Pam Rhodes - Ein kleines Stückchen Seligkeit

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Ein kleines Stückchen Seligkeit: краткое содержание, описание и аннотация

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Eigentlich versteht Neil selbst nicht ganz, warum Pastorin Margareth ihm den Posten als Vikar überhaupt anbietet – hat er doch schon bei seiner Vorstellung in Dunbridge kein Fettnäpfchen ausgelassen. Nach seinem Antritt muss er rasch einsehen, dass er an der Universität zwar eine Menge Wissen gesammelt hat, die Sorgen und Nöte der Gemeindemitglieder aber sehr viel mehr erfordern: Da ist Linda, deren Mann sie nach einer Affäre hat sitzenlassen, bis er plötzlich krank vor der Tür steht. Dart- und Bierliebhaber Graham, der seinem Single-Dasein auf ganz eigene Weise ein Ende bereiten will. Neils Nachbarin Claire, die schon lange nichts mehr mit Kirche und Glaube zu tun haben möchte. Und natürlich die hübsche Wendy, leuchtender Stern am Himmel des Kirchenchores, die ihre ganz eigenen Pläne mit dem gutaussehenden Vikar hat …

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»Frank!«

Dieselbe Stimme, die ihn gerade draußen angesprochen hatte, drang von irgendwo oben durchs ganze Haus, jetzt allerdings doppelt so laut.

»Sag ihm, wo der Tee ist, sei so lieb, ja? Ach, ich glaube, wir haben gar keine Plätzchen mehr.«

Fasziniert schaute Neil in Richtung der offen stehenden Küchentür, durch die das schlurfende Geräusch von Hausschuhen zu hören war. Und dann kam ein adretter kleiner Mann mit grauem Haar und überraschend buschigen dunklen Augenbrauen um die Ecke. Er verschaffte sich kurz einen Überblick über die Lage – die Position der Katze und des Mannes – und als er Neil schließlich anlächelte, hatte sein Blick etwas Mitfühlendes, Verständnisvolles.

»Tut mir leid«, sagte er. »Meine Frau ist gerade erst von einem unvorhergesehenen Besuch im Krankenhaus zurück. Sie kommt gleich herunter. Ich bin übrigens Frank. Und das da ist Archie. Der ist im Grunde ganz harmlos, auch wenn er immer ein bisschen grimmig aussieht. Was kann ich Ihnen anbieten? Tee?«

»Nein, vielen Dank«, sagte Neil, ohne seinen Blick von dem Raubtier zu seinen Füßen abzuwenden. »Ich möchte Ihnen wirklich keine Umstände machen.«

»Ach, in diesem Haus ist immer Teewasser heiß«, sagte Frank lächelnd. »Das müssen Sie lernen, wenn Sie zu uns stoßen. Dies ist Ihr erster Vorstellungstermin für eine Stelle als Vikar, oder? Sie werden es hier bestimmt gut haben. Margaret wird sich gut um Sie kümmern.«

»Hast du ihn gefunden, Frank?« Das war wieder die Stimme von vorhin.

»Ja, Liebes, es geht ihm gut. Archie hält ihn in Schach …«

»Ach du lieber Himmel, lass dem armen Mann noch ein bisschen Luft zum Atmen, Archie!«, sagte Pfarrerin Margaret Prowse, als sie mit einer Kiste voller Sammelbüchsen unter dem Arm in die Küche kam.

»Nimm mir die doch bitte mal ab, mein Lieber, bevor ich sie fallenlasse. Die hat Peter hergebracht, obwohl die eigentlich ins Gemeindehaus gehören – ich weiß auch nicht, was er sich dabei gedacht hat!«

Es herrschte kurz Verwirrung, bis die Kiste überreicht war. Unter ihrer Last wirkte Frank beinahe wie ein Zwerg, als er hinüberwankte zu einem der vielen Stapel, der noch nicht zu hoch war, um noch etwas darauf abzustellen.

»Margaret Prowse!«, sagte die Frau, schob ihre Brille ein bisschen weiter hoch auf die Nase, damit sie Neil etwas genauer betrachten konnte, und kam dann mit freundlicher Miene und ausgestreckter Hand auf ihn zu, um ihn zu begrüßen.

»Wie schön, Sie kennenzulernen, Neil! Hatten Sie eine gute Anreise?«

»Ja, sehr gut. Der meiste Verkehr ging in die andere Richtung. Ich freue mich ebenfalls sehr, Sie kennenzulernen.«

Neil merkte, wie Margaret plötzlich durch einen Blick auf die große Wanduhr hinter ihm abgelenkt wurde.

»Ach du lieber Himmel! So spät schon?« Sie zog ein leicht zerknirschtes Gesicht in Neils Richtung. »Hören Sie, ich weiß, dass es nicht besonders gut passt, und ich hoffe, Sie halten mich nicht für unhöflich, aber ich muss noch mal kurz weg. Sie werden sicher schon bald merken, dass das Leben in einer Gemeinde nie vorhersehbar ist. Es dauert auch nicht lange. Ich habe heute Morgen einen Anruf von Violet bekommen, einem treuen Gemeindeglied. Es geht ihr sehr schlecht – ein Trauerfall, wissen Sie?«

»Ach«, sagte Neil. »Ein Familienangehöriger?«

»Ja und nein – es handelt sich um ihren Wellensittich Poppet. Wenn man fast neunzig ist und so ein Vogel die einzige Gesellschaft, dann ist der Verlust eines solchen Gefährten schon ein Schock. Violets Tochter kommt um halb zehn zur Beerdigung …«

Neil spürte, wie seine Augenbrauen fragend nach oben schossen.

»Nichts Offizielles natürlich. Poppet soll nur unter Violets Magnolie zur letzten Ruhe gebettet werden.«

»Hast du dir schon überlegt, was du sagen willst, Liebes?«, erkundigte sich Frank.

»Nein, noch nicht. Ich glaube, das mache ich am besten spontan. Ich habe gerade eben noch einmal einen Blick ins Gebetbuch geworfen und nachgeschaut, ob es zu diesem Anlass etwas Passendes gibt, habe aber leider nichts gefunden. Hätten Sie nicht vielleicht eine Idee, Neil?«

»Für die Beerdigung eines Wellensittichs?« Neil lockerte die Umklammerung um seinen Aktenkoffer ein wenig und stellte ihn dann hinter den Hocker, als er sah, dass Archie gelangweilt davonschlenderte. »Es ist gar nicht so einfach, wenn ein kurzer Abriss vom Leben und Wirken des lieben Verblichenen nicht in Frage kommt, wie bei einer normalen Beerdigung.«

»Ja, da haben Sie recht«, pflichtete Margaret ihm bei. »Aber Violet hat mir schon gesagt, dass sie zu dem Anlass ein Gedicht geschrieben hat. Vielleicht ist ja dann gar keine Ansprache mehr nötig. Und dann vielleicht noch ein Choral? Was meinen Sie?«

»›Geh aus mein Herz und suche Freud´?‹«, schlug Neil vor. »Da gibt es doch eine Zeile über Vögel und ihre Flügelein, wenn ich mich recht erinnere …«

Margaret grinste zustimmend. »Zwei Genies – ein Gedanke. Genau daran habe ich auch gedacht. Und dabei fällt mir ein, dass ich sogar die Instrumentalbegleitung für ›Geh aus mein Herz und suche Freud‹ auf meinem iPod habe. Ein bisschen Musik sorgt bestimmt für die richtige Atmosphäre. Weißt du, wo diese Lautsprecher sind, die wir mit im Urlaub hatten, Frank? Du weißt schon, die Dinger, die mit Batterie laufen.«

»Die sind oben im Schrank, glaube ich. Ich geh und seh' mal nach.«

»Wunderbar! Kannst du sie dann bitte gleich zur Hintertür bringen? Und Sie … vielleicht möchten Sie sich ja in der Zeit, in der ich weg bin, schon einmal die Kirche und die nähere Umgebung anschauen. Ich werde bestimmt nicht lange fort sein. Es tut mir wirklich leid, dass ich Sie nicht mitnehmen kann, aber ich glaube, dass Violet im Moment mit neuen Gesichtern überfordert wäre.«

»Das verstehe ich. Und ich freue mich, dass ich so die Gelegenheit habe, mir die Kirche anzuschauen.«

»Gehen Sie einfach durch das Tor am Ende des Gartens und dann weiter geradeaus. Sie können sie gar nicht verfehlen.«

Nicht schon wieder!

»Die Kirchentür ist nicht verschlossen, aber sie ist schwer zu öffnen. Achten Sie darauf, dass sie nicht hinter ihnen zufällt, wenn Sie in der Kirche sind, denn dann klemmt sie oft, und man bekommt sie gar nicht mehr auf. Ich bin bald zurück, und dann können wir das Organisatorische besprechen, ja?«

Neil nickte, war sich dabei aber nicht ganz sicher, mit welchem Teil der Flut von Worten er sich einverstanden erklärt hatte.

Margaret war ohnehin nicht mehr im Raum.

»Frank! Frank, ich mache mich jetzt auf den Weg! Wo sind denn jetzt die Lautsprecher? Ach, da stehen sie ja.«

Zu seiner Überraschung hörte Neil ein schmatzendes Kussgeräusch, gefolgt von einer Flut weiterer Instruktionen:

»Denk bitte daran, die Koteletts aus der Kühltruhe zu nehmen, und vergiss nicht, dass du deinen Zahnarzttermin von Freitag verschieben musst. Ach ja, und heute muss der Gelbe-Sack-Müll rausgestellt werden. Tschüss, mein Lieber, tschüss!«

Ein Luftzug war zu spüren, als die Tür geöffnet und wieder geschlossen wurde – und weg war sie.

»So«, sagte Frank, als er wieder in die Küche kam. »Jetzt haben wir ja beide unseren Marschbefehl. Die Kirche ist in die Richtung. Bis zum Ende des Gartens, durchs Tor, geradeaus ein kleines Stück die Straße hoch – und dann sind Sie auch schon da!«

Dieses Mal konnte Neil es wirklich nicht verfehlen. Schon in dem Augenblick, als er durch das Gartentor trat, sah er St. Stephen's vor sich aufragen. Er atmete einmal tief durch. Schon als kleiner Junge hatte er alte Bauwerke geliebt, ganz besonders Kirchen. Das lag wahrscheinlich daran, dass diese auch eine Leidenschaft seines Vaters gewesen waren. Besonders hatte es ihm immer gefallen, eine Kirche zu entdecken, die er noch nie besichtigt hatte. Wie »aufgeschlagene Geschichtenbücher« seien alte Kirchen, hatte sein Vater immer gesagt, und Neil erinnerte sich an die vielen glücklichen Stunden, in denen sie zu zweit erst um eine alte Kirche herumgelaufen waren, um sie von außen zu betrachten, und dann das Innere besichtigt und eine normannische Steinmetzarbeit hier und dort einen gotischen Bogen entdeckt hatten. An Wandverzierungen, im Taufbecken oder sogar ganz oben an Säulen hatten sie die persönlichen Zeichen der Steinmetze eingeritzt gefunden – Gesichter, die wahrscheinlich frappierende Ähnlichkeit hatten mit denen mancher Gemeindeglieder zur Zeit der Künstler. Sie hatten Türme mit Glocken besichtigt, die seit unzähligen Generationen jeden Sonntag läuteten (außer während des Zweiten Weltkrieges, wie ihm sein Vater erklärt hatte); sie hatten Wandteppiche gesehen und mittelalterliche Gemälde, auf denen biblische Geschichten dargestellt waren für die Menschen, die weder lesen noch schreiben konnten, und oft hatten sie sogar Schwalben gesehen, die seit Urzeiten unter den Dachüberständen nisteten.

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