Matthias Falke - Explorer ENTHYMESIS

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Commander Frank Norton und seine Mannschaft erkunden mit dem Explorer ENTHYMESIS die Planetensysteme, die sie mit dem Mutterschiff, der MARQUIS DELAPLACE, auf ihren Forschungsreisen besuchen. Dort begegnen ihnen rätselhafte Phänomene: Auf dem Eisplaneten Thule, dem blauen Planeten Lu-Au, der Riesenwelt Lento oder beim mysteriösen Spiegelnebel Amygdala. Sie werden Bedrohungen ausgesetzt, die ihre Exkursionen zu einem Alptraum bei Tageslicht werden lassen.
Begleiten Sie die ENTHYMESIS bei ihren sechs Abenteuern.

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»Bei meiner Notlandung auf Japetus hat es vierzig Tage gedauert, bis sie uns rausgeholt haben.«

»Da haben wir bei unserem momentanen Tempo grade mal die Hälfte ...«

Am nächsten Tag legten wir 45 Kilometer zurück. Naja, und so langsam fingen wir an zu rechnen. Am vierten Tag kamen wir an das Schlangenloch. d.h. es musste ein anderes sein. Allerdings wurde unsere Positionsbestimmung immer schwieriger. Mein Navigationsarmband hatte so ziemlich den Geist aufgegeben, und ich versuchte mich an den Gestirnen zu orientieren. Die Sonne ließ sich ja schön anpeilen, wenn wir auch aufpassen mussten, dass wir nicht einfach auf sie zutrotteten, dann wären wir in grandiosen Kreisen herumgetappt. Die Sterne waren zu schwach, als dass man ihnen hätte präzise Informationen abgewinnen können. Ich hatte auch von Horizonthöhe und Ekliptik keine Ahnung. Wie auch immer, selbst bei einer Toleranz von hundertfünfzig Kilometern konnte es nicht unser Schlangennest sein. Es verhielt sich auch ganz anders. Als wir uns dem Krater näherten, der fünfzehn Kilometer im Durchmesser hatte, entsprach die Aktivität derjenigen, die unser Loch beim Höhepunkt des Ausbruches gehabt hatte. Es konnte also auch ohne äußeren Auslöser losgehen! Vor allem aber ließ die Intensität nicht nach, sondern sie nahm immer noch zu. Auch hier quollen die ersten Eiswülste bereits über den Rand. Im Inneren der Caldera konnte man die einzelnen Stränge gar nicht mehr unterscheiden. Eine massive Gletscherkuppel wölbte sich dort auf und ergoss sich unter metallischem Kreischen – wir mussten die Außenmikrophone runterregeln – in die Ebene. Das waren nun tatsächlich Gletscher-Ströme und -Zungen, die über das flache Geröll hinausleckten und es zu Moränen und Trogtälern umwühlten. Ein gigantischer Eisbruch, der sich konzentrisch ausbreitete wie eine schwärende Wunde. Wir mussten allmählich aufpassen, dass wir nicht vom Weg abgebracht wurden, denn das Phänomen lag südwestlich vor uns. Wir joggten also tangential los!

Wir kamen bis auf einige Schritte heran. Die äußere Front war ein fünfzehn Meter hoher Wall, der den Schotter aufwarf und dahinter als massive Stirn von bläulichem Eis, von den eigenen Spannungen ständig zerrissen und wieder neu aufgetürmt, unaufhaltsam vorwärts rückte. Drei bis fünf Meter in der Minute. Wir liefen noch ein Stück über den Tangential-Punkt hinaus, bis wir uns trauten, stehen zu bleiben, ohne im nächsten Augenblick überrollt zu werden, da brüllte mir Jennifer, die einige Minuten voraus war – mir taten allmählich ganz schön die Knochen weh! –, in den Helm .

»Oh Mann, sieh mal da! Mehr nach Westen!«

Ich blieb kurz stehen und spähte schräg-rechts nach vorne. Und musste doch schlucken. Dort – es fiel uns immer noch schwer, die Entfernungen zu schätzen, aber es mussten gut dreißig Kilometer sein – war ein weiterer Eis-Ausbruch im Gange, der noch heftiger als der hinter uns schien. Die Gletscher-Front, die über die Ebene galoppierte, schien regelrecht zu gischten und zu stauben, mit solcher Wut preschte sie vorwärts. Sie würde uns – nachdem wir gerade einen Schlenker nach Westen gemacht hatten – ziemlich nach Osten abdrängen. – sofern wir überhaupt noch vorbeikamen, denn im Augenblick schob sie sich quer über unseren Weg.

»Frank!«

Was war denn jetzt schon wieder?

»Hinter dir!«

Aber ich sah schon selbst. Schräg hinter uns, in Westnordwest etwa, war ein drittes dieser Dinger ausgebrochen. Das war eine regelrechte Pest hier! Und seine Stirnmoräne prallte eben, keine achthundert Meter hinter uns, mit der ersten zusammen, der wir gerade ausgewichen waren. Die beiden Eis- und Geröll-Fronten verkeilten sich ineinander und bäumten sich auf, um dann, wie eine Brandungswoge, die sich reißend überschlägt, nach Süden hin umzukippen und mit verdoppelter Wucht und erderschütternder Gewalt auf uns loszutoben. Ich nahm die Beine in die Hand und rannte, wie ich seit dem Abschluß-Sportfest an der Akademie vor 78 Jahren nicht mehr gerannt war. Stechende Schmerzen zuckten durch mein rechtes Knie, und die Automatik faselte etwas von.

»Ausfall im Sensoriellen Bereich. Defekte Isolierung im rechten Knie und Unterschenkel.«

»Jennifer!«, schrie ich. »Wir haben keine Chance!«

Ich hörte sie japsen, sie rang nach Luft und Ideen – dabei war sie viele Jahrzehnte jünger als ich!

»Wir müssen oben drauf ...«

»Auf’s Eis?«

»Auf’s Eis! Hier unten werden wir platt gemacht.«

»Ich glaube, du spinnst!«

»Vertrau’ einem alten Bergsteiger. Ich bin in Alaska auf Gletschern rumgestiefelt, dagegen sind diese Dinger ein Scheiß !«

Aber wir hatten gar keine Zeit mehr für große Diskussionen. Hinter uns brodelte gischtgrünes Chaos heran. Ich winkte Jennifer weiter nach links, wo wir den Hauptstoß an uns vorüberrauschen ließen. Die südwestliche Front näherte sich vergleichsweise gemächlich.

»Dämpfer volle Leistung!«, befahl ich.

»Maximale Dämpfung 52% ...«

»In Ordnung. Und Stabilisatoren weg!«

Ich nahm Jennifer bei der Hand, wir sprangen auf das rieselnde Geröll der Stirnmoräne, in deren grundlosem Kies wir uns bis zur Krone hinaufwühlten. Direkt vor uns brach eine Eisscholle von sechs Metern Höhe ab, zerbarst zu scharfkantigen Splittern und wurde sofort untergepflügt. Dahinter tauchte eine poröse Rampe von blasigem, längst zermahlenem, fast schneeigem Gekoller auf. Es musste uns einfach tragen! Wir setzten hinüber und strauchelten den vibrierenden Hang hinauf. Es war, als liefen wir einem monströsen Untier direkt in den Rachen hinein. Dann waren wir auf der tanzenden und schlingernden Hochfläche, fünfzehn, zwanzig Meter über der Ebene. Eine weißgraue Landschaft von zerscherbtem Eis, bis zum Horizont, überall korkten mächtige Trümmer auf, die wie balzende Wale über die Fluten aus gefrorenem Ammoniak hinausbrachen und donnernd wieder eingeschluckt wurden. Spalten rissen auf, die im nächsten Moment zusammengesaugt und wie krachende Kiefer wieder geschlossen wurden. Es war ein Inferno aus verflüssigtem Kristall.

»Oh, mein Gott!«, hörte ich Jennifer.

»Wir dürfen nicht stehen bleiben«, rief ich ihr zu. »Versuch weiter hinaufzukommen. Da muss es ruhiger sein.«

Irgendwie gelang es uns, eine Insel, eine bewegungslose Fläche zu erreichen, auf der wir uns vorsichtig niederließen. Nur bisweilen spürte man noch eine leichte Dünung, ein elastisches Krängen, wenn ferne Erschütterungen durch das plastische, gleichermaßen spröde und viskose Eis hindurchliefen. Wir drehten die Stabilisatoren hoch und verstärkten die Abschirmung. Wenn wir nicht in einen Schrund hineinfielen, konnte uns vorerst nichts passieren.

Stehen bleiben und pumpen.

»Ich kann nicht mehr«, hörte ich ihren Atem an meinem Ohr. Ganz nah. Fast meinte ich, ihre Lippen zu spüren. Wie gerne hätte ich sie jetzt ... Ihr Keuchen klang komisch ... Weinte sie? Das fehlte gerade, dass jetzt einer von uns die Nerven verlor. Ich beschloss, gar nicht darauf einzugehen, denn ich fühlte, wie ich allmählich auch etwas labil wurde. Klammheimlich betätigte ich den kleinen Schalter am Halsansatz, der die hormonelle Abkühlung regelt. Verdammt aber auch! Das war eine verfahrene Situation, wie sie bis jetzt höchstens einmal ...

»In so ‘nem Schlamassel war ich bisher nur am Japetus. Da sind wir in unzugängliches Gelände abgestürzt, wo die Rettungsdrohnen nicht landen konnten. Am Schluß haben wir einen, dessen Anzug im Eimer war, sogar ...«

Warum kam ich da erst jetzt drauf? Dass aber auch die Automatik einen in solchen Fällen keinen Vorschlag machen konnte! Selbst die raffiniertesten Systeme virtueller Intelligenz waren und blieben rein reaktiv. Einfälle und »Ideen« musste man selber haben- oder man konnte krepieren. Seit vier Tagen quälten wir uns hier durch die Öde. Mir taten die Knochen weh, schlimmer als nach meiner ersten Westalpen-Tour, und wie Jennifers Beine aussahen, wollte ich gar nicht wissen. Aber auf den Gedanken kam ich erst jetzt!

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