Claudia Karell - Barrierefrei und selbstbestimmt Wohnen

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Wer von Ihnen möchte nicht gern sein Leben barrierefrei und selbstbestimmt gestalten – möglicherweise trotz eines Handicaps? Ja, das ist möglich. Dieser Ratgeber enthält Anregungen und Tipps, wie Sie die Hindernisse in Ihrem persönlichen Alltag, die Sie noch am selbstbestimmten Leben (be-)hindern, aus dem Weg schaffen können. Holen Sie sich Hilfe durch Fachkräfte, wie Architekten, Pflegekräfte, Behörden und Vermieter. Das Einholen von weiteren Informationen zum barrierefreien Bauen wird sich für Sie lohnen! Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, besteht die zukünftige Aufgabe der Fachkräfte darin, Wohnungen so auszubauen, umzubauen oder neu zu bauen, dass diese für alle Menschen, uneingeschränkt barrierefrei zugänglich und nutzbar sind, egal ob eine Behinderung vorliegt oder nicht. Von grundlegender Bedeutung ist dabei der im Buch beschriebene gelingende Umgang mit Menschen mit Handicap, als Voraussetzung für ein gegenseitiges Geben und Nehmen zwischen Vermieter und (zukünftigem) Mieter. Denn barrierefreies Bauen als Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Wohnen, führt zur positiven Lebenseinstellung und Lebensqualität jedes Einzelnen, aber auch der Gesellschaft. Unser Anliegen ist das Aufzeigen von baulichen Besonderheiten in Bezug auf verschiedene Erkrankungen und Handicapgruppen. Denn der Weg ist das Ziel…

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Übernahme sozialer Verantwortung

Bereitschaft zur flexiblen und dynamischen Planung

Nicht mehr als nötig“ aber auch nicht „weniger als möglich“

Zukunftsorientierung ohne Insellösungen

selbständige Mobilität

gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für ALLE

1.3 „10 Gebote der Barrierefreiheit“

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) e. V. sieht in der Realisierung der Barrierefreiheit nicht in erster Linie eine technische Herausforderung. Die Schaffung der Barrierefreiheit beginnt, ihres Erachtens, vielmehr mit der Bewusstseinsbildung einer entsprechenden Gestaltung des Lebensraumes, damit dieser auch für Menschen mit Handicap zugänglich und nutzbar ist.

Vor diesem Hintergrund hat die BAR-Arbeitsgruppe „Barrierefreie Umweltgestaltung“ die „10 Gebote der Barrierefreiheit“ zusammengestellt.

1. Gebot

Die Barrierefreiheit bildet die Grundlage der Umweltgestaltung für ALLE. Die Anforderungen, welche behinderte Menschen stellen müssen, benötigen die Aufmerksamkeit und das Engagement aller Mitbürger.

2. Gebot

Wir müssen uns bewusst machen, dass die Barrierefreiheit alle Lebensbereiche betrifft:

Information und Kommunikation

Bauen und Wohnen,

Mobilität und Verkehr,

Bildung und Kultur,

Arbeit, Erholung und Gesundheitswesen.

3. Gebot

Es ist zu berücksichtigen, dass die Barrierefreiheit für alle Menschen in gleichem Maße wichtig ist. Dies gilt insbesondere auch für Menschen mit motorischen, sensorischen oder mit kognitiven Handicaps.

4. Gebot

Das Ziel unseres Handelns ist daran auszurichten, dass die Nutzungsobjekte von ALLEN eigenständig

wahrnehmbar,

erreichbar,

begreifbar (verständlich),

erkennbar und

bedienbar sind.

5. Gebot

Bei der Planung sollte man sich von 5 Maximen leiten lassen:

der ergonomischen Gestaltung,

dem Zwei-Sinne-Prinzip,

der Verwendung visueller, akustischer und taktiler Kontraste,

dem Fuß-und-Roll-Prinzip sowie

der Anwendung leichter Sprache.

6. Gebot

Menschen mit Behinderung bzw. ihre Vertreter sind frühzeitig in alle Maßnahmen zur Schaffung der Barrierefreiheit einzubinden. Dies verbessert die Chance sachgerechte Lösungen zu finden und erhöht gleichzeitig deren Akzeptanz.

7. Gebot

Es sollten die

Technischen Regelwerke,

die Erkenntnisse der Forschung und

die Erfahrungen der Praxis genutzt werden.

Barrierefreiheit braucht Qualität!

8. Gebot

Es ist die objektive und subjektive Sicherheit für ALLE herzustellen. Dabei sind vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen besonders wichtig.

Die Möglichkeit einer Selbstrettung im Notfall muss auch für Menschen mit Behinderung gegeben sein.

9. Gebot

Die Erfüllung des Nachholbedarfs ist systematisch anzugehen. Ziel muss es sein, mit der Barrierefreiheit eine größtmögliche Nutzung und damit eine Nachhaltigkeit für ALLE zu erreichen.

10. Gebot

Die Schaffung der Barrierefreiheit ist ein zukunftsorientiertes Handeln, da im Zuge des demographischen Wandels die Bedeutung der Barrierefreiheit deutlich zunehmen wird.

Die „10 Gebote der Barrierefreiheit“ sind im Internet sowie in einer Broschüre (in leichter Sprache) nachzulesen.8

1.4 „Post-Fall-Syndrom“ als Ursache mangelhafter Barrierefreiheit

Zahlreiche Barrieren, wie beispielsweise:

ungekennzeichnete Stufen – in Gebäuden und im öffentlichen Verkehrsraum (z. Bsp.: Unterführungen)

mangelhafte Beleuchtung – in Gebäuden und im öffentlichen Verkehrsraum (z. Bsp.: Gehwege)

ungekennzeichnete und zu niedrige Poller

ungenügende Baustellenabsicherungen mit „Flatterleinen“

Barrierefrei und selbstbestimmt Wohnen - изображение 2

führen bei Menschen mit Handicap zu Ängsten und Stürzen mit schmerzhaften Verletzungen sowie teilweise schwerwiegenden Folgen.

Barrierefrei und selbstbestimmt Wohnen - изображение 3

Insbesondere gestürzte Menschen mit Handicap und Senioren entwickeln häufig eine große Angst vor erneuten Stürzen.

Barrierefrei und selbstbestimmt Wohnen - изображение 4

Daraus kann sich eine Sturzphobie (= krankhafte Angst vor erneuten Stürzen), auch als Post-Fall-Syndrom bezeichnet, entwickeln.

Barrierefrei und selbstbestimmt Wohnen - изображение 5

Zur Vermeidung weiterer Stürze reduzieren sie ihre

➢ Aktivitäten bei der Verrichtung täglicher Tätigkeiten im Haushalt sowie

➢ ihre Teilnahme am Straßenverkehr.

Barrierefrei und selbstbestimmt Wohnen - изображение 6

In der Folge kommt es nicht nur selten zur sozialen Isolation, sondern insbesondere auch zum geistigen und körperlichen Abbau.

Barrierefrei und selbstbestimmt Wohnen - изображение 7

Der entstandene Bewegungs- und Trainingsmangel fördert das Sturzrisiko! Defizite führen unwillkürlich zu(r):

➢ Muskelschwäche

➢ unkoordinierten Bewegungsabläufen und

➢ Gleichgewichtsstörungen in Folge von herabgesetzter Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf- und Atmungssystems.

Barrierefrei und selbstbestimmt Wohnen - изображение 8

Menschen mit diesen Beeinträchtigungen bewegen sich naturgemäß vorsichtiger und weniger elastisch. Die Angst vor Stürzen nimmt zu und sie schränken ihre körperliche Mobilität erneut ein.

Barrierefrei und selbstbestimmt Wohnen - изображение 9

Damit schließt sich der Kreis und der Prozess beginnt von Neuem. Am Ende steht der

Barrierefrei und selbstbestimmt Wohnen - изображение 10

durch die Gesellschaft

geschaffene Pflegefall!

1.4.1 Sturzursachen

Voraussetzung für eine erfolgreiche Sturzprävention ist die Kenntnis über die möglichen Sturzursachen.

Endogene Sturzursachen

Die endogenen Sturzursachen liegen in der Person selbst begründet. Zu diesen sind u. a. zu zählen:

plötzlich eintretende Erkrankungen, wie z. Bsp.: Schlaganfall, Herzinfarkt

Verwirrtheitszustände

Einschränkungen des Haltungs- und Bewegungsapparates

Sehstörungen

Störungen der Balance

plötzlicher Bewusstseinsverlust

psychische Aspekte wie Depression und Angstzustände

Unkenntnis über Sturzgefahren

Exogene Sturzursachen

Diese liegen nicht in der Person, sondern in deren Umwelt begründet. Sie können resultieren aus:

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