Im Anfangsstadium der irdischen Entwicklung gab es lediglich vier Grundrichtungen, die sich in vier Richtungen aufspalteten, dann wiederum teilten usw. Deshalb gibt es heute immer noch 4 Jahreszeiten, 4 Elemente, 4 Himmelsrichtungen usw. Die Zahl 4 liegt immer noch vielem zugrunde. Die Wissenschaft des Mittelalters, die aus heutiger Sicht widerlegt ist, da sie mit dem Verstand nicht abzugleichen ist, war diesen Gesetzmäßigkeiten näher als das heutige intellektuelle Verständnis der Menschen.
In den Jahrmillionen, in denen sich der junge Planet Erde anfing zu bilden – er sollte später Leben hervorbringen und aufnehmen –, fanden zunächst in einer sehr großen pulsierenden Hitze durch unaufhörliche Zellteilung und Vervielfältigung neue lebendige Lebensprozesse statt. Es entstand heiß und dadurch kalt. Das Leben befruchtete sich in einer sich ständig bildenden Gegensätzlichkeit. In dieser Gegensätzlichkeit konnte sich das Leben polar aufbauen. Demzufolge waren die ersten Jahrmillionen ein ständiges Aufflammen kosmischer Feuer, die im Gegenzug riesige Wassermassen aus dem Universum banden. Die irdischen Feuer-Wassermassen mit den dazugehörigen Gasen bildeten aber eine Einheit, um sich nicht im Universum zu verströmen.
Mit der Zeit zogen sich die irdischen Feuerwalzen, die aus lebendigen Lebensimpulsen bestanden, nämlich aus Licht, aber auch aus Bestandteilen aus den Reichen der Finsternis, in Richtung des Erdkerns zurück. Sie hinterließen verdichtete Masse, die nun vom Wasser vereinnahmt werden sollte, was aber immer noch sehr stark pulsierende und in einer hohen Temperatur Wasser verdampfende Lebensbildungsprozesse waren.
In dieser Alchemie des Lebens fanden die ersten Schöpfungsakte statt, in denen Elemente aus den erhabenen Reichen des Lichts und den gegensätzlichen Reichen der Finsternis miteinander in Verbindung traten. Erstmals wurde ein lebendiger Planet gebildet und nicht nur ein Hilfsplanet, der andere Planeten lediglich in einer Funktion unterstützen sollte, wie z. B. der heute zur Erde gehörige Mond. Es vergingen sehr große Zeiträume, in denen sich diese anfänglich sehr gegensätzlichen Schöpfungsakte in immer neue Dimensionen begeben haben.
Schließlich kam der Zeitpunkt, an dem sich die ersten Hartschichten um den jungen Planeten bildeten. Sie waren mit großen nebelförmigen Wasserschwaden umzogen, da sich das Wasser in einem gasförmigen Zustand in riesigen Dimensionen um den jungen Planeten positioniert hatte. Dieses ähnelte einem Schmetterling, der noch in der Wachstumsphase des Kokons ist. Riesige Mengen von Nährflüssigkeit hatten sich um den Planeten bis weit hinaus in das Universum positioniert. Diese Wassergase nahmen gewaltige Räume im Universum ein und nährten das sich bildende Leben auf dem jungen irdischen Planeten. Die sich bildenden Lebensprozesse fanden immer noch in einer sehr großen Hitze statt. Es konnten aber nur die Lebensprozesse stattfinden, die diesem Element des Feuers in ihrer Struktur entsprachen. Diese in einer lebenspendenden Schwingung pulsierenden Feuerströme zogen sich mit der Zeit immer mehr in Richtung des Erdkernes zurück, wodurch die Erkaltung und letztendliche Verdichtung der Erdoberfläche stattfinden konnte.
Das führte dazu, dass die riesigen nebelartigen Wassergase, die sich um den noch heißen Planeten gebildet hatten und die auch das Sonnenlicht zum größten Teil noch nicht auf die Erde ließen, in bestimmte Regionen gezogen wurden. So entstanden die ersten Ozeane, die noch sehr warm waren und deshalb wiederum sehr viel Wasserdampf in diesen riesigen Kokon hineinspeisten. Dadurch konnte eine Wechselwirkung des Lebens mit diesem sehr großen gasförmigen Lebensumfeld des jungen irdischen Planeten über sehr lange Zeiträume stattfinden. In den jungen Ozeanen formten sich, da der gesamte Lebensbildungsprozess auf dem irdischen Planeten ständig Leben erzeugte, die ersten Meeresbewohner. Sie wuchsen ebenfalls durch das Prinzip der Zellteilung, ausgehend von der Zahl 4.
Es entstanden Lebewesen, die noch heute in vielen Fabeln und verschlüsselten Mythen als feuerspeiende Drachen und blitzspeiende Fabelwesen beschrieben werden. Diese ersten Lebewesen des Planeten Erde verkörperten sich vor allem, um Spannungsprozesse, auch elektrischer Art, auszudrücken, die unweigerlich entstehen, wenn die gegensätzlichen Welten des Lichts und der Finsternis in so extremer Weise aufeinanderstoßen, um neues Leben zu gebären. Doch davon wissen die Menschen nicht viel, da es vor sehr, sehr vielen Jahrmillionen zu Anfang des irdischen Schöpfungsprozesses stattgefunden hat. Da aber alles Wissen der irdischen Geschichte abrufbar ist, ist es in verschlüsselter Form vorhanden und findet sich vor allem in den Fabeln und Mythen der Menschen wieder.
Jetzt war die Spirale der irdischen Evolution eingeleitet. Die verdichtete übriggebliebene Masse des kosmischen Feuers, die verdichtete Masse der wasserstofflichen Gase ergaben die Grundlagen für Erde und Wasser. Im Wechselspiel zwischen Licht und Finsternis konnten sich nun lebendige Prozesse bilden, die sich in Richtung Perfektion bewegten und in immer neue Schöpfungsakte zueinander traten. Die irdische Evolution hatte begonnen. Sie fand anfänglich in den noch warmen Ozeanen des jungen irdischen Planeten statt, bis sie auch die festen Bereiche des Planeten, das Land, erreichten. Nach vielen Jahrmillionen der ersten irdischen Schöpfungsakte gab es sowohl Leben in den Ozeanen als auch auf dem Land. Der irdische Planet fing an, sich abzukühlen, bis es immer mehr Grundlagen für neues Leben in erträglicheren Temperaturen gab.
Der erste vorläufige Höhepunkt der irdischen Schöpfung, bzw. des Zeitalters der feuerspeienden Drachen und gigantischen Feuerwesen, wurde schließlich durch eine sehr lange Eiszeit, die durch die extreme Gegensätzlichkeit der Lebensbildungsprozesse des jungen Planeten ebenfalls stattfinden musste, beendet.
Viele der damaligen Urwesen, die feuerspeienden Drachen und blitzspeienden Fabelwesen zogen sich in Richtung des Erdkernes, ins Erdinnere, zurück. Dort leben sie noch heute, da es ihre Elemente sind. Auf der Oberfläche des Planeten Erde, wo sich mittlerweile Ozeane und fruchtbare Landstriche mit dem dazugehörigen Klima gebildet hatten, entstand das Leben in immer vielfältigeren und neuen Formen.
An den damaligen Erdachsen – sie verschieben sich im Laufe der irdischen Entwicklung immer wieder – bildeten sich die ersten Eiswelten. Das war der Anfang der Eiszeiten auf dem noch jungen Planeten Erde. Diese immer größer werdenden mit Eis bedeckten Pole hatten die Aufgabe, die irdischen Schöpfungen zeitlich zu begrenzen. Folglich entstanden die irdischen Zeitalter.
Die Eiszeiten, die sich von den Erdachsen aus bildeten, zogen aus den riesigen Weiten des Universums Wassergase in den irdischen Bereich hinein und verdichteten sie zum größten Teil in die festen Stoffe des Eises. Das anfängliche Feuer-Wasserdampf-Spiel kehrte sich nun um und löste ein erneutes Wechselspiel aus. Das ungehinderte Scheinen der Sonnenkraft weckte die gebundenen Lebensenergien im Wasserdampf und in den verdichteten festen Stoffen. Nun gingen die irdischen Schöpfungsakte in eine neue Dimension.
Das Licht kam jetzt auch von außen und nicht mehr nur von innen, da sich die anfänglichen Lichtmanifestationen des lebendigen Feuers, die die Schöpfungsakte der Erde überhaupt erst ausgelöst hatten, ins Erdinnere zurückgezogen hatten. Nun wurde der Planet Erde durch die ihm zugehörige Sonne zusätzlich genährt.
Es bildeten sich auf der Erde durch geistige Einflüsse in den Elementen Reaktionen des Lebens, die die Kräfte des Wassers, des Mineralreiches und des Äthers eine Synthese mit feinstofflichen, Leben einhauchenden Kräften der helfenden Lichtbereiche eingehen ließen. Wetter und Klima entstanden. Sie erstellten das materielle Gerüst für stoffliches Leben auf dem Planeten. So wurde eine immer perfektere Evolution eingeleitet, in der das Leben in immer erhabeneren Formen entstand. Diese irdischen Schöpfungsprozesse nahmen sehr lange Zeiträume in Anspruch.
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