Matthias Falke - Explorer ENTHYMESIS

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Commander Frank Norton und seine Mannschaft erkunden mit dem Explorer ENTHYMESIS die Planetensysteme, die sie mit dem Mutterschiff, der MARQUIS DELAPLACE, auf ihren Forschungsreisen besuchen. Dort begegnen ihnen rätselhafte Phänomene: Auf dem Eisplaneten Thule, dem blauen Planeten Lu-Au, der Riesenwelt Lento oder beim mysteriösen Spiegelnebel Amygdala. Sie werden Bedrohungen ausgesetzt, die ihre Exkursionen zu einem Alptraum bei Tageslicht werden lassen.
Begleiten Sie die ENTHYMESIS bei ihren sechs Abenteuern.

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»Ich – keine Ahnung. Ich war schon ein bisschen weggetreten, hatte erst keine Orientierung. Es dauerte ziemlich lange, bis der Helmscheinwerfer anging, das weiß ich noch. Ich dachte: Hoffentlich hat meine Triggerung nichts abgekriegt. Aber wie lange das ging ...?«

»Und so lange bist du gelegen? Hast du nichts gespürt?«

»Pfffh ... – ich war verschüttet, da kam ja zentnerweise Schutt mit runter. Und ich steckte anfangs ziemlich fest da drin. So etwa – bis hier ...«

Sie zog ihre weiße Baumwoll-Leggins hoch, bis über ihre schönen Knie, und markierte mit der flachen Hand die Linie, bis zu der die dunklen Flecken gingen.

»Also langer Rede kurzer Sinn«, schaltete ich mich ein. »Ihr sensorielles Gewebe ist im Eimer, und wir haben’s nicht gemerkt. Was ist das, was sie da hat. Erfrierungen oder Druckstellen? Sie sagt, sie hat kein Gefühl! Aber sie wird damit noch drei Tage laufen müssen ...«

In diesem Augenblick wurde unsere Aufmerksamkeit von der Sonde eingenommen, die gegenüber zur Landung ansetzte. Ich hörte noch Dr. Frankels »Wir rechnen das mal durch und melden uns dann, sowie ihr den Booster unten habt ...«, dann wurde das Getöse der abbremsenden Rakete schon bestialisch laut. Sie kam langsam die letzten fünfhundert Meter herunter. minutiös dirigiert vom Leitstrahl des Röntgen-Masers. Allerdings schien die Steuerung ganz schön zu kämpfen zu haben. Immer wieder zischten seitliche Explosionen auf, die von irgendwelchen Korrekturdüsen herrührten – und überhaupt gefiel mir der Rückstoß des Hauptantriebes nicht ...

»Rogers«, brüllte ich in die Automatik. »Planetarische, bitte kommen! Dr. Rogers, was ist das für ein Antrieb?«

Es dauerte qualvolle Sekunden, bis die Leitung stand. Der Maser wurde von der Sonde abgelenkt, und die Kommunikation musste über deren Relais laufen, das viel schwächer war. Außerdem wurden die Turbulenzen da draußen immer heftiger.

»Exponentielle Energie-Ausbrüche«, meckerten jetzt auch schon unsere elektronischen Penaten. »Achtung hochionisierte Energie. Lokale Abschirmung bei 207%. Wiederhole: lokale Abschirmung bei 207% ...«

Jennifer richtete sich wie in Trance auf und rollte ganz langsam ihre Hosenbeine hinunter. Die Male auf ihren Waden schienen im rubinroten Licht, das, manchmal in hektisches Grün umschlagend, durch die Polarisation brach, anzuschwellen und eitrig zu glühen.

»Dr. Rogers.« Ich bemühte mich, deutlich zu sprechen und nicht unnötig zu übersteuern. »Kommen, Dr. Rogers. Ist das eine Sonde mit Ionen-Antrieb?«

Kurz hatte ich eine flackrige Verbindung, die allerdings ständig von dunkelblauen Detonationen durchrauscht wurde.

»Aye-Aye Sir. – - – Ionen-Sonde – - – HeliumIII-Triebwerk – - – Photonen – - keine mehr ...« –

Dann war er wieder weg, und eine schwere Erschütterung brannte über uns ab.

»Automatik!«, befahl ich. »Polarisation öffnen! Jennifer. Zieh dich an!«

Langsam und wie widerstrebend wurde die Außenhülle unserer Kuppel durchsichtig, und ich sah, keine zweihundertfünfzig Meter schräg über uns, Fontänen von kupfrigen Explosionsdämpfen speiend, aus denen dichte Garben quecksilberner Funken regneten, die Sonde, die seitlich ausgebrochen war und sich eben majestätisch überschlug. Das Haupttriebwerk schien sämtliche Gaserscheinungen der Ionosphäre zu bündeln und in einem gleißenden Feuerstrahl direkt auf uns abzubrennen. Eine erneute Detonation zerriss das wütende Brüllen. Im gleichen Augenblick sackte der Boden unter uns weg, und das Geröll des Untergrundes trat scharfkantig durch die Titan-Folie.

»Abschirmung bei 237%. Belastungsgrenze«, röhrte es rot über Jennifer, die sich in ihren Anzug zappelte.

»Achtung. Zusammenbruch des Lokalen Systems. Externe Evakuierung in fünf Sekunden, vier ...«

Die Außenmembran war rußig angelaufen. Ich konnte erkennen, wie die Sonde in einem platinweißen Feuerball zerbarst, der gleich darauf von einem rostroten Rauchpilz eingeschluckt wurde. Der Boden bebte. Der Lärm war sowieso ohrenbetäubend. Ich packte Jennifer bei der Gurgel und rastete ihren Helm ein.

»Schnapp dir von den Geräten, was du tragen kannst. Zumindest den Scanner!«

Die Welt um uns herum war ein einziges Wühlen violetter Flammen. An der Kuppel zeigten sich brandige Blasen. Die Schleuse war längst zu schleimigem Getropfe verschmort.

»Anzüge auf volle Hermetik. Abschirmung maximale Leistung!«

»Zusammenbruch des Lokalen Systems. Externe Evakuierung ...« –

Dann zerschälte sich das wabige Dach über uns, dessen Mikrometer-Folie sofort von weißlichem Züngeln verascht wurde. Jennifer stand da wie ein Schulmädchen, die beiden großen Scanner wie einen Ranzen unter den Arm geklemmt.

»Stabilisatoren!«, schrie ich noch, dann warf es uns auf den Boden, der sich kochend wand.

Jennifer hockte auf ihrem Tornister, den sie irgendwie herausgebracht hatte und in dem die beiden Scanner und ein paar kleinere Geräte steckten, alles was wir vor der Explosion hatten retten können. Im Radius von fünfhundert Schritt war der Boden zu glasigem Obsidian zerschmolzen, mittendrin ein kreisrunder Fleck, der mich an das Zeltlager erinnerte – Ich war acht oder neun, und wir waren irgendwo in den Rockies, als unser Dreimann-Kuppelzelt Feuer gefangen hatte ... – Ich stocherte in den zusammengebackenen Aufbauten und Elementen herum, aber es war vollkommen ausgeschlossen, etwas davon auszubauen, geschweige denn zum Funktionieren zu bringen. Das Kabel, das schräg über den rauchenden Trichter lief und an dem die nackte Glasfaser herausgebrannt war, glühte noch und leitete mich zu der Stelle, an der der Maser gestanden hatte. Dort drehte sich ein zerfetztes Ende, von giftigen Dämpfen umwabert. Ich kehrte zu Jennifer zurück, die schweigend auf ihrer Aluminium-Kiste thronte. Das silbrige Weiß ihres Anzugs war von schwarzen, öligen Schlieren verschmiert. Immer noch konnte ich mir nicht vorstellen, wie wir die Explosion überlebt hatten.

»Wie fühlst du dich?«

»Prächtig ...«

»Im Ernst ...«

»Ich glaube, es ist besser, wenn wir nicht so viel darüber nachdenken.«

»Lass uns die Situation realistisch einschätzen!«

»Weißt du, was ich mir wünsche?«

»Mhm?«

»Mal wieder auf’s Klo zu gehen. Also, so richtig ...«

»Da wirsts du dich noch ’n paar Tage gedulden müssen ...« Bei derartigen Exkursionen wurde die Ausscheidung auf Null reduziert. Die Ernährung war ballaststofffrei, und die Verdauung wurde durch das sensorielle System entsprechend lahmgelegt – sofern es funktionierte.

Wir hatten unsere Anzüge durchgecheckt. Jennifers Beinmanschetten waren unterhalb der Knie ramponiert. Kälte-Isolierung und Haut-Beatmung waren defekt. Schlimmer aber war, dass unsere Schwerkraft-Dämpfer einiges abgekriegt hatten. Sie reichten aus, die höhere Gravitation auf Lu-Au auszugleichen. Wir konnten also ganz normal gehen, mehr nicht.

»Also auf!«, versuchte ich, Ferienstimmung zu verbreiten. »Gehen wir nach Hause. Auch ein Weg von tausend Kilometern beginnt mit dem ersten Schritt. Falls du weißt, von wem das ist.«

»Wir haben nicht tausend Kilometer, sondern über dreitausend. Außerdem kann ich für die Richtung nicht mehr garantieren.«

»Wir sind am Nordpol! Alle Wege führen nach Süden. Es reicht, wenn wir bis auf den 80. Breitengrad runterkommen. Dann sollen sie uns gefälligst rausholen. Und auf Rogers’ Erklärung bin ich jetzt schon gespannt.«

An diesem Tag schafften wir fünfzehn Kilometer, am nächsten fünfzig. Wir gönnten uns einen erhöhten Blutzucker und ein bisschen Adrenalin, so dass wir mit zwei Stunden Schlaf auskamen, den wir flach nebeneinanderliegend im aquamarinfarbenen Schotter absolvierten. Der Traubenzucker, der uns kontinuierlich ins Bauchfell injiziert wurde, und die Energie unserer Systeme reichten noch für Wochen, wenn nicht Monate. Und so latschten wir vor uns hin, durch dunkelblaues, manchmal grünliches Geröll, topfeben, unter einer fahlen Sonne, die in 38 Stunden einmal um uns herummarschierte.

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