlt hatte ich vorab. Am Ende stellt sich heraus, dass sie beim Suchen meinen Vor- mit dem Nachnamen verwechselt hat. Alles in Butter!

9 : 30 Uhr. Ich werde zusammen mit einer Handvoll weiterer Touristen zur fünfstündigen Stadtrundfahrt abgeholt, die in meinem Rundum-Sorglos-Paket enthalten ist. Und genau hier beginnt das Problem. Wenn ich an dieser Stelle über alles berichte, was wir gesehen und vor allem gehört haben, wird aus diesem Kapitel ein eigener Reiseführer. Deshalb entscheide ich mich für die Rubrik „Was Sie immer schon über Hong Kong wissen wollten, aber noch nie zu fragen wagten“. Die seriösen touristischen Fakten weise ich in die Schranken von drei, vier Sätzen. Denken Sie aber bitte nicht, ich hätte nicht aufgepasst!

Wir absolvieren die Hong Kong Island Tour: Nach dem obligatorischen Stopp am Fährhafen besuchen wir Repulse Bay, einen populären Strand mit der riesigen Statue der Meeresgöttin Tin Hau und werfen einen Blick auf die Hausboote der Fischer im Taifun-Schutzhafen Aberdeens. Dort schippern wir auch eine halbe Stunde mit einem Sampan herum. Nicht fehlen darf natürlich ein Ausflug auf den Peak, dem 550 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Wahrzeichen Hong Kongs, von dem aus man einen fantastischen Blick auf die Insel, den Hafen und Kowloon werfen kann; auch wenn es heute etwas diesig ist. Und jetzt ist Schluss mit den touristischen Fakten.

Her mit dem Soziokulturellen! Unser Reiseleiter ist Vincent, ein Chinese aus Hong Kong, der sechs Jahre in Berlin gelebt hat und fließend Deutsch spricht. Um es vorweg zu nehmen: Sein bissiger Humor und sein starker Hang zur Ironie machen diese Tour zum absoluten Vergnügen. Dank des Mikrofons kommt auch der kleinste Wortwitz an. Was nicht selbstverständlich ist, sitzen doch im hinteren Teil des Kleinbusses noch je zwei Italiener und zwei Amerikaner mit je einem Stadtführer, der in ihrer Muttersprache mit ihnen kommuniziert. Hintergrund dieser kuriosen Verdichtung von Gruppen: dem Veranstalter fiel heute Morgen aus technischen Gründen ein Kleinbus aus. Großes Sprach- und Stimmengewirr!

Nicht mein Hotel Jetzt zu unserem heutigen Schwerpunktthema Wir könnten - фото 8

Nicht mein Hotel

Jetzt zu unserem heutigen Schwerpunktthema: Wir könnten unbedenklich alles von den Straßenständen und Garküchen der Märkte essen, versichert Vincent. Vorausgesetzt, wir verlassen die Stadt noch am gleichen Tag, verschonen somit die Einwohner mit den Folgen und legen Wert darauf, im Flieger auf einem anderen Platz als gebucht gebettet zu werden. Erhöhte Aufmerksamkeit des Flugpersonals inklusive. Auch lernen wir, dass betuchte Russen sich gerne, wenn möglich auf dem Luftweg, bis aufs Hoteldach bringen lassen, es doch recht wenig Internet-Cafés gibt, da zu Hause jeder WLAN hat, die Neun für Chinesen eine Glückszahl ist, Fußgänger bestraft werden, wenn sie beim Überqueren der Straße bei roter Ampel erwischt werden, und die meisten Gerüste in der Stadt aus Bambus bestehen. Das Bautempo in der Stadt ist hoch. Alle drei Tage ist ein neues Stockwerk hochgezogen. Auch die horizontale Dimension kommt nicht zu kurz. Hong Kong wächst jedes Jahr um einen Quadratkilometer durch künstliche Aufschüttungen.

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