Claudia Karell - Barrierefrei und selbstbestimmt Wohnen

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Wer von Ihnen möchte nicht gern sein Leben barrierefrei und selbstbestimmt gestalten – möglicherweise trotz eines Handicaps? Ja, das ist möglich. Dieser Ratgeber enthält Anregungen und Tipps, wie Sie die Hindernisse in Ihrem persönlichen Alltag, die Sie noch am selbstbestimmten Leben (be-)hindern, aus dem Weg schaffen können. Holen Sie sich Hilfe durch Fachkräfte, wie Architekten, Pflegekräfte, Behörden und Vermieter. Das Einholen von weiteren Informationen zum barrierefreien Bauen wird sich für Sie lohnen! Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, besteht die zukünftige Aufgabe der Fachkräfte darin, Wohnungen so auszubauen, umzubauen oder neu zu bauen, dass diese für alle Menschen, uneingeschränkt barrierefrei zugänglich und nutzbar sind, egal ob eine Behinderung vorliegt oder nicht. Von grundlegender Bedeutung ist dabei der im Buch beschriebene gelingende Umgang mit Menschen mit Handicap, als Voraussetzung für ein gegenseitiges Geben und Nehmen zwischen Vermieter und (zukünftigem) Mieter. Denn barrierefreies Bauen als Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Wohnen, führt zur positiven Lebenseinstellung und Lebensqualität jedes Einzelnen, aber auch der Gesellschaft. Unser Anliegen ist das Aufzeigen von baulichen Besonderheiten in Bezug auf verschiedene Erkrankungen und Handicapgruppen. Denn der Weg ist das Ziel…

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Stolperfallen wie z. Bsp.: fehlende Stufenmarkierungen, umherliegende Kabel

zu lange Kleidung, die auf den Boden schleift

schlecht sitzendes Schuhwerk, welches in der Folge zu Gehunsicherheiten führt

mangelhafte Lichtverhältnisse: nicht ausreichend, blendend, spiegelnd (blank gebohnerte Bodenbeläge) und Schatten werfende Lichtverhältnisse

Veränderungen, wie z. Bsp. durch das Aufstellen weiterer Möbel im Zimmer

für Kinder kommen u. a. auch Fensterbänke, Tische und Stühle in Frage, auf welche sie klettern können

1.4.2 Personengruppen mit besonderem Sturzrisiko

Zu diesen Personengruppen gehören insbesondere:

Personen über 70 Jahre

Personen mit reduziertem bzw. schlechtem Allgemeinzustand

Personen mit körperlicher Behinderung

inaktive sowie immobile Personen

1.4.3 Maßnahmen zur Reduzierung von Stürzen

Bei den nachstehenden Beispielen für die Maßnahmen zur Reduzierung von Stürzen handelt es sich um keine abschließende Auflistung.

Maßnahmen in Gebäuden und deren Freiflächen:

stufenlose Zugänge

gemeinsame Orientierungsgänge durch die Räumlichkeiten mit Hinweis auf Gefahrenstellen, wie z. Bsp.: Stufen, Podeste

Einsatz von rutschhemmenden Fußbodenbelägen

ausreichende, blend- und schattenfreie Beleuchtung, insbesondere für Gefahrenstellen, wie Treppen

taktile Kennzeichnung von Treppen

visuelle Stufenmarkierungen

in langen Fluren:

barrierefreie Handläufe

ggf. Sitzmöglichkeiten in Abständen zum Ausruhen bereitstellen

Maßnahmen im Wohnbereich:

Lichtschalter und Klingeln zum Ruf von Hilfspersonen stets im Greifbereich anordnen, wichtig: keine Klingelschnur über Gehbereiche führen

Optimierung der Nachtbeleuchtung

Einsatz von rutschhemmenden Fußbodenbelägen

Veränderungen im Zimmer, z. Bsp. Aufstellen weiterer Möbel, sollten möglichst am Vormittag erfolgen (Bewohner kann sich somit bis zur Nacht besser darauf einstellen)

Maßnahmen für Sanitärbereiche:

Einsatz von rutschhemmenden Fußbodenbelägen und Matten z. Bsp. in Wanne und Dusche

ebene, bodenbündige Duschen

ausreichend nutzbare Festhaltemöglichkeiten

Maßnahmen beim Einsatz von Hilfsmitteln:

Anleitung im Umgang mit Gehhilfen (durch Physiotherapeut)

Einsatz von Hilfsmitteln, wie Stockhalter

Rollstühle, Rollatoren und Betten nach Nutzung stets mit Hilfe der Bremsen feststellen

Bereithaltung eines fahrbaren Lifters, der sich auch eignet um gestürzte Personen vom Boden aufheben zu können

Personenbezogene Maßnahmen:

Beobachtung der Reaktion auf verabreichte Medikamente

wenn erforderlich, rechtzeitige Schlafmittelverabreichung

Passform von Bekleidung und Schuhen prüfen und ggf. korrigieren

Einsatz rutschhemmender Schuhe für Begleiter und zu Begleitenden

Bewegungs- und Gleichgewichtsübungen zur Verbesserung der Stand- und Schrittsicherheit durch die Anleitung eines Physiotherapeuten

regelmäßige Fußpflege zur Vermeidung schmerzhafter Druckstellen

Anpassung der Inkontinenzhilfsmittel

Im Bedarfsfall Aufstellen eines Alarm-/​Vorsorgeplans

Dieser sollte mindestens folgendes enthalten:

konkrete Handlungsanweisungen

eine Photokopie anzuwendender Techniken für den Patiententransfer

Standort des Lifts

Verzeichnis zu alarmierender Personen und Institutionen

1.5 Was bringt die Barrierefreiheit der Gesellschaft?

Eine Attraktivitätsverbesserung für alle Bürger.

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Animierung von Senioren und Menschen mit Handicaps zur Gesundheitserhaltung durch barrierefrei zugängliche Fitness- und Sportangebote wie z. B. Gymnastik, Schwimmen, Wandern, Kegeln etc.

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Verstärkte Nutzung von Tourismus-, Freizeit- und Kulturangeboten.

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Erhöhung der Lebensfreude für Senioren und Menschen mit Handicaps.

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Die Verbesserung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben fördert das Konsumverhalten von Senioren und Menschen mit Handicaps.

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Steigerung des ehrenamtlichen Engagements von Senioren und Menschen mit Handicaps in Verbänden der Selbsthilfe und sozialen Einrichtungen.

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Verlängerte Erhaltung der Mobilität älterer Menschen bis ins hohe Lebensalter.

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Verringerung der benötigten stationären Heim- und Pflegeplätze.

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Aus diesen Fakten entwickelt sich eine wirtschaftliche Nachhaltigkeit der Barrierefreiheit. Dieser Aspekt muss insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen Wandels betrachtet werden.

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Insgesamt ist eine positive Auswirkung auf die Volkswirtschaft zu erwarten.

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Daraus lässt sich beispielsweise für Wohnungsbauunternehmen ableiten:

➢ langzeitige Vermietung des Wohnungsbestandes

➢ Verringerung des Wohnungsleerstandes

➢ Verbesserung des Marktwertes der Wohnungen

2. Behinderung

Der Gesetzgeber hat im „Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen“ (BGG) zur Begrifflichkeit „Behinderung“ eine rechtlich verbindliche Definition9 formuliert.

Diese dort enthaltene Definition zur „Behinderung“ gilt bei der Anwendung des „Gesetzes zur Gleichstellung behinderter Menschen“ für alle Menschen mit Handicap im gleichen Maße.

Übernahme des Begriffs „Behinderung“ durch die Bundesländer

Die Bundesländer haben die Definition der Begrifflichkeit „Behinderung“ in ihre Gesetze zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung aufgenommen. Dabei haben sie sich der Definition „Behinderung“ des „Gesetzes zur Gleichstellung behinderter Menschen“ (BGG) des Bundes angeschlossen und diese übernommen.

Die Definition „Behinderung“ in den Gesetzen zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung der Bundesländer gilt für ihren jeweiligen Zuständigkeits- bzw. Geltungsbereich.

Beispiel:

Thüringer Gesetz zur Gleichstellung und Verbesserung der Integration von Menschen mit Behinderungen vom 16.Dezember 2005

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