Susan Bögels - Mindful Parenting

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Elternsein ist mit vielen Freuden, aber auch mit Herausforderungen verbunden, die beträchtliche Stressbelastungen verursachen können – insbesondere dann, wenn ein Kind oder ein Elternteil an einer psychischen Erkrankung leidet oder die partnerschaftliche Beziehung von Konflikten geprägt ist. Doch selbst unter optimalen Bedingungen können die ständigen Veränderungen, die der Alltag mit Kindern mit sich bringt, die psychischen Ressourcen von Müttern und Vätern so erschöpfen, dass auch beste Absichten und Elternkurse nicht weiterhelfen.
Mindful Parenting – Achtsamkeit und Selbstfürsorge für Eltern ist ein evidenzbasiertes 8-Wochen-Achtsamkeitstraining, das auf bereits existierende klinische Programme abgestimmt und so klar und ausführlich beschrieben ist, dass Kursleiter sich rasch mit den Grundlagen und Inhalten jeder Sitzung vertraut machen können.
Das Buch enthält:
detaillierte Ausführungen zu den theoretischen, klinischen und empirischen Grundlagen des Programms
das komplette Mindful-Parenting-Manual mit Leitlinien für alle Sitzungen
Arbeitsblätter und -hinweise zu jeder Sitzung
die Ergebnisse klinischer Studien zur Wirksamkeit des Programms
Erfahrungsberichte von Eltern, die den Kurs absolviert haben
Sein klinischer Fokus und die empirische Fundierung machen Mindful Parenting zu einem wertvollen Instrument für alle, die in Kinder-, Schul-, Familien- und Entwicklungspsychologie, Psychotherapie, Psychiatrie, Sozialarbeit und Beratung tätig sind.

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Mindful Parenting eröffnet einen anderen Zugang für Eltern, die unter starkem Stress stehen oder selbst unter einer psychischen Störung leiden. In diesem Programm stehen das Stresserleben der Eltern, ihr Leiden und gegebenenfalls ihre eigene psychische Symptomatik im Mittelpunkt und nicht das Problemverhalten des Kindes. Natürlich kann das Problemverhalten des Kindes durchaus die Hauptstressquelle in der betroffenen Familie sein, doch unser „Arbeitsmaterial“ ist der aus diesem Verhalten resultierende Stress der Mutter und/oder des Vaters. Ein anderer Umgang mit Stress ist das Herzstück von MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction), dem von Jon Kabat-Zinn entwickelten Programm zur Stressreduktion.

Achtsamkeitsmeditation ist eine Meditationsform, die auf der buddhistischen Tradition basiert. Achtsamkeit zu praktizieren bedeutet, im gegenwärtigen Moment präsent zu sein, sich auf die Realität zu fokussieren und sie so zu akzeptieren, wie sie ist. Jon Kabat-Zinn entwickelte das MBSR-Programm, um chronisch kranken Menschen den Umgang mit ihrer Erkrankung und Gesunden den Umgang mit dem Stress, den das Leben mit sich bringt, zu erleichtern. Auf der Grundlage des MBSR-Programms entwickelten Zindel Segal, Mark Williams und John Teasdale die Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie (Mindfulness-based Cognitive Therapy; MBCT), die für Menschen gedacht ist, die an Depression erkrankt sind. In den letzten zwei Jahrzehnten sind achtsamkeitsbasierte Interventionen bei einer Vielzahl von physischen, stressbedingten und psychischen Problemen erfolgreich eingesetzt worden. Die Anwendung der Achtsamkeitspraxis auf den Bereich Elternschaft, Kindeserziehung und Familienleben (Mindful Parenting) gehört zu den neueren Entwicklungen.

In diesem Buch geht es um Mindful Parenting im Kontext der psychologischen und psychotherapeutischen Beratung und Begleitung von Eltern, die Hilfe bei der Erziehung ihrer Kinder suchen, oder denen geraten wurde, solche Hilfe in Anspruch zu nehmen, weil ihr Kind oder sie selbst unter psychischen Problemen leiden. Im Folgenden schildern wir die Entwicklung des Mindful-Parenting-Programms von seinen mehr als zehn Jahre zurückliegenden Anfängen bis heute.

1.3 Die Entstehung des Mindful-Parenting-Programms

1.3.1 Die ersten Schritte: Mindful Parenting für die Eltern jugendlicher Teilnehmer eines Achtsamkeitskurses – Susans Geschichte

Als Aufmerksamkeitsforscherin hatte ich Interesse an einem Aufgabenkonzentrationstraining für Menschen entwickelt, die an sozialer Phobie, insbesondere Errötungsangst, leiden. Wissenschaftliche Untersuchungen hatten gezeigt, dass an einer sozialen Phobie Erkrankte in sozialen Situationen zu erhöhter Selbstaufmerksamkeit neigen und entsprechend wenig Aufmerksamkeit für ihre Umgebung und andere Menschen aufbringen (Bögels & Mansell 2006). Dies hat, wie sich zeigte, zahlreiche negative Folgen für ihr Sozialverhalten und ihre Wirkung auf andere und führt zu mehr negativen Emotionen und Gedanken und einer Steigerung der körperlichen Erregung. Das Trainingsprogramm basierte auf der Vermutung, dass die soziale Ängstlichkeit abnimmt, wenn Menschen lernen, sich in Momenten sozialer Angst, in denen ihre Aufmerksamkeit sich normalerweise der eigenen Person zuwendet, auf äußere Dinge, auf eine zu lösende Aufgabe zu konzentrieren. Als wir 1997 unseren ersten Beitrag zum Aufgabenkonzentrationstraining publizierten (Bögels et al. 1997; spätere Veröffentlichungen: Bögels 2006; Mulkens et al. 2001), schrieb mir Isaac Marks, ein bekannter Angstforscher: „Ist dies nicht dasselbe wie Achtsamkeit?“ Nein, es war nicht dasselbe, doch wir beobachteten die positiven Wirkungen, die Übungen wie das Gehen im Wald unter Einbeziehung aller Sinne hatten, indem sie die Aufmerksamkeit der Übenden aus ihrem (mit Angstempfindungen beschäftigten) Kopf und in die Erfahrung des Lebens von Moment zu Moment holten und ihnen halfen, in Gegenwart anderer Menschen präsent zu sein, statt absorbiert von sich selbst und ihren Ängsten – und das ist nichts anderes als Achtsamkeit. Der Same der Achtsamkeit war also gesät, wenigstens in meinem Forscherinnengehirn.

Im Jahr 2000 lud ich Mark Williams ein, den Teams an unserem Mental -Health-Care-Zentrum für Erwachsene und Kinder in Maastricht eine Einführung in das MBCT-Programm zu geben. Wir waren sehr beeindruckt von diesem Ansatz zum Umgang mit psychischen Erkrankungen, der so anders war als der, mit dem wir als ausgebildete kognitive Verhaltenstherapeuten üblicherweise arbeiteten. Wir planten sofort eine randomisierte klinische Studie mit Erwachsenen, die unter sozialer Angst litten, um den achtsamkeitsbasierten Ansatz mit kognitiver Verhaltenstherapie zu vergleichen. Doch dann fragten meine von Mark Williams Training inspirierten Kolleginnen und Kollegen vom Mental-Health-Care-Zentrum für Kinder mich, ob ich nicht einen Achtsamkeitskurs für Jugendliche mit Angststörungen anbieten könne. Da für Jugendliche mit solchen Störungen hoch wirksame kognitiv-behaviorale Therapieprogramme zur Verfügung standen (z. B. Bodden et al. 2008), lag der Gedanke, in diesem Setting mit einem Achtsamkeitsprogramm zu beginnen, nicht gerade nahe. Doch was war mit Jugendlichen, die an externalisierenden Störungen litten, also an Problemen der Verhaltenskontrolle, an Unaufmerksamkeit und Impulsivität, die sich hauptsächlich im Verhalten und nicht in Gedanken und Gefühlen äußern? Bei diesen Jugendlichen hätte man wohl eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), eine Autismus-Spektrum-Störung, oppositionelles Trotzverhalten oder sonstige Störungen des Sozialverhaltens diagnostiziert. Für Jugendliche mit solchen Störungen, die im klinischen Setting häufig komorbid sind, gab es nur wenige evidenzbasierte Therapiekonzepte.

Obwohl das Achtsamkeitstraining ursprünglich nicht für diese Störungsformen entwickelt worden war, gab es Grund zu der Vermutung, dass Achtsamkeitsübungen auch hier hilfreich sein könnten. Viele Kinder und Jugendliche mit externalisierenden Störungen haben Aufmerksamkeitsprobleme. So macht es ihnen Mühe, ihre Aufmerksamkeit über längere Zeit aufrecht zu erhalten, sie gleichzeitig auf verschiedene Aspekte zu richten und ihre erste Reaktion zu unterdrücken, wenn dies wünschenswert ist. Kinder mit externalisierenden Störungen haben außerdem bestimmte Verhaltensweisen gemeinsam, etwa eine starke Impulsivität, Hyperaktivität oder Unruhe, die möglicherweise aus den selben Informationsverarbeitungsproblemen resultieren. Durch die Achtsamkeitspraxis werden aufmerksamkeitsbezogene Fähigkeiten wie das Fokussieren und das Ausweiten der Aufmerksamkeit trainiert. Ebenso lernen Übende zu registrieren, wenn ihr Geist umherzuwandern beginnt, und Unruhe und Handlungsimpulse wahrzunehmen, ohne ihnen nachzugeben. Deshalb bot das Achtsamkeitstraining vielleicht eine Möglichkeit, direkt an den Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitäts- oder Impulskontrollproblemen dieser Jugendlichen anzusetzen.

Während ich ein entsprechendes Programm entwickelte, kam mir der Gedanke, dass zumindest jeweils ein Elternteil an einem parallelen Achtsamkeitskurs für Eltern teilnehmen sollte. Denn da die Jugendlichen noch in ihren Familien lebten, müssten die Achtsamkeitsfähigkeiten, die sie erlernen würden, um mit ihren Aufmerksamkeits-, Verhaltens- und sozialen Problemen besser umzugehen, in einen familiären Kontext eingebettet sein, in dem Achtsamkeit einen Ort gefunden hat – etwa in der Art und Weise, in der die Familie zu Abend isst und Zeit miteinander verbringt, in den Familienbeziehungen und im Umgang mit familiärem Stress und Konflikten. Hinzu kam, dass einige der Eltern ganz ähnlich gelagerte Probleme hatten wie ihre Kinder, so dass Achtsamkeitsübungen ihnen möglicherweise helfen würden, im Umgang mit ihren Kindern weniger impulsiv und aufmerksamer zu reagieren. Außerdem ist die Erziehung eines Kindes mit einer oder mehreren der genannten Störungen sehr belastend. Viele Eltern hatten stressreiche Jahre hinter sich, in denen sie wegen schulischer Schwierigkeiten und Fehlverhalten ihres Kindes häufig in die Schule zitiert worden waren oder Anrufe von anderen Eltern oder sogar von der Polizei bekommen hatten. Die Erwartungen und Hoffnungen, die sie in ihr Kind gesetzt hatten, etwa im Hinblick auf seine Schulleistungen, seine Beliebtheit, die „richtigen“ Freunde und Freizeitaktivitäten, schienen sich nicht zu erfüllen. Vielleicht entsprach auch die Beziehung, die sie zu ihrem Kind aufgebaut hatten, nicht ihren Erwartungen von Nähe (weil ihr Sohn oder ihre Tochter den Kontakt mied), Gegenseitigkeit (weil ihr Kind Schwierigkeiten hatte, die Welt aus der Perspektive der Eltern zu sehen) oder Ehrlichkeit (weil ihr Kind sie gewohnheitsmäßig belog oder sogar bestahl). Möglicherweise konnten manche Eltern nachts nicht schlafen, weil ihr Sohn oder ihre Tochter spät oder gar nicht nach Hause kam und weil sie sich wegen seines Alkohol- oder Drogenkonsums und der Gewalt auf den nächtlichen Straßen Sorgen machten. Vielleicht konnte Achtsamkeit diesen Eltern helfen, mit derartigen Stressbelastungen umzugehen, und Akzeptanz für die oft gravierenden und in Anbetracht ihrer langen Geschichte und vieler erfolgloser Behandlungsversuche möglicherweise sehr hartnäckigen Schwierigkeiten ihrer jugendlichen Söhne und Töchter zu entwickeln. Der Grundgedanke dahinter war: Wenn wir an dem Problem selbst nichts ändern können, können wir doch zumindest an unserer Beziehung zu dem Problem arbeiten, indem wir für uns selbst sorgen und dem Problem gegenüber eine offene, sanfte, nichturteilende Haltung entwickeln.

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