Matthias Falke - Explorer ENTHYMESIS

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Commander Frank Norton und seine Mannschaft erkunden mit dem Explorer ENTHYMESIS die Planetensysteme, die sie mit dem Mutterschiff, der MARQUIS DELAPLACE, auf ihren Forschungsreisen besuchen. Dort begegnen ihnen rätselhafte Phänomene: Auf dem Eisplaneten Thule, dem blauen Planeten Lu-Au, der Riesenwelt Lento oder beim mysteriösen Spiegelnebel Amygdala. Sie werden Bedrohungen ausgesetzt, die ihre Exkursionen zu einem Alptraum bei Tageslicht werden lassen.
Begleiten Sie die ENTHYMESIS bei ihren sechs Abenteuern.

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»Sag mir lieber, wie’s da hinten aussieht. und was das ist!«, heulte ich ins Mikro und strampelte wie besessen. Denn ich war noch schwerelos und hatte mich unwillkürlich mehrere Meter hoch in die Luft gestoßen, wo ich jetzt zappelnd herumruderte.

»Stabilisieren! Dämpfung weg! Jennifer, was macht es jetzt?«

Ich krachte mit meinem ganzen Gewicht auf den Boden, von der eigenen Schwere gefesselt. Diese Computer sind doch zu dämlich.

»Es kriecht jetzt flach und kommt direkt auf dich zu!«

Das war Jennifer, aber warum klang sie so dünn? Hatte meine Automatik einen Knacks gekriegt? Ich versuchte aufzustehen, aber bei über drei Zentnern Masse und 1,6g war es praktisch ausgeschlossen, mich zu bewegen.

»Halloo!«, brüllte ich in meine Automatik. »Dämpfung – und Lagebericht! Sofort!«

Ich wälzte mich mühselig herum und sah nach hinten. In diesem Augenblick schob es seine »Schnauze« – von der anderthalbfachen Größe der ENTHYMESIS – träge über den Kraterrand und kroch glitschig und langsam auf mich zu. Man konnte nichts Genaueres erkennen, weder Augen oder Nüstern, noch sonst irgendwelche äußeren Konturen.

»Schockbedingter Ausfall im primären System«, meldete sich meine Elektronik. »Sekundärer Boot und Total-Check. Abgeschlossen in – sechzehn Sekunden, fünfzehn ...«

»Steh auf«, schrie jemand. Dann krachte es wieder, und die Dioden flackerten.

Plötzlich war ich ganz ruhig. Ich konnte definitiv nichts machen. Ich lag da, halb auf die Seite gestützt. Der Tornister lag bleiern unter mir, als wäre er am Boden festgenietet. Und so sah ich das seltsame Wesen an, das da gleichmäßig und gesichtslos heranglitt. Es hatte die fünfzig Schritt zwischen mir und dem Kraterrand so gut wie überwunden, und noch immer waren keine Sinnesorgane, keine Extremitäten, nicht einmal Schuppen oder eine muskuläre Bewegung auszumachen. Zehn, zwanzig Meter neben ihm tauchte ein zweites auf, das die andesitische Krone des Kraterrandes durchbrach und sich parallel heranschob. Das erste war auf meiner Höhe. Es wühlte sich durch den Schotter und wölbte eine regelrechte Bugwelle auf. Ein fünf Meter hoher Wulst, der, ohne Notiz von mir zu nehmen, ganz dicht an mir vorüberschob. Der Geröllwall, den es aufwarf, berührte meine Stiefel und verschüttete mein linkes Bein, aber es änderte seine Richtung nicht. Blind und unorganisch, wie ein ...

»Sekundär-Boot abgeschlossen. Lokales System online. Dämpfung auf 50% aktiviert.«

»Jetzt steh endlich auf, Mensch!«

Auch meine Süße war wieder da.

Ich erhob mich langsam, das Monstrum nicht aus den Augen lassend, und zog mich zurück. Ich starrte auf den mauerglatten Leib, der an mir vorüberglitt. Sowie ich stand, konnte ich auch wieder in den Krater hineinsehen, der inzwischen von mehreren hundert dieser »Schlangen« bevölkert war, die sich umeinander wanden und den ganzen Kessel mit ihren weißen Schlingungen erfüllten. Sie hatten – außer der »Spitze«, mit der sie den Boden durchstoßen hatten – weder einen Anfang noch ein Ende, weder Kopf noch Schwanz, doch einige waren – zerbrochen! Und plötzlich wusste ich Bescheid!

»Lagebericht! Wie ist die Konsistenz der unbekannten Objekte? Scannen auf Lufteinschlüsse und spezifische Dichte!«

»Was soll das?«, fragte Jennifer, hörbar an ihrer eigenen Unentschlossenheit leidend.

Aber als wolle es meine Hypothese selbst bestätigen, hatte das erste Wesen, das schon rund dreißig Meter an mir vorbeigekrochen war, mit einem Mal die Schnauze in den Grund gebohrt, wo es anscheinend feststeckte. Der nachdrängende Leib hob sich an und wölbte sich unter ungeheurer Spannung zu einem Bogen von zehn Metern Höhe an. Ich vergrößerte den Sicherheitsabstand. Dann barst der eingekrümmte Hals, und mannshohe Fetzen und Bruchstücke flogen davon. Der hintere Teil senkte sich langsam wieder auf den Boden und setzte seinen Weg fort. An die Stelle der runden Schnauze war ein splittriger Stumpf getreten, der unbeeindruckt an dem alten Kopfstück vorüberkroch. Dieses lag zu mehreren mächtigen Scherben zertrümmert da, von kristallischen Sprüngen durchädert. Tot. Es war Eis, lauter Eis.

»Konsistenzprüfung abgeschlossen. Es handelt sich um gefrorenes Ammoniak. Einschlüsse von anderen Stickstoffverbindungen, Helium und Methan. Hohe Viskosität. Elastizität etwa von – Fiberglas. Temperatur rund 100 Kelvin ...«

»Danke,das reicht. Ich weiß jetzt Bescheid.«

»Was ist das?«

Jennifer war wieder an meiner Seite. Ich ging an das größte Bruchstück heran, das erratisch im Boden steckte.

»Ein verwandtes Phänomen gibt’s bei uns auch. Etwa wenn feuchter Waldboden über Nacht gefriert, beim ersten Herbstfrost vielleicht. Dann wird das Eis, durch die Kapillarwirkung der Poren, herausgedrückt und bildet Fäden und schnürige Gespinste, die ohne weiteres armlang werden können.«

»Aber das funktioniert nur aufgrund der Anomalie des Wassers, das sich beim Gefrieren ausdehnt ...«

»Das ist richtig. Ich vermute, dass hier thermische Prozesse dazukommen. Irgendetwas muss den Druck erzeugen, der das Eis nach oben durch die Trichter presst.«

»Oder das Eis bildet sich erst in dem Moment. Unterirdisch funktioniert’s wie ein Geysir, und erst, wenn es mit der Atmosphäre in Berührung kommt, wird das Ammoniak abgeschreckt und schockgefroren. Das wär mir übrigens beinahe auch ...«

»Es muss ein selbstverstärkender Vorgang sein, der durch einen minimalen Auslöser angestoßen wird und sich dann selbsttätig fortsetzt.«

»Hm, damals in Florida hatten wir so’n Hobby. Immer nach Dienstschluss haben wir uns jeder ein Bier aus der Cafeteria geholt. aus dem Kühlschrank natürlich, wo es auf fast 0°C runterkühlt war. Wenn wir das dann am Strand aufknackten und es zu schäumen anfing, kühlte es sich durch den Druckverlust noch ein bisschen weiter ab, und das reichte gerade aus, um es gefrieren zu lassen. Klar, dann kam es als wulstiges Eis oben rausgequollen! Warum fällt mir das erst jetzt ein?«

»Also es gibt unterirdische Reservoirs an flüssigem Ammoniak, das unter hohem Druck steht, aber keinen Kontakt zur Atmosphäre hat. Wird dieser Kontakt hergestellt, weil jemand unbefugt auf dem Krater rumlatscht – also wenn das Ammoniak dann aufschäumt –, treibt es sich selber durch die Gänge und Poren des Gesteins nach oben und erstarrt gleichzeitig zu fünf bis acht Meter mächtigen und dreihundert Schritt langen ‚Schlangen’.«

»Und ich wäre fast gestorben vor Angst! Du hättest das sehen müssen, wie das Ding hinter dir über den Rand kam, riesengroß, und du dich nicht von der Stelle rühren konntest. Liebe Güte!«

»Naja, dass wir ein bisschen in Deckung gegangen sind, war schon nicht verkehrt. Ich möchte trotz allem nicht unter sowas liegen. Ob anorganisch oder nicht ...« –

Zu gerne hätte ich etwas zurückgelassen, eine Sonde, einen Droiden, wenigstens eine automatische Kamera, aber wir hatten nichts dabei, außer unserer eigenen Ausrüstung, die wir dringend benötigten – und umso dringender, je weiter wir jetzt vorstießen. Es blieb uns nichts übrig als weiterzumarschieren. Die Position der Erscheinung, die Bilder der Helmkameras, die Daten der Scanner und leider wohl auch die Protokolle unserer kurzfristigen Hysterie waren allesamt im lokalen Logbuch abgelegt – ich hoffte zumindest, dass der crashbedingte vorübergehende Ausfall meines Systems keinen allzugroßen Schaden angerichtet hatte. Wir wanderten weiter, wobei wir jetzt dichter beieinander blieben. Das war nicht nur eine Vorsichtsmaßnahme gegen vorzeitiges Verschüttgehen, sondern vor allem auch in der lokalen Kommunikation begründet, die immer labiler wurde. Mit jedem Grad, fast jeder Bogenminute, die wir nach Norden kamen, nahmen die atmosphärischen Störungen zu. Bald konnten wir uns nur noch verständigen, wenn wir auf mindestens dreißig Fuß aneinander herangingen, und wir hatten immer mehrere Frequenzen synchron geschaltet, weil fast laufend irgendeine ausfiel.

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