Charlotte Ueckert - Die Erben der Etrusker

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»Voller Lebensfreude sollen die Etrusker gewesen sein; sie faszinieren die Besucher mit Gemälden von Festmahlen und Tanzenden, von Fischen und Vögeln und wunderbaren pflanzlichen Ornamenten.« – Ihre Kunst- und Alltagsgegenstände füllen die bedeutenden Museen der Welt: Die Etrusker, die in der Mitte Italiens lebten, gelten als eines der geheimnisvollsten Völker der vorchristlichen Antike. Gibt es sie noch, die Erben der Etrusker, fragte sich die Autorin, und begab sich auf die Suche in einer Landschaft, die sich vom Norden Roms bis in die Toskana erstreckt.

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Diese mystisch geprägte Energie zeigt sich auch bei den heutigen Menschen, die nicht aufgeben. Sich nicht vom Schrecken und Nicht-Gelingen überwältigen lassen. Wie Isabella, die ihren kleinen esoterischen Krimskramsladen von einer Stadt in die nächste verlegt, immer in der Hoffnung, dort endlich Erfolg zu haben. Die, wenn alles nichts nützt, ans Auswandern nach Amerika denkt. Mit ihr treffe ich mich jedes Mal, wenn ich in der Gegend bin. Am Anfang versuchte sie noch, mir ihre Engel und Feen zu verkaufen. Sie beäugte meinen Schmuck und hatte immer die passenden Steine zur Hand. Dann aber, nachdem sie meine beharrliche Weigerung etwas zu kaufen akzeptiert hatte, gingen wir mittags essen. Sie sperrte den kleinen Laden zu und wir erzählten uns gegenseitig aus unserem Leben, von der Familie und den Männern. Die Feministinnen, die in Tuscia leben, sind stolz auf das Erbe der etruskischen Frauen, die ja durch ihre angebliche Gleichberechtigung von sich reden machten. Mit Isabella hatte ich viele Diskussionen darüber.

»Keine von uns ist gezwungen, sich bei einem Gastmahl neben einen Mann zu legen«, sage ich. »Allein die Anwesenheit von Frauen bei Festen macht noch keine Emanzipation.« Aber damit komme ich bei Isabella schlecht an.

»Ich bin sicher, dass die Etruskerfrauen eine emanzipierte Stellung in der Gesellschaft hatten. Das sind noch alte Einflüsse des in früheren Zeiten vorherrschenden Matriarchats.«

»Vielleicht hast du recht, dass die archaischen Sitten, nach denen nur bestimmend war, wer einen geboren hatte, nicht gezeugt, noch nachwirken.«

»Denk doch an die alten Feste, die Fruchtbarkeitsrituale. Für die Fruchtbarkeit brauchten sie die Frauen.«

Das war ja sogar den Griechen bekannt, die als damals modernste Gesellschaft die Frauen aus dem öffentlichen Leben verbannt hatten. Gastmähler nur mit Männern. Zu Hause wartete die Ehefrau auf gelegentliche Begattung, während die Hetäre für Besuch, kultiviertes Gespräch und Weiteres zur Verfügung stand. Insofern waren die Etrusker, die ihre Frauen nicht im Haus verbargen, nach heutigen Maßstäben modern. Frauen, besonders wenn sie aus einer vornehmen Familie stammten, waren hoch geachtet in der Öffentlichkeit, sie begleiteten alle wichtigen Riten, von der Geburt bis zur Bestattung. Sie waren es, die den Toten für das Grab herrichteten. Auch sie wurden mit Ehren bestattet, was bei den Griechen nur den Männern vorbehalten blieb. Bei den Etruskern war es noch gebräuchlich, den Namen aus der Herkunft der Mutter und des Vaters zusammenzusetzen.

»Und heute schaffen wir die umständlichen Doppelnamen wieder ab. Vielleicht ein Fehler«, sagte Isabella.

»Wichtig war vermutlich, aus welcher hochherrschaftlichen Familie du stammtest. Die hatten doch auch eine hierarchisch gegliederte Gesellschaft, so viel ist sicher.«

Es gab griechische Schreiber, die sich sehr böswillig über die Etrusker äußerten, weil diese Frauen am öffentlichen Leben teilnehmen ließen. Sittenlos sei das, schimpften sie. Aber von einem Zeitalter des Matriarchats, wie Isabella es gern gesehen hätte, war bei ihnen doch nichts mehr zu entdecken, im Gegensatz zu den Gesellschaften im fruchtbaren Halbmond Mesopotamiens, viele tausend Jahre vorher. Auch bei den Etruskern war die Frau dem Mann beigeordnet. Eine der zentralen Szenen, die in den Gräbern von Paestum, früher ebenfalls im Einflussbereich der Etrusker gelegen, gefunden wurde, zeigt immer wieder die Rückkehr des Kriegers zu seiner Frau, die ihm dienend den Trinkbecher reicht.

»Seien wir doch froh, dass überhaupt so viel aus dem Leben der Frauen überliefert wurde«, beschloss ich unsere immer wieder aufflammende Diskussion. Szenen aus dem Frauenleben an den Wänden der Gräber und eine Fülle von Schmuck, Schminktöpfchen, Spiegeln. Dieser luxuriöse Überfluss findet sich heute in den Geschäften, die für Frauen Kosmetik oder Kleidung bereithalten. Nicht nur in Florenz oder Rom, nein, auch in kleineren Orten gibt es Boutiquen, die internationale Mode und Luxuswaren führen. Schuhe, Handtaschen, Gürtel und Hüte, Teppiche, Bettüberwürfe und Kissenbezüge, darin schwelgen die Italienerinnen und ich mit ihnen, auch wenn ich keine Stilettos mehr trage und immer genug anzuziehen habe. Genuss fürs Auge gehört zu jedem meiner Italienaufenthalte.

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