Wilfried Reuter - Weck den Buddha in dir

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Mit großem Gespür für die Schwierigkeiten des Alltags weist Wilfried Reuter den Weg zu den Kräften, die in jedem Menschen schlummern. Eine Fülle an Beispielen und überraschende Perspektivwechsel machen deutlich: Wer Zugang zu diesen inneren Kraftquellen findet, wird Angst und Selbstzweifel hinter sich lassen, sich selbst und anderen mit mehr Mitgefühl begegnen und innerlich weniger abhängig sein vom Auf und ab des Lebens. E-Book enthält keine CD.

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Deine Kellerkinder kennenlernen

Ohne Einfühlung in die Innenwelt werden die alten Muster in dir aktiv bleiben und neue Wege verstellen. Du wirst weiter deine Sicherheit in Aktivitäten suchen, versuchen Anerkennung für Leistung zu bekommen. Du wirst dann nicht erkennen können, dass es noch andere Möglichkeiten gibt. Die spirituelle Praxis ist wie eine Entdeckungsreise und zugleich ein schöpferischer Prozess: Ich entdecke, erforsche und gestalte.

Vielleicht gibt es in dir ein Muster von Selbstmisstrauen. Wenn dann andere ein Urteil über dich fällen, übernimmst du es: »Ja, du hast Recht, ich bin unmöglich. Ich bin ein schlechter Vater / eine schlechte Mutter / eine schlechte Partnerin / eine schlechte Arbeitskraft.« Und dann strengst du dich an, um ihrem Bild zu entsprechen und gut beurteilt zu werden. Und wie fühlst du dich dabei? Du spürst vermut lich den Druck des Urteils und die innere Leere. Vielleicht beginnst du nun sogar noch, dich selbst zu beschimpfen, weil du schon wieder deinem alten Muster gefolgt bist.

Das ist genau die Situation, in der es gilt, Mitgefühl mit dir zu entwickeln! Indem du nicht ausweichst, sondern das alles aushältst: die Leere, den Ärger und die Angst – und deine Bedürfnisse nach Akzeptanz und Wertschätzung. So entziehst du den alten Strukturen die Nahrung. Schon wird diese gnadenlose innere Stimme leiser. Und du bemerkst, dass du auch ganz anders reagieren könntest.

Auf diese Weise kommst du in Verbindung mit deinen Kellerkindern. Das sind die Teile deiner Persönlichkeit, die in den Keller gesperrt worden sind. Du hast sie bisher nicht wieder herausgelassen. Lange Zeit mussten sie im Dunkeln leben. Und wie heißen diese Kellerkinder? Sie heißen vielleicht »die Ängstliche« oder »der Scheue«, »die Unsichere« oder »der Kindliche«, »die Sinnliche« oder »der Traurige«. Die Kellerkinder nehmen Einfluss auf dein Verhalten, steuern deinen Alltag mit, aber lange durften sie sich nicht zeigen.

Jetzt – in der Wärme des Mitgefühls – trauen sie sich langsam ans Licht, ins Licht des Bewusstseins. Sie kommen in ihrem eigenen Tempo die Treppe herauf, langsam und vorsichtig, Schritt für Schritt. Nur wenn du geduldig auf sie wartest, zeigen sie sich mehr und mehr. Wenn du sie ins Licht des Bewusstseins zwingen willst, dann werden sie sofort wie scheue Tiere wieder verschwinden.

Alles nicht so einfach

Sicherlich, sich dem Dukkha zu stellen ist nicht leicht. Zweifel, Unsicherheit und Mutlosigkeit können aufkommen. Sie werden genährt vom Verstand, von den Gedanken, von dieser inneren Stimme, Wer nur sieht, was er nicht hat, übersieht, was er hat.die dich dauernd beurteilt – und häufig so hart! Diese vielen verneinenden und bewertenden Gedanken, dieses Sich-Vergleichen mit anderen. Gib dem Verstand nicht so viel Energie! Überlass ihm nicht so viel Macht! Versuche stattdessen, der unerschöpflichen Kraftquelle des Mitgefühls mehr und mehr Raum zu geben.

Auch die ständige Suche nach Besserem blockiert immer wieder den Zugang zum Mitgefühl: »Ich brauche einen besseren Partner / bessere Freundinnen / einen besseren Lehrer / eine bessere spirituelle Gemeinschaft.« Solange du dich immer wieder ausrichtest auf das, was du nicht hast, übersiehst du leicht, was du hast. Getrieben von Gedanken, auf der Suche im Außen wirst du nie zu der Kraft in dir selbst vorstoßen.

Auch Schuldgefühle schwächen das Mitgefühl. Schuldgefühle werden durch entsprechende Gedanken genährt. Wenn jemand krank wird oder etwas schief läuft, wenn Fehler geschehen, wird häufig sofort nach Schuldigen gesucht. Wir versprechen uns emotionale Erleichterung davon, wenn wir jemand anderem die Schuld zuweisen können.

Manchmal geben wir uns aber auch selbst die Schuld. Dahinter stecken selbstzerstörerische Muster. Viel hilfreicher ist, die Ursachen und Bedingungen zu erkunden, die zu den entsprechenden Schwierigkeiten geführt haben. Nur so lassen sie sich auflösen beziehungsweise in der Zukunft vermeiden. Schuldgefühle verursachen oft Blockaden. Ursachen und Bedingungen zu erkunden führen hingegen zu Verständnis und Kreativität – und sind damit Ausdruck von Mitgefühl.

Vermeide auch »Warum-Fragen«: »Warum fürchte ich mich im Dunkeln?«, »Warum bin ich vom Pech verfolgt?«, »Warum kann nicht einmal alles glatt gehen?« Diese Fragen helfen dir nicht weiter. Sie katapultieren dich aus dem Fühlen heraus und ins Denken hinein. Sie sichern die Dominanz der alten Muster.

Mit diesen Fragen verbietest du dir zu empfinden, wie du nun einmal empfindest. Du verleugnest deine eigenen Gefühle. Ein Beispiel: Du stehst allein auf einer Party. Und du fragst dich: »Warum fällt es anderen Menschen so viel leichter als mir, ins Gespräch zu kommen?« Und der nächste Gedanke: »Da sieht man’s mal wieder, ich bin unmöglich. Alle amüsieren sich auf dieser Party, nur ich kann das nicht.« So überdeckst du Gefühle und Bedürfnisse mit Selbstbeschuldigungen, statt sie bewusst wahrzunehmen.

Ebenfalls sehr hinderlich sind alle Formulierungen der inneren Stimme, die mit »Ich sollte …« beginnen: »Ich sollte kontaktfreudiger und fröhlicher sein.« Wirst du so kontaktfreudiger? Wohl kaum. »Ich sollte …« bedeutet immer Kampf mit dem, was gerade ist. Wenn du kämpfst, erlebst du Dukkha. Und wenn du gegen dich selbst kämpfst, erlebst du großes Dukkha. Du kommst dir selbst abhanden.

Weitere Zugänge zu Mitgefühl

Zwei Zugänge zum Mitgefühl wurden bisher beschrieben: Die Sehnsucht nach Nähe zu dir und das Spüren deines Körpers. Es gibt weitere: Vielleicht fällt es dir leichter, dich zuerst auf die Schwierigkeiten anderer Menschen auszurichten und Mitgefühl für sie zu entwickeln – und es dann auf dich selbst auszuweiten.

Ein weiterer Zugang zum Mitgefühl für dich selbst kann die Zufluchtnahme zum Buddha sein. Wenn ich Dukkha erlebe, verbeuge ich mich vor dem Buddha und übergebe ihm meine Last. »Wenn du Angst hast, lege deinen Kopf in Buddhas Schoß«, rät der Dalai Lama. Ich stelle mir geradezu bildlich vor, wie ich Dukkha abgebe und der Buddha es aufnimmt. Für mich ist diese Praxis wohltuend und stimmig.

Mir gefällt auch diese kleine Geschichte: Ein christlicher Pater nimmt die Hand eines Menschen, der gerade großes Leid erfahren hat, und zeichnet in die Hand hinein einen Kreis. Und er sagt: »Das ist der Ort, an dem du lebst, und dort ist großer Schmerz, und du kannst diesem Ort nicht ausweichen. Also nimm ihn an!« Und dann bedeckt er mit seiner Hand die Hand dieses Menschen und sagt: »Und es gibt immer noch etwas Größeres – eine Ganzheit, einen Raum der Liebe, in dem sich Leben entfalten kann, immer neu.« Und dann berührt er wieder den Kreis und sagt: »Dieser Schmerz – er kann immer ruhen in der Liebe dieser Hand. Und wenn du beides kennst – den Kreis mit seinem Schmerz und das so viel Größere, was dies alles umfassen kann –, dann kannst du dich selbst heilen.«

Auch im Gebet liegt eine große Kraft und ein direkter Zugang zum Mitgefühl. Wir lösen uns von der Dominanz unserer Muster und kommen, je nach unserer Hingabefähigkeit, in Kontakt mit etwas, das viel größer ist als alle unsere gedanklichen Vorstellungen fassen können. (Mehr zum Thema Beten steht im Kapitel »Das Spürbewusstsein entdecken« auf Seite 151ff.)

Sich Zeit lassen

Welchen Zugang zum Mitgefühl du auch wählst: Du wirst Mut und Geduld brauchen. Erwarte nicht, dass alles sofort funktioniert. Halte aus, dass sich alte Strukturen nicht Resignierende Gedanken sind auch nur Gedanken. Du kannst ihnen ihre Macht entziehen.von jetzt auf gleich auflösen. Vielleicht tut sich lange Zeit scheinbar nichts. Du hast vielleicht schon viele Vorträge gehört, an Retreats teilgenommen und etliche Bücher gelesen, doch sobald jemand im Alltag bestimmte Knöpfe bei dir drückte, hast du auf die gewohnte Weise reagiert. Resigniere in solchen Momenten nicht, sondern erinnere dich: Resignierende Gedanken sind auch nur Gedanken, denen du ihre Macht entziehen kannst.

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