Duane Elgin - Das Lebende Universum

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Traditionsgemäß hat die Wissenschaft das Universum als reglosen, trägen und leeren Raum betrachtet. Duane Elgin bringt außerwöhnliche Beweise aus Kosmologie, Biologie und Physik zusammen, um zu zeigen, dass das Universum nicht tot ist, sondern auf einzigartige Weise lebt – eine Einsicht, so zeigt er, die in Harmonie mit allen großen spirituellen Traditionen steht. Er untersucht, wie diese Sicht unser Konzept von uns selbst radikal transformiert, unseren Platz im Kosmos und die evolutionäre Reise (Flugbahn) unserer menschlichen Familie. Die Ansicht, dass unser Universum nicht lebt, hat zu zügellosem Materialismus und globaler Unwelt-Degeneration geführt. Um unsere planetarische Krise zu transformieren, müssen wir über die Trennung und Ausbeutung hinausgehen und lernen, die Erde zu bewahren, in Harmonie mit Allem was ist und in Kommunikation mit dem lebendigen Universum.

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Wenn die Grundlagen des Universums als leblos angesehen werden, dann scheint »Leben« erst vor relativ kurzer Zeit entstanden zu sein, das sich irgendwie aus Materie zu immer höheren Stufen der Komplexität entfalten konnte – das sich aus Atomen zu Molekülen zu Zellen zu Organismen entwickelt hat. Das Bewusstsein – oder eine wissende Fähigkeit – wird als ein biologisches Phänomen angesehen, das im physischen Gehirn angesiedelt ist.

Wenn wir davon ausgehen, dass das Universum in seinen Fundamenten leblos und ohne Wissen ist, nehmen wir automatisch an, dass das Leben keinen höheren Sinn und auch keine Bedeutung hat. Liebe und Glücksgefühle sind dann reine chemische Reaktionen im Körper, die weder von Bedeutung noch von Wichtigkeit sind. Dann gibt es auch keine Aussicht auf eine Zukunft, die über unsere körperliche Existenz hinausgeht. Da das Universum sich zerstreuen und die Sterne erlöschen werden, wird alles Leben irgendwann absterben und in Vergessenheit geraten. Es wird keine Bedeutung mehr haben. Materielle Besitztümer und Leistungen sind der wichtigste Ausdruck der Identität des Einzelnen und daher eine wichtige Glücksquelle.

Aus dieser rein materiellen Vorstellung vom Universum wird es völlig logisch zu schlussfolgern, die, die am intensivsten leben (wir Menschen) hätten das Recht, das, was tot ist (Materie und der Rest der Natur), für unsere eigenen Zwecke auszubeuten. Die Natur ist unser Warenhaus, angefüllt mit Ressourcen für unseren täglichen Bedarf. Welchen Bezug sollen wir zur Welt haben? Den der Ausbeutung dessen, was tot (Natur) ist, zugunsten der Lebenden (wir selbst). Die Tendenz zum Materialismus, Hedonismus und der Ausbeutung der Natur sind die vorhersehbaren Folgen einer Vorstellung, das Universum sei tot.

Trotz dieser trüben Aussichten bedeutet die Vorstellung vom toten Universum eine wichtige und notwendige Phase auf der langen Reise der Menschheit hin zum Erwachen. Indem wir uns von der Natur und voneinander zurückziehen, sind wir gleichzeitig als Individuen viel stärker und differenzierter geworden. Nach meinem Gefühl haben wir Menschen uns von der Einheit mit der Natur so weit entfernt, wie wir es je tun werden. Nun haben wir keine große Wahl: Wenn wir uns weiterhin entwickeln und unsere Potenziale als Spezies verwirklichen, müssen wir uns unserer Partnerschaft mit der Natur und untereinander bewusst werden.

Obwohl der Wechsel zur industriellen Gesellschaft und zum Hyperrationalismus eine starke Trennung zur Natur mit sich gebracht hat, glaube ich, dass wir für eine neue Stufe der Naturverbundenheit offen werden – vor allem in der Wissenschaft. Vom elektronischen Mikroskop über das Hubble-Teleskop bis hin zum menschlichen Genom sind wir dabei, die Art und Weise zu verändern, wie wir das Universum und uns selber sehen und verstehen. Je näher wir hinsehen, umso deutlicher erkennen wir das Universum als einen Ort von atemberaubend enormem Umfang, erstaunlicher Subtilität und undurchschaubarer Mystik.

Kosmophilie: Die Liebe zum Universum

Der Begriff Biophilie wurde von Erich Fromm entwickelt, um die emotionale Verbundenheit und das Gefühl der Zugehörigkeit unter uns Menschen und zu anderen Lebensformen auszudrücken. Der berühmte Biologe E. O. Wilson hat diesen Begriff ausgeweitet und beschreibt damit unseren angeborenen Drang, uns mit anderen Lebewesen zu verbinden. Wenn wir ein Gefühl der Verwandtschaft und Verbundenheit zu anderen Lebensformen empfinden, kommen wir in unserer Motivation, Gefühle für alle Lebewesen zu empfinden, einen Riesenschritt weiter.

Wir können dieses Gefühl der Verbundenheit mit dem Leben und Achtung vor dem Leben auf den gesamten Kosmos übertragen – ein Wort, das der griechische Philosoph Pythagoras als Erster verwendet hat, um unser Universum als lebendige Verkörperung der natürlichen Ordnung, Harmonie und Schönheit zu beschreiben. Wenn wir auf dem Konzept der Biophilie aufbauen, können wir den Begriff Kosmophilie kreieren. Kosmophilia beschreibt die Verwandtschaft und Verbundenheit, die wir mit der Gesamtheit der Natur empfinden, und unsere Erfahrung der gefühlten Verbundenheit mit der Harmonie und Schönheit unseres Universums. Unser Bezug zum Universum besteht aus Biophilie (der Liebe zu anderen Lebewesen) und aus Kosmophilie (der Liebe zum Universum in seiner Gesamtheit).

Naturforscher haben einen tiefen Blick in das Wesen des Universums geworfen und sind voller Staunen über seine Schönheit und Lebendigkeit zurückgekehrt:

Erklimme das Gebirge und spüre seine frohe Botschaft. Die Friedlichkeit der Natur wird in dich hineinfließen, so wie Sonnenschein in Bäume hineinfließt. Der Wind wird seine Frische in dich hineinblasen, und Gewitter ihre Energie, während die Sorgen wie Herbstlaub von dir abfallen werden.

John Muir, Forscher und Naturforscher

Ich glaube an Gott, aber ich schreibe Natur.

Frank Lloyd Wright, Architekt

Ein Gefühl tiefer und intimer Verbundenheit zur Natur und dem Universum ist ein Thema, das sich aus den Betrachtungen der Astronauten ergibt:

Als ich bei der Rückkehr zur Erde durch 240.000 Meilen Weltall auf die Sterne und den Planeten blickte, von dem ich gekommen war, erlebte ich das Universum plötzlich als wissend, liebevoll, harmonisch.

Edgar Mitchell

Als ich im Dezember 1972 der letzte Mensch war, der den Mond betrat, stand ich in der blauen Dunkelheit und schaute von der Oberfläche des Monds wie verzückt auf die Erde. Was ich sah, war beinahe zu schön, um es zu begreifen. Sie ergab zu viel Logik, zu viel Sinn – sie war einfach viel zu schön, um nur eine Laune der Natur zu sein.

Gene Cernan

Es gibt ein lebhaftes Gefühl der Verbindung und Verbundenheit, die wir auf jeder Ebene mit der Natur erleben können – von einer kleinen Blume bis hin zu einer Galaxie. Durch Kosmophilie spüren wir unser direktes Eintauchen in das subtile Feld aus Lebendigkeit und Energie, von dem das Universum durchdrungen ist.

Dass wir in einem lebendigen Feld der Existenz leben, ist eine uralte Erkenntnis. Erst in den letzten Jahrhunderten hat die Wissenschaft dem modernen Verstand diese Erkenntnis ausgeredet, indem sie behauptet, Materie sei leblos und das Weltall sei nur eine leere Bühne. Nun stellen ausgerechnet die Werkzeuge der Wissenschaft diese Ansicht von einem leblosen Universum in Frage. So wie wir anfangen zu erwägen, ob die Erde ein vereinter, lebendiger Organismus ist, beginnen wir auch zu fragen, ob das Universum eine einzige, integrierte Lebensform ist. Zwar ist die Bedeutung dieses Satzes komplex, doch eine sinnvolle Definition ist, dass ein lebendiges Universum ein vereintes und vollkommen voneinander abhängiges System ist, das ständig vom Fluss enormer Mengen an Lebensenergie regeneriert wird, zu deren Grundwesen das Bewusstsein oder die selbstreflexive Fähigkeit gehört, die Systemen auf jeder Existenzstufe ein gewisses Maß an Entscheidungsfreiheit ermöglicht. In Kapitel 2 werden wir all diese Eigenschaften und noch mehr untersuchen.

Macht Lebendigkeit einen Unterschied?

Welchen Unterschied macht es, ob das Universum tot oder lebendig ist? Wenn Kinder Hunger leiden, das Klima destabilisiert wird, Ölquellen versiegen und die Weltbevölkerung wächst, warum ist es dann wichtig, sich mit dieser Frage zu befassen? Wen kümmert es, ob wir in einem lebendigen Universum leben – warum sollte das einen Unterschied machen? Im Folgenden finden Sie ein paar wesentliche Gründe, warum es einen großen Unterschied macht, ob wir das Universum als tot oder lebendig ansehen. Um die Gegensätze zu verdeutlichen, zeige ich die Polaritäten besonders krass auf.

Ist das Universum gleichgültig oder uns freundlich gesonnen?

Welche Einstellung wir zum Universum haben, das uns umgibt, hat eine enorme Wirkung auf unsere Lebenserfahrung. Wenn wir das Universum grundsätzlich für leblos halten, werden Gefühle der existenziellen Befremdung, Panikattacken, Ängste und Befürchtungen verständlich. Warum sollten wir die Verbundenheit mit der kalten Gleichgültigkeit lebloser Materie und leeren Raums suchen? Wenn wir uns dem Leben hingeben, werden wir nur in existenzieller Verzweiflung versinken. Doch wenn wir in einem lebendigen Universum leben, werden Gefühle einer subtilen Verbundenheit, der Neugier und Dankbarkeit selbstverständlich. Dann sehen wir uns als Teilhaber an einem kosmischen Garten des Lebens, den das Universum seit Milliarden von Jahren geduldig hegt und pflegt. Die Perspektive vom lebendigen Universum erlaubt es uns, von Gleichgültigkeit, Angst und Zynismus zu Neugier, Liebe und Bewunderung überzuwechseln.

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