Lee Kojek - Juana - Vom Pech verfolgt

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Die Stimmung an Bord der „Juana“ ist am Boden. Nach dem Tod eines Crewmitglieds herrscht eine gereizte Atmosphäre, trotzdem setzen sie ihre Reise fort. Doch egal, wohin sie reisen, widerfährt ihnen nichts gutes. Selbst an Orten, an denen sie sich in Sicherheit wähnen, sind sie mehr in Gefahr als anfangs gedacht. Wohin können sie fliegen, wenn das Pech dort bereits auf sie wartet?
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Panisch sah Hope in die Runde.

»Was ist mit ihr?«

Clara trat näher und sah Hope an.

»Die letzten Tage waren für sie ziemlich viel Arbeit. Wir bringen sie am besten auf ihr Zimmer und lassen sie sich ausruhen.«

Zögerlich nickte Hope.

»Ist gut. Aber was ist mit Molly?«

»Schlaf gut.«

Sie verließ den Raum und wollte etwas frische Luft schnappen. In Spanien war es so viel wärmer als die letzten Tage auf dem Flugschiff. Hope musste nur eine dünne Jacke über ihrem Top tragen und in ihren Stiefeln wurden ihre Füße beim Gehen richtig warm. Lange lief sie am Strand entlang. Eigentlich würde sie gerne im Meer schwimmen, doch dafür war es dann doch zu kalt. Etwas weiter weg konnte sie Clair erkennen, die gerade Liegestütze machte. Schnellen Schrittes näherte Hope sich der Amazone. Die beiden mussten sich dringend unterhalten. Clair schien sie aber gar nicht zu bemerken. Sie machte weiter Liegestütze. Hope räusperte sich. Überrascht sah Clair sie an und richtete sich auf.

»Ja?«

»Wie wäre es mit einem Zweikampf?«

»Das letzte Mal war ich unvorbereitet. Oder hast du Angst, dass ich mich räche?«

Darauf grinste Clair und nahm ihren Säbel zur Hand.

»Sicher nicht.«

»Es tut mir leid.«

Dennoch musste Hope grinsen. Zum einen war sie stolz darauf, so einen Treffer gelandet zu haben, zum anderen hatte es unglaublich gutgetan, Clair eine zu verpassen. Die Amazone fasste sich kurz an die Augenbraue und schaute dann auf ihre blutverschmierte Hand. Dann schmunzelte sie.

»Gut gemacht. Dein Training hat sich gelohnt.«

Hope lächelte stolz. Der Kampf war damit wohl beendet. Clair nahm sich ein Taschentuch aus der Hosentasche und drückte es sich auf die Augenbraue.

»Am besten gehe ich zu Charlotte.«

»Gut, ich komme mit.«

»Entschuldigung!«, sagte Hope hektisch und schloss die Tür sofort wieder. Sie spürte, wie ihr die Hitze ins Gesicht stieg. Sie war sicherlich knallrot.

»Was ist?«, fragte Clair neugierig.

»Ich hätte anklopfen sollen.«

Die Amazone blickte Hope erst verwirrt, dann aber amüsiert, an.

»Sie ist beschäftigt, ja?«

»Was ist denn los?«

Die Amazone deutete auf ihre Stirn.

»Ich denke, das muss genäht werden.«

»Komm rein, ich sehe mir das an.«

»Ein paar Stiche, dann ist alles wieder gut. Aber was hast du denn angestellt?«

Clair zuckte gleichgültig mit den Schultern.

»Hope hat mich beim Training besiegt.«

»Ihr habt euch geschlagen?«

»Wir haben trainiert! Da gibt es einen Unterschied.«

Becky lachte und steckte sich eine Zigarre an.

»Was auch immer. Hope hat dich also verprügelt? Was hast du denn gemacht, um sie so wütend zu machen? Dich an Almyra rangemacht?«

»So ähnlich, stimmt’s?«

»Ja.«

»Dass wir das mit uns verschwiegen haben, tut mir leid.«

»Schon okay. Es war nicht deine Aufgabe, es mir zu sagen. Aber wenn du sie mir wegnimmst, dann breche ich dir das nächste Mal die Nase.«

Die Amazone grinste sie an, doch dann seufzte sie.

»Ja. Ich hoffe, Almyra ist schon fit.«

»Warum, was ist mit ihr?«

»Sie hatte die letzten Tage viel zu tun. Dann geh‘ und schau nach ihr.«

»Ja.«

»Was soll’s…«

Die Navigatorin drehte sich zu den anderen und setzte sich auf einen freien Stuhl. Mollys Kinder saßen neben John und weinten. Rachel hatte das Baby auf den Arm, welches friedlich schlief. Natürlich, Klein-Clair war noch viel zu jung, um zu verstehen, dass ihre Mutter tot war. Eine der Piratinnen stand auf. Es war Almyra. Sie sah nicht gut aus, war blass und schien kaum alleine stehen zu können. Dennoch schleppte sie sich zum Sarg und sah in die Runde. Doch auch schon von ihrer Kleidung her sah sie so anders aus als sonst. Sie trug ein langes schwarzes Kleid. Ihre Haare waren hochgesteckt und ein schwarzes Netz, befestigt an einem kleinen Hut, verdeckte ihr halbes Gesicht. Im Ganzen sah sie aus wie eine schöne, trauernde Witwe. Wenn Hope sich die anderen Crewmitglieder ansah, die sich ebenfalls alle wahnsinnig Mühe mit ihren Klamotten gegeben hatten, fühlte sich die Navigatorin auf einmal so unpassend. Doch jetzt hatte sie keine Zeit mehr, das zu ändern. Almyra begann, zu sprechen.

»Wir haben uns hier versammelt, um Abschied von einem wunderbaren Menschen zu nehmen. Molly Kittiwake war eine furchtlose Kämpferin, eine gute Freundin, eine fürsorgliche Schwester, liebende Ehefrau und Mutter. Sie kämpfte für unsere Freiheit und starb viel zu früh, als sie unser aller Leben gerettet hat. Wir sollten sie immer in Erinnerung behalten, als die gutherzige und starke Frau, die sie war. Molly Kittiwake wird für immer in unseren Herzen weiterleben. Sarah wird nun ein Gebet für sie sprechen.«

Nach dem Gebet sagten manche noch ein paar Worte, ehe Molly im Garten beerdigt wurde. Danach gingen sie in das Haus und aßen zusammen Kuchen, den Isabella wohl gebacken hatte. Nur Almyra und Rachel zogen sich direkt nach der Bestattung zurück. Verständlich.

»Darf ich euch kurz etwas fragen?«

Amelia nickte.

»Klar. Was gibt’s?«

Sarah blickte auf ihr Weinglas und dachte kurz nach.

»Das hier ist vor allem für Mollys Familie. Für die meisten von uns ist die Crew die einzige Familie, die es noch gibt. Molly hat aber Kinder und einen Ehemann, die Abschied nehmen müssen.«

Die Navigatorin musste daran denken, wie schwach Almyra gewirkt hatte, als sie die Rede hielt.

»Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich sie nie wieder sehe. Ich habe schon so oft gedacht, dass ich sie verloren hätte. Als ihr das erste Mal in See gestochen seid und für Monate nicht mehr wieder kamt, dachte ich, die Juana sei versunken. Ich war so überglücklich, als ich das Schiff damals in der Ferne erkennen konnte.«

Clair trank einen Schluck und schaute dann zu John.

»Wir waren über ein Jahr auf dem Meer unterwegs gewesen.«

Darauf schüttelte John den Kopf.

»Verstehe.«

Alle sahen John daraufhin geschockt an. Hope hätte beinahe den Wein, den sie gerade getrunken hatte, wieder ausgespuckt. John blickte in die Runde.

»Ihr wusstet das nicht?«

Isabella setzte sich auf die Küchentheke und sah verwirrt zu John.

»Natürlich nicht. Warum hat sie das denn getan?«

Eigentlich erwartete Hope einen blöden Kommentar von Mary, doch dieser blieb aus. Die Rudergängerin trank ihren Wein in einem Zug aus und schenkte sich sofort nach. John sah Isabella traurig an.

Die Köchin legte den Kopf schief.

»Worum ging es dann?«

»Wir waren so lange voneinander getrennt. Da passieren nun einmal Ausrutscher. Eigentlich habe ich ja erwartet, dass sie mich irgendwann für Clair verlässt.«

»Mit wem hat sie dich denn betrogen?«, platzte es aus Hope heraus. Er schüttelte nur den Kopf.

John kamen Tränen.

»Danke, dass ihr sie nach Hause gebracht habt. So konnte ich wenigstens Abschied von ihr nehmen.«

Nach dem Gespräch herrschte Stille. Lange hielt Hope die gedrückte Stimmung nicht aus. Sie leerte ihr Glas und verließ die Küche. In Gedanken versunken ging sie in ihr Zimmer. Den Abend über hatte sie so viele tolle Geschichten über Molly gehört, doch nur eine war wirklich hängen geblieben.

»Habe ich etwas verpasst?«

Hope setzte sich zu Almyra ans Bett und seufzte.

»Wusstest du, dass Molly John mal betrogen hat?«

Dass Almyra sie entsetzt ansah, war eigentlich schon Antwort genug.

Almyra legte einen Arm um Hope und küsste ihre Wange.

»Ich weiß.«

Die Mechanikerin legte sich ins Bett und lächelte.

Hope grinste stolz.

»Das erzähle ich dir morgen. Jetzt schlaf erst einmal ein wenig.«

»Nur wenn du dich zu mir legst.«

»Gerne.«

Albträume

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