Matthias Kluger - Schwarzer Kokon

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1732: Dunkle Gewitterwolken ziehen über Charleston, South Carolina hinweg, als der schicksalhafte Fluch einer Sklavin die Plantagenfamilie Baine trifft. Seit dieser Nacht versucht die Familie ihrem Schicksal zu trotzen – jeder auf seine Art, um sein Glück zu finden. Über Generationen hinweg. Bis im Jahr 2001 Stephen Haskins, Sohn einer wohlhabenden Senatorenfamilie in Washington D. C., eine seltsame Verwandlung heimsucht … Ein spannender, mystischer Thriller, der zum Weiterlesen zwingt!

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»Hey, Zuckermäuschen, ich hab gehört, hier feiert jemand seinen Geburtstag.«

Nachdem der Kuchen abgestellt war, drückte er Susan einen dicken Kuss direkt auf ihre knallrot geschminkten Lippen. Tom verzog missmutig das Gesicht.

»Wow, ein selbst gebackener Kuchen.« Susan tat so, als ob sie ein Wunderwerk bestaunte.

»Hab ich die ganze Nacht nur für dich gebacken, Mäuschen.«

Mäuschen, Mäuschen, Tom wurde sichtlich sauer.

Sodann holte Stephen aus seiner Hosentasche das unverpackte Etui hervor. Susan verzog beim Anblick der hellgrauen Schmuckbox leicht ihre Augenbrauen, ließ sich jedoch nichts anmerken, als ihr nach Öffnung der Dollar-Anhänger entgegenblitzte. »Ganz mein Schatz Stephen«, witzelte sie und umarmte ihn.

Da die Schlacht für Tom vorerst verloren schien, trat er, mit einem kurzen Wink, den Rückzug an.

Mit Susan im Arm griff Stephen zu einem gemixten Cocktail, der zumindest genauso aussah wie der von Lex. Ausgelassen wurde gefeiert und getanzt, bis kurz vor 23 Uhr Stephen gemeinsam mit Susan deren Zimmer aufsuchte. Sie küssten sich leidenschaftlich.

»Schau mal, was ich da habe«, schmunzelte Stephen und zog aus seiner Gesäßtasche ein verpacktes Kondom heraus. Er hielt es winkend vor Susans Nase. »Erdbeergeschmack.«

»Stephen, sorry, das geht nicht. Die ganzen Gäste, und ich hab meine Tage.« Susan verzog ihr Gesicht.

»Fuck«, fluchte Stephen kurz. »Aber du kannst mir sicher einen blasen?« Und schon griff er an seine Hose, um die Knöpfe zu öffnen.

»Du spinnst doch. Ich werde dir jetzt ganz bestimmt keinen runterholen. Lass uns nach draußen gehen und weiterfeiern.« Susan zeigte sich beleidigt.

»Bist du bescheuert, du hast mir doch schon öfter einen geblasen. Was soll das jetzt?«

»Nun sei nicht sauer. Es ist doch mein Geburtstag.« Beschwichtigend drückte sie ihre Lippen auf seine Wange und zog ihn aus dem Zimmer.

Stephen hatte sich den Verlauf des Abends anders vorgestellt. Er wollte feiern, um anschließend mit Susan zu schlafen. Seine gute Stimmung war verflogen. Wieder unten angekommen, schnappte er sich ein Glas Bourbon mit Cola, setzte sich alleine auf einen Gartenstuhl, während Susan in einer Gruppe tanzender Mädchen unterging.

Mit glänzend fröhlichen Augen gesellte sich Lex zu Stephen. »Na, du schaust ja mal kotzig drein. Wohl nicht zum Stich gekommen?«, grinste er und traf damit ins Schwarze.

»Genau, Kumpel, nicht mein Tag heute. Ich glaub, ich mach die Biege und fahr noch auf nen Sprung ins Brown Sugar. Kommst du mit?«

»Nö, Stephen, ich find’s gut hier. Zudem habe ich ein echt heißes Eisen im Feuer.« Er deutete auf eine dunkelhaarige, etwas Mollige, deren massige Brüste das Bikinioberteil zu sprengen drohten und deren Stringtanga gerade einmal zu erahnen war. Sie hatte Lex direkt im Visier. »Die ist scharf auf mich und meine Peperoni! See you.« Lex tänzelte beschwipst zu der Molligen und gab ihr frech einen Klaps auf den blanken Hintern.

Stephen hatte die Nase voll. Er kramte seinen Autoschlüssel hervor und ohne sich zu verabschieden, verließ er die Party. Sein Wagen steuerte direkt zum Brown Sugar, eine beliebte Bar im Westen von Georgetown. Angekommen nahm er als einziger Gast am Tresen Platz. Eine hübsche Farbige mit kurzem Top fragte nach seiner Bestellung.

»Bourbon Cola, viel Bourbon.«

Die Bardame lächelte und mixte ihm seinen Drink. Sie stellte das Glas vor ihm auf die Bar. »Na, miesen Tag gehabt?«

»Hatte schon bessere. Aber morgen ist ja auch wieder einer.«

Ihm den Rücken zugedreht, betrachtete er das Mädchen und ihm fiel ihre schlanke, durchtrainierte Figur auf. Wenn sie keine Schwarze wäre, dachte er, träfe sie genau meine Kragenweite.

»Darf ich Ihnen einen Drink spendieren?«, fragte er, während sie mangels zu bedienender Gäste Gläser polierte.

Abrupt drehte sie sich um und strahlend weiße Zähne lächelten ihn charmant an. »Ich trink einen mit, geht auf Kosten des Hauses. Ist eh nichts los.« Sie goss sich einen Schluck Wodka ins Glas und mischte mit Ginger Ale. »Cheers.«

»Cheers. Ich heiße Stephen, Stephen Haskins.«

»Sandra, angenehm, Stephen.«

Sandra schien nicht auf den Namen Haskins anzusprechen. Sonst wurde Stephen gefragt: »Der Sohn von Senator Haskins?«

»Was machst du so, Stephen?«, fragte Sandra.

»Ich bin der Sohn von Senator Haskins«, gab Stephen angeberisch von sich. Ein Trumpf, so glaubte er, der ihn interessant erscheinen ließ.

»Hab ich mir gedacht, und? Ich wollte wissen, was du so machst.«

Stephen war perplex. So eine Reaktion hatte er nicht erwartet. »Ich studiere an der Georgetown und werde wohl in die Fußstapfen meines Vaters treten. Haskins Corporation, du weißt schon. Und du, was machst du so, wenn du nicht hinter dem Tresen stehst?«

»Tagsüber studiere ich am College of Arts Kunst. Ansonsten jobbe ich nachts hier und dreimal die Woche als Aushilfe in einer Wäscherei. Wenn du also mal ein Hemd gebügelt brauchst, komm einfach vorbei.«

Sie lächelte unwiderstehlich. Ihre exakt sitzenden, weißen Zähne wurden von weichen Lippen umrahmt – beim Lächeln bildeten sich kleine Grübchen. Stephen war von ihr angetan.

»Wenn du dir ein zusätzliches Trinkgeld verdienen willst, dann bring mir bitte noch einen.« Dabei deutete Stephen auf sein Glas.

»Wenn’s weiter nichts ist?« Sandra goss ihm Bourbon mit Cola nach. »Und warum sitzt ein Mr. Haskins mutterseelenallein bei mir an der Bar? Etwa Liebeskummer, der ertränkt werden will?«

»So in etwa oder auch nicht«, murmelte Stephen. Sie hatte recht. Was mache ich eigentlich hier? Stephen saß vor seinem Glas und dachte über den Tag nach. Kurz an die Uni, um dann, so sein Plan, auf einer tollen Party die Freundin zu bumsen.

Sandra unterbrach seine Gedanken: »Hey, ich will dich ja in deinem Leiden nicht stören, aber es ist schon nach Mitternacht und wir schließen gleich.«

»Jetzt macht ihr schon zu?«

»Ja, unter der Woche immer. Am Wochenende ist mehr los, da haben wir bis vier offen. Aber ich sollte ins Bett, muss morgen früh raus – zur Uni.«

Stephen legte eine Fünfzig-Dollar-Note auf den Tresen. »Stimmt so.«

»Das ist aber ein großzügiges Trinkgeld, Stephen, ich kann das unmöglich annehmen.« Sandra griff an den Geldbeutel, der unterhalb ihres kurzen Tops an ihrer Hüfte hing.

»Nein, lass gut sein, das passt.« Erstmals lächelte Stephen zurück.

Den Blick auf ihn gerichtet, legte Sandra den Kopf zur Seite. »Bist du mit dem Wagen da, kannst du noch fahren?«

»Ja und ja«, erwiderte Stephen.

»Würdest du mich ein Stück mitnehmen?«

»Wenn du dich traust, zu einem Fremden ins Auto zu steigen, dann gerne.« Stephen zwinkerte ihr zu.

»Ein Haskins ist doch kein Fremder, außerdem hatten wir doch gerade unser erstes Date.«

Zwanzig Minuten später saßen beide im Mustang und fuhren mit offenem Verdeck zur Georgia Street. Die Gegend, in die sie kamen, war Stephen nicht ganz geheuer, was Sandra ihm offensichtlich anmerkte. »Du kannst mich gerne da vorne rauslassen, den Rest gehe ich zu Fuß.«

»Kommt gar nicht in Frage«, gab Stephen den Helden, »ein Kavalier fährt seine Angebetete direkt vor die Haustür.«

»Ich weiß nicht, ob es einem Haskins gefallen wird, wo seine Angebetete wohnt.« Sandra sah ihn verunsichert an.

»Ein Haskins steht zu seinem Wort. Also los, wie muss ich fahren?«

»Bieg dort vorne rechts ab, wir sind gleich da.«

Die Straße, zu beiden Seiten mit eng aneinandergereihten, mehrstöckigen Gebäuden, bot einen traurigen Anblick, der bei Tageslicht sicher nicht besser werden würde. Vor einer dreistöckigen Klinkerfassade parkte Stephen.

»Da wohnst du?«

»Da wohne ich. Ist echt lieb von dir, dass du mich heimgebracht hast. Wenn es nicht so spät wäre und meine Mutter nicht schon schlafen würde, könnte ich dich auf einen Kaffee, wohlgemerkt«, und sie betonte, »auf einen Kaffee, noch mit hoch bitten.«

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