Chogyam Trungpa - Achtsamkeit, Meditation & Psychotherapie

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Chögyam Trungpas alles durchdringende Sicht auf das Verhältnis zwischen Buddhismus und westlicher Psychologie ist vor allem für Psychotherapeuten und all jene Menschen erhellend, die in Heilberufen mit dem Geisteszustand ihrer Patienten in Berührung kommen.
In der hier erstmals vorgelegten Textsammlung stellt Chögyam Trungpa die buddhistischen Konzepte von Geist, Ego und Intelligenz vor. Vor diesem Hintergrund geht er der Frage nach, wie wir mit uns selbst und anderen arbeiten können, um die uns innewohnende geistige Gesundheit zu stärken: Hierbei bietet er eine Vielzahl von Hilfestellungen für Psychotherapeuten und für Menschen in Heilberufen an.
"Das bedeutet zunächst einmal, dass wir mit unserer natürlichen Fähigkeit zu menschlicher Wärme arbeiten. Zuerst können wir Wärme gegenüber uns selbst entwickeln und sie sich dann auf andere ausdehnen lassen. Das liefert die Grundlage für die Beziehung zu psychisch Kranken, zu anderen und zu uns selbst, alles im selben Rahmen. Ein Patient sollte spüren, dass Sie selbst Gesundheit ausstrahlen. Therapie muss auf gegenseitiger Wertschätzung beruhen. Man muss seine eigene Ungeduld loslassen und lernen, Menschen zu lieben. Das ist der Weg, grundlegende Gesundheit in anderen zu kultivieren."
Chögyam Trungpa

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Unverborgen, allgegenwärtig, nicht woanders, endlos, das ist eine ganze Menge. Wenn wir deshalb mit dem Geist arbeiten wollen, brauchen wir eine Disziplin mit einem ebenso weiten Horizont–die so simpel wie möglich ist. Sonst ist es so, als würden wir ein kunstvolles Porzellanservice mit Zinnkrügen und Silberbesteck entwerfen, um damit die Welt wie ein Festessen zu servieren. Wir hätten nie genug Teile in der richtigen Form, noch hätte die Welt jemals bequem darauf Platz. Im Gegenteil: Eigentlich brauchen wir nur einen sehr, sehr großen flachen Teller. Die Meditation ist dieser flache Teller; darauf hat alles Platz. Und so führt uns Trungpa Rinpoche Kapitel für Kapitel immer wieder zum Einfachen zurück. Wir müssen einfach nur hier auf der Erde sitzen. Wir atmen. Wir achten einfach nur auf diesen Atem.

Während wir uns damit anfreunden, nun praktisch nichts zu tun, stoßen wir auf unsere Denkprozesse. Zuerst bemerken wir vielleicht nur ihre Wertungen: angenehm, unangenehm oder neutral. Wenn wir vertrauter werden mit dieser Vorgehensweise, beginnen wir die subtilere und komplexere Dynamik des Geistes zu bemerken. Dieses Thema sprechen einige Kapitel im zweiten Teil dieses Buches an: die acht Arten des Bewusstseins, die sechs Welten, die fünf Buddha-Familien und so weiter. Praktische Psychologie bedeutet hier, diese Muster zu erkennen, wenn sie sich zu zeigen beginnen, wie die Landschaft am Meeresboden, wenn der Sturm sich gelegt hat.

Aber schon bevor wir diese Klarheit zu bemerken beginnen, drängt uns Trungpa Rinpoche weiter ins tendenziell Peinliche: „Haben Sie keine Angst, sich lächerlich zu machen; fangen Sie eben als Dummkopf an. … Die Techniken der Meditationspraxis sind nicht daraufhin angelegt, aktives Denken zu reduzieren. Sie liefern eine Methode, mit all dem umzugehen, was sich im Inneren abspielt. Wenn wir die Ecken und Kanten in uns entdecken, halten wir sie für antispirituell und versuchen, sie loszuwerden. Das ist der größte Fehler überhaupt bei der Arbeit mit unseren grundlegenden psychischen Mustern“ (Seite 83 und 84). Hier begegnet der Psychotherapeut seinem ersten Klienten: sich selbst. In der Praxis der Sitzmeditation ist er oder sie nicht verpflichtet, irgendetwas oder irgendwen zu reduzieren, zu verändern oder zurückzuweisen. Alles ist willkommen. Es sind alles einfach nur Gedanken. Sie zeigen sich in unterschiedlicher Intensität oder Überzeugungskraft und in endlosen Nuancen, aber ihre Natur ist immer die gleiche. Sie sind nur „das, das, das“ (Seite 68).

Indem wir mit diesem namenlosen „Das“ dasitzen, völlig untätig sind, zulassen, dass das Mysterium, das wir sind, immer und immer und immer wieder neu aufsteigt, wird irgendwann eines offensichtlich: Die Gedanken, die unsere Existenz zu bekräftigen scheinen und unser Wesen definieren, sind ziemlich fadenscheinig. Wenn wir sie direkt anschauen und versuchen, sie zum Zwecke einer genaueren Prüfung festzuhalten, schmelzen sie sofort dahin, verflüchtigen sich zu nichts. Wir haben nichts erreicht: Die Gedanken lösen sich von selbst auf, sogar ohne dass wir sie anschauen. Auch wenn wir es wollten, könnten wir sie nicht konservieren. Nun aber, da wir ihre totale Unbeständigkeit erlebt haben, haben sie das Geheimnis ihres Sekundentodes preisgegeben. Ihre Überzeugungskraft wird fortan nie mehr ganz dieselbe sein.

Diese Erkenntnis macht es uns möglich, uns in unserer angeborenen Sanftheit zu entspannen. Weil wir unseren Geist nicht als bedrohlich erleben, können wir, wie Trungpa Rinpoche oft sagt, mit uns Freundschaft schließen. Diese Freundschaft ist die Basis für jegliche Art von Beziehung. Vor allem ist sie auch das Modell für die psychotherapeutische Praxis:

„Das bedeutet zunächst einmal, dass wir mit unserer natürlichen Fähigkeit zu menschlicher Wärme arbeiten. Zuerst können wir Wärme gegenüber uns selbst entwickeln und sie sich dann auf andere ausdehnen lassen. Das liefert die Grundlage für die Beziehung zu psychisch Kranken, zu anderen und zu uns selbst, alles im selben Rahmen. … Ein Patient sollte spüren, dass Sie selbst Gesundheit ausstrahlen. … Therapie muss auf gegenseitiger Wertschätzung beruhen. … Man muss seine eigene Ungeduld loslassen und lernen, Menschen zu lieben. Das ist der Weg, grundlegende Gesundheit in anderen zu kultivieren“ (Seite 182, 184, 185 und 187).

In diesem Anerkennen einer grundlegenden Gesundheit unterscheidet sich die buddhistische Psychologie von allen anderen, die mir begegnet sind. Durch die Praxis der Sitzmeditation, während wir – plumps – mitten im Denkprozess unseren Gedanken beim Vergehen zuschauen, mitten in unserer völligen Unfähigkeit, unserer Geschichte oder der von irgendetwas anderem einen sinnvollen Handlungsfaden zu geben, stoßen wir direkt oder indirekt auf etwas, was immer da war. Trungpa Rinpoche nennt es das grundlegend Gute. Es wird auch Buddha-Natur, ursprüngliche Reinheit, wahre Natur des Geistes, Essenz des Dharma genannt. Es ist unsere uns angeborene geistige Gesundheit.

Ich glaube, dass viele von uns sich der Psychologie zuwenden, weil wir das Gefühl haben, dass irgendwie etwas nicht stimmt. Unsere Wissbegier in Bezug auf den menschlichen Geist kommt nicht von ungefähr. Mögen wir die Vorstellung von einer Erbsünde auch zurückweisen, das Erleben unserer eigenen geistigen und seelischen Verfassung hat sie noch nicht stichhaltig widerlegt. Die Praxis der Meditation jedoch, mit ihrer furchtlosen Erforschung und ihrem bedingungslosen Akzeptieren aller Formen des Bewusstseins, bringt uns unausweichlich zu einem tieferen Wissen. Wir erleben die fundamentale Makellosigkeit des Geistes, unseres Geistes, tatsächlich. Das ist kein blinder Glaube und kein Dogma, und wir können sie auch nicht willentlich herbeizaubern. Aber wir können sie auch nicht verfehlen, wenn sie sich in unserem Erleben zeigt. Und allmählich entwickeln wir ein Vertrauen in ihre ständige Präsenz, so wie wir wissen, dass unsere Lungen Luft zum Atmen finden werden, ein und aus, ein und aus. Wir müssen nicht extra daran denken.

An diesem Punkt können wir nicht mehr behaupten, dass wir oder irgendjemand anders im tiefsten Kern beschädigt ist. Im Gegenteil, „die Welt, in der wir leben, ist fabelhaft. Sie ist ausgesprochen brauchbar. …

Wir sollten erkennen, dass in dem, was wir sehen, keinerlei Gier, Aggression oder Ignorierenwollen existiert. … Was immer wir tun, ist heilig“ ( Seite 49und 50).

Diese sagenhafte Heiligkeit bedeutet, dass die buddhistische Psychologie kein Therapieren oder Heilen kennt. Im Märchen verwandelt sich der Frosch durch einen Kuss in einen Prinzen. Im Buddhismus wird der Frosch jedoch als Frosch gekrönt. Unser Brunnen ist ein Königsthron. „Man erkennt, dass man fähig ist, wie ein König oder eine Königin auf dem Thron zu sitzen. Das Majestätische dieser Situation zeigt einem, welche Würde darin liegt, einfach still dazusitzen“ ( Seite 53). „Man bekommt deshalb allmählich das Gefühl, dass man, ohne Egozentrik, der König des Universums ist. Weil Sie das Unpersönliche begriffen haben, können Sie eine Persönlichkeit werden. … Dieses Stadium heißt Erleuchtung“ (Seite 96).

An diesem Punkt kehrt sich unser Verhältnis zum Sein völlig um. Wir fangen nicht mehr mit unserem Erleben an und versuchen seine verwirrende Vielfalt auf der Suche nach Tiefe, Klarheit oder Buddha zu durchschauen. Stattdessen entdecken wir, wie wir im grundlegend Guten ruhen, und aus ihm entfaltet sich in seinem eigenen Rhythmus ständig unser Erleben. Wir brauchen keinen Klammergriff aufzubrechen, kein verkrampftes Herz. Wir können offen zu lieben anfangen mit einer Liebe, die weiß, wann etwas festzuhalten und wann loszulassen ist. Weil das so etwas Intim-Unpersönliches ist, können wir eine Persönlichkeit werden – und „ent-werden“.

Deshalb antwortete Trungpa Rinpoche, als er nach dem Unterschied zwischen Meditation und Psychotherapie gefragt wurde: „Der Unterschied liegt in der Einstellung des Einzelnen zu den Disziplinen Meditation und Psychotherapie. Bei der Psychotherapie im landläufigen Stil hat der Einzelne die Einstellung, dass er wieder gesund werden muss. Er sucht eine Technik, die ihm hilft, seine Beschwerden loszuwerden oder zu überwinden. Die meditative Einstellung akzeptiert auf eine gewisse Weise, dass Sie sind, was Sie sind“ ( Seite 224). „So gesehen“, sagt er an einer anderen Stelle, „könnten wir sagen, dass Meditation keine Therapie ist. Wenn es auf dem spirituellen Weg oder bei irgendeiner spirituellen Disziplin irgendwo eine Vorstellung von Therapie gibt, dann wird sie von Bedingungen abhängig. … Die Praxis der Meditation ist die Erfahrung der Totalität. Man kann sie überhaupt nicht einordnen, sondern sie ist absolut universell“ (Seite 232 und 234).

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