Susan Bögels - Mindful Parenting

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Elternsein ist mit vielen Freuden, aber auch mit Herausforderungen verbunden, die beträchtliche Stressbelastungen verursachen können – insbesondere dann, wenn ein Kind oder ein Elternteil an einer psychischen Erkrankung leidet oder die partnerschaftliche Beziehung von Konflikten geprägt ist. Doch selbst unter optimalen Bedingungen können die ständigen Veränderungen, die der Alltag mit Kindern mit sich bringt, die psychischen Ressourcen von Müttern und Vätern so erschöpfen, dass auch beste Absichten und Elternkurse nicht weiterhelfen.
Mindful Parenting – Achtsamkeit und Selbstfürsorge für Eltern ist ein evidenzbasiertes 8-Wochen-Achtsamkeitstraining, das auf bereits existierende klinische Programme abgestimmt und so klar und ausführlich beschrieben ist, dass Kursleiter sich rasch mit den Grundlagen und Inhalten jeder Sitzung vertraut machen können.
Das Buch enthält:
detaillierte Ausführungen zu den theoretischen, klinischen und empirischen Grundlagen des Programms
das komplette Mindful-Parenting-Manual mit Leitlinien für alle Sitzungen
Arbeitsblätter und -hinweise zu jeder Sitzung
die Ergebnisse klinischer Studien zur Wirksamkeit des Programms
Erfahrungsberichte von Eltern, die den Kurs absolviert haben
Sein klinischer Fokus und die empirische Fundierung machen Mindful Parenting zu einem wertvollen Instrument für alle, die in Kinder-, Schul-, Familien- und Entwicklungspsychologie, Psychotherapie, Psychiatrie, Sozialarbeit und Beratung tätig sind.

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Es freut uns sehr, dass Susan Bögels und Kathleen Restifo ihr ebenso profundes wie differenziertes Curriculum in dieser Form zur Verfügung stellen. Zugegebenermaßen fordert es eine ganze Menge von allen Beteiligten. Das tut Achtsamkeit immer. Doch wer das hier vorgestellte Programm in die Praxis umsetzt, wird finden, dass Mindful Parenting nicht mehr von Eltern verlangt, als sie zu geben in der Lage sind – um ihrer Kinder und ihrer selbst willen.

Wir hoffen, dass die ausgereifte Perspektive und die kompetente Anleitung, die dieses Buch bietet, möglichst vielen Familien zugutekommen.

JON UND MYLA KABAT-ZINN

Lexington, Massachusetts, im Oktober 2012

TEIL 1

Theoretische und empirische Grundlagen

KAPITEL 1

Mindful Parenting – eine Einführung

Ich könnte jedes Baby als einen kleinen Buddha oder als einen Zen-Meister ansehen, als persönlichen Achtsamkeitslehrer.

JON KABAT-ZINN ÜBER DAS ELTERNWERDEN (1994/DT. 2007, S. 204)

1.1 Warum Elternsein mit Stress verbunden sein kann

Kinder großzuziehen ist für viele Mütter und Väter eine der kraftraubendsten und verantwortungsvollsten Aufgaben im Leben, und doch gehen Eltern dieser Aufgabe mit Liebe, Freude, Stolz und einem Gefühl der Erfüllung nach. Kinder oder Enkel auf ihrem Weg zum Erwachsensein zu begleiten, ist vielleicht tatsächlich der erfüllendste „Job“ überhaupt, und ein guter Vater oder eine gute Mutter zu sein, unser höchstes Lebensziel. Auf die Frage, was wir bei unserer eigenen Beerdigung am liebsten über uns hören würden, kommt den meisten von uns, die wir das Glück haben, Eltern oder Großeltern zu sein, wohl als Erstes der Satz in den Sinn: „Sie/er ist eine gute Mutter / ein guter Vater gewesen.“ Bereits der Wunsch, es so gut zu machen – die bestmögliche Mutter oder der bestmögliche Vater zu sein –, kann Stress erzeugen. Hinzu kommen viele weitere Herausforderungen und Hindernisse auf unserem Weg als Eltern. Das beginnt mit dem Übergang ins Erwachsenenleben, wenn wir die Verantwortung für unser eigenes Leben übernehmen, dann Kinder zur Welt bringen und nun auch für ihr Leben verantwortlich sind – all dies verlangt von uns einen völlig neuen Umgang mit unserer Zeit, unserer Aufmerksamkeit, unserer Energie und unseren Ressourcen (z. B. Bardacke 2012). Nie wieder wird unser Leben so sein wie vor der Geburt eines Kindes. Und während wir uns um unsere Kinder kümmern, unser Familienleben organisieren und all das mit unseren beruflichen Interessen und Verpflichtungen zu vereinbaren versuchen, vergessen wir leicht, für uns selbst zu sorgen. Wenn die inneren Speicher sich dann mehr und mehr leeren, kann das zu Reizbarkeit, depressiven Verstimmungen, Müdigkeit, körperlichen Beschwerden und schließlich zu psychischen oder physischen Erkrankungen führen, die auch das Elternsein beeinträchtigen.

Verhaltensschwierigkeiten oder psychopathologische Symptome bei Kindern wie bei Eltern stellen besondere Herausforderungen dar, die das Elternsein belasten. Für die von solchen Problemen betroffenen Familien wurde das in diesem Buch beschriebene Mindful-Parenting-Programm entwickelt. Ein Kind, das z. B. mit starkem Stress oder Widerstand auf alles Neue reagiert, sich nicht selbst beschäftigen oder seinen Schulalltag nicht bewältigen kann, wegen seines aggressiven Verhaltens nicht mit Geschwistern allein bleiben darf oder unter Schlafstörungen leidet, kann den Erziehungsalltag belasten. Das Gleiche gilt für psychische Erkrankungen eines Elternteils. So kann etwa ein Vater, der an Depressionen leidet, seine elterlichen Aufgaben als Überforderung erleben und sich für einen schlechten Vater halten, eine Mutter mit einer Angststörung ist möglicherweise übermäßig besorgt und geht über-fürsorglich mit ihrem Kind um, ein an einer Zwangsstörung erkrankter Vater sieht sich vielleicht außerstande, elterliche Aufgaben abzugeben oder zu teilen, und eine Mutter, deren exekutive Funktionen gestört sind, könnte zu impulsiven und widersprüchlichen Reaktionen auf ihr Kind neigen.

Doch auch wenn weder Kind noch Eltern unter psychischen Störungen leiden, sind Eltern immer wieder mit Stressoren konfrontiert. Kinder entwickeln und verändern sich ständig, was Eltern vor die Herausforderung stellt, sich immer wieder neu an diese Veränderungen anzupassen: Ein Krabbelkind lernt laufen, ein Jugendlicher hält sich nicht mehr an die Familienregeln, eine Volljährige zieht aus. Selbst wenn Kinder schon lange erwachsen sind, fühlen sich Eltern weiter für deren Sicherheit und Wohlergehen verantwortlich und machen sich oft Sorgen, wenn ihre Kinder neue Herausforderungen selbstständig meistern müssen.

Stress kann auch aus unerwarteten familiären Ereignissen wie einer Trennung oder Scheidung resultieren. Die Mehrzahl der Kinder lebt heute mit Stiefeltern und oft auch mit Stiefgeschwistern zusammen, was häufig zu Abgrenzungs- und Loyalitätskonflikten führt. Stiefeltern bzw. -kinder können eine Quelle der Unterstützung und der Freude sein, aber auch für Stress sorgen. Für Alleinerziehende wiederum wird der Mangel an Unterstützung und Mitverantwortung des anderen Elternteiles sehr oft zur Belastung.

Partnerschaftsprobleme und Schwierigkeiten, bei der Erziehung miteinander zu kooperieren, sind weitere mögliche Stressquellen für Eltern. Während wir uns in unseren individualistischen westlichen Gesellschaften immer weniger auf soziale Gemeinschaften verlassen, ist die Partnerschaft als Quelle von Verbundenheit und Unterstützung immer wichtiger geworden – entsprechend groß sind die Erwartungen an partnerschaftliche Beziehungen (Johnson 2008). Ein Ergebnis dieser Entwicklung ist, dass der durch Probleme in der Partnerschaft verursachte Stress das Elternsein nachweislich negativ beeinflusst. Bei Vätern ist dieser Effekt sogar noch größer als bei Müttern (Bögels et al. 2010).

1.2 Wie Mindful Parenting helfen kann

Stress kann zum Zusammenbruch elterlicher Kompetenzen führen (z. B. Belsky 1984; Webster-Stratton 1990a). Zwar bereiten sich viele Mütter und Väter heute mit Hilfe von Elternkursen, -ratgebern und TV-Sendungen auf ihre Aufgaben vor, doch wenn sie unter Stress oder unter dem Einfluss starker Emotionen stehen, neigen Eltern aus allen sozioökonomischen Schichten dazu, ihre Kinder anzuschreien, ihnen zu drohen oder sie sogar zu schlagen. Elternkurse und das Wissen, wie ein guter Vater oder eine gute Mutter mit Schwierigkeiten umgehen sollte, können sogar bewirken, dass Eltern mit sich selbst noch strenger ins Gericht gehen, wenn sie die Nerven verloren haben.

Nicht nur wird die Anwendung der in Kursen erworbenen Fähigkeiten unter Stress häufig vergessen, auch psychische Erkrankungen der Eltern können verhindern, dass eine Familie von solchen Kursen profitiert. Um einige Beispiele zu geben: Parent Management Training ist ein wirksames Trainingsprogramm für Eltern von Kindern mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) und vermindert die Verhaltensprobleme der Kinder. Doch Kinder von Eltern, die selbst unter ADHS leiden, profitieren deutlich weniger davon (z. B. Sonuga-Barke et al. 2002). Kinder aus Familien, in denen sowohl das Kind als auch Mutter oder Vater Symptome wie unaufmerksames oder unkontrolliert-impulsives Verhalten zeigen, haben sogar das höchste Risiko, eine psychische Störung wie ADHS zu entwickeln (Sonuga-Barke 2010). Ebenso hat sich gezeigt, dass Kinder depressiver Mütter weniger von Elterntrainings profitieren (Forehand et al. 1984; Owens et al. 2003; Reyno & McGrath 2006; Webster-Stratton 1990b). Auch bei Eltern mit Partnerschaftsproblemen zeigte sich in einigen Untersuchungen eine geringere Wirksamkeit von Elterntrainings (Reisinger et al. 1976; Webster-Stratton 1985), wenngleich andere Studien keinen Zusammenhang zwischen Problemen/ Unzufriedenheit in der Partnerschaft und der Wirksamkeit von Elterntrainings feststellen konnten (Brody & Forehand 1985; Firestone & Witt 1982). Aus diesen Gründen besteht Bedarf an einem Elterntraining, das dem Stress, den die Eltern selbst erleben, ihrem Leid und ihren psychischen Symptomen einen hohen Stellenwert einräumt.

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